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Pflanzenwelt => Stauden => Thema gestartet von: Irm am 31. März 2020, 14:21:53

Titel: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Irm am 31. März 2020, 14:21:53
Das Thema habe ich dem Brissel bei den Bäumen und Sträuchern geklaut. Mich würde aber wirklich interessieren, wie das bei Euch so aussieht nach dem dämlichen Frost.

Ich habe vieles zugedeckt und schaue erst morgen genauer  ;)
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Jule69 am 31. März 2020, 14:25:09
Ehrlich gesagt, hab ich heute nur bei den Großen und den Kübelteilen geschaut, staudenmäßig kann ich erst morgen was sagen. Dann soll ja angeblich auch der Frost vorbei sein.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Irm am 31. März 2020, 14:27:59
Nach dem Frost letzte Woche waren die "Oktoberle" (Saxifraga cortusifolia) erfroren, die ich vergessen hatte, die treiben aber nach, hoffe ich.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: oile am 31. März 2020, 14:45:51
Im Zweitgarten sind fast alle Hepaticablüten erfroren und teilweise auch die neuen Blätter. Im Hausgarten sind die frischen Austriebe meiner Digitalis erfroren. Die Knospen der Iris bucharica sind verdächtig bleich. Eine bereits blühende Lunaria annua liegt schlapp auf dem Boden und die vor einem Monat frisch gepflanzten Cyclamen haben jetzt nur noch wenige bzw.keine Blätter mehr. Die Pflanzen aus gleicher Quelle, die ich Herbst pflanzte, stehen ganz propper da.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: rocambole am 31. März 2020, 14:57:20
einzelne Helleborusblütenstängel - die Blätter sehen ok aus
Anemonopsis - die wird aber auch überleben (die gerade neu gesetzte gefüllte steht glücklicherweise so geschützt, dass nichts passiert ist)
vereinzelt Paeonienaustrieb
das "Kleinzeugs" wie Heps sollte durch Galanthuslaub relativ geschützt sein, aber nicht vor den Schleimern natürlich
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: spider am 31. März 2020, 15:00:18
Manche Taglilien sehen etwas blässlich aus.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: micc am 31. März 2020, 15:27:41
Die Blütenstände von Smyrnium olusatrum hängen fast bis auf dem Boden. Schade, ist zwar ein Wucherkraut, hat aber einen schönen Frühlingsaspekt im grüngelben Zitat zu den Blütenständen der Euphorbia characias - welche völlig unbeeindruckt sind.

 :)
Michael
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: sonnenschein am 31. März 2020, 15:33:09
Cardamine glanduligera - die Blüten sind alle okay, aber die Blätter sind zum großen Teil erfroren. Und wie schon 2012 und 2018 haben alle ausgetriebenen Geranium große Schäden. Besonders Geranium phaeum. Kaum mehr zu glauben, daß die mal den ganzen Garten übernehmen wollten.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Wühlmaus am 31. März 2020, 15:59:39
Heute hatte ich einfach noch absolut keinen Bock raus zu gehen und zu schauen :-\ Es waren wieder knapp -8°C  :-X
In den vergangenen Wochen,  eigentlich den ganzen "Winter" über hatten wir immer wieder Phasen mit mehr oder weniger starken Nachtfrösten. So sind viele Stauden, auch Zwiebeln, glücklicherweise  noch weit zurück.  Und Witterungssensibelchen verkneife ich mir ganz tapfer.
Umso frustrierender ist es, dass selbst alteingesessene "Wildblumen" einen Schlag abbekommen haben. Das ist der Stand von gestern. Eine frostige Nacht kommt noch...

Buschwindröschen sind in der Knospe braun geworden.
Hepatica hat jegliche Farbe und Strahlkraft verloren.
Primula elatior hat viele Braunschattierungen.
Einige Hems haben gelbglasiges Laub.
Die meisten Paeonien sind noch bis morgen eingepackt oder abgedeckt.
Die Helleboren haben nun schon unzählige Male die Grätsche gemacht und in Kombination mit dem vermaledeiten Wind liegen nun doch einige Pflanzen irreversibel danieder.
Viele Narzissen auch.
Bei den Tulpen blüht erst Tulipa turkestanica....

Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: micc am 31. März 2020, 16:01:58
Apropos Tulpen: Tulipa sylvestris war göttinseidank schon fast verblüht. Die Stengel sind immer noch krumm und die Blütenblätter haben einen leichten Hau.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Jule69 am 31. März 2020, 16:07:26
Wühlmaus:
Es wird Dir nichts bringen, aber fühl Dich mal dolle geknuddelt!
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: cornishsnow am 31. März 2020, 16:24:12
Apropos Tulpen: Tulipa sylvestris war göttinseidank schon fast verblüht. Die Stengel sind immer noch krumm und die Blütenblätter haben einen leichten Hau.

Echt? Die blüht doch gar nicht so früh... hier am Elbhang sind die riesigen Laubpolster schon lange da aber die Knospen noch nicht zu sehen, vor Mitte April ist das auch nicht der Fall.

Wühlmaus, das tut mir leid... vieles wird sich bestimmt wieder berappeln und nächstes Jahr wieder blühen.  :-[
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: cornishsnow am 31. März 2020, 16:25:33
Wühlmaus:
Es wird Dir nichts bringen, aber fühl Dich mal dolle geknuddelt!

Auch von mir und alle anderen Frostgeschädigten auch... zumindest virtuell, richtig geht ja nicht mehr.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Wühlmaus am 31. März 2020, 16:40:57
Danke ihr Zwei :D
Es geht ja Vielen so :-\ Aber es tut gut, mal abjammern zu können. Dem näheren und weiteren Umfeld fehlt es da etwas an Empathie  :-\
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: ebbie am 31. März 2020, 17:09:32
Ich hab' leider feststellen müssen, dass meine schöne Helleborus thibetanus die strengen Nachtfröste (-6°) in den letzten Tagen überhaupt nicht vertragen hat. Sämtliche Blätter sind total abgestorben. Ich schätze, dass sich diese Pflanze nicht wieder erholen wird. Ich wusste bisher nicht, dass sie so spätfrostgefährdet ist.

Ansonsten habe ich noch kaum Frostschäden entdeckt.

Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Aramisz78 am 31. März 2020, 17:57:56
Die richtig winterharte Stauden haben scheinbar nicht so gelitten, die bis jetzt gut über die Winter  kommende halbfeste Salbeien,Salvia heerii, Salvia greggii und Salvia guaranitica haben scheinbar jetzt aufgegeben. Vielleicht treiben sie nochmal aus.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: distel am 31. März 2020, 18:45:49
Vergangene Woche hatte es in 4 Nächten Frost zwischen -6 und -8 °C.
Vorletzte Nacht lag eine dünne Schneedecke, die aber die Stauden nicht bedeckte und in 5 cm Höhe ging es runter auf -16°C.  ::) :-X
Die kommende Nacht wird wieder eisig da immer noch Schneereste liegen.

Hepaticablüte - komplett erfroren
Lerchenspornblüte - komplett erfroren
div. Primelarten - Blüten und Knospen komplett erfroren, z.T. auch das Laub
alle Helleborusblüten erfroren, die nicht gevliest waren
geöffnete Blüten der Küchenschellen

Staudenaustrieb komplett erfroren bei:
Chrysanthemum
Herbstanemonen
Kalimeris (Schönaster)
Taglilien

der Austrieb einiger Phloxsorten ist komplett erfroren, die Sorten scheinen unterschiedlich frostempfindlich zu sein

manche Schäden werde ich sicher noch entdecken....
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Gartenplaner am 31. März 2020, 18:47:59
Apropos Tulpen: Tulipa sylvestris war göttinseidank schon fast verblüht. Die Stengel sind immer noch krumm und die Blütenblätter haben einen leichten Hau.
Fernmündlich hab ich erfahren, dass sie in Luxemburg gerade aufblühen - aber ich glaube, dort waren die Temperaturen nicht so tief runter gegangen.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Anomatheca am 31. März 2020, 20:14:01
Die offenen Kamelienblüten sind braun, die Knospen aber ungeschädigt. Die Pfirsich- und Aprikosenblüten scheinen es überstanden zu haben, die Magnolie ist braun, war aber sowieso fast verblüht. Die Blüten von Heloniopsis japonica sind hin. Bei den winterharten Fuchsien sind die frischen Blätter geschädigt, aber nicht völlig erfroren.
Die tiefste Temperatur war hier allerdings -3°, so dass in der Nähe des Hauses sogar die Asarina scandens vom letzten Jahr überlebt hat. Ich muss allerdings viel gießen, da die intensive Sonne am Tage die Blätter austrocknet.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: AndreasR am 31. März 2020, 21:07:56
Wirklich übel, was bei einigen von Euch erfroren ist, fühlt Euch gedrückt. :( Zum Glück war der Frost hier nur moderat, die Schäden an den Stauden sind meinen Beobachtungen nach bisher minimal. Ein paar deformierte Blätter am Ahornblatt, an einigen Geranium, leicht geschädigte Blüten bei Bergenien, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Purpurglöckchen (die sind ohnehin viel zu früh dran...), und ein paar abgeknickte Narzissenstängel. Die gerade austreibenden Montbretien und der Knöterich sind auch braun, mal sehen, wie die sich berappeln...
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Amsonia am 03. April 2020, 09:51:57
Die Geum haben leichte Frostschäden, Geranium phaeum auch, die Lupinen sehen übel aus, die Fingerhüte sind teilweise erfroren, alles andere scheint auf den ersten Blick in Ordnung zu sein. Den Pfingstrosenaustrieb hatte ich mit einem übergestülpten Eimer geschützt.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Mathilda1 am 03. April 2020, 17:22:56
Podophyllum "spotty dotty" ist der ganze Austrieb tot. wären sogar zwei Blütenstiele dabeigewesen. Sch....
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Eckhard am 03. April 2020, 21:26:02
Bei mir ist im Gewächshaus eine Frostnacht die Heizung ausgefallen.  :'(
Hier mal ein Bild von den Brillantaisia -Stecklingen:
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Nova Liz am 03. April 2020, 21:35:44
Sehr trauriger Anblick :'( :'( :'(
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Hausgeist am 03. April 2020, 21:36:12
Scheibenkleister.  :-\

Ich habe heute mal genauer in die Beete geschaut. Helleborus x orientalis hängen zum großen Teil, viele Hemerocallis sind im Laub geschädigt, ebenso Colchicum und teilweise Erythronium. Laubschäden gibt es weiterhin sogar an Cardamine glanduligera und Anemone nemorosa, Bergenien und Chrysanthemen. Eranthis hyemalis, Narcissus, Hyacinthus und Adonthis haben geknickte Stängel, einige Päonien liegen krumm. Die ehemaligen Austriebe von Anemonopsis und Dicentra spectabilis musste ich regelrecht suchen. Über meine vielen Epimedium rede ich lieber erst gar nicht. :P
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: rocambole am 03. April 2020, 22:00:50
oh je - ich drücke die Daumen, dass alles überlebt!
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: cornishsnow am 03. April 2020, 22:06:12
Auweia, das tut mir leid... ich hab schon ein paarmal daran gedacht, als Du die Tiefsttemperaturen gepostet hast.  :-\
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Hausgeist am 03. April 2020, 22:15:23
Mal ein paar der erwähnten Stauden...

Adonis - einfach umgeknickt.

Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Hausgeist am 03. April 2020, 22:16:05
Mal sehen, wir das Laub der Herbstzeitlosen in einigen Tagen aussieht.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Hausgeist am 03. April 2020, 22:16:43
Paeonia 'Chalice' hat sich bisher nicht wieder aufgerichtet.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Waldschrat am 03. April 2020, 22:17:15
Podophyllum "spotty dotty" ist der ganze Austrieb tot. wären sogar zwei Blütenstiele dabeigewesen. Sch....

Dank Beeimerung ist die hiesige Dame nicht ganz hinüber, schaut aber ziemlich fies aus. Die Kinderbagage eh, so viel konnte ich nicht abdecken. Die anderen Podophyllum haben es unter den Eimern besser überstanden.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Hausgeist am 03. April 2020, 22:21:40
Die Podophyllum vergaß ich zu erwähnen - deren Austriebe sind auch hinüber.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: kaieric am 04. April 2020, 00:30:52
 :o
ich las erst jetzt von den herben verlusten in euren gärten :'(
dabei hatte ich gehofft, dass es glimpflich ausgeht in den nicht so exponierten lagen :-\
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Secret Garden am 04. April 2020, 10:52:05
In meinem Garten habe ich keine seltenen Kostbarkeiten, aber auch die Allerweltspflanzen sehen furchtbar aus. Abgeknickte Narzissen, braungefrostete Tulpen, alle Primel- und Veilchenblüten sind Matsch, Lenzrose steht nicht mehr auf, die jungen Austriebe vieler anderer Stauden sind glasig. :-\
Es sieht zwar gerade zum Heulen aus, aber die Stauden werden es zum überwiegenden Teil überleben. Dicentra spectabilis verfriert ja häufig (trotz Schutzkübel), mit etwas Glück treiben sie neu aus und es gibt wieder Tränende Herzen im Hochsommer. :)
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Bienenkönigin am 04. April 2020, 12:04:35
Genau! Dicentra ist bei mir auch erfroren, genauso der Acanthus. Die Hostas sind noch weit zurück und die Pfingstrosen haben’s überlebt. Verbena bonarensis war bis jetzt wintergrün, jetzt ist sie hin.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Hausgeist am 04. April 2020, 21:45:45
Heute fiel mir auf, dass die neu gepflanzten und früh ausgetriebenen Lilium martagon ebenfalls flachliegen. :P
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: cornishsnow am 04. April 2020, 21:55:02
Deren Austriebe sind leider sehr Frostempfindlich... ich hatte hier auch schon ein paarmal Schäden.  :-\
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Mathilda1 am 04. April 2020, 22:19:42
Podophyllum "spotty dotty" ist der ganze Austrieb tot. wären sogar zwei Blütenstiele dabeigewesen. Sch....

Dank Beeimerung ist die hiesige Dame nicht ganz hinüber, schaut aber ziemlich fies aus. Die Kinderbagage eh, so viel konnte ich nicht abdecken. Die anderen Podophyllum haben es unter den Eimern besser überstanden.
bei der ersten Frostnacht hatte ich einen kübel drübergetan, damit hatte die hälfte der pflanze das dann überstanden. bei der zweiten frostnacht lag die Wettervorhersage leider falsch, es war deutlich kälter als vorhergesagt, leider deswegen kein kübel - tote spotty dotty. (die wurzeln passen sicher noch)
was ich das nächste mal versuche, ist kübel mit gefalteter fleecedecke drüber.
Hat meine Mutter letzten frühling mit sehr gutem erfolg versucht und ihre martagons damit gerettet. Schaffell geht auch, meint sie ;)
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Irm am 05. April 2020, 09:26:24
Heute fiel mir auf, dass die neu gepflanzten und früh ausgetriebenen Lilium martagon ebenfalls flachliegen. :P

Das ist ja schade ! Die hatte ich gar nicht geschützt, sind allerdings auch nicht so weit wie Deins auf dem Foto. Hier gings gut.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Nova Liz am 05. April 2020, 20:46:18
Heute nach einem sehr sonnigen und warmen Tag konnte man die Frostschäden deutlich erkennen.Die meisten Hems sehen ziemlich schwindsüchtig aus.Einige haben weißlich-glasigige Blätter.
Von den Bergenien haben die an exponierten Standorten braungerandete Blätter.
Bei den Epimedien hatte ich die neueren Sorten abgedeckt.Das hatte sich offenbar gelohnt.Von den älteren Sorten haben Orangekönigin,Frohnleiten,Lilafee und E.rubrum keine Frostschäden.Togen hatte ich vergessen abzudecken.Die hat geschädigte Blätter,aber eh noch keine Blüten.
Die Staudenpäonien sehen gut aus,den P.mlokosewitschii-Sämling hatte ich abgedeckt mit einer schwarzen Tonne.
Einige Anemonen sehen seltsam krumpelig aus.
Keine Schäden an Erythronium.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Scabiosa am 05. April 2020, 23:49:34
In meinem Garten habe ich keine seltenen Kostbarkeiten, aber auch die Allerweltspflanzen sehen furchtbar aus. Abgeknickte Narzissen, braungefrostete Tulpen, alle Primel- und Veilchenblüten sind Matsch, Lenzrose steht nicht mehr auf, die jungen Austriebe vieler anderer Stauden sind glasig. :-\
Es sieht zwar gerade zum Heulen aus, aber die Stauden werden es zum überwiegenden Teil überleben. Dicentra spectabilis verfriert ja häufig (trotz Schutzkübel), mit etwas Glück treiben sie neu aus und es gibt wieder Tränende Herzen im Hochsommer. :)

