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Garten- und Umwelt => Atelier => Thema gestartet von: Weidenkatz am 06. Mai 2020, 15:40:23
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Mal wieder typisch, das letzte was wir im Garten gestalten, ist die Terrasse :P. Naja, wir sitzen ja auch nie. ::) ;)...
Zudem ist der Boden für eine Bepflanzung durch die Thujahecke nach Norden und fast ganztägige Sonne bestimmt.
Welcher kleine Busch könnte sich hier einfügen bzw. welches Gras?
Sonnig, lehmig-trocken, bis 1,50m und ein bisschen zur biserigen Beoflanzung aus diversen Gräsern, Taglilien, Iris, wildem Blutweiderich passend...
Höhenbegrenzung auf 1,50m wegen einem nahe stehenden Kirschbaum ;).
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Eindruck von der sonstigen Bepflanzung daneben
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spontan, ohne lange nachzudenken:
Zwergflieder, Maibeere, Abeliophyllum (wird aber erst nach Jahren dicht)
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Buddleia?
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leckere Johannisbeeren?
*schleck :P*
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Fasanenspiere/ Physocarpus oppulifolius? Da gibt es Sorten, die kommen mit der Grösse hin. Was ich bei meiner einen schätze, bringt einen Farbakzent im vielen Grün.
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Choisya ternata 'Aztec Pearl' vielleicht?
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Ich verstehe das mit dem Sichtschutz nicht recht:
An der Stelle gibt's doch bereits Sichtschutz durch die Thujas ?
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Wahrscheinlich zur rechten Seite, ist ja ne Kleingartenanlage, vielleicht führt da der Weg vorbei?
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Wahrscheinlich zur rechten Seite, ist ja ne Kleingartenanlage,
Genau :). Und es soll auch kein dramatischer Sichtschutz sein, wir sind da nicht so extrem hinterher, machen viel durch hohe Stauden. Aber doch eine kleine "Sichtbehinderung" ;)vor der Terrasse zum entfernten Weg hin.
Ich musste ja lachen, als ich Eure Ideen las :D: Das meisste waren per Zufall meine absoluten Lieblinge im Garten - Johannisbeeren in vielen Sorten, Fasanenspiere (hier rotlaubig, groß und klein, meine persönliche Trendpflanze), Buddlejas sowieso :P....
Die Choisya kannte ich noch nicht, finde ich toll, aber nicht ganz winterhart und empfindlich auf Staunässe... hm :P
Giftige Beeren gehen auch nicht. :-\
Ich denke inzwischen auch an eine Zistrose, die hier bisher gut wachsen. Aber auch die sind ja grds. etwas empfindlich.
Eine grünlaubige Zwerg-Fasanenspiere wäre hingegen sicher eine zuverlässige Mitarbeiterin :)...
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Ach so !
Nun, Buddleias, Fasanenspieren und Cistrosen werden alle sehr ausladend, da wird der vorgesehene Platz vielleicht knapp.
Aber nichts von den ganzen Vorschlägen hat giftige Beeren - von der Choisia reifen überhaupt keine Früchte.
Hast Du schonmal an ein Rankgerüst gedacht ?
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Nein, da eher nicht. Wir haben im Garten schon ein paar, aber dort mag ich es nicht so, Auch weil später im Jahr, halb davor Miscanthus und Wucheraster stehen.
Du hast recht, was hab ich da bloß als giftig gelesen? ::) Aber falls noch eine Idee kommt ;).
Stimmt auch mit dem Platz, deshalb keine Buddleja. Wenn sich die gesuchte Pflanze aber gut einfügt und entwickelt, kann auch die eh etwas leidende Segge weg.
Farben sind mir noch wichtig: Hier blühen bald blaue Iris, später bestimmen violettes Geranium, Oregano und vor allem eine Buddleya und Blutweiderich in Pink das Bild, Taglilie in Weiß und Dunkelrot. Gelbe Blüten wären daher nicht so toll.
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Die Choisya kannte ich noch nicht, finde ich toll, aber nicht ganz winterhart und empfindlich auf Staunässe... hm :P
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Ich denke inzwischen auch an eine Zistrose, die hier bisher gut wachsen. Aber auch die sind ja grds. etwas empfindlich.
Choisya, insbesondere 'Aztec Pearl', ist mit Sicherheit winterhärter als jede Zistrose.
