garten-pur
Pflanzenwelt => Gemüsebeet => Thema gestartet von: thuja thujon am 25. Januar 2020, 20:41:20
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Ich bin mal so frei und eröffne die Runde.
Ich habe heute die ersten Pflanzkartoffeln geholt, 20kg Annabelle. Stehen jetzt im Fahrradkeller zum weiter vorkeimen. Keimgestimmt sind sie schon mal.
Wie sieht es bei euch aus? Was ist dieses Jahr an Sorten geplant?
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Im letzten Jahr war die Ernte ein einziger Graus. Alles mickerklein und zerfressen. Die angefressenen Reste habe ich den Mistviechern dann als Winterfutter überlassen. Unser erster Markttermin ist immer EGA Erfurt in der ersten Aprilwoche. Dort treffe ich meine Kartoffeldealerin und dann, ja, dann fange ich wahrscheinlich doch wieder von vorn an, obwohl ich letzteres Jahr anderes laut geschworen habe. Aber wie soll ich sonst an gute mehligkochende Sorten kommen? Wir mögen die Glasigkeit der festkochenden Sorten nicht.
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Keime gerade die La Rate vor....evtl gesellen sich noch Corne de gatte hinzu.
Für die Pflantung im Mai sind folgende Sorten vorgesehen:
-Rote Lötschentaler
-Lilaschalige uetendorfer
-Parli
-Black beauty
-Black Princess
-Moorblut
-Königspurpur
-Blaue Bambergerhörnchen
-Blaue Tannenzapfen
-Kalber Rotstangen
Evtl Skagit Valley Gold
Und noch eine rote Sorte die Bodendeckende eigenschaften hat, die stammt jedoch aus einer Züchtung von 2019 das muss zuerst weiter verfolgt werden :D
Vitelotte Noire werde ich in den Wind schiessen, die gibt viel zu wenig Ertrag.
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Hallo Sven92,
da bin ich mal gespannt wie Skagit Valley Gold bei Dir wird! Ich habe sie seit vielen Jahren und versuche immer noch größere Knollen ernten zu können. Vielleicht mit Vorziehen in Kübeln und dann auspflanzen.....sie ist einfach eine einzigartige tolle Knolle:) Skagit Plenty hingegen gibt größere Knollen....hat aber nicht das Fleisch wie Valley Gold.
Da hast Du ja eine tolle Mischung!
Bei mir kommen auf jeden Fall neben ganz vielen anderen alten und neuen Sorten wieder Witzenhausener, Keiblinger Kärnten, Eva, Blue Eyes, Rhoderich etc. in die Erde. 2019 war die Ernte gut, wir essen immer noch aus eigener Ernte......sehen wir mal wie es 2020 wird.
LG von July
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Hallo July
Skagit valley gold ergibt kaum grössere Knollen als ein Golfball, das ist aber so bekannt. Darum eher mühsam für die Ernte, Kartoffel an sich wäre nicht so schlecht.
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Na, auf den Thread habe ich schon gewartet.
Ich verbrauche ja schon wenige Kartoffeln, aber
- nach 2018 wo nur wenig wegen der Trockenheit zu ernten war
- und 2019 wo ich glücklicher Weise keine gelegt hatte und wohl auch genauso wenig geerntet hätte (Brunnen trocken gefallen),
wollte ich eigentlich auch dieses Jahr keine mehr legen.
Ich habe so meine Zweifel das der Brunnen diesen Sommer wieder Wasser liefert.
Wenn, dann mache ich nur 2-3 Reihen a max. 15 Pflanzen.
Und oberstes Auswahlkriterium ist die Trockenheitsverträglichkeit bzw. Hitzetoleranz.
Sicher können Frühkartoffeln die Restfeuchte des "Winters" noch etwas nutzen, aber trotzdem wären auch Sorten gut die man für den Winter lagern könnte.
Welche Sorten könnt Ihr da empfehlen ?
In der Vergangenheit hatte ich gute Erfahrung mit 'Desiree' gemacht.
'Dalida' und 'Bellinda' habe ich noch auf die Schnelle als Sortenempfehlung finden können.
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Ich kenne mich nicht aus mit Lagerkartoffeln, aber bevor ich eine Belinda legen würde wäre schon längst die Belana im Boden. Festkochend, keimruhig, große Knolle, Geschmack ok.
So wie es aussieht hab ichs geschafft an 10kg Pflanzkartoffeln von `la Vie´ ranzukommen. Die Sortenzulassung gabs erst vor kurzem, im Versuchsanbau ist sie unter `HZD 06-1354´ gelaufen. Vieles ist sehr ähnlich zur Annabelle, aber alles etwas später. Also auch nicht gleich so große Knollen, wenn sie im Juni noch in der Erde liegt. Die kleinsten Kartöffelchen sind hier schließlich die begehrtesten. Zumindest wenn sie voll ausgereift sind und nicht zu früh geerntet werden wie leider viele Frühkartoffeln. Ich bin gespannt und werde berichten.
Werbelink vom Züchter:
http://web.hzpc-holland.com/teeltbeschrijving/LA%20VIE_C_DE_Baby%20production.PDF
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Heute sind die La Vie in einer Holzkiste gekommen. Sehen top aus, die kleinen Knollen.
Lässt mich hoffen, dass es vielelicht doch mal klappt mit ausschließlich Minikartoffeln ernten.
Ist hier sonst noch jemand interessiert an Kartoffel-Babyproduktion?
Wie legt ihr die, welche Abstände? Welche Triebanzahl pro Knolle?
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"Baby-Kartoffeln" fallen bei mir von allein an - wenn ich das Gießen unterlasse :-\
Ne, Kartoffeln müssen bei mir schon ne lohnende Größe haben, auch die farbigen oder sonstigen besonderen Kartoffeln.
Ich kenne mich nicht aus mit Lagerkartoffeln, aber bevor ich eine Belinda legen würde wäre schon längst die Belana im Boden. Festkochend, keimruhig, große Knolle, Geschmack ok.
Naja, Vorgabe war und ist aber, auch bei Trockenheit noch halbwegs Ertrag zu bringen.
Wenn ich für die ganze Kulturzeit ausreichend Feuchtigkeit garantieren könnte, kämen bei mir eher die farbigen, alten und länglichen FingerKartoffeln in die Erde. Also solche die ich (hier) nicht kaufen kann.
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Babykartoffeln oder Drillinge sind unser Ziel nicht. Es geht um die alten mehligen Sorten, die möglichst große Knollen bringen sollen. Highland Burgundy Red und Centifolia sind unsere Favoriten. Beide Sorten brauchen allerdings recht viel Wasser. Den GG, den Badener, habe ich ziemlich von mehlig überzeugt. Für ihn bauen wir aber auch immer Bamberger Hörnchen an, die er gut findet weil sie "speckig" sind. Da wo ich aufgewachsen bin, nennt man das "glasig" und darum darf er die Ernte ganz für sich beanspruchen und genussvoll verspeisen.
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Ja, die Geschmäcker und Anwendungszwecke sind verschieden. Babykartoffeln werden hier mit Schale der Länge nach halbiert und Bratkartoffeln draus gemacht. Die Minis sind jedes Jahr die ersten die weg sind.
Ohne Bewässerung Kartoffeln anbauen mag für mich keinen wirklichen Sinn machen. Mag funktioneren in Gebieten mit mehr als 600mm Niederschlag, aber auch da rentiert sich Bewässerung. Ich für meinen Teil bin in der Regel jedenfalls ab März mit wässern dabei, Trockengebiet. Unterlasse ich das giessen, gibts nichtmal Babykartoffeln, sondern mittlere Knollen mit Durchwuchs bzw Kettenbildung. Dann bleibt garnix zum essen.
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Im letzten Jahr habe ich Maris Peer, Desiree, Linda, Nicola und ein paar Laura angebaut, wobei Laura aus dem Supermarkt war und behandelt wurde.
Selbst Laura wurde was, Maris Peer wurde zuerst geerntet und war sehr mehlig, obwohl sie festkochend sein sollte.
Zur Pflanzung in diesem Jahr habe ich mir Knollen von Desiree, Linda, Nicola und Laura zurückgelegt.
Sie lagern in einer Miete, die wir im letzten Jahr, unter anderem für die Kartoffeln angelegt haben und die mit einer Holzklappe verschlossen wird.
Z.B. gehören Nicola und Linda auch zu den festkochenden Sorten, aber ich habe immer den Eindruck, dass die selbst geernteten Kartoffeln mehliger sind, als die gekauften.
Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?
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Wenn du sie länger im Boden lässt als die Bauern, lagern sie mehr Stärke ein. Schmecken dann auch besser, weil sie ausreifen können. Aroma kommt erst gegen Ende in die Knolle. Deswegen schmecken die hochgestrahlten Frühkartoffeln aus Ägypten oder Griechenland auch nicht.
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Ich fand dieses:
https://www.agrarheute.com/pflanze/kartoffeln/kartoffeln-praxistipps-staerkegehalt-458622
Liegt wohl daran, dass wir uns gut kümmern, besonders was das Gießen angeht.
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Das beste Gießen bringt nichts wenn der Himmel bewölkt ist.
Die festkochenden Sorten wie Nicola haben einen niedrigen Stärkegehalt, ist das Wetter nach Knollenansatz sonnig und Wasser im Boden, kommen auch diese Sorten auf Stärkegehalte von über 14%. Kann man als Unterwassergewicht leicht selbst messen, wenns einen wirklich interessiert.
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Besten Dank!
Die Kartoffeln habe ich tatsächlich länger im Boden gelassen, vor allem um die Lagerfähigkeit zu verbessern.
Was den Geschmack angeht: Ja, die Kartoffeln schmecken sehr gut! Bemerkenswert ist aber, dass mich meine Kinder deswegen angesprochen haben. Ihnen sind die Kartoffeln geschmacklich auch aufgefallen. :)
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Deswegen machen wir Kartoffeln im Garten. :)
Auf das sie auch irgendwann wieder mal Erwähnung in den Gemüsebüchern finden.
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Sag' mal thuja thujon, sehe ich das richtig?
Du hast für dieses Jahr insgesamt 30 kg Pflanzkartoffeln auf Lager?
Wieviele Quadratmeter willst Du damit bestücken? :o
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Du hast für dieses Jahr insgesamt 30 kg Pflanzkartoffeln auf Lager?
Laß gut sein! 8)
Armut ist keine Schande!
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12. Den Rest gebe ich ab. Hier gärtnern noch mehr Leute.
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Wenn man vorher wüsste wieviel kg man für x m² braucht, wäre mir aber ehrlich gesagt geholfen.
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Ich verbrauche ja schon wenige Kartoffeln, aber
- nach 2018 wo nur wenig wegen der Trockenheit zu ernten war
- und 2019 wo ich glücklicher Weise keine gelegt hatte und wohl auch genauso wenig geerntet hätte (Brunnen trocken gefallen),
wollte ich eigentlich auch dieses Jahr keine mehr legen.
...
Und oberstes Auswahlkriterium ist die Trockenheitsverträglichkeit bzw. Hitzetoleranz.
2018 war hier auch ein mieses Kartoffeljahr, 2019 war aber recht gut. Ich hatte die Kartoffeln im vergangenen Jahr erstmalig in einem neuen Beet neben Nachbars Zaun gelegt. Dank diesem Sichtschutzzaun im Süden und den hohen Kiefern und Fichten des Nachbarn, wurde das Beet nicht den ganzen Tag in der Sonne gebraten. Kurz nach der Mittagszeit kamen im Sommer aber ein paar Sonnenstrahlen bis zum Beet. Den Kartoffeln hat es gefallen. Die Ernte war für unseren Sandboden ganz gut. :D Sortennamen habe ich dazu nicht, waren geerbte Kartoffeln.
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Wenn man vorher wüsste wieviel kg man für x m² braucht, wäre mir aber ehrlich gesagt geholfen.
Grober Richtwert: Etwa 2,5 bis 3kg je 10 m² - hängt aber auch von der Knollengröße und dem Pflanzabstand ab. Zu große Knollen kann man übrigens teilen. ;)
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Wenn man vorher wüsste wieviel kg man für x m² braucht, wäre mir aber ehrlich gesagt geholfen.
Bezüglich Gemüse,- bzw. Kartoffelanbau bin ich noch ein absoluter Neuling.
In der kommenden Saison befinde ich mich im dritten Jahr.
2018 habe ich meine Beete erst angelegt. Zu fortgeschrittener Zeit konnte ich noch bei A**i die letzten, reduzierten Pflanzkartoffeln (Annabelle) ergattern.
Ich glaube, ich hatte vier Beutel mit je 2 kg Inhalt.
Das reichte dann für fünf Reihen mit etwa sieben Metern Länge (rund 20 Quadratmeter, Reihenabstand 55 cm, Pflanzabstand in der Reihe ca. 30 cm).
2019 war mein Kartoffelbeet etwas kleiner und ich habe abgezählte Kartoffeln gekauft.
Da konnte ich mir vorher ausrechnen, wie viele Pflanzkartoffeln ich brauchen werde.
In diesem Jahr nutze ich meine zurückgelegten Kartoffeln.
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Seit zwei Jahren suchen wir vergeblich nach der Sorte Aula. Überall wird sie gelobt, nirgends wird sie angeboten. Hat jemand einen Tipp?
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Schaust Du hier:
https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=34871.0
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2019 war das Kartoffeljahr nicht üppig, viele kleine Knollen. Aber King Edward hat erstaunlich große Kartoffeln gebracht, trotz Beetrandlage. Die werde ich diese Saison auch wieder legen.
Ich keime die Knollen nie vor, das machen die in meinem Gewölbekeller von selbst. Keime sind jetzt erbsengroß. Ich muss nur mehr Feuchtigkeit ins Beet bringen, da haben sich die Kartoffelzeilen auf Schafwolle klar im Vorteil gezeigt. Auch die Dämme mit Rasenschnitt gemulcht kam besser als ohne, wohl weil sich die Bodenfeuchtigkeit länger hält und Regen doch nicht so schnell oberflächig abläuft. In nassen Jahren kann es von Nachteil sein.
Gruß Robin
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Die Aula scheint wohl aus dem Programm genommen worden zu sein. Wenn keiner die Sortenzulassung verlängert, passiert sowas schon mal. Welches waren die Nachfolgesorten?
Zurückgelegte Knollen sind nicht so meins. Ich bin froh, wenn ich nicht die Krankheiten mit ins nächste Jahr schleppen muss. Deswegen wandert das Kartoffelbeet auch regelmäßig.
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Ohne Bewässerung Kartoffeln anbauen mag für mich keinen wirklichen Sinn machen. Mag funktioneren in Gebieten mit mehr als 600mm Niederschlag, aber auch da rentiert sich Bewässerung.
::) ::)
Naja, Vorgabe war und ist aber, auch bei Trockenheit noch halbwegs Ertrag zu bringen.
Wenn ich für die ganze Kulturzeit ausreichend Feuchtigkeit garantieren könnte, ...
Wie heißt es so schön:
"Augen auf bei der Sortenwahl!"
@Sandbiene, roburdriver
Ich bin schon am überlegen die Kartoffeln auf einem der beiden in diesem Frühjahr reaktivierten Beete (schon zu 50% "erledigt" / liegen teils eher halbschattig) anzubauen und mit Chinaschilf zu mulchen. Im letzten Jahr hatte ich es erstmalig durch den Häcksler gejagt. und es hat auch noch im Herbst gut abgedeckt. Bei den Kartoffeln käme es natürlich in dünnerer Auflage und nur in der Rille zum Einsatz.