Hier sieht es sehr ähnlich aus, Secret Garden. Ein Trauerspiel nach diesen Frostnächten. Einige Primelblüten öffnen sich evtl. noch. Abwarten, was sich in den nächsten Tage noch tut!
Im Vorbeigehen sah ich noch ein paar unversehrte Blüten an Ipheion uniflorum. Man freut sich schon über Kleinigkeiten momentan.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: AndreasR am 06. April 2020, 00:02:36
Das sind aber ein paar sehr viele! :D Oder war das vor dem Frost?
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Katrin am 06. April 2020, 00:17:39
War heute nach längerer Zeit wieder im alten Garten. Es gibt leider wirklich großflächige Schäden an Schattenstauden, die ich so in der Form bislang nicht beobachtet habe. Ich führe das auf die unheilvolle Kombi Frost-Wind und das tagelang + außerdem Schnee + dazwischen starke Sonneneinstrahlung zurück, der die Pflanzen bisher noch nie ausgesetzt waren.

Geschädigt sind eigentlich fast alle Stauden. Besonders schlimm erwischt hat es: Cardamine (alle, sind verschrumpelt bis braun bis welk oder steckengeblieben), Epimedium (seltsamerweise nicht alle, abdecken hat geholfen, das spricht in meinen Augen für die Wind-Theorie), Dicentra spectabilis (welk), Primeln und Corydalis: teilweise braun, Helleborus: braune Blüten, Laub intakt, sämtliche Convallariaceae: welk, braun, Matsch, auch Polygonatum, außer welche, die unter Fremdlaub geschützt waren, Narzissen: alle geknickt, Hemerocallis: weiß gebleicht/welk, Bärlauch  :o bleich gewelkt, Pachyphragma: teilweise gewelkt, Paeonia mairei (unkaputtbar seit mehr als 15 Jahren): welk und schlaff, wird nicht mehr... und so weiter und so fort.

Unbeeindruckt: Lathyrus vernus, kein Blatt gekrümmt, Tulpen: völlig unbeeindruckt, Sanguinaria canadensis: kein Blättchen gebräunt, erblüht gerade, Lilium martagon: nichts zu bemerken

'Spotty Dotty', von meiner Familie hingebungsvoll jede Nacht verhüllt und jeden Tag wieder belüftet hat keinen Schaden davongetragen  :D.

Ach ja: Es hatte in der kältesten Nacht ca. -5°C und -7°C (insgesamt gabs 5 Nächte Frost , dann + 16°C und dann nochmal 3 Nächte Frost  ::)).
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: rocambole am 06. April 2020, 08:02:07
eigentlich war es schon die ganzen letzten Jahre so, dass sich der Winter verspätet hat. Von Dezember bis weit in den Februar hinein nicht wirklich kalt, alles treibt aus und dann kommt doch noch was hinterher :P.
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Norna am 06. April 2020, 08:46:13
Sorry, falscher Thread!
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: Walt am 22. April 2020, 07:58:26
Guten Morgen,

im Waldbeet hat es großflächig über 20 Dryopteris coreana montana erwischt. Die neu getriebenen Wedel alle schwarz und vertrocknet. Alle daneben stehenden Farne (div. Polystichiums, andere Dryopteris, Matteuccia und Aspleniums) haben es überstanden und zeigen ihre neuen Wedel. Keine Ahnung warum es ausgerechnet alle corana montanas erwischt hat. Macht es Sinn noch zu warten ob da noch was nachkommt oder lieber gleich neu pflanzen.

Gruß
Walt
Titel: Re: Frühling 2020: Frostschäden an Stauden - bitte berichtet eure Beobachtungen
Beitrag von: solosunny am 26. April 2020, 20:05:03
Bei mir hat es sämtliche a
Artemisia lactiflora, und die Lavatera thueringia ( die einfache, oder ist die etwa kurzlebig?) erwischt, einige Agastachen , die Thermopsis
treiben ebenso nicht mehr aus, ansonsten Blattschäden, die sich aber berappelt haben.

Liebe Grüße
Susanne