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Pflanzenwelt => Pflanzenvermehrung => Thema gestartet von: pearl am 07. Dezember 2019, 17:25:16
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irgendwie sind mir meine Samentütchen aus meiner GdS Zeit beim Umzug verloren gegangen. Bevor ich nur wegen Samentütchen wieder in die GdS eintrete, habe ich mich jetzt auf die Suche gemacht. Und bin fündig geworden.
Samentütchen selber falten.
Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen mordsmäßig viele Samen zu ernten, bin aber nicht dazu gekommen. Ich nehme mir das für kommendes Jahr vor und habe schon ein paar Tütchen aus den Butterbrottüten aus Pergamentpapier zusammengebastelt. Eine Butterbrottüte gibt zwei Samentütchen.
Ich werde meine Lunaria annua 'Chedglow' Samenernte so besser portionieren können.
falschen link korrigiert
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Ich nehme immer solche Teebeutel zum Samen aufbewahren.
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Bei mir kommen Pflanzensamen in billige, nicht verkleinerte Butterbrottüten. Soviel Luxus muss (hier) sein. :)
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Da ich oft Cyclamensamen verarbeite bieten sich hier kleine Zipp-Beutel an. In denen kann ich die Samen, ohne sie umzufüllen, quellen. Dazu brauche ich dann nur ein Stück Küchenrolle getränkt in Wasser mit einem Tropfen Spülmittel in den Beutel zu stecken.
Die Teebeutel verwende ich für Samen die trocken weiter gegeben oder gelagert werden.
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Ich nehme immer solche Teebeutel zum Samen aufbewahren.
Diese Teebeutel nehme ich auch und weiß die große Fläche, die man in normaler Schriftgröße beschriften kann, sehr zu schätzen :)
@APO Warum mit Spülmittel?
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Ich nehme auch immer diese Teebeutel, aber die selbstgebastelten aus pearls Beispiel sind ebenfalls nett, ein schönes Projekt für lange Winterabende. :)
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Ja, das ist was für Bastelfreunde. :D
Ich habe aber sowieso schon viel zu wenige und viel zu kurze Winterabende zum basteln. :-[
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Ich nehme immer solche Teebeutel zum Samen aufbewahren.
Diese Teebeutel nehme ich auch und weiß die große Fläche, die man in normaler Schriftgröße beschriften kann, sehr zu schätzen :)
@APO Warum mit Spülmittel?
Schau mal hier.
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,22306.msg791618.html#msg791618
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Geschaut. Danke :)
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Wenn ich bei einem meiner Lieblingsläden vorbei komme, nehme ich mir diese Tüten mit. Naja, ehrlich gesagt, schneie ich da öfter rein, auch wenn ich noch Tütchen zuhause habe.
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Im Moment habe ich den Preis für meine Teefilter nicht im Kopf, meine aber unter 2 € für 100 Stück, beim Discounter oder im Drogeriemarkt. Die Teefilter habe ich sowieso für ihren gedachten Verwendungszweck im Haus.
In diesen Filtertüten lassen sich Samen wunderbar trocken, beschriftet und preiswert aufbewahren. Wenn es dann ans aussäen geht , können die Samen davor gleich in der Filtertüte ein Wasserbad zum Quellen nehmen.
Zum Teil mache ich noch ohne Topf und Erde weiter: Drücke nach dem Bad nur das überschüssige Wasser aus, gebe je nach Samenmenge das doppelte an Perlite, Vermiculite, Sand oder Moos hinzu, lege das feuchte Tütchen in ein verschließbares Glas oder 'ne Dose und bewahre es bis zur Keimung bei den benötigten Temperaturen auf.
So habe ich es z.B. mit den Phloxsamen in dem angehängten Foto gemacht. Die Samen von fast 20 Sorten erst trocken in den Teefiltern aufbewahrt. Dann die Filter 1 Tag in eine wassergefüllte Kanne gehängt, befestigt mit 'ner Wäscheklammer, Wasser ausgedrückt, Vermiculite dazu gegeben und dann alle Tüten in einer Plastikdose für ein paar Wochen im Kühlschrank bis zur Aussaat im März geparkt. Die Namen waren bis zum Schluss lesbar.
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Paw paw
Eine sehr gute Idee. Das probiere ich auch mal bei Cyclamen
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Im Moment habe ich den Preis für meine Teefilter nicht im Kopf, meine aber unter 2 € für 100 Stück, beim Discounter oder im Drogeriemarkt. Die Teefilter habe ich sowieso für ihren gedachten Verwendungszweck im Haus.
Für den normalen Verwendungszweck habe ich sie heute Vormittag gekauft. Bei Rossmann. 1€ für 80 Stck. (Größe S). Andere Größen entsprechend teurer ;)
Wenn es dann ans aussäen geht , können die Samen davor gleich in der Filtertüte ein Wasserbad zum Quellen nehmen.