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Die Dammflanken würde ich auch mitmulchen, gerade die verdunsten doch enorm und sind Abschwemmgefährdet.
Wasser gibts eben nicht überall. Zu den Kartoffeln pumpe ich es aber notfalls wenn die Wasserleitung nicht funktioniert. Kartoffeln sind einfach ein dankbarar Abnehmer und setzen es gut um. Lieber lasse ich die Tomaten trocken stehen, dort macht 2 mal giessen nicht das Doppelte an Ertrag.
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Schaust Du hier: https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=34871.0
Danke, Loli, aber die Adressen habe ich alles schon durch, und auch schon diverse Geheimtipps. Aula gibt es nirgends.
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Guten Morgen Ephe,
versuche es mal bei der Kartoffelgenbänkle vom Kartoffelhof Störkle. Von Frau Rosa Störkle habe ich vor vielen Jahren viele Interessante Kartoffeln bekommen und im Genbänkle ist Aua aufgeführt. Vielleicht hast Du Glück und die geben Dir ein paar ab:)
LG von July
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Schaust Du hier: https://forum.garten-pur.de/index.php?topic=34871.0
Danke, Loli, aber die Adressen habe ich alles schon durch, und auch schon diverse Geheimtipps. Aula gibt es nirgends.
Ich hatte auch eher darauf verwiesen, weil sich damit erklärt, warum sie als Pflanz-/Saatkartoffel nicht mehr angeboten wird. Als fertige Speisekartoffel ist sie aber noch zu haben. Warum nicht damit ein Versuch.
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Ich bin schon am überlegen die Kartoffeln auf einem der beiden in diesem Frühjahr reaktivierten Beete (schon zu 50% "erledigt" / liegen teils eher halbschattig) anzubauen und mit Chinaschilf zu mulchen. Im letzten Jahr hatte ich es erstmalig durch den Häcksler gejagt. und es hat auch noch im Herbst gut abgedeckt. Bei den Kartoffeln käme es natürlich in dünnerer Auflage und nur in der Rille zum Einsatz.
Klingt vielversprechend.
Die Dammflanken würde ich auch mitmulchen, gerade die verdunsten doch enorm und sind Abschwemmgefährdet.
Ähm, hier ist die Rille der Ort, wo die Kartoffelpflanzen sind. Ich baue die Kartoffeln im Sandboden sozusagen invers an. Wenn die Pflanzen groß genug sind, schiebe ich die Rillen einfach zu und alles ist platt. Das hat sich hier bewährt.
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Ok, da kann ich nicht mitreden.
Im Lehmboden hats Vorteile wenns keine Staunässe gibt und man die Dämme mit einem Krail zum ernten nur glattziehen braucht.
Deswegen wird hier beim pflanzen der Damm fertig gehäufelt (je nach Sorte unterschiedlich hoch und breit) und bei Frühkartoffeln braucht man oft nichtmal Unkraut hacken oder mulchen. Das bleibt dann vom pflanzen bis zur Ernte unberührt.
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[...] wie Skagit Valley Gold bei Dir wird! Ich habe sie seit vielen Jahren und versuche immer noch größere Knollen ernten zu können.[...]2019 war die Ernte gut, wir essen immer noch aus eigener Ernte......sehen wir mal wie es 2020 wird.
LG von July
Hallo July & Sven,
woher bezieht Ihr eure Skagit Valley Gold ?
Ich habe die nirgends zu kaufen gesehen, und Google spuckt bei mir auch nur 22 Treffer aus.
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Habe mich gestern gequält. 2 Jahre nicht umgegraben und auch mit dem Sauzahn nicht tief gelockert, den Winter über keinen vernünftigen Frost, alles nass, der Lehm ist nicht vernünftig gebrochen. Hilft alles nix, die Kartoffeln mussten rein.
Also erstmal eine schmale Furche gezogen für die Unterfußdüngung. 1Liter recht dünne Geflügelmistjauche mit Schwefelsaurem Ammoniak drin aufgelöst pro Reihe.
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Bisschen Erde drüber und Pflanzkartoffeln rein. Annabelle rechts 9 Knollen auf die 2,2m, La Vie links, deutlich kleinere Knollen mit weniger Trieben, davon gabs 13 bis 14 Knollen pro Reihe.
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Dämme fertig machen war wegen der Bodenverhältnisse nicht möglich, deshalb mittendrin aufgehört.
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Heute Abend einen Tag Sonne später, es ist schon wieder zu schnell abgetrocknet, unten noch zu feucht, oben zu trocken, die Krume bricht immernoch nicht richtig. Schön lebendverbaut ist sie ja, aber auch das bringt nur was wenn sie im richtigen Feuchtigskeitszustand ist.
Also erstmal nicht weiter gemacht, evtl morgen die Dämme fertig machen wenns passt.
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Vorbildlich!
Hier muss der Gemüsegarten erst einmal aufgeräumt werden. :-[
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Hier ist auch alles noch viel zu nass. Der Lehm schmiert und klebt noch, das dauert bestimmt bis Ende der Woche.
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Schmierig ist er zum Glück weniger als gedacht nach den letzten 35mm im März.
Hier ists eben eine frühe Lage und die Knollen wurden teilweiße Ende Februar gelegt. In anderen Regionen ist sicherlich noch Zeit, man soll ja nichts überstürzen und schon garnicht in den Boden schmieren.
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Im Lehmboden hats Vorteile wenns keine Staunässe gibt und man die Dämme mit einem Krail zum ernten nur glattziehen braucht.
Deswegen wird hier beim pflanzen der Damm fertig gehäufelt ...
Im Lehmgarten hatte ich es auch ganz klassisch gehandhabt. Aber hier im Sandgarten verschwinden die Anhäufelungen sowieso innerhalb weniger Wochen. Der Sand rieselt einfach in sich zusammen, vor allem, falls es doch einmal regnet oder man gießt.
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Verstehe ich. Da muss ich selbst hier im Lehmgarten aufpassen. Die Gewitter und Starkregen werden ja nicht weniger.
Die nächsten 10-14 Wochen soll es ja halten.
Bin heute fertig geworden mit pflanzen, nach dem Foto wurde noch die Folie versetzt, ich lasse lieber den Salat verbrennen als bei den Kartoffeln noch eine weitere Woche zu verlieren. Ist so schon sehr spät für hier und soll ja später keine Probleme bei den Tomaten machen.
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Ich habe jetzt meine Pflanzkartoffeln bestellt,bis die da sind habe ich hoffentlich mein kartoffelfeld fertig
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Der Boden sollte auch mitspielen. Heute hats hier geregnet, der Witz des Tages war der Gärtner Jahrgang 1945, hat mit 45 Jahren Gartenerfahrung zum ersten mal die Kartoffeln mit dem Besen gekehrt und musste selber drüber lachen. Kleinere Krümel war das Ziel auf seinem Minutenton. Anhäufeln folgt... Not macht erfinderisch... Undenkbar das Jahr bis jetzt. Andere quälen sich noch mit der Gründüngung rum, hätte abfrieren sollen über Winter. Ist nicht passiert. Bin gespannt. Aktuell funktioniert jedenfalls recht wenig.
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Was es nicht alles gibt ;D
Habe heute ein paar vergessene Minikartöffelchen vom letzten Jahr gefunden. Sie sind über Winter in einer vergessenen Plastiktüte gewachsen.
Man sieht schön wo was ist an der Kartoffelpflanze und wo sich die Knollen befinden. Der Knollenansatz sieht gut aus.
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Vorbildlich!
Hier muss der Gemüsegarten erst einmal aufgeräumt werden. :-[
Dem Vorbildlich schließe ich mich mal ausdrücklich an.
zum Aufräumen - ich bin in diesem Jahr erstaunlich weit - und auch gerade dabei ein weiteres Beet fertig zu machen. Ich trenne mich von meinen halben Kompostern, in denen ich immer Stangenbohnen hatte. Das wird einem Beet zugeschlagen - die Erde ist besser als mein üblicher Sand.
Und dort kann ich dann 4 -5 Reihen Kartoffeln legen. Eigentlich ist es mir noch viel zu früh dafür - aber meine Kartoffeln im Keller treiben wie blöd. Gut, wenn die in die Erde kommen. Aber bei den Spätfrösten.... ich habe grad die böse Erfahrung gemacht, dass alles Abdecken bei - 5 Grad für die Katz ist....
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Vorbildlich ist Ansichtssache. Ich habe die Beete Herbstens/Anfangs gerne sauber, spart später viel Arbeit weil sich weder Unkraut über den Winter aussamt noch stauen sich die Arbeiten wenn man nicht zu viel aufschiebt. Andere mögen noch ein paar mehr Ringelblumen usw in den Kartoffeln, die habe ich in anderen Ecken stehen.
Kühlt euer Sandboden eigentlich genauso schnell aus wie er sich erwärmt?
Ansonsten sind die Knollen 10cm tief unten erstmal geschützt und können Wurzeln schieben solange es noch ein bisschen `Winterfeuchtigkeit´ hat.
4-5 Reihen hört sich gut an, deine Reihen sind deutlich länger als meine, oder?
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Kommt drauf an wie lang deine Reihen sind, ich gehe meine schnell mal messen....
Ich denke schon, dass der Boden schnell auskühlt, jedenfalls kann er auch gut tief und lange einfrieren...
So, das Beet ist 4 x 2,50, und an einer Stelle steht noch ein Rhabarber drin, ich habe da was verändert und nun ist er als Satellit übrig geblieben. Kann erst im Herbst umziehen. Er unterbricht 2 Reihen.
Der Reihenabstand wird recht eng bei 5 Reihen, bei 4 wäre er mir zu groß, Verschwendung....
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10m², wie bei mir. Ich habe nur praktisch bedingt durch den Betonweg die reihen quer und nicht längs. Also 2,2m lang und auf den 5m Breite 8 Reihen. Ich pflanze aber auch sehr dicht weil ich möglichst kleine Knollen möchte. Reihenabstand ist etwa doppelte Schuhgröße, in der Reihe etwa 25cm mit 3-5 Trieben pro Knolle.
Die Beete habe ich quer damit ich vom Weg aus mit der Hacke durch kann ohne aufs Beet zu trampeln.
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Ich habe heute beim Umgraben ein paar Kartoffeln gefunden die auch schon austreiben. habe sie gleich wieder in die Erde gelegt. :) ;)
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Ist so schon sehr spät für hier und soll ja später keine Probleme bei den Tomaten machen.
Was meinst Du mit Problemen bei den Tomaten? Was ist zu befuerchten, wenn die Kartoffeln sich mit den Tomedels ueberlappen? Oder verstehe ich das falsch?
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Die Kartoffeln stecken die Tomaten gern mal mit der Kraut- und Braunfäule an.
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Zumindest wenn man sie nicht sauber halten kann. Deswegen bin ich auch nicht so der Freund vergessenen Kartoffeln eine Chance zu geben. Die fliegen raus, auch wegen der Fruchtfolge.
Aufpassen muss ich hier ab etwa nach der ersten Juniwoche, wenn da eine kühle Front mit Regen durchläuft geht die Braunfäule los. Da hats Vorteile wenn die Kartoffeln erntefähig sind.
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Hallo in die Kartoffelrunde
Habe da eine Frage, als Einstieg die Ausgangslage.
Hatte bisher keine Kartoffeln 🥔
Nun werde ich vorgekeimte Kartoffeln erhalten.
(Kriege ich als Dank für den Holunder von mir, welcher dort im Garten gut gedeiht.)
Beetvorbereitung möchte ich pragmatisch einfach gestalten. :)
Idee:
- Beet abräumen
- Obere Bodenschicht, ca. 1 Handbreit, etwas vorlockern.
- Mit Laubhumus (16 Monate alt) Walme darauf erstellen.
Frage: Passt das den Kartoffeln?
Grüsse Natternkopf
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- Mit Laubhumus (16 Monate alt) Walme darauf erstellen.
Grüsse Natternkopf
Was sind denn Walme, etwas speziell schweizerisches ?
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Was sind denn Walme, etwas speziell schweizerisches ?
Sowie hier. :D
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Dämme also.
Kann man machen.
Ich würde die Variante favorisieren den Laubhumus etwas tiefer einzuarbeiten und mit dem daraus folgenden Gekrümles die Dämme/Walme aufzubauen. Oben etwas plattdrücken, das auch in der Mitte etwas besser das Wasser hin kommt und die Knollen mehr Platz haben bevor sie ans Licht kommen. Spitze Kartoffeldämme sind nicht gut. Zuwenig Platz im Damm fördert nur grüne Knollen.
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Dankeschön thuja thujon
Werde ich so machen.
Der Damm ist nun gebrochen, der Walm ist ein Hügeli. ;)
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Ist es eigentlich möglich ganz normale Kartoffeln aus dem Supermarkt in die Erde zu setzen?
Theoretisch müsste das doch funktionieren oder?
gibt es da irgendwelche Nachteile oder sind die Kartoffeln anders als die speziell genannten pflanzkartoffeln?
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Kartoffeln aus konventionellen Anbau sind sehr oft mit wuchshemmenden Mitteln behandelt, damit sie nicht austreiben. Mit Kartoffeln aus Ökoanbau geht es.
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Supermarkt-Kartoffeln können mit Keimstop-Mitteln behandelt sein, da keimt dann nichts.
Unabhängig davon unterscheiden sich Pflanzkartoffeln von Speisekartoffeln unter anderem dadurch, dass sie auf Gesundheit (vor allem Freisein von Virosen) geprüft werden. Mehr dazu findest Du hier.
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Also bei mir sind auch die gekauften Kartoffeln irgendwann, manchmal recht zügig :-X , gekeimt.
Vielleicht lag es daran das es meist die preisgünstigen Kartoffeln waren, wo man sich die Keimstop-Mittel eventuell gespart hat ?
Wenn Du gerade solche gekeimten Kartoffeln hast oder nur auf Balkon oder für die Kids ein paar in die Erde setzen willst, dann nur zu.
Möchtest Du aber mehr anbauen, dann lohnen sich Pflanzkartoffeln natürlich schon.
Conni hat den Hauptgrund (gesunde Pflanzen) schon genannt.
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Supermarkt-Kartoffeln können mit Keimstop-Mitteln behandelt sein, da keimt dann nichts.
Unabhängig davon unterscheiden sich Pflanzkartoffeln von Speisekartoffeln unter anderem dadurch, dass sie auf Gesundheit (vor allem Freisein von Virosen) geprüft werden. Mehr dazu findest Du Link entfernt!1.
Da habe ich wieder etwas gelernt.
Danke.
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Hallo Andreas,
du schreibst dass ich pflanzkartoffeln auf eine große Menge doch mehr rechnen als gekauften Supermarkt Kartoffeln.
Jetzt nur mal eine ganz doofe Frage.
ich selbst habe vor ungefähr sieben oder acht Jahren schon einmal beim Hornbach pflanzkartoffeln gekauft.
damals habe ich einen ganzen Sack ich weiß nicht wie viele Kilo es waren für nicht mal 4 € bekommen.
letztes Jahr wollte ich dann wieder beim Hornbach pflanzkartoffeln kaufen, doch es gab nur noch abgesägte kleine Säckchen.
Da haben dann fünf Kartoffeln 7 € gekostet. Vielleicht waren es auch 8 Uhr oder 9 Uhr Kartoffeln aber ich denke du weißt was ich meine.
Woher beziehst du beziehungsweise ihr denn eure Kartoffeln?
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Ich gehe zum Kartoffelbauern auf den Markt und bestelle mir 20kg zum Wunschtermin. Pro 10kg 10 Euro. Die Vorkeimkisten bringe ich irgendwann wieder zurück.
Über die Kartoffelerzeugergemeinschaft hier hats aber auch schon geklappt.
Wäre das alles nicht, würde ich notfalls wohl bei Kartoffel Müller bestellen. https://www.kartoffel-mueller.de/pflanzkartoffeln/
Die Kiepenkerl-Tütchen im Baumarkt sind eine Frechheit.
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Link entfernt!1[/b]3462821#msg3462821 date=1585828540]
[...]
Über die Kartoffelerzeugergemeinschaft hier hats aber auch schon geklappt.
Wäre das alles nicht, würde ich notfalls wohl bei Kartoffel Müller bestellen. Link entfernt!1/pflanzkartoffeln/
Die Kiepenkerl-Tütchen im Baumarkt sind eine Frechheit.
Welche Kartoffelerzeugergemeinschaft?
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Die Kartoffelanbauer die den Handel beliefern. Das logo hast du vielleicht mal gesehen wenn eure Supermärkte die ägyptischen auslisten und auf heimische umstellen. Ab Mai/Juni etwa.
https://www.pfaelzer-grumbeere.de/
Die bekommen ihre Pflanzkartoffeln von Meyer. Die haben auch rechtzeitig Ware verfügbar, gepflanzt wurden die vorgetriebenen schon im Februar. Im Dezember gehts los mit bestellen.
https://www.pflanzkartoffel-meyer.de/
Die Mitte/Ende Februar gelegten Knollen sehen jetzt so wie auf dem Bild aus. Haben natürlich Frostschutzberegnung.
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Ich lebe in Thailand und überlege, Kartoffeln anzubauen (Eigenbedarf). Allerdings habe ich vom Kartoffelanbau Null Ahnung. Deshalb vorab: wenn ich das probiere, dann im Hochbeet. Bewässerung ist kein Problem, läuft über Teichpumpe und Tropfenbewässerung. Aber hat es überhaupt Sinn, das hier in Thailand zu probieren, oder ist das von vorneherein zum Scheitern verurteilt?
Also es gibt hier keinen Winter, die Tagestemperaturen wechseln im Jahresverlauf von 15 Grad bis 45 Grad. Nachts von 7 Grad bis 25 Grad.
Kann es ein Zuviel an Sonne geben? Muss man evtl. schattieren?
Wenn man hier meint, dass es möglicherweise funktionieren könnte, dann würde ich mich mal über den Kartoffelanbau allgemein informieren (Saatkartoffeln, Pflanzkartoffeln, Bodensprüche, Schädlinge, ...).
Wenn man sagt, dass das in Thailand nicht funktionieren kann, kann ich mir den Aufwand sparen. Aber Lust hätte ich schon. Wenn man eine Weile aus Deutschland weg ist, merkt man, was an/in Deutschland gut war ;D
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Die Wohlfühlzone der Kartoffeln liegt bei 23-25°C. Boden am besten nicht wärmer als 27.
Tagestemperaturen von 30°C sind schlecht, ab 35 passiert nichts mehr.
Zuviel an Sonne ist eigentlich kein Problem, gibt hohe Stärkegehalte solange genug wasser da ist.
Ich würde es im Winter einfach mal probieren.
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Hm, wie lange ist denn die Kulturdauer?
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Frühe Sorten 70 Tage, Lagerkartoffeln eher 120.
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Die kühlsten Monate hier im Norden sind Nov, Dez und Januar. 90 Tage.
Ich muss mich mal hier in der "deutschen Gemeinde" umhören, die machen hier alles, Käse, Wurscht, Brot, ... - aber keine Kartoffeln. Das muss ja einen Grund haben.
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Kartoffeln sind in D auch durch die miesen Sorten in den 80er Jahren bei der Jugend immer unbeliebter geworden. Heute essen sie die häufig nur noch als Pommes und Chips. Kartoffeln sind ein klassisches Rentneressen.
Pellkartoffeln, Salzkartoffeln, damit ist es schwer Jugendliche zu begeistern. Die Kartoffel ist hier also nicht nur langsam vom Teller verschwunden oder besser weniger präsent, sondern sie ist auch aus den meisten Gartenbüchern verschwunden und wird heute allenfalls noch als Spielkram ausführlicher behandelt.
Die Entwicklung dreht sich langsam wieder um, die Jugend isst wieder mehr Knollen, auch in nicht Chips Form, sondern weil die auch mal wieder öfter kochen.
Kann mir gut vorstellen das die Deutsche Gemeinde in Thailand mit Kartoffeln geschmacklose, noch zu schälende Knollen verbindet und deswegen Vorbehalte hat. Muss nicht an der Anbaueignung liegen.
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du schreibst dass ich pflanzkartoffeln auf eine große Menge doch mehr rechnen als gekauften Supermarkt Kartoffeln.
Jetzt nur mal eine ganz doofe Frage.
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Woher beziehst du beziehungsweise ihr denn eure Kartoffeln?
Damit bezog ich mich darauf das die Pflanzkartoffeln gesund sind und man evt. nicht schon mit kranken Pflanzmaterial startet, welches den Ertrag mindern. Schließlich macht man sich ja schon einige Arbeit.
Ich habe nach Jahren mal wieder bei Ellenberg (www.kartoffelvielfalt.de) einige Kartoffeln bestellt.
Neben der Unterstützung seiner Arbeit, waren die Sortenauswahl und die kleinen Verpackungseinheiten entscheidend.
So muß ich mich nicht auf 1-2 Sorten beschränken ;)
Als hier die Baumärkte schließen mußten, gab es die Pflanzkartoffeln zum halben Preis.
3,-€ für 2,5kg, da kann man nicht meckern.
Ein Säckchen ging da noch mit.
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@thuja thujon
Na Du siehst das ja negativ :o
Zumindest ich bin hinsichtlich der Essgewohnheiten anders sozialisiert worden.
Und das lag nicht am System ;)
Nudeln und Reis sind seitdem aber populärer geworden, was den Absatz der Kartoffeln logischer Weise reduzieren mußte.
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Wir werden das auf jeden Fall probieren, das wird dann learning by doing. Ich muss die Regenzeit abwarten, damit sich der Boden setzt, wo die Hochbeete gemauert werden sollen. Wenn die gemauert sind, gehts schnell. Übrigens hat es gerade wieder 41°C. Schattieren mit Schattierungs-Vlies ist kein Problem, aber die Hitze kann ich nicht groß beeinflussen.
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@andreasNB: vielleicht auch etwas überspitzt dargestellt. Ich mache hier jedenfalls gerne Kartoffeln und verschenke sie auch, dem ein oder anderen Nichtgärtner sind seitdem auch Sortennamen geläufig. Die kaufen jetzt nicht mehr die Sorte Aldi weil Sorte Lidl zur Unzeit nicht geschmeckt hat.
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Unser Baumarkt hat noch offen - er führt Tierfutter - und hält sich sehr an diese ganzen Abstände.
Da sind mir doch glatt noch ein paar Bamberger Hörnchen in den Wagen gehopst - aber die waren hartvergoldet, wie immer.
Das Beet ist vorbereitet - die Rillen schon gezogen. Jetzt streue ich noch Holzasche in alle Rillen, gegen Fäulniss, und dann werde ich zur Tat schreiten. ;D
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Sieht gut aus. Viereinhalb Reihen ist auch gut als Lösung auf die Frage ob 4 oder 5 Reihen besser wären.
Bamberger Hörnchen habe ich auch ein paar vor kruzem gelegt. Ich will die Hoffnung nicht aufgeben das sie von der Krautfäule verschont bleiben. Ich war noch nie mit dem Ertrag zufrieden, aber nicht probiern ist auch keine Option.
In den Damm habe ich nur Harnstoff eingearbeitet. Andere Nährstoffe sind genug vorhanden.
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Kann mir das hier
https://www.focus.de/finanzen/news/hunderttausende-tonnen-corona-krise-loest-pommes-krise-aus_id_11868405.html
und vor allem das hier
https://www.kartoffel-mueller.de/Kochtypen/Mehlige-Sorten/Pommes-Kartoffeln.html
bitte mal jemand erklären?
Seit Petterson und Findus weiß ich ja, dass man Fleischklösschen pflanzen kann, aber ich wusste nicht, dass das auch mit Pommes frites funktioniert. Irgendeine Sorte muss das doch aber auch sein, und warum sollte man die dann nicht auch für alles mögliche andere nutzen können?
Oder geht es uns einfach immer noch viel zu gut?
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Die Nahrungsmittelversorgung ist eben durchoptimiert wie fast alles andere auch. Wenn da nur ein Teil von der Kette wegbricht, ziehts eben einen Rattenschwanz nach sich.
Also Kartoffelsorten ohne innenliegende Augen, leicht maschinell zu schälen, möglichst rund und groß wegen möglichst wenig Abfall beim Stifte rausschnitzen, gewisse Normen müssen die Rohpommes auch einalten für ein ansprechendes Bild auf dem Teller und möglichst einfach müssen sie auch zu essen sein, beim frittieren sollte die Sorte möglichst wenig Acrylamid produzieren, dafür viel ansprechend gefärbte Kruste, da kann eben keine Bamberger Hörnchen mithalten. Nicht für unter 30Cent pro Kilogramm. Dafür wird dir kein Bauer solche Liebhabersorten legen wenn er noch das Anbaurisiko trägt.
Wenn der Handel auch `Pommes to selfmade´ verkaufen können würde, also zB Kartoffeln im Netz, am Stück und mit Schale usw, wäre die Situation evtl eine andere.
Schau dich um im Geschäft, es gibt welche, die kaufen ägyptische Hotelkläranlagenknollen aus der Wüse als Spargelkartoffel für über 1€/kg.
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Hallo
ich stelle mich mal kurz vor: Ich bin neu im Forum, habe seit vielen Jahren einen Nutzgarten mit verschiedenen Gemüsen und Bäumen. Schwerpunkte sind Kartoffeln und Schalotten, aber auch Bohnen, Erbsen und Tomaten.
Im letzten Jahr wurden fast alle Kartoffeln von Wühlmäusen aufgefressen, daher fange ich dieses Jahr mit neuem Pflanzgut an. Es sind 12 verschiedene Sorten, mal sehen, welche am Besten wächst. Habe dafür einige mit Draht unterlegte Hochbeete gebaut.
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Neuste kreuzungen die im Garten versucht werden dürfen. Diese Kartoffeln gibt es so niergendwo zu kaufen. ,:)
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Oh sind die schön Sven:)!! Hast Du sie aus Saatgut gezogen? Bei mir gibt es auch immer diese "Überraschungskartoffeln" aus Saatgut, es ist jedes Jahr spannend!! Sindsie fest oder mehlig? LG von July
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Oh sind die schön Sven:)!! Hast Du sie aus Saatgut gezogen? Bei mir gibt es auch immer diese "Überraschungskartoffeln" aus Saatgut, es ist jedes Jahr spannend!! Sindsie fest oder mehlig? LG von July
Nein die sind nicht von mir, wie haben in nachbar Ort einen Züchter :)
Wir wissen noch nicht viel über die Kartoffeln, bekannt ist der Ertrag aus 6 gelegten Kartoffeln.
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Ja der züchtet tolle Sorten:) Ich kenne ihn und er züchtet tolle Sorten! Ich habe auch eine neue von ihm bekommen im März:) Viel Glück damit! LG von July
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In Ausgabe 3/2018 der Schachzeitschrift KARL stand ein Artikel über Wilfried Paulsen, im 19. Jahrhundert nicht nur einer der stärksten Schachspieler Deutschlands, sondern auch einer der erfolgreichsten Kartoffelzüchter, dessen Sorten damals weit verbreitet waren. Hat irgendjemand hier aktuelle Erfahrungen mit 'Erste von Nassengrund' und anderen historischen Paulsen-Sorten?
Ich könnte natürlich auch direkt bei den heutigen Nachfolgern anfragen, aber vielleicht weiß ja auch hier jemand was ;) Ein paar historische Dokumente mit Sortennamen und weiteren Infos habe ich auf der Homepage der heutigen Nachfolger gefunden:
www.hartmann-paulsen.de/historie.html
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Interessant Kasbek:) Was sich wohl hinter der "Holstein-Kartoffel" verbirgt? Wahrscheinlich nichts anderes wie Belana oder so.......jedenfalls gibt es bei Edeka nur diese Sorte meistens.....
Die uralten Sorten sind natürlich immer interessant....aber ob die auch noch Knollen horten oder nur die Dokumente?
LG von July
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Ich hab' sie gestern einfach mal angemailt. Mal schauen, was passiert ;)
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Dankeschön thuja thujon
Werde ich so machen.
Der Damm ist nun gebrochen, der Walm ist ein Hügeli. ;)
Nun ja, doch keine Kartoffeln.
Als ich zu Beginn der letzten Woche dies vorgetrieben abholen wollte, waren sie schon im Boden.
Konnte nicht mehr warten dass du kommst, sie mussten in den Boden.
Jetzt sind sie bei mir im Salatfrühbeet, da ich kein Platz im Beet hatte.
Dafür habe ich nun wieder Platz in meinem Gemüsebeet.
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Kasbek:)
Berichtest Du wenn Du was hörst? Das wäre sehr lieb von Dir:)
LG von July
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Och, Natternkopf, das ist ja Mist. :-\ Kannst Du nicht noch irgendwo anders Kartoffeln bekommen?
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Ja Conni. Das ist Mist.
Da ich bisher noch nie nach Kartoffeln ausgeschaut habe, weiss ich aktuell nicht mal von wo.
Landi würde ich anvisieren, doch die hatten bis anhin nichts im Angebot wegen Plan C.
Gemüsebeet mit den Dämmen liegt ja schon bereit.
Das einpflanzen ist die kleinste Arbeit.
Lg Natternkopf
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Da ich bisher noch nie nach Kartoffeln ausgeschaut habe, weiss ich aktuell nicht mal von wo.
www.terralog.ch/de/produkte/saatkartoffeln/saatkartoffeln-fuer-den-privathaushalt.html
(Spuckt mir g..gle zumindest gleich als erstes Resultat aus, ohne daß ich weiß, wie gut die sind.)
Ich hätte auch noch ein paar übrig (Solist, wahrscheinlich auch Red Glenn und Sarpo Mira) – aber kämen die durch den Schweizer Zoll?
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– aber kämen die durch den Schweizer Zoll?
/ auf Rädern im Paket ja. :)
Spass bei Seite
Danke kasbek
terralog / Liegt bei mir in der Nähe
Werde da mal anrufen.
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@Natternkopf ich hätte noch eine Top adresse im Bernbiet ;) mach sonst eine PN ich schicke dir die adresse bei bedarf.
Gruss Sven
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Werde da mal anrufen.
Muss nicht anrufen, kann nur über Gartencenter nach Liste geordert werden.
Sieht dann so aus:
https://select-samen.ch/de/gemuese/kartoffeln/?p=1
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Sven92, PN ist unterwegs zu dir. 8)
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– aber kämen die durch den Schweizer Zoll?
/ auf Rädern im Paket ja. :)
Okay, dann sag einfach Bescheid, falls Du bei Dir vor Ort nicht das Gewünschte auftreiben kannst. ;)
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Es ist nicht einfach wenn man bemerkt, dass man etwas blöd oder zu mindest Umgebungsblind ist. :-X
Hinweis bekommen: Berchtoldshof in Bätterkinden von unseren Quartier bis dort hin. ;D
Tortzdem Danke Kasbek
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Support your local potato dealer ;D
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Neugierig nachfrag: Welche Sorten kommen nun in die Erde?
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Für die Schweizer GärtnerInnen - Varietas hat noch zahlreiche überzählige Saatkartoffeln aus ihren Versuchs- und Züchtungsprogrammen, habe ich via Facebook erfahren. Spannende Sachen im Angebot!
1min. Beitragsanzahl noch nicht erreicht
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Link ergänzt. LG Conni :)
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Varietas punkt Tse ha lautet die Adresse:)
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So Acker ist fertig.....heute werden Kartoffeln gepflanzt......aber da sollen nicht nur Kartoffeln wachsen sondern auch alles andere Gemüse, Blumen...
LG von July
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Ja er hat tolle Knollen:) Ich habe auch welche von ihm:)
LG von July
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Neugierig nachfrag: Welche Sorten kommen nun in die Erde?
Gehe am Montag dort hin und nehme was es noch hat.
Habe ja eh keine Ahnung.
Welche sinnvollen Fragen könnte ich den vortragen?
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Wenn man mal Geschmack, Kocheigenschaften und Knollengröße usw außen vor lässt, würde mich für die gärtnerische Sicht die `Reifezeit´ interessieren. Also ists eine frühe Sorte die evtl ungeschoren davon kommt oder ists eine mit langer Entwicklungszeit, die evtl ein bisschen Pflanzenschutz braucht um über die Krautfäulesaison zu kommen.
Grundsätzlich für die jetzt noch anstehenden Termine zum legen: sind die Knollen keimgestimmt, vorgekeimt oder sonstwas? Zertifiziertes Pflanzgut, also möglichst Virusfrei?
Ich hoffe du erwischst eine oder mehrere geschmaklich vernünftige Sorten und lässt dich anstecken vom Kartoffelvirus.
@July: sieht sehr locker und fein aus der Acker, ist da noch ausreichend Feuchtigkeit drin?
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Ja ist locker und fein.....und noch feucht, aber nicht mehr lange, da wir schon mal wieder wochenlang keinen Regen mehr hatten.....
LG von July
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Liebe alle,
das sind tolle Äcker und Beete, die Ihr da zeigt! Bei mir liegen auch ein paar Pflanzkartoffeln aber wie so oft fehlt mal wieder der Platz. Der Garten ist zu klein.
Hat jemand Erfahrung mit den im Netz angepriesenen Kartoffeltürmen oder mit dem dem Anbau in Säcken?
Viele Grüße
Ute
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Hat jemand Erfahrung mit den im Netz angepriesenen Kartoffeltürmen oder mit dem dem Anbau in Säcken?
Nö. Hier hat es Platz.
Aber da ich den Begriff "Kartoffelturm" nicht kannte (für Errdbeeren schon), habe ich mal schnell gegoogelt.
So z.B. hier: https://der-kleine-horror-garten.de/die-duemmsten-bauern/
Für Balkon, Minigarten & Co. finde ich es eine nette Idee. Die Umsetzung braucht wohl noch Praxiserfahrungen.
Vielleicht sollte man Dünger- und Wasserversorgung nicht unterschätzen?
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So Acker ist fertig.....heute werden Kartoffeln gepflanzt......
Ich habe gestern auch mal wieder Kartoffeln gelegt. 7 Sorten.
Meine Fläche ist nur etwas kleiner 8)
Nun könnte es mal regnen.
Nach der Ernte wird die Schneckenzaunfläche zur Hälfte wieder mit Erdbeeren bepflanzt. So der Plan.
Allerdings wird es wohl das 3 Jahr in Folge wo ich keinen Schneckenschutz, sondern damals viel mehr einen FeldmausSchutz hätte aufstellen müssen. ::)
Weil ich mir die Tage ein paar Säcke Schafwolle (Rohwolle) besorgt hatte, bekamen knapp die Hälfte der Kartoffeln ein kuscheliges Bett aus Wolle ;D
Schaun wir mal ob man einen Unterschied sehen wird.
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Liebe alle,
das sind tolle Äcker und Beete, die Ihr da zeigt! Bei mir liegen auch ein paar Pflanzkartoffeln aber wie so oft fehlt mal wieder der Platz. Der Garten ist zu klein.
Hat jemand Erfahrung mit den im Netz angepriesenen Kartoffeltürmen oder mit dem dem Anbau in Säcken?
Viele Grüße
Ute
Bei mir ist in Säcken, Kübeln und Kartoffeltürmen immer ganz tolles Kartoffelkraut gewachsen. Mehr aber auch nicht. Ich hatte grade mal 1-2 Minikartoffeln pro Pflanze.
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Meine Erfahrungen dazu sind ernüchternd. Ich hatte es auch mit Kartoffelsäcken versucht, und auch ich habe vor allem schönes, grünes Laub geerntet. Kartoffeln gab es wenig, dafür waren sie aber besonders klein.
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Nachdem ich nun endlich mit der Anlage meines kleinen Gemüsegartens fertig geworden bin, sind die Kartoffeln schon in der Erde. Vorschriftsmäßig gehäufelt, schauen schon die ersten Blätter aus den Dämmen.
Gestern nun habe ich noch eine Kiste mit schön gekeimten Kartoffeln gefunden, die ich im Schuppen vergessen hatte. Die habe ich gestern auch noch gleich verbuddelt, bin dabei aber ganz anders vorgegangen. Diesmal habe ich tiefe Gräben gezogen, und die Erde wie beim Spargelanbau neben der Reihe aufgeschichtet. Die Kartoffeln habe ich in den Gräben in sandige Kompsterde gelegt. Statt zu häufeln, werde ich die Gräben mit dem Aushub nach und nach zuziehen. Vielleicht hält sich so die Feuchtigkeit etwas besser, falls es wieder so warm und trocken werden sollte, wie im vorigen Jahr. Ich werde dann mal, wenn's soweit ist berichten, ob's genützt hat.
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Die Kartoffeln habe ich in den Gräben in sandige Kompsterde gelegt. Statt zu häufeln, werde ich die Gräben mit dem Aushub nach und nach zuziehen. Vielleicht hält sich so die Feuchtigkeit etwas besser, falls es wieder so warm und trocken werden sollte, wie im vorigen Jahr. Ich werde dann mal, wenn's soweit ist berichten, ob's genützt hat.
So mache ich das hier auf Sandboden auch immer, lässt sich auch einfacher gießen, falls nötig, einfach den Graben fluten.
Aber auch bei Tomaten ist das von Vorteil, in den Gräben ist es scheinbar immer etwas feuchter , vor 2 Jahren hat es für die Tomaten ausgereicht trotz Trockenheit zu gedeihen und das fast ohne gießen.
In normalen Jahren können die Gräben aufgefüllt werden, das erhöht die Standfestigkeit.
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Ich häufle die Dämme beim pflanzen auf damit ich bei der Ernte nur noch auf die Seite ziehen brauche und damit die Knollen freiliegen. So wird auch nur seltenst eine vergessen, die Bekämpfung im Jahr danach hält sich also in Grenzen.
Hier haben die Frostnächte der letzten zwei Wochen ein paar kleinere Spuren hinterlassen. Dort wo das Laub direkt das Vließ berührt hat, gibts Blattnekrosen die sich gerade wieder auswachsen. Ansonsten sind die vorderen 4 Reihen Annabelle sehr ungleichmäßig in der Entwicklung, die Pflanzkartoffeln waren eben schon sehr geschrumpelt. Die hinteren 4 Reihen mit La Vie sehen ein kleines bisschen besser aus.
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Hat jemand Erfahrung mit den im Netz angepriesenen Kartoffeltürmen oder mit dem dem Anbau in Säcken?
Absatz
Mit den käuflichen Türmen und Säcken habe ich keine Erfahrung.
Vor etwa 30 Jahren wurden Kartoffeltonne etc. schon mal angepriesen. Damals habe ich es mit meiner Mutter ml ausprobiert. Es war glaube ich ganz ok, nicht die gepriesene Wahnsinns-super-Ernte aber auch kein totaler Reinfall.
Vor ein paar Jahren hatte ich eine Blechtonne mit durchlöchertem Boden rumstehen und dachte, da könnten doch Kartoffeln rein. Das war aber nichts, die war zu hoch, es kam zu wenig Licht rein, und gerade enthusiastisch gepflegt hatte ich sie auch nicht.
Absatz
Dieses Jahr möchte ich es mit zwei gerissenen Plastik-Wassertonnen nochmal probieren. Eine habe ich schon durchgesägt. Das 40 cm hohe "Oberteil kommt auf Kaninchendraht als Mäuseschutz und die Kartoffeln rein. Mal schauen was das wird. Was ich mit dem gerissenen Unterteil anstelle, weiß ich noch nicht.
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Support your local potato dealer ;D
Hat gedauert, nun war ich dort.
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Andere Sorte
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Lege ich noch in den Boden, es regnet leicht.
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mmmmh, Regen, meine Kartoffeln und ich sind so neidisch!
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Moorblut :o!!!
Der Name macht jedenfalls schon was her :D!
Meine Kartoffeln werden morgen beerdigt. Ich hab es heute ordentlich aufs Beet regnen lassen, damit die Knollen morgen ein schön feuchtes Bett vorfinden, und gleich eifrig zu wachsen anfangen 😊.
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So, mal sehen wie es Afra in der Tonne gefällt. Sieht recht hoch aus, sind aber nur 40 cm.
Falls es nichts wird, habe ichnoch 10 laufende Meter Afra und Laura im Beet.
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Die Annabelle ist hier jetzt kurz vor Reihenschluss. Als es vor ein paar Tagen geregnet hat, habe ich nochmal gründlich gewässert, damit sie genug Wasser zum Knollenansatz haben.
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La Vie ist erwartungsgemäß noch etwas hintendran.
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Bamberger Hörnchen sind noch später.
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Ich hätte da mal ein paar Fragen an die Gemüse-Experten:
Ich habe Frühkartoffeln (Maiwen) in grosse Kübel gesetzt, jetzt kommen die ersten Blüten.
Nun steht auf der Packung: 3 Wochen vor der Ernte Laub abschneiden - das steht aber auf jeder Saatkartoffelpackung.
Die Ernte wäre rechnerisch Mitte Juni (gepflanzt Mitte März, das standen die Kübel noch im Gewächshaus). Sie soll in 80 Tagen erntereif sein. Also jetzt das Laub abschneiden oder erst Mitte Juni - und wozu macht man das ?
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Gäbe das nicht eine erzwungene Notreife?
Bin aber nur mitlesender Laie...
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Sehe ich genauso. Bin aber auch nur Laie. Ich denke, ohne Laub wird die Schale schneller (und bei allen Töffeln gleichzeitig) reifen. Damit ist die Kartoffel nach der Ernte besser lagerfähig. Ich persönlich würde den Aufwand nicht betreiben wollen und das Laub lassen. Wenn die Schale noch nicht fertig ausgereift ist, kann man sie beim Zubereiten (außer Kartoffelbrei ;)) auch dran lassen und mitessen - ist mal was anderes und auch ganz lecker :D.
Ach ja: Ernte wenn das Laub welk wird. Kannst aber auch schon vorher antesten. So wie hier thuja gemacht hat:
Habe gestern die erste Kartoffelstaude geerntet um zu gucken was drunter ist. Noch sind die Schalen nicht fest, dauert noch 2 Wochen.
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Irgendwie soll sich das Abschneiden vom grünen Lauf wohl auf den Geschmack der Kartoffel auswirken, aber wie ?
Und dann soll sie ja noch 3 Wochen im Boden bleiben.
Oder ich mach's mal mit einem Teil und finde es selbst heraus ?
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Dann müsstest Du unbedingt ein Vergleichsessen veranstalten ???! Mit Blindkopie und Protokoll! Darf ich mitessen - ich liebe Kartoffeln :D.
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Immer gerne, und dazu gibt's Frankfurter Grüne Sauce !
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Das Laub vorher abschneiden oder viel besser etwas langsamer, weniger Schockhaft umbringen, macht man eigentlich nur damit man die Knollen transportieren kann (Schalenfestigkeit). Das ist was für Leute die sie nicht am nächsten Tag auf dem Markt verkaufen können, sondern wenn die Knollen noch 2-3 Tage rumliegen müssen oder sogar abgepackt (zum Verkauf etwa) werden sollen. Ansonsten kann man damit den Stärkegehalt beeinflussen, wenn man bei der Düngung usw was falsch gemacht hat oder weil es der Markt verlangt.
Also wie man schön raushört, das muss den Hobbygärtner nicht interessieren. Ich bin sogar der Meinung das der wesentliche Geschmacksunterschied zu den aromaschwachen Frühkartoffeln durch das längere reifen mit Laub der Gartenfrühkartoffeln zustande kommt. Ich ernte jedenfalls meine Frühkartoffeln mit Laub, schneide nichts vorher ab und werde das Laub maximal dann killen, wenn die Braunfäule sich explosionsartig vermehrt um die Tomaten zu schützen.
Ansonsten wachsen die Frühkartoffeln bei mir ohne Folie oder Vlies drüber (nach dem auflaufen und wenn kein Frost droht), und dieses Jahr war es wieder recht sonnig zur Hauptwachstumszeit und die Temperaturen haben auch mitgespielt, nicht zu heiß. Es war eigentlich nur zu trocken, ansonsten ideal.
Der Geschmack ist jedenfalls jetzt schon gut, sie schäumen nicht durch zuviel Eiweiß/Stickstoff beim kochen, also Düngung hat auch gepasst, Knollenansatz ok, aber wie immer, ich hätte gerne mehr kleinere Knollen. Halbiert als Bratkartoffel mit Schale, kann ich 3 mal am Tag essen, gibt genug Varianten das es nicht langweilig wird.
Anbei noch das Foto von der ersten Ernteprobepflanze.
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Danke für die schlaue Antwort !
Genau das hat mich ja zum Kartoffelanbau gebracht, das fehlende Aroma der Supermarktkartoffeln.
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Fragen als Kartoffel newbie
Hatte ja schon mal Tipps zur Auswahl
Wenn man mal Geschmack, Kocheigenschaften und Knollengröße usw außen vor lässt, würde mich für die gärtnerische Sicht die `Reifezeit´ interessieren. Also ists eine frühe Sorte die evtl ungeschoren davon kommt oder ists eine mit langer Entwicklungszeit, die evtl ein bisschen Pflanzenschutz braucht um über die Krautfäulesaison zu kommen.
Grundsätzlich für die jetzt noch anstehenden Termine zum legen: sind die Knollen keimgestimmt, vorgekeimt oder sonstwas? Zertifiziertes Pflanzgut, also möglichst Virusfrei?
Ich hoffe du erwischst eine oder mehrere geschmaklich vernünftige Sorten und lässt dich anstecken vom Kartoffelvirus.
Wie ausgewählt.
Nun meine Info an die "Kartoffel Fachfrau waren in Kürze:
- Bin hier aus der Gegend, 700-900 Meter von ihr entfernt.
- Habe Boden und Lage .........
- Diese Beetlänge und Breite
Kamen Fachausdrücke und gute Erkläreungen/Beschreibungen was ich auswählen kann. -> Ich: Keine Ahnung.
- Muss nicht Gelb sein, habe gerne Kartoffelgratin und Geschwellte zu Raclette.
Habe erhalten und gepflanzt
. Agrarian Blue / Kochtyp A-B
. Moorblut / Kochtyp C
Kochtyp habe ich begriffen. :)
Fragen:
1) Wie lange bleiben die "in der Regel" drin? (Kraut etwas so wie in #124)
2) Wird da der einfachheitshalber ein "Probebohrung" gemacht.?
3) Also nach 4 Wochen oder 4 Monaten?
Ich weiss ich könnte gurgeln und würde Vieles finden.
Doch hier erhalten ich wohl zielgenauere Hinweise.
Dankeschön
Grüsse Natternkopf
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Ganz simpel: Wenn Laub welk, dann ernten. Meist ist das erst nach der Blüte.
Wirst Du ungeduldig?
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Kein Wunder, wenn Thuja hier schon Erntebilder zeigt. ;) Bei den meisten anderen dürften die Kartoffeln noch eine Weile brauchen ...
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Schließe mich Quendula an: Wenn das Laub welkt, sind sie soweit. Das kann je nach Legezeitpunkt, Wetter und Sorte im Juni sein, im Juli oder auch erst im August. Probegraben kannst Du natürlich trotzdem, Natternkopf. :)
.
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Wir ernten die Kartoffeln vor der Abreife der Stengel. Kurz nach der Blüte sehen wir vorsichtig nach, ob die Kartoffeln schon dick genug sind. Wir ernten dann aber nur für die aktuell geplante Mahlzeit. Man kann die Knollen dann in einem Eimer mit Wasser und mit Hilfe eines Stockes kräftig umrühren, dann die restliche Haut mit einem kleinen Messer vorsichtig entfernen ohne die blanke Haut darunter zu beschädigen (wir sagen dazu wir schrappen die Kartoffeln). Die ersten ernten wir spätens Ende Juni (vor einigen Jahren der normale Termin), jetzt geht es oft schon ab Mitte Juni. Es kommt darauf an, wie warm das Frühjahr ist. Man merkt dann, dass die Schale mit der Zeit immer schwerer abgeht, dann fangen wir mit der nächsten Sorte an.
Wenn diese Kartoffeln dann gekocht werden, sind das die besten Kartoffeln, die es gibt. Das sind für mich Frühkartoffeln. Sie schmecken auch sehr gut als Bratkartoffeln.
Wir pflanzen nur deshalb Kartoffeln an, um diese Frühkartoffeln ernten zu können. Wir versuchen dann solange wie möglich, die Kartoffeln zu schrappen. Damit das möglichst über einen langen Zeitraum geht, pflanzen wir im Frühjahr verschiedene Sorten über einen mögichst langen Zeitraum. Die ersten pflanzen wir meistens wegen der Nachtfröste so ca. Mitte April. Die zuletzt gepflanzten kommen jetzt auf. Zu spät darf man die Kartoffeln aber wegen der Reaktion auf die Tageslänge nicht pflanzen, dann setzen sie keine Knollen mehr an.
Wenn man die Kartoffeln lagern will, dann darf man sie erst nach dem völligen Absterben der Stengel ernten.
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Nö
Wirst Du ungeduldig?
Habe nur keine Ahnung und sehe wie da schon Kartoffel rausgeholt werden.
Kommt dazu : Laub weg, nee braucht es nicht, Abwelken ist der Zeitpunkt, wir nehmen sie früher raus.
Wenn ich das richtig verstehe: Auf jeden Fall Blüte abwarten. :)
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Wenn von mir Erntefotos aus dem Oberrheingraben kommen könnte das für andere bedeuten, das es in 2-3 Wochen vielleicht auch soweit ist. Also bitte eher als Zukunftsszenario betrachten wenn ich was aktuelles schreibe. Es ist hier eben doch einiges anders als in den rauheren Gegenden. Ich selbst orientiere mich da auch manchmal an Italien, Spanien usw.
Habe heute, 4 Tage später, nochmal eine einzelne Annabelle rausgewühlt, 750g, die Schale schon ziemlich fest. Sehr viel länger als das Pfingstwochenende werden sie wohl nicht mehr in der Erde liegen.
Gepflanzt hatte ich übrigens relativ spät, Ende Februar war der Boden noch nicht so weit, durch den Regen Anfang März war es erst in der zweiten Monatshälfte möglich.
Für die Sorte werden 70 Tage bis zur Ernte angegeben. Kann man vielleicht auch für deine Sorten ergoogeln, wieviel Tage die so wollen und das dann nicht so genau nehmen.
Der Spruch an den man sich halten kann bei Lagerkartoffeln, wurde hier auch schon erwähnt: Legst se im April, kommt se wann se will, legst se im Mai, kommt se glei.
Frühkartoffeln werden praktisch dann doch eher nach Bodentemperatur und -Verhältnissen gepflanzt, deswegen auch das Vorkeimen, was bei Spätreifenden Lagerkartoffeln nicht nötig ist. Letztere würde ich so lange im Boden lassen, wie es die Krautfäule erlaubt.
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Deswegen steht ja die Klimazone links unter dem Usernamen, wenn das Mitglied eine eingetragen hat. Alles noch harmlos im kleinen Deutschland, zwei Wochen hin oder her, fünf Grad mehr oder weniger. Bewegt euch mal in amerikanischen Foren, DA gibts Unterschiede... bereits in Frankreich ist das nicht mehr unter einen Hut zu bringen, da muss man vorsortieren nach Klima.
Die ersten Frühkartoffeln (Ende März gelegt, hier auch schon soweit, aber sechs Wochen mit Vlies wegen der späten Frostnächte) finde ich erst ab einem gewissen Punkt der Reife lecker. An der Schalenfestigkeit könnte ich das nicht festmachen, eher an der Fleischstruktur und dem Wassergehalt, das merkt man wenn man Rösti macht und sie dazu grob reibt. Natürlich kann man sie auch vorher mit grossem Genuss essen, aber da erzeugt mehr die Psychologie den Geschmack - die "ersten", "ganz frischen", das Rösten in der Pfanne...
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Ja, die Schalenfestigkeit sagt nur aus das man sie etwas länger liegen lassen kann als sofort essen. Ich ernte auch lieber recht spät, aber noch bevor die Sommerhitze die Knollen im Boden nochmal durchtreiben lässt.
Prinzipiell wird der Geschmack auch vom Proteingehalt beeinflusst, Stärkegehalt muss auch höher sein weil sie sonst zu wässrig sind, das ist genau der Effekt den du beschreibst.
Jetzt war es dieses Jahr wieder sehr sonnig, hatte auch nur wenige Tage Folie drauf, die hatten ziemlich die volle Ladung, ich hatte Cultan gedüngt, das macht schon einen gewissen Unterschied. Sie sind jedenfalls nicht mehr nur psychologisch lecker, sondern sie fangen an zu schmecken.
PS: da hier mehrere Gärten die Kartoffeln aus meinen Pflanzkartoffelkisten anbauen, werden die eigentlich jedes Jahr Probegekocht, also miteinander verglichen. Und hier gibts wirklich große Unterschiede, je nach Pflanztermin, Wasserversorgung, Düngung, Boden im jeweiligen Garten usw.
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Apropos Kartoffeln, die schmecken: im amerikanischem Umfeld hoere ich immer wieder Begeistertes von der Sorte "German Butterball". Ich wuerde jetzt annehmen, falls das wirklich eine deutsche Sorte ist, hat sie hier einen anderen Namen. Weiss jemand mehr?
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So langsam gibts etwas mehr als Salat.
Praechtig sieht das aus! Wie sieht denn das Laub der Kartoffeln aus, wenn die Knollen schon so gross sind? Deutet sich das irgendwie ueberirdisch schon an? Blueten schon abgeblueht?
Die Annabelle, also die Sorte vom Foto, blüht in der Regel nicht bzw die Blütenknospen fallen noch geschlossen ab. Wenn das Längenwachstum vom Trieb eingestellt ist, kann man davon ausgehen, das unten die Knollen angesetzt werden. Gut, wenn sie dann Wasser haben. Während der Blüte werden die Knollen größer und später spätestens beim abtrocknen vom Laub schalenfest. Das Laub von meinen sieht noch normal grün aus. Auf dem Foto vorne die 4 Reihen sind Annabelle, die hinteren 4 Reihen La Vie. Man sieht gut das die rund 2 Wochen später ist als die Annabelle.
Hier mal ein Bild worauf die obere und untere Entwicklung zu erkennen ist:
https://www.amynova.com/wp-content/uploads/2018/09/Anwendung.jpg
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Hier mal das Bild worauf die Frage überhaupt aufkam.
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Und hier Bamberger Hörnchen, die setzen jetzt gerade Knollen an, die Blütenknopsen sind entwickelt aber noch versteckt und geschlossen.
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Hier mal ein Bild worauf die obere und untere Entwicklung zu erkennen ist:
https://www.amynova.com/wp-content/uploads/2018/09/Anwendung.jpg
Schön anschaulich, Danke !
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Versucht etwas schlauer zu werden in Bezug zur Bewässerung.
Blatt Seite 40 verstehe ich am Besten. :)
Bewässerung im Kartoffelbau / Strickhof
Grüsse Natternkopf
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Seite 40 verstehe ich gerade nicht. Sind das die Werte die auf die tägliche Grasverdunstung draufgerechnet werden müssen?
Ansonsten: Bewässerung rechnet sich nur in bestimmten Entwicklungsstadien. Wenn das Wetter nicht mitspielt, tut es selten, kann wässern auch kontraproduktiv sein im Sinne von Krautfäulebeherrschung.
Die übliche Rinnenbewässerung zwischen den Dämmen ist leider nicht mal halb so effektiv wie die langsame Überkopfbewässerung. Hier spielt auch die Dammform eine Rolle, oben sollte er breit genug flach sein, nicht spitz zulaufend. Je größer die Knollen und trockener der Damm, desto größer sind die tiefen, breiten Risse, die das Wasser schneller als jeder Regenwurmgang in wurzelnahe Zonen leiten können. Ob die Knollen dann noch was davon haben, steht auf einem anderen Blatt.
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Ich habe gestern meine 4x2,2m Annabelle geerntet. Hätte besser sein können, es waren zusammen mit den 2 Reifeprobe-Pflanzen nur 20kg.
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Von La Vie habe ich jetzt auch die ersten Kostprobe gezogen, sie ist etwas gleichmäßiger in der Knollengröße.
Vorne im Bild die Wegmuss-Annabelle wegen Verletzung bei der Ernte.
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Die Schale von La Vie ist etwas dunkler als die der Annabelle, hat rundere bzw weniger einseitig spitz zulaufende Knollen, geschmacklich sind beide gut.
In 1-2 Wochen werde ich sie ernten.
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Toll!
Aber wie lagerst du jetzt im beginnenden Sommer 20 kg Kartoffeln?
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Mehr schlecht wie recht.
Lagern geht eigentlich nicht, durch die natürliche Kartoffelfluktuation bedingt durch Gartenbesucher, die fähig sind die Hände offen zu halten, unterstützt durch die ein oder andere spontane Grillaktion, mache ich mir allerdings wenig Sorgen dass die nicht lagerfähigen Kartoffeln das Stadium `austreiben´ erleben.
Unterm Strich wird jetzt einfach weggefuttert was geht, wenn der Sommer kühl ist gehen Kohlenhydrate eher als in heißen Sommern.
Die Gartenlaube jedenfalls ist alles andere als optimal, wenn die Knollen 2-3 Tage in flachen Steigen abgetrocknet sind kommen sie wieder in die Kiste und ein Handdtuch drüber wegen dem Licht. Ab dann bin ich den Temperaturen ausgeliefert und muss in manchen Jahren eben schneller essen oder mehr verschenken als in anderen. Keimstop, auch das neue auf Minzölbasis, benutze ich jedenfalls nicht.
Heute habe ich den Anfang gemacht: Flussbarsch mit Speck (von Sonntag Boot leerpumpen und nochmal 1-2h mit der Spinrute über den Weiher rudern), dazu die frischen Kartoffeln und ein paar Zuckerschoten aus dem Garten. Sommer auf Malle interessiert mich dann nicht.
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sehr sehr schoen das Bild mit Barsch.
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War auch lecker :P :D
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Leyla ist jetzt erntefähig, aber noch nicht schalenfest, siehe Bild. Ist dieses Jahr gut geworden, musste allerdings bewässern. Die hatte ich schon oft, sie kommt mit unserem Boden klar, war mir aber meist einen Tick zu spät. Sie spielt in einer Liga mit Anuschka, die ich auch immer wieder hatte, die aber noch später ist.
Überraschend war Anais, ein Erstversuch. Sie ist jetzt ebenfalls erntefähig, da ich aber noch ein paar Tage Zeit habe bis nur Nachkultur und das Wetter "Knollenwetter" ist lass ich sie noch. Mir gehts um frühe Maximalerträge bei möglichst wenig Aufwand, die Grösse und Sortierung sind mir egal, für jede Grösse gibts passende Zubereitungsformen. Die Kleinen reibe ich mit der Hand unter fliessendem Wasser ab, werfe sie in die Pfanne und brate sie in Olivenöl.
Von der Reifezeit her passt Anais, schlägt sogar Annabelle. Das Laub ist klein, die Reihen schliessen nicht, Unkraut kommt da leichter durch. Sie blüht und grüne Früchte entwickeln sich. Der Geschmack wird sehr unterschiedlich beurteilt. Was ich aber gestern geerntet habe, war klasse. Sehr buttrig und gutes Kartoffelaroma. Vielleicht kommts auf weitere Faktoren bei der Geschmacksbildung an und dieses Jahr lief es bisher generell gut mit Kartoffeln (dort, wo ich bewässern konnte).
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Wie ist das, gräbst Du die Pflanze nach der Ernte wieder ein und wartest dass sie weiter produziert oder kommt sie auf den Kompost?
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Warum wieder einpflanzen? Die Knollen sammle ich ein, das Kartoffelgrün wird Mulchmaterial. Ich habe das Beet heute nach der Rodung sofort wieder bepflanzt, mit Buschbohnen. Und danach langts noch für Radieschen oder der Knoblauch kommt drauf.
Man kann aber auch vorsichtig ein paar Knollen ausgaben und den Rest der Pflanze nicht stören, wieder Erde drauf und weiterwachsen lassen. Günstig, wenn man nur ein paar erste Kartoffeln will oder nur mal testen, wie weit sie sind.
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Danke für die Antwort. Das Laub sieht ja noch halbwegs gesund aus, hätte ja sein können, dass da noch Kartoffeln nachkommen.
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Das Laub der Frühkartoffeln ist dieses Jahr ausnehmend lange schön. Es war sehr trocken, vor allem nachts kein Tau, Bewässerung so dass das Laub trocken bleibt oder bald trocknen kann. Anais hat überall aus den Blüten längliche grüne Beeren entwickelt, unten sind gute Knollen dran, aber das Laub ist sattgrün und aufrecht.
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Gestern gab es hier am Haus eine frühe Ernte. Nicht sehr viel und durchaus unterschiedlich im Ertrag, die schönsten hatten am wenigsten dran... aber so ist das. Es sind alles eigene Aussaaten, deshalb die unterschiedlichen Eigenschaften.
(https://live.staticflickr.com/65535/50012620386_35833bacd6_z.jpg)
Meine Pflanzkartoffeln im Garten leiden leider sehr unter der Trockenheit und sind trotz der frühen Pflanzzeit noch sehr klein.
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Ihr seit ja schon gut am ernten.
Denn Stress mit dem Frostschutz Mitte Mai tue ich mir aber nicht an.
Deshalb dauerts hier noch.
Finde aber das sie in diesem Jahr so gut wie schon lange nicht mehr da stehen.
Gestern muß es ordentlich geregnet haben (bin auswärts), gut so, denn das Regenband am letzten Wochenende ist nicht über die Stadtgrenze hinaus bis zu meinem Garten gezogen :P
Seit letzter Woche sind sie gemulcht. Nach Pfingsten (5.6.) war ich erschrocken wie schnell sie und das Unkraut ins Kraut geschossen sind, aber einmal durchhacken und man konnte die Kartoffeldämme wieder erkennen.
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Ich habe keinen Frostschutz gemacht im Mai.
