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Garten- und Umwelt => Tiere im Garten => Thema gestartet von: Malvegil am 16. Januar 2020, 13:17:27
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Heute, am 16. Januar, war eine Holzbiene unterwegs. Viel wird sie noch nicht finden, gerade mal 3 Croci imperati sind offen.
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Frisch erschienen: der Insektenatlas, herausgegeben vom BUND und Heinrich-Böll-Stiftung.
https://www.boell.de/sites/default/files/2020-01/WEB_insektenatlas_2020.pdf?dimension1=ds_insektenatlas
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gerade anderswo im forum im zusammenhang mit einem artikel zu windrädern und klima gefunden, das war mir so nicht klar: windräder haben mitschuld am insektensterben
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Gut, dass mal genauer draufgeschaut wird. Schade, dass sich der Autor die polemische Unterstellung nicht verkneifen kann, dass Umweltschutzverbände nicht von komplexen Ursachen des Insektenrückgangs ausgehen würden. Sie gehen selbstverständlich davon aus. Allein die durch Landwirtschaft verursachten Verluste entstehen aus dem Ineinandergreifen der ganzen Bandbreite von Intensivierungsfaktoren.
Wegen der neuen, bisher auf Modellannahmen gestützten Erkenntnisse ist die Landwirtschaft nicht raus aus der Verantwortung, einen selbstkritischeren Blick auf das eigene Tun zu richten.
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Ich schätze, dass auf Autobahnen mehr Insekten sterben als an den Windradflügeln.
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Der völlige Verzicht auf Autobahnen und Landstrassen findet im Moment noch keine Mehrheit. Dafür haben einfach zu viele Menschen einen Führerschein.
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Wenn genug passende Biotope da sind, verkraftet eine Insektenart auch Windkraftanlagen und Autobahnen. ;)
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Der völlige Verzicht auf Autobahnen und Landstrassen findet im Moment noch keine Mehrheit. Dafür haben einfach zu viele Menschen einen Führerschein.
in berlin tut senatorin günther alles ihr mögliche dagegen. wir werden sicherlich bald nicht mehr den mund öffnen können, ohne fliegen und käfer zu verschlucken. :-X ;D
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Ich schätze, dass auf Autobahnen mehr Insekten sterben als an den Windradflügeln.
Ja, vor zwanzig Jahren hat man nach hundert Kilometern nichts mehr gesehen. Heute klebt nicht mehr eine Mücke dran, also sind die Autos heute auch nicht Schuld am Insektensterben ! 8)
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Wenn genug passende Biotope da sind, verkraftet eine Insektenart auch Windkraftanlagen und Autobahnen. ;)
Sehe ich auch so. Das gilt sogar für die meisten Wirbeltiere, dass die Populationen größere Individualverluste regelmäßig "wegstecken", wenn die Habitate eine hohe Reproduktion zulassen.
Der völlige Verzicht auf Autobahnen und Landstrassen findet im Moment noch keine Mehrheit. Dafür haben einfach zu viele Menschen einen Führerschein.
in berlin tut senatorin günther alles ihr mögliche dagegen. wir werden sicherlich bald nicht mehr den mund öffnen können, ohne fliegen und käfer zu verschlucken. :-X ;D
;D
Wir sollen eh mehr Insekten in den Speiseplan aufnehmen, sagt die FAO.
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Ich les das jetzt nicht durch,
aber wieviel Prozent der Luftströmungen gehen durch ein Windrad???
Scheinbar alles?
Welche andere Energieproduktionsstätte kann man innerhalb 2 Wochen fast ohne Spuren zurückbauen?
Besser wir betreiben unsere künftigen Stromschlitten über AKW`s und Kohle!?!?!
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Welche andere Energieproduktionsstätte kann man innerhalb 2 Wochen fast ohne Spuren zurückbauen?
Photovoltaik?
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China wird den Rest der Welt überholen. >>> https://www.stern.de/digital/technik/china-startet-2020-die--kuenstliche-sonne----einen-fusionsreaktor-9057972.html
...und sogar im Insektenessen. :-X
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Bis zur Energieproduktion per Kernfusion dürfte es noch ein langes, langes Weilchen dauern. Schade, dass dezentrale Photovoltaik zwischendurch politisch ausgebremst wurde. Und typisch auch.
Ich tippe mal, dass die großen Freiflächen-Solaranlagen ebenfalls eine eine Menge Insekten das Leben kosten. Vor allem Wasser-Insekten.
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Können sich Engerlinge in der Erde verbuddeln? ???
(ist vielleicht 'ne etwas blöde Frage :-\)
Ich habe heute den Kompost umgesetzt und ganz unten einige dicke weiße Engerlinge gefunden. Also wurden im umgesetzten Kompost Löcher gemacht und die Engerlinge hineingetan. Aber sie liegen jetzt bei weitem nicht so tief wie vorher.
Daher die Frage, ob die den Weg noch weiter nach unten schaffen, so sie das wollen.
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Das sind möglicherweise Engerlinge vom Rosenkäfer. Die graben sich selbst wieder ein.
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:) Danke für die Info. Dann bin ich ja beruhigt.
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Wir hatten im Kompost mit Pferdemist eingeschleppte Nashornkäfer-Larven. Die haben sich, als ich sie testweise ganz frei obenauf habe liegen lassen, in kurzer Zeit selbst wieder eingegraben.