[...]
Die Namen waren bis zum Schluss lesbar.
Welch ein super Tipp! :o :o 8)
Danke!
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Paw paw
Eine sehr gute Idee. Das probiere ich auch mal bei Cyclamen
Cyclamensamen habe ich nicht getrocknet, sondern gleich feucht zum Keimen bei ca. 18-20° C gelagert. Für, wenn man so will, frische Sofortaussaatbedingungen nehme ich bei kleinen Saatmengen Zipoff-Beutel und für größere Mengen oder Samen Plastikdosen oder Schraubgläser mit den angepassten Anteilen an feuchtem Vermiculite.
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Ich mache das so wie immer nur kommen die Teebeutel beschriftet für ca. 24 Std getränkt in einen größeren Zippbeutel.
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Ich mache das so wie immer nur kommen die Teebeutel beschriftet für ca. 24 Std getränkt in einen größeren Zippbeutel.
Verstehe!
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Wenn ich bei einem meiner Lieblingsläden vorbei komme, nehme ich mir diese Tüten mit.
Danke für den Link, nun wusste ich endlich, wonach genau ich suchen muss. Heute kam ein 500er Pack an, das sollte erstmal eine Weile reichen. :)
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Wie lagert ihr die Tütchen?
Ich habe die meisten Samen in 2 Holzkisten im trockenen Keller stehen, der ist zwar warm aber die Luftfeuchtigkeit schwankt trotzdem. Manche Samen sind nach ein paar Jahren ziemlich hinüber, das würde ich gerne vermeiden.
Nun geht die Reise zu Plastikröhrchen, Gläschen, Marmeladengläsern, Eimerchen usw, für Aluminierte Tütchen oder Saatgutdosen fehlt mir die Technik.
Silicagel in den Holzkisten scheint nicht viel zu bringen.
Worin verpackt ihr wenn ihr im Kühlschrank lagert?
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Meinst Du lagern, nur weil es zu viele sind für die jährliche Aussaat und man die Samen auch die nächsten Jahre keimfähig erhalten möchte?
Damit habe ich ehrlich gesagt nicht viel Ahnung. Aus dem Bauch raus würde ich nur auf trocken, kühl und dunkel achten. Wobei ich unter kühl nicht den Kühlschrank verstehen. Den nutze ich nur zum Stratifizieren, keines zum Lagern von Samen.
Wenn der Keller zu feucht ist, geht dann die Samentüten in einem großen dicht schließendem Glas aufzubewahren? Ist Luftaustausch notwendig bei getrockneten Samen? Ab und zu das Glas öffnen! Oder einfach ein kühles, trockenes, kaum beheiztes Zimmer mit wenig Sonneneinstrahlung. Die Samentüten in einer Schachtel aus Karton, eine Holzkiste, gebrauchte Karteikästen (Vokabelkästchen aus der Schulzeit oder so alte Aufbewahrungsboxen für 3,5" Disketten). Da gibt es unzählige Möglichkeiten.
Doch es gibt eine Ausnahme! Vom Feldsalat kommen die Samen in den Gefrierschrank, egal in welcher Tüte. Direkt vor der Aussaat wird er rausgeholt und in Reihen, breitwürfig oder büschelweise gesät. Hab das aus dem TV und beste Keimquoten.
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Wie lagert ihr die Tütchen?
dunkel, trocken und kühl. Eigenes Saatgut verwahre ich in Butterbrotpapiertüten. Die Sammlung lagert in Zip-Tüten sortiert, in einer grossen verschliessbaren Kunststoffkiste (von Ikea) in einem ungeheiztem Zimmer.
Erbsen, Bohnen, Puffbohnen und Linsen (wegen evtl. Schädlinge) lagere ich in Zip-Tüte, dann in Gefrierdosen, immer in der Gefriertruhe.
Silicagel in den Holzkisten scheint nicht viel zu bringen.
ich würde meine, dass Holzkisten zu sehr mit der Umgebungsfeuchtigkeit kommunizieren. Das kann S.-gel nicht annähernd ausgleichen.
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Meinst Du lagern, nur weil es zu viele sind für die jährliche Aussaat und man die Samen auch die nächsten Jahre keimfähig erhalten möchte?
Ja, und als Backup für die Züchtung/Auslese. Tomatensamen etwa sollen 5-6 Jahre keimfähig bleiben, Gurken eher länger. Funktioniert im Miniglässchen oder Kunststoffdose wenns im Keller steht, 19°C hat der wenn er Wochenlang ausgekühlt ist.
Feldsalat einfrieren, wurde ein Grund erwähnt im TV?
Ansonsten, was nach einem halben Jahr wieder gesäht wird, packe ich oft auch nur in irgendwelche Tüten/Filter/Behälter ab und lasse sie manchmal sogar über Winter in der Gartenlaube stehen.