Sieht doch ganz gut aus bei dir, da ist noch vieles offen, der Regen hat sicherlich geholfen. Bis zur Blüte können sie noch etwas wachsen damit sie reichlich Knollen ansetzen. Welche Sorten hast du?
Hier war es nur mittelmäßig, der April mit zu trockener Luft, da hilft auch kein giessen. 4kg/m². In anderen Gärten noch weniger.
Auf dem Acker ists ähnlich, dementsprechend gut die Preise, bis 70 Cent das kg gibts.
https://www.lwk-rlp.de/de/markt-statistik/marktbericht/marktbericht/news/detail/News/kartoffeln/
Video zum offiziellen Ernteauftakt:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/lena-und-lisa-bringsken-eroeffnen-fruehkartoffel-ernte-100.html
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4kg/m3 ist doch fantastisch. Die Profis bekommen weniger.
Giessen hilft nicht. Aber ich habe dieses Jahr keine Fisimatenten gemacht, sondern wenigstens am Hausgarten zweimal Mittags in praller Sonne den Regner angeworfen und einfach mal 25 Liter / qm draufgehaut. Das langt und die Ergebnisse jetzt bestätigen das. Das Laub trocknet da auch schnell wieder ab. Im Aussengarten konnte ich nicht bewässern. Die Unterschiede sind natürlich deutlich.
Einige der Frühen lass ich noch im Boden. Mal sehen, wie fett die noch werden bei dem nach wie vor gesunden Laub.
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Gestern gab es hier am Haus eine frühe Ernte. Nicht sehr viel und durchaus unterschiedlich im Ertrag, die schönsten hatten am wenigsten dran... aber so ist das. Es sind alles eigene Aussaaten, deshalb die unterschiedlichen Eigenschaften.
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Die sehen ja phantastisch aus :o Besonders die Roten - wie Pflaumen :D Vermehrst du die weiter?
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Ich habe hier eine unfreiwillige Mischkultur, die mich eigentlich richtig ärgert:
Im vergangenen Jahr hatte ich im wirklich kleinen Gemüsebeet einige Reihen Kartoffeln, Bamberger Hörnchen und Linda. Die Ernte war nicht gut, wässern konnte ich zur erforderlichen Zeit nicht, dann wurde das Laub krank. Also habe ich ausgebuddelt, was ich finden konnte.
Mit viel altem Kompost habe ich den Boden aufgebessert und Erdbeeren (Lambada) gesetzt. Die Erdbeeren sind wunderbar durch den Winter gekommen, haben kräftig getrieben und als die späten und lang anhalten kalten Nächte und Fröste kamen, wurde das Beet mit Flies geschützt. Tja, und als ich das Flies entfernte, hatte die Grünmasse deutlich zugenommen :-X Den Versuch, die treibenden Kartoffeln auszugraben habe ich schnell aufgegeben: die Triebe waren über 40 cm tief im Boden :-X Ich hätte die Erdbeeren zerstört. Jetzt blühen die ersten Kartoffelpflanzen. Die Erdbeeren tragen schlecht, da die Blütenknospen doch Frost abbekommen hatten.
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Eine Zwickmühle :P Wahrscheinlich werde ich die Erdbeeren nach dem Abernten ausgraben und dann nach den Kartoffeln tauchen. Die sehen heuer deutlich besser aus als vergangenes Jahr. Das hat mich zu der Überlegung gebracht, ob man nicht gezielt im Herbst Kartoffeln legen sollte. Halt deutlich tiefer als im April/Mai und vielleicht mit einem extra Frostschutz falls es doch mal wieder einen richtigen Winter geben sollte...
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Dann kommt garantiert ein strenger Winter ::) In 6b dürfte das aber grundsätzlich nicht ratsam sein :-\
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Dann kommt garantiert ein strenger Winter ::)
Das wäre ja schon ein Grund, das zu machen 8)
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Die Kartoffeln im Herbst zu legen hab ich schon öfter überlegt. Die übersehenen Kartoffeln sind im nächsten Jahr immer die schönsten und gesündesten Pflanzen. Bis jetzt habe ich es aber noch nie durchgezogen. Allerdings bin ich schon dazu übergegangen, zu kleine Kartoffeln gezielt in der Erde zu lassen um an schöne Frühjahrspflanzen zu kommen.
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Ich habs mal mit der Nicola probiert, keine Pflanzkartoffeln sondern ägyptische Frühware die im Spätsommer keimen wollte. So kam sie im November in den Boden.
Naja, es war ein knackiger Winter, bis 30cm tief Frost, auf den Kartoffeln waren noch etwas Koniferenzweige während des Kahlfrost. Im Endeffekt waren sie nicht früher oder später als die vorgekeimten Knollen im Frühjahr, evtl ein Hauch weniger Ertrag.
Die Hauptsache, wenn man sie tief legt, ist das man sie auch komplett wieder einsammeln kann. Kartoffeln die vom Vorjahr durchtreiben brauche ich nicht, das macht zuviel Arbeit und konterkariert jede Fruchtfolge.
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Mir ist es eine Lehre :P Mein Gemüseplatz ist einfach zu gering.
Dieses Jahr habe ich Bamberger Hörnchen (Ende April) und Gala (bor 10Tagen) gleich in große Töpfe gepflanzt.
Die Hörnchen beginnen zu blühen.
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Die sehen ja phantastisch aus :o Besonders die Roten - wie Pflaumen :D Vermehrst du die weiter?
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Sie wachsen bei mir im Blumenbeet :) und eigentlich ernte ich erst im Herbst. Dann sind es richtig viele.
Im Winter bleiben immer ein paar im Boden und die treiben dann im Frühjahr von alleine wieder aus.
Sie vertragen auch relativ viel Frost, einige Knollen lagen obenauf und sind nicht erfroren, -6°C Grad war das Minimum, andere sind erfroren, die einzelnen Klone scheinen unterschiedlich frostsicher zu sein.
Anfangs waren es auch viel mehr unterschiedliche Typen, das hat sich dann mit den Wintern immer weiter ausgedünnt.
Im Schrebergarten sind die selben Pflanzen noch lange nicht so weit, dort ist es zu trocken und alle Pflanzen, egal welche Sorte sind noch sehr klein.
P.S. die violetten, rechts im Bild find ich am besten
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Ich kann inzwischen auch die Anabelle ernten. Gelegt um den 20. April, keinerlei Schutz und es gab nur wenige von den Spätfrösten angekokelte Blätter.
Die Pflanze die ich bisher ausgegraben hab, hat viele und vor allem ungewöhnlich gleichmäßige Knollen angesetzt gehabt. Wär gut wenn das bei allen so wäre. Sonst hab ich immer mal wenige sehr große und daneben noch etliche sehr kleine Kartöffelchen gehabt. Das sind dann auch die welche man übersieht und in den nächstjährigen Kulturen auftauchen.
Wobei ich hier denkbar schlechte Bedingungen für Kartoffeln hab. Nahe am Fluss gibts immer, aber wirklich immer, viel Tau. Dadurch gabs schon Jahre in denen die Kartoffeln oberirdisch schon Anfang Juli so gut wie tot waren. Wenn man da späte Sorten drin hat wird das ne saubere Nullnummer und man bekommt vielleicht knapp das Pflanzgewicht wieder raus, aber in viel kleineren Knollen dafür an Anzahl mehr.
Daher gibts bei mir nur noch frühe Sorten.
Bamberger Hörnchen war mal der größte Reinfall, da kam so gut wie nix raus.
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Die Erfahrung habe ich auch gemacht - habe in diesem Jahr trotzdem ne kleine Kostprobe gelegt.
Meine Kartoffeln hatten die Eisheiligen arg erwischt. Der Neutrieb kam zum Glück, aber das hat die Kartoffeln weit zurück geworfen. Ein Teil blüht jetzt. Aber, wenn ich nachtaste, dann sind die Knollen noch mini.... es war auch sehr trocken und ich habe nicht allzu viel gewässert.
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Ich dachte schon, ich wäre der einzige, dem die Eisheiligen die Kartoffelernte zerstört haben. Beim Obst ist es außer bei den Kakis und Walnüssen ohne größere Schäden abgelaufen, aber die Kartoffeln waren bis auf eine Sorte komplett zerstört. Und über die Nachtriebe machen sich bei dem feuchten Wetter die Schnecken her. Die eine Sorte, die nichts abbekommen hat ist eine sehr späte dunkelviolette, von der ich nicht mehr sicher bin, wie sie heißt, Vitelotte/Violetta irgendwie soetwas, aber ich habe mal in den ersten Jahren in denen ich die hatte, das Etikett am Saisonende nicht mehr lesen können.
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Sie blühen:)
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Schwarzer Peter mit duftenden Blüten und dunklen Blätter.
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Monte Carlo
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Sämling von Gelbblühender Stamm
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Sie wachsen bei mir im Blumenbeet :) und eigentlich ernte ich erst im Herbst...
Der Begriff "Saatkartoffel" bekommt bei dir ja wieder seine ursprüngliche Bedeutung :)
Sag, wäre es denn vielleicht möglich, von diesen violetten Schönheiten einige Wenige als Saatgut zu bekommen?
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Ich dachte schon, ich wäre der einzige, dem die Eisheiligen die Kartoffelernte zerstört haben.
Das ist doch bei Kartoffeln viel entspannter. Frost zur Unzeit sorgt nicht wie bei Wein und Obst für totalen Ernteausfall. Es gibt eben weniger und die Reife verzögert sich. Im kommerziellen Anbau ist das viel schlimmer, weil die frühen Partien gesuchter und besser bezahlt sind.
Die Ernte zerstört, das passierte beispielsweise bei späteren Sorten durch die extreme Trockenheit von Mai bis November 2018 oder durch die Hitze zur Unzeit und dann komplettes Durchtrieben 2019. Aber nicht durch Frost, ausser der ist so hart dass die Knollen in der Erde durchfrieren... hatten wir seit 1917 nicht mehr :-)
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Die Trockenheit ist auch ein Grund warum ich Frühkartoffeln mache. Sie können noch etwas die Winterfeuchtigkeit nutzen. Und auch dann geht garnix ohne wässern bei meinen Kartoffeln.
Ansonsten gehts mir ähnlich wie Amur: wenn in den Nachbargärten die Braunfäuletomaten bis in den März/April rein stehen, reicht Anfang Juni 2 Tage Tau auf den Blättern ist, steigt der Braunfäuledruck ins unkontrollierbare. Ich muss mit den Kartoffeln praktisch schneller sein als die Braunfäulesporen im Boden reifen können.
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Auch das Risiko, dass sie durchtreiben ist bei Frühkartoffeln sehr gering. Das ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Lange Hitzephasen mit Temperaturen oberhalb 35°C, die früher kaum erreicht wurden, dann ein kräftiges Gewitter - bums, treiben die neuen Knollen gleich wieder aus, taugen dann nichts mehr und die Neuen bleiben winzig klein. Jeder Jahr Ausfälle bei allen Sorten ab mittelfrüh, ganz oder teilweise. 2017 wars Alternaria an einigen Sorten, so übel dass die Totalausfall hatten, Laub tot. Frühkartoffeln sind zu schnell für diese Krankheit.
Früh oder nix, so siehts hier seit Jahren aus.
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Dummerweise habe ich mir den Link zum parallelen Zustand der Kartoffeln über und unter dem Boden nicht abgespeichert :-\ Wenn sie blühen, bilden sich die Knollen aus?
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@July
Die Blüten sind wirklich garten- wenn nicht gar vasenwürdig :D
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Ich dachte schon, ich wäre der einzige, dem die Eisheiligen die Kartoffelernte zerstört haben.
Das ist doch bei Kartoffeln viel entspannter. Frost zur Unzeit sorgt nicht wie bei Wein und Obst für totalen Ernteausfall. Es gibt eben weniger und die Reife verzögert sich. Im kommerziellen Anbau ist das viel schlimmer, weil die frühen Partien gesuchter und besser bezahlt sind.
Die Ernte zerstört, das passierte beispielsweise bei späteren Sorten durch die extreme Trockenheit von Mai bis November 2018 oder durch die Hitze zur Unzeit und dann komplettes Durchtrieben 2019. Aber nicht durch Frost, ausser der ist so hart dass die Knollen in der Erde durchfrieren... hatten wir seit 1917 nicht mehr :-)
Naja, bei mir ist es der Frost schon gewesen und danach das feucht-kühle Wetter, in dem die Schnecken fast jeden Neutrieb niedergemacht haben. Ohne den Frost wären die Kartoffeln den Schnecken einfach davongewachsen, aber jetzt werde ich wohl bei manchen Sorten nicht einmal die Saatkartoffeln für nächstes Jahr ernten können.
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Dummerweise habe ich mir den Link zum parallelen Zustand der Kartoffeln über und unter dem Boden nicht abgespeichert :-\ Wenn sie blühen, bilden sich die Knollen aus?
Schon kurz davor. Etwa wenn die Blütenknospen an der Triebspitze ausdifferneziert werden. Blättere 2 Seiten zurück hier im Strang zu https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,66381.msg3498836.html#msg3498836
oder gib bei einer Suchmaschine deines Vertrauens BBCH Kartoffel ein. Dort findest du auch viele dieser Bildchen.
Wenn du noch Einfluss auf die Knollenanzahl nehmen willst (zB mit Phosphorblattdünger), bist du bei Blühbeginn praktisch schon bissl zu spät dran.
Zu Schnecken: hier waren von 20kg etwa 5-7 Knollen von Schnecken gelocht. Trotz 2maligem Einsatz blauer Körnchen. Vertretbar, auch die Laubverluste.
Anbei die La Vie, nach ergiebigem Gewitter und angekündigter Hitze musste sie raus, damit das durchtreiben der Knollen eben nicht passiert.
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weil hier die Braunfäule erwähnt wurde, ich habe gute Erfahrung mit den Sarposorten gemacht, besonders Sarpo Axona. Die wurde eigentlich gar nicht krank. andere Sorte direkt daneben schon.
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Die wurden auch schon mal erwähnt, mit teils gemischten Erfahrungen.
Ich bin vorsichtig bei reingezüchteten Resistenzen. Die gehen bei ungeeignetem Umgang damit schneller verloren als man gucken kann.
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Ich bin vorsichtig bei reingezüchteten Resistenzen. Die gehen bei ungeeignetem Umgang damit schneller verloren als man gucken kann.
Wie meinst Du das konkret? (Ich hab' Sarpo Mira seit 2011, und zumindest bis 2017 ist mir kein merklicher Verlust der, ich sag mal Widerstandskraft gegen Braunfäule – richtige Resistenz isses ja nicht – aufgefallen. Die Jahre 2018 und 2019 waren diesbezüglich ja nicht aussagekräftig.)
Ansonsten hat die Nacht vom 11. zum 12.5. hier in der Tat auch einige Kartoffeln beeinträchtigt – der Vorsprung in der Laubentwicklung, den die am ersten Aprilwochenende und damit zwei Wochen früher als das Gros gelegten Solist und Red Algonkin hatten, war praktisch dahin, und während Red Algonkin sich wieder halbwegs berappelt hat, sieht ein Drittel der Solist-Pflanzen etwas kümmerlich aus. Das muß bei denen noch nichts bedeuten, ist aber verdächtig. Vielleicht nagen unterirdisch aber auch wieder gewisse Säugetiere oder die Engerlinge :-X
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Meine Sarpo Miras sind auch seit Jahren gleichbleibend gesund und gut. Ebenso die "Abkömmlinge", aus Saat von Sarpo Axona gezogenen Kartoffeln mit blauem und rotem Fleisch. LG von July
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Schon kurz davor. Etwa wenn die Blütenknospen an der Triebspitze ausdifferneziert werden. Blättere 2 Seiten zurück hier im Strang zu https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,66381.msg3498836.html#msg3498836
oder gib bei einer Suchmaschine deines Vertrauens BBCH Kartoffel ein. Dort findest du auch viele dieser Bildchen....
Danke!
Zusätzlichen Dünger bekommen die Pflanzen unter den Erdbeeren nicht. Da kam vor dem Setzen der Erdbeeren ziemlich viel Kompost hin :-X
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Wie meinst Du das konkret?
Ich meine damit das in Gärten bzw besser Gebieten/Anbauzentren/Wohnvierteln, wo die Gartenhygiene, Fruchtfolge usw über menschliche, nicht biologische Grenzen hinweg nicht eingehalten wird, solche überwindbaren Barrieren bei ausreichend Druck und Selektion eher mittelfristig statt langfristig überwunden werden.
Das steht im Gegensatz zu dem, was ihr bei euch auf einem Stück Land beobachtet, wo scheinbar nicht 20 Gärten im Umkreis die Braunfäule bis zur vollständigen Explosion gewähren lassen. Also auf der Insel der Glückseligen, ohne großartig Kartoffel- oder Tomatenanbau drumrum, ist der Befallsdruck selbst in nassen Jahren wie 2016 nicht so hoch, das man viel zu befürchten hat, da drumrum die Anbaudichte und damit das Risiko recht gering ist. Stehen die Pflanzen aber in einem Hotspot, ist Braun- und Knollenfäule in manchen Jahren mit nichts, weder mit sämtlichen Fungiziden noch roden oder sonstwie kontrollierbar. In anderen Jahren kommt sie unverständlicherweiße nicht zum Zug, obwohl man es erwarten würde.
`Gleichbleibend gesund´ verstehe ich in diesem Zusammenhang als befallsfrei, makellos. Krautfäulefreiheit bedeutet nicht das man Kartoffelkäfer nicht absammeln muss, Blattläuse zerquetschen, Unkraut hacken, gegen Alternaria spritzen, gegen Kartoffelschorf wässern, so ganz ohne PS gehts ja trotz Single-Resistenz auch nicht immer.
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Schwarzer Peter mit duftenden Blüten und dunklen Blätter.
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:o Die ist wunderschön, July! :D Wie sind die Knollen? Was für eine Farbe haben sie, sind sie fest- oder mehlig kochend?
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Wie meinst Du das konkret?
Ich meine damit das in Gärten bzw besser Gebieten/Anbauzentren/Wohnvierteln, wo die Gartenhygiene, Fruchtfolge usw über menschliche, nicht biologische Grenzen hinweg nicht eingehalten wird, solche überwindbaren Barrieren bei ausreichend Druck und Selektion eher mittelfristig statt langfristig überwunden werden.
Danke für die Präzisierung!
Das steht im Gegensatz zu dem, was ihr bei euch auf einem Stück Land beobachtet, wo scheinbar nicht 20 Gärten im Umkreis die Braunfäule bis zur vollständigen Explosion gewähren lassen. Also auf der Insel der Glückseligen, ohne großartig Kartoffel- oder Tomatenanbau drumrum, ist der Befallsdruck selbst in nassen Jahren wie 2016 nicht so hoch, das man viel zu befürchten hat, da drumrum die Anbaudichte und damit das Risiko recht gering ist. Stehen die Pflanzen aber in einem Hotspot, ist Braun- und Knollenfäule in manchen Jahren mit nichts, weder mit sämtlichen Fungiziden noch roden oder sonstwie kontrollierbar. In anderen Jahren kommt sie unverständlicherweiße nicht zum Zug, obwohl man es erwarten würde.
Mein neuer Nachbar auf der Ostseite baut seit letztem Jahr im großen Stil Tomaten an. Das wird also interessant zu beobachten. Die Hauptwindrichtung geht aber von mir zu ihm, und zwischen seiner und meiner Anbaufläche ist noch unsere Streuobstwiese, also zumindest ein gewisser Abstand. Kartoffeln macht er bis jetzt keine, mit Rückständeentsorgung alter Tomatenblätter o.ä. hat er's allerdings nicht so ;)
`Gleichbleibend gesund´ verstehe ich in diesem Zusammenhang als befallsfrei, makellos. Krautfäulefreiheit bedeutet nicht das man Kartoffelkäfer nicht absammeln muss, Blattläuse zerquetschen, Unkraut hacken, gegen Alternaria spritzen, gegen Kartoffelschorf wässern, so ganz ohne PS gehts ja trotz Single-Resistenz auch nicht immer.
Wie wahr, wie wahr *seufz* Wobei ich mich nicht beklagen will: Alternaria habe ich bisher nicht (oder nur in unauffälligem Maße), und Käfer waren dieses Jahr auch noch keine da :D
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Conni Schwarzer Peter ist mehr eine Kartoffel fürs Blumenbeet:) Die Knollen sind nicht zahlreich, sie sind dunkelblauschalig und innen blau-weiss marmoriert. Ich halte sie seit Jahren mehr zur Zierde:)
LG von July
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Danke Dir, July. :)
Könntest Du nach der Ernte vielleicht eine Knolle entbehren? Zum Tauschen fände sich bestimmt etwas.
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Wegen der Krautfäule habe ich vor einiger Zeit meine Konsequenzen gezogen:
Tomaten werden nur noch in Kübeln an der Hauswand gezogen. Das Laub, egal wie gesund es zum Ende hin noch ist, kommt in die die Biotonne.
Kartoffeln hatte ich vorletztes und letztes Jahr wieder im Beet. Das Laub kommt ebenso prinzipiell in die Tonne. Letztes Jahr gab es wieder Krautfäule und damit fiel der Entschluss, die Kartoffeln auch im Kübel zu ziehen. So viele brauchen wir nicht. Dann hat uns heuer halt "der Rest" unter den Erdbeeren einen Strich durch die Rechnung gemacht.
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Für die Kübel betreibe ich eine etwas spleenige Kompostwirtschaft :P Es gibt hier mehrere Kompostplätze:
- Einen halte ich ziemlich unkrautfrei und in den kommen auch alle Küchenabfälle. Der soll dann bevorzugt das Gemüsebeet versorgen.
- Einen weiteren Kompost habe ich für alles, was "unkrautig" ist und/oder Samen trägt oder auch ungute Wurzeln hat. Mit diesem Kompost fülle ich alle Kübel für Tomaten, Kartoffeln und z.B. Fisalis. Gemulcht werden diese Kübel mit Grasschnitt. So stört das massenhaft aufkeimende Unkraut absolut nicht. Im Herbst wird dieser verbrauchte Kompost auf einen extra Haufen gestapelt und ergibt einen wunderbar krümeligen, leicht mineralisierten Boden, der nur noch wenige Samen trägt und vielerlei Verwendung findet.
- Der dritte "Kompost" besteht ausschließlich aus geschreddertem Astmaterial, teils mit, teils ohne Laub oder mit Nadeln. Nach mindestens einjähriger Ruhe ist das das beste Mulchmaterial für alle Staudenbeete. => Hat nix mit Gemüse zu tun 8)
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Aber auf diese Weise hat die Erde für Kartoffeln und Tomaten zuvor absolut nichts mit diesen Pflanzen zu tun und ich hoffe, auch so weiter gesunde Pflanzen zu haben.
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Könnte man befallenes Laub nach der Ernte in einen grossen Eimer werfen und kochendes Wasser draufschütten, um die Sporen sicher loszuwerden?
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Ein Teil meiner Kartoffeln blüht jetzt, die haben ganz schon aufgeholt.
Es war das erste Mal, dass ich mich durch das schöne Wetter hatte verleiten lassen früher zu legen als sonst. Die Strafe folgte mit den Eisheiligen auf den Fuß. Sie waren schon zu groß - mache ich nie wieder. Aber, da sie wieder aus den noch verbliebenen Sprossachsen ausschlugen, wird es trotzdem eine Ernte geben. Demnächst werde ich mal bissel nachfühlen - vor zwei Wochen waren sie noch miniklein....
Was wäre denn, wenn sie tw. nicht blühen - Ernteausfall??
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Die werden schon noch zulegen und etwas später reifen als normal. Eine Blüte brauchts nicht für Knollen drunter, bei Annabelle zB fallen die Knospen ab, die blüht eigentlich nie. Ernteausfall wirds wegen Spätfrost nicht geben.
cydorian, wenn dann brauchts wohl sehr viel kochendes Wasser um sie sicher abzutöten. Das sollte schon eine Weile warm einwirken können, ich würde es eher in einem Kochtopf mit zB 6kW-Brenner drunter machen. Früher hat man das Kraut verbrannt, und dort die ersten Knollen zum probieren reingelegt. Kennt man den Brauch, aber heute ist nix mehr mit Erntereste abfackeln und die Knollen gehen nur noch in normale Feuer oder auf den Grill.
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Ich denke auch, dass es was wird. unser Sand ist prima für Kartoffeln, schnell wieder warm...
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Ich habe keinen Frostschutz gemacht im Mai.
Sieht doch ganz gut aus bei dir, da ist noch vieles offen, der Regen hat sicherlich geholfen. Bis zur Blüte können sie noch etwas wachsen damit sie reichlich Knollen ansetzen. Welche Sorten hast du?
Nachdem es in den letzten Wochen öfters geregnet hat, stehen sie mittlerweile recht gut da.
Nu könnte es gerne wieder etwas trockener und wärmer werden...
Seit ein paar Tagen blühen auch die ersten 2-3 Sorten.
Gelegt hatte ich übrigens in der Woche ab dem 20.April, ähnlich wie Amur. Ich gebe der Annabelle aber noch etwas Zeit. Es hat keine Eile.

An Sorten habe ich gelegt, von links nach rechts:
Sunita, Annabelle, Afra, Rote Emmalie, Blaue Anneliese, Desiree, Krone (gab es zum halben Preis wegen Corona bedingter Baumarktschließung)
Jeweils 11 Stauden + noch einmal 3 Reihen mit einigen überzähligen Kartoffeln.
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Ich habe zum ersten Mal im Leben Kartoffeln "angebaut ". In Laubsäcken und übrig gebliebenen Blumenerdesäcken. Das ist das niedliche Ergebnis meines ersten Blumenerdesackes ;D

Zahlenmäßig deutlich überlegen waren die Ameisen. Macht nichts, heute gibt's frische Kartoffeln zum Abendbrot.
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Kartoffeln geerntet am Montag
Schmecken uns gut.
Etwas ungewohnt Moorblut so rotes, bzw. Agrarian Blue blau-violettes "Gewebe"
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Ich habe noch Bamberger Hörnchen im Beet, die sind auffallend wenig mit Krankheiten behaftet. Das kenne ich so nicht. Ists wieder ein halbwegs gesundes Jahr?
Wie sehen eure Kartoffelbestände aus? Viel Krautfäule? Alternaria? Kartoffelkäfer?
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Die gute Laubgesundheit sehe ich hier auch, sie kommt von überdurchschnittlich vielen tauarmen Nächten trotz niedriger Nachttemperaturen.
Krautfäule nur sehr wenig bisher, nur Blattspitzen an bewässerten Beständen wo Wasser länger stehenbleibt. Alternaria und Kartoffelkäfer vorhanden, jedoch unterhalb der Schadschwellen.
Unbewässerte Bestände sind wieder ohne nennenswerten Ertrag, so wie die letzten Jahre auch. Mach ich nur noch auf sehr klenier Fäche. Die letzten relevanten (aber viel zu geringen) Niederschläge waren vor einem Monat, Seither nur einmal drei Liter. Die Wiesen vertrocknet, der Mais spitze Blätter, wer nicht bewässern kann kriegt auch keine Kartoffeln.
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Wenig Braunfäule/Alternaria.
Aber auffällig viele Kartoffelkäfer; gestern haben wir 20 min abgesammelt...
Beregnet haben wir auch schon einmal, und außerdem gab´s hier zuletzt zwei mal akzeptable Niederschläge.
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Trotz Regen und nassem Wetter in den letzten 14 Tagen stehen meine Kartoffeln noch erstaunlich gut da. Einige haben jetzt die Krautfäule, aber noch nicht schlimm, andere (die frühen) sind bereits fertig und das Laub wird gelb und legt sich. Erste Knollen zum Gleichessen ernten wir bereits seit ein paar Tagen. Ich bin gespannt wie lange "Michaelbasso" durchhält, sie ist eine meiner robusten Kartoffelsorten, vor Jahren aus Saatgut gezogen.
LG von July
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So für den laufenden Bedarf hole ich seit Mitte-Ende Juni.
Obwohl jetzt die Krautfäule langsam zuschlägt scheint es ein sehr gutes Kartoffeljahr zu werden. Gestern den Kartoffelkorb wieder aufgefüllt bevor es morgen regnen soll und was da raus kam war schon erstaunlich gut. Aber wir haben hier aber auch überwiegend Frühkartoffeln Anabelle drin. Bei den späten Sorten kann es in nassen Jahren sonst bei uns fast zu Totalausfall führen. So nahe am Fluss gibts praktisch immer Tau und dann noch nasse Wochen im Frühsommer/Sommer und die sind schon Ende Juni z. T. oberirdisch tot.
Kartoffelkäfer habe ich Anfang Juni einige abgelesen aber jetzt ist Ruhe oder sie verstecken sich so gut, dass ich sie nicht mehr sehe. Aber noch gibts auch keine Larven.
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Ich hoffe auch auf ein gutes Kartoffeljahr bei meinen vielen Sorten:) Ich habe sie alle Mitte April gelegt. Aber einige haben einmal Frost auf die Haube bekommen im Mai. Und sonst ist ja bei uns im hohen Norden auch alles später wie bei Euch im Süden:)
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Wieder so eine tolle Blüte :D
Für fen Süden, in dem ich lebe gilt das gewiss nicht 8)
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Heute habe ich erste "ErdbeerKartoffeln" geerntet :D
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht sicher bin, ob es Laura oder Roseval ist :-\ Auf jeden Fall sehen sie richtig schön aus und werden heute Abend mit Quark und Butter gegessen :D
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Manche haben wirklich schöne Blüten. Das hier hab ich schon mal wo anders auch gezeigt:
(https://up.picr.de/38833739ng.jpg)
Blauer Salat (Salad Blue) heissen die. Jetzt sind Früchte dran dass meine Frau schon gedacht hat ich hätte Tomaten dazwischen gepflanzt. Die sind wirklich so groß wie gar nicht mal so kleine Tomaten.
Sind gar nicht mal schlecht für bunte Kartoffeln und nicht so mehlig.
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Wühlmaus:) Die ersten Kartoffeln sind immer sehr lecker, ich esse sie als Pellkartoffeln mit Butter oder Leinöl :D
Amur die ist ja schön!!! Und die Früchte sind auch schön, einige haben bei mir auch so grosse Früchte dran, andere Sorten kleine längliche.....ich hole bei einigen Saat raus und säe sie und so habe ich dann immer mal neue Sorten:) Und Spass dabei was rauskommt:) Salad Blue hatte ich auch schon, die ist gut und einige andere Sorten in blau sind auch festkochend, die mehligen Sorten sind nicht so mein Ding:)
Auch eine gelbblühende habe ich, dieses Jahr wollte sie aber nicht so recht die Blüten öffnen.
LG von July
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Dank July konnte ich dieses Jahr in einem nicht genutzten Garten des KGV 21 Sorten anbauen. derzeit sind wir dabei, fleissig probe zu essen. Dabei macht es nichts, wenn eine Sorte mal noch nicht ganz so groß ist - umso besser schmeckt sie dann in der bevorzugten Kombi mit Quark und/oder etwas Butter und Salz.
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Tomatengarten:)
Ich freue mich, daß Ihr ernten könnt!!
LG von July
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So gaanz langsam beginne ich mal mit der Kartoffelernte. Ein paar Sorten sind schon "fertig", andere stehen noch voll grün da und einige blühen noch wunderschön.
Die Sorte heisst "Pink Manuela in Love" und ist neu bei mir.
LG von July
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Die Sorte Sylvia brachte gute Ernte:)
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Die "Blaue von Carola Nitsch" ist meine Lieblingssorte unter den blaufleischigen, festkochend und schön dunkelblau. Leider hatte sie einen zu trockenen Standort in diesem Jahr....
LG von July
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Meine 8 Kartoffelsorten sind sehr unterschiedlich. Es hat selten geregnet, sodass es auf dem Acker sehr trocken ist und gießen ist mir nicht möglich. Kartoffelkäfer gab es dieses Jahr komischerweise fast keine :). Das Kraut ist bei den meisten Sorten bereits dürr und ich habe schon viele geerntet. Viele große Knollen gab es bei dem "schwarzen Teufel", die King Edward dagegen sind nur Murmeln.
Rote Emmalie hat auch einen passablen Ertrag ebenso wie Blue Kestrel.
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Letztes Jahr hatte ich Bamberger Hörnchen im Beet und ein etwas bizarr geformte Knolle hatte ich aufgehoben um sie heuer im Topf zu ziehen. Genau wie auch die diesjährigen Tomaten im Kübel waren/sind die Kartoffeln auch mit den Witterungsbedingungen nicht wirklich glücklich.
Gestern habe ich den Kübel in die Schubkarre geleert und war doch etwas überrascht: die Ausbeute gering aber die Form :o
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Ist das eine spontane "Spielerei" der Sorte? Oder ein Virus? Oder die Witterung? Auf jeden Fall sind sie gegessen und sahen auf den Tellern recht lustig aus :)
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Ich habe gestern auch so eine lustige gekocht, das war aber nur eine. Bei mir sind dieses Jahr die meisten Knollen von den Wühlmäusen angefressen >:(.
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Die Bamberger Hörnchen habe ich auch noch im Beet und bange seit Wochen darum, ob sie nicht wieder durchgetrieben ist nach Hitze und Trockenheit. Das würde dann etwa so aussehen wie auf dem Foto. Ich habe sie eigentlich schon abgeschrieben bevor ich sie überhaupt gepflanzt habe. Ich grabe morgen mal danach. Jetzt bin ich wieder neugierig.
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Ich habe bei den Hörnchenkartoffeln auch ab und zu so verwachsene dabei. Bamberger Hörnchen habe ich seit Jahren nicht mehr, die wollten hier gar nicht. Und "Sparrispotatis" sind auch sehr zierlich in diesem Jahr:)
LG von July
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ich hab LaRatte. War dieses Jahr ein Versuch und wird nicht wiederholt. Ich meine die sind fast identisch zu den Bamberger Hörnchen.
Sind auch Ertragsmässig der gleiche Mist wie bei den Bamberger Hörnchen. Ertrag weniger als miserabel. Vom Geschmack nix besonderes. Ein einziger Stock von Belana hat mehr Ertrag als eine ganze Reihe von LaRatte.
ich grübel grad ob ich nicht alle Kartoffeln raus nehme. Das Kraut ist schon komplett hinübr. Aber leider fehlt uns eine gute Lagermöglichkeit. Drum doch drin lassen im Boden solange der ned total nass wird?
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Die Kartoffeln sind im Boden bei den derzeitigen Witterungsbedingungen sicher bestens aufgehoben. Sollte je eine langanhaltende Regenperiode kommen, sind sie doch relativ schnell draußen?
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Bei den Frühkartoffeln waren bei der Ernte welche dabei die von den Schnecken bis auf die Schale komplett ausgehölt wurden. Manche hatten nur tiefe Gänge und Höhlen drin.
Für manche Schnecke, sofern es noch welche gibt, die einzigste Möglichkeit an Feuchtigkeit zu kommen. Dann nehmen sie auch solche Notnahrung an.
Ich habe meine Kartoffeln gerade bei 30-35°C in der Gartenlaube in einer Kiste mit Handtuch abgedeckt. Die Annabelle ist mittlerweile leergefuttert, La Vie hält auch nicht mehr lange.
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Die Kartoffeln sind im Boden bei den derzeitigen Witterungsbedingungen sicher bestens aufgehoben. Sollte je eine langanhaltende Regenperiode kommen, sind sie doch relativ schnell draußen?
Das dachte ich auch. Bis ich endeckte, dass sich. unterirdische Mitesser eingestellt hatten.
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bei mir auch, 20% komplett ausgehöhlt, aber nur die blaue Sorte, die normalen haben sie in Ruhe gelassen.
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Sind eben Gourmets.
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Bei mir sind alle Sorten angefressen. Ich dachte, das seien Wühlmäuse, Schnecke habe ich noch keine einzige auf dem Acker gesehen.
Heute habe ich die letzte Sorte, Golden Wonder, geerntet, das war die Beste, außer "schwarzer Teufel". 1 kg von Golden Wonder ergab etwas mehr als 6 kg.
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Mhh, bei Annabelle waren es vielleicht 2kg die 20kg gebracht haben. Das war schlecht, weniger als gewohnt.
Ist die Golden Wonder es geschmacklich wert? Ich habs nicht so mit mehligen Sorten.
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Da muss ich mich ja mit meinen 6 kg direkt schämen :-[. Allerdings mussten meine mit dem bisschen Regen auskommen, sie wurden nie gegossen. Ich finde, dafür ist die Ernte noch recht passabel ausgefallen. Wenn nicht noch statt der Kartoffelkäfer diese Nagetiere gewesen wären, hätten sie mehr Gewicht. Wobei von Golden Wonder relativ wenige angefressen sind, bei den anderen sind es wesentlich mehr. Ich mag übrigens lieber mehlige als feste Sorten.
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Ach was. Wer Kartoffeln ohne wässern anbaut und trotzdem was erntet muss sich für garnix schämen.
Die Mäuse lassen meine Bamberger Hörnchen derzeit noch in Ruhe, wühlen sie aber hoch, so dass sie vergrünen. Auch nicht viel besser als direkt vernichten.
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Natura,
bei uns ist die Kartoffelernte trotz Trockenheit auch sehr gut in diesem Jahr, noch sind wenige angenagt und bis auf ein paar Sorten habe ich fast alle raus. Der Keller ist voll. Wir haben nur 2mal gewässert und es dann dem Zufall überlassen weil die Fläche zu gross ist und der Aufwand hoch. 2 Sorten sind noch voll grün. Ich habe fast nur festkochende Sorten. Wir hatten ein paar Kartoffelkäfer und wenig Krautfäule in diesem Jahr und z.T. sehr grosse Knollen für Pommes:) LG von July
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Auch wir sind in der Halbzeit bei den Kartoffeln. Die "alten" und speziellen Sorten sind grösstenteils raus. Wie immer sehr ernüchternd.... Einzig Corne de gatte konnte von sich überzeugen. Sonst relativ viel faule Kartoffeln, jedoch keine Knollenfäule. Die neuen modernen Sorten sind noch im Boden, die Dämme lassen auf grosses hoffen :)
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Ich habe gestern den Rest der Bamberger Hörnchen geerntet. Einige grüne Knollen waren dabei, der Damm war nicht der größte und die Sorte macht ihre Knollen wo sie will. Teilweiße an 20cm langen Ausläufern.
Ertrag wie zu erwarten war Katastrophe, rund 7-8kg von den rund 4-5m.
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Heute habe ich den ersten KartoffelTopf (~10Liter) geleert. Eine von mehreren total durchgetriebenen "vergessenen KüchenKartoffeln" in reinem Kompost. Sechs solche Töpfe stehen hier noch :
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Und die Ernte 8)
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:D Gratulation! Das sieht gut aus.
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Toll! Und das alles aus einem 10-L-Topf :o :D!
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Hallo,
ich suche die Sorte Eva.
Wo kann man die kaufen? Bin bis jetzt leider erfolglos.
Danke schon jetzt für Eure Antworten.
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Hatten wir das Thema nicht schonmal? Hast du schon die Forensuche bemüht?
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"michaelbasso" ist abgeerntet und ist oberirdisch abgestorben. Wie ist es bei Dir @July?
Phureja und eine dunkelblaue Sämlingssorte fangen gerade wieder an zu blühen. Bin gespannt, ob wieder solche Riesenknollen drunter sind wie letztes Jahr. Ich will, wenn möglich aber noch Saatgut sammeln, deshalb muß ich noch warten..
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"Michaelbasso" war wieder eine ganz tolle Ernte:) Die Phurejas hatten nix drunter.
LG von July
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Was für eine schöne Kartoffel, ich mag die Blauen. Vielleicht sollte ich es nächstes Jahr selber mal mit Kartoffeln versuchen.
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Kann ich nur empfehlen. In der Regel schmecken die selbst angebauten besser als die Kartoffeln aus dem Laden oder vom Markt.
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Ja, dann stehe ich nur vor dem Problem wie und wo - Platz ist hier nämlich Mangelware. Dabei hätte ich gerne mal Bamberger, eine blaue Sorte und noch was Schmackhaftes.
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Für Bamberger brauchst du wirklich Platz, da hängt nicht viel drunter.
Die oft propagierten Kartoffelsäcke oder Kübel usw kann ich nicht empfehelen. Es hapert meist an der Düngung und Pflege, so das in der Regel das Ergebnis enttäuschend ist. Im Beet sind die Knollen besser aufgehoben.
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Ok, dann fallen Bamberger aus. Ich habe aber kein Beet :-\ ob ich das noch mal mit Strohballen teste? Wenn schon die Tomaten nicht wollten, vielleicht die Kartoffeln? ???
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Das Stroh müsste schon etwas mürbe sein bevor du anfängst, so das es auch etwas mehr Wasser hält, ab dem einpflanzen muss dann ständig gewässert werden, vielleicht nicht nur einmal täglich. Man braucht für sowas die 24h Bereitschaft, oder ein paar Tricks wie man das Wasser drin hält. Vergraben etwa. Oder Tropfbewässerung mit Düngerlösung. Dann wird sowas was.
Ich pflanze Kartoffeln lieber früher als später, zum einen wegen dem Licht und zum anderen wegen der Kraut- und Knollenfäule. Im März kann ich mir noch kein mürbes Stroh vorstellen, das müsste man dann schon Anfang Februar im Heizungskeller anschmeissen. Ich glaube da hätte jede Hausdame ein Problem mit sowas.
Vielleicht eine Champignonzucht über Weihnachten beernten und den Rest davon für die Kartoffeln nehmen?
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Hatten wir das Thema nicht schonmal? Hast du schon die Forensuche bemüht?
Natürlich, aber hat nichts gebracht. Danke trotzdem für den Hinweis.
Die Suche werde ich auf nächstes Jahr verschieben, da ich momntan doch zu viele Kartoffelsorten habe und muß mich von einigen aus Platzgründen trennen oder sie Pflanzmenge stark begrenzen.
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Bei mir sind noch viele Sorten in der Erde, aber bis jetzt die beste Ergebnisse waren bei la Ratte , shetland black, arran victory, cheri, blaue anneliese, pink fir apple, heiderot, laura und rote emmalie, Aromata hatte die größten Knollen.
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Eine Frage zur Überwinterung von Saatkartoffeln. Wie macht ihr das?
Es geht um einige wenige Exemplare spezieller Sorten, die ich von einem Mitforisten bekomme :-*
Eigentlich kann ich zum Überwintern nur einen Kühlschrank anbieten und wollte die Schätzchen erst in Papier einwickeln und dann in eine Plastiktüte stecken.
Ist das in Ordnung ???
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Wenn der Kühlschrank recht trocken ist schrumpeln sie in einer `Metzgerpapiertüte´, also die beschichteten Tüten, deutlich weniger als in Papiertüten.
In dünnen Plastiktüten würde ich sie öfter auf Pilzbefall kontrollieren.
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Ja, dann stehe ich nur vor dem Problem wie und wo - ...
Mottischa, für mich habe ich beschlossen, Kartoffeln nur noch in großen Töpfen (ab 10 Liter aufwärts) zu kultivieren.
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Mein Gemüsebeet ist einfach zu klein und ich habe eine sehr ergiebige Kompostproduktion. Die Kübel werden ausschließlich mit diesem Substrat gefüllt. Dieses Jahr war/bin ich mit der Ausbeute recht zufrieden. Die Ernte eines Topfes reicht bei uns für mehrere Mahlzeiten.
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Thuja, ich dachte, Papier und Plastik zu kombinieren, da so die Feuchtigkeit allgemein recht gut gepuffert wird.
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Falls vorhanden kann man Saatkartoffeln auch in eine Kiste mit Sand in der Garage lagern. Alternativ im Beet in einem Drahtkorb mäusesicher einmieten.
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Am Wochenende hat GG die letzten Kartoffeln ausgebuddelt. Er nennt sie “dumme Bauern Kartoffeln“. ;D
Links oben Arran Victory, daneben ist vermutlich Sieglinde, unten Sarpo Mira, seine Lieblingskartoffeln
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Ich melde mich auch mal wieder in diesem Thread.
Ich versuche jedes Jahr gezielt Kreuzungen vorzunehmen. Mal klappt das ganz gut, mal aber auch weniger. Nicht jeder Kreuzungsversuch klappt auch. Letztes Jahr ist mir eine schöne Kreuzung gelungen. Ich habe russische Schwarze mit roten Hörnern aus Chile gekreuzt. Ausgesät habe ich dann im Frühjahr. Ich pikiere dann immer die besten 50 Sämlinge in 3,5 Liter Töpfe. Da haben sie genug Platz und einige Sämlinge produzieren im Aussaatjahr bereits Knollen in Normalgröße. Im Herbst hatte ich dann großes Testessen. Die mehligen habe ich größtenteils aussortiert, und welche die mir nicht geschmeckt haben. Es blieben jetzt 17 Sorten erstmal übrig, von denen ich jeweils 2-4 knollen übrig behalten habe zur Vermehrung. Jetzt werden diese nochmal auf lagereigenschaften geprüft. Mal schauen wieviele davon dann im Frühjahr noch übrig sind.
Hier mal eine Kostprobe von meiner diesjährigen Zucht:
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Sieht toll aus!
Wie ist es um die Krautfäuletoleranz bestellt?
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Farbenfroh sind die allemal. ;)
Hoffentlich scmecken die auch.
Ich ziehe oder hebe mein Hut jedenfalls vor diese Enthusiasmus, Geschick und Geduld zu eigene Kreuzungen, Sorten entstehen zu lassen.
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Sieht toll aus!
Wie ist es um die Krautfäuletoleranz bestellt?
Das kann ich noch nicht sagen. Das wird dann im nächsten Jahr im Gemüsebeet getestet. Allgemein sind Sämlinge in den ersten Jahren noch eher gesund. Und kränkliche Sämlinge werden auch nicht unbedingt weiter vermehrt. Man sieht das dann schon meist auch an dem Laub und an den Knollen wenn die ungesund sind.
Eine Sorte ist mir dabei auch gelungen, die ähnlich dunkles Laub hat wie der Schwarze Peter, der hier schon mal im Forum abgebildet wurde. Laub kräftig dunkel und Knollen tiefschwarz.
Hier noch ein Bild. Das waren die ersten die ich geerntet hatte im Sommer. Sind dann wohl frühe Sorten.