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Calamagrostis x acutiflora ist ein gutes Sichtschutzgras. Ist praktisch das ganze Jahr präsent, Anfang Februar zurückgeschnitten und jetzt schon wieder kniehoch. Und zum teilen braucht man auch keine Axt.
Die Idee mit der Rankhilfe finde ich aber auch gut, an dem schönen sonnigen Platz kann man ja einiges probieren. Ich bin z.B. sehr angetan von Clematis flammula, toller Duft, lange Blüte die auch bei den fliegenden Gartenfreunden sehr beliebt ist und auch dichter Wuchs.
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Darf ich dich noch ein bisschen zur Choisya ternata Aztec Pearl überreden?
Ich gärtnere auf 6b, sie war den ganzen 'Winter' grün und hat kein vertrocknetes/gefrorenes Blättchen bekommen (kein Winterschutz). Blüht seit einer Woche, wird nachblühen, ist gut schnittverträglich, Blüten duften und von der Optik her durchaus zart. :D
(https://up.picr.de/38477934qh.jpg)
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Verflucht ;D.
Das läuft am Ende drauf hinaus, dass ich Zistrose, Choisya u n d Calamagrostis pflanze. Wenn auch nicht alle auf einmal, aber wir haben ja noch genug "Rasen" zum Abstechen...
Danke, Bristlecone für den Vergleich!
Ein tolles Bild bzw tolle Pflanze, Helga 7! :D
Versät sich das, EsDe?
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... Choisya, insbesondere 'Aztec Pearl', ist mit Sicherheit winterhärter als jede Zistrose.
Hm, mit Cistus laurifolius dürfte es da ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben :).
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Ja, das könnte knapp werden.
Allerdings hat sich hier schon mal die Zistrose verabschiedet, in einem gar nicht mal so kalten, aber nassen Winter. Auf Lehm.
'Aztec Pearl' bislang noch nie, auch andere Choisya haben hier bislang alle überlebt.
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Bezüglich der Winterhärte von Choisya... hier in der Nachbarschaft steht ein prächtiger Busch (ich glaube Brica). Der Busch hat letztes Jahr ohne Probleme mehr als eine Woche Kahlfrost ausgehalten. Dabei gingen die Nachttemperaturen bis - 12 Grad runter, teilweise mit mehreren Tagen ohne Plusgrade. Jetzt habe ich auch drei Sträucher ;D
... aber ich glaube eine Cistrose passt auch noch in den Garten. :P Danke für die Inspiration. :D
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Also ich habe von Calamagrostis zwei Sorten im Garten, "Karl Foerster" (ca 1,5m hoch) im sonnigen Teil und "Overdam" (weiße Streifen im Blatt, niedriger, ca 1,1m) im halbschattigen Vorgarten. Bei beiden habe ich noch nie einen Sämling gefunden.
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Sonnenröschen und mehr Iris, die stehen so einsam.
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Ich konnt nicht widerstehen, auch noch eine gelblaubige Spiere hier auszuprobieren :-[ ;D...
Und ich bin sehr zufrieden - die Farbe ist ein echter Gute-Laune-Booster :D.
Aber wenn mein Lieblings OnlinePflanzendealer wieder Bestellungen annimmt, werden sowohl Calamagrostis als auch Choisya dabei sein!
Vielen lieben Dank!!!
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Da es so erfolgreich war :D, frage ich gleich nochmal nach Tipps für unseren Terrassenbereich, der noch im Werden ist.
Von der Beikrautwiese aus führt nun ein kleiner Bruchplattenweg zum Teich.
Die Sonne brennt hier im Sommer den ganzen Tag.
Der Lehmboden ist besonders trocken, arm, teils von kleinen Thujawurzeln durchsetzt.
Oregano und Vexiernelke testen nun das Gelände.
Hat jemand noch eine Idee für eine eher niedrige, rosa, pink oder blai blühende Pflanze, die sich hier wohlfühlen könnte?
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Thymian oder Helianthemum wären geeignet; auch Buglossoides purpurocaerulea - schön, aber ein gewaltiger Wucherer.
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Dianthus gratianopolitanus?
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Helianthemum und Thymian haben hier leider schon an geeigneterer Stelke versagt. :-\ Vielleicht liegt es daran, dass der Lehm im Herbst, Winter doch sehr matschig wird...
Nelken hingegen packen es besser :)
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Thymus longicaulis blüht hübsch rosa und wuchert gerne, solche Extremstandorte (im Sommer knochentrocken, im Winter Matsch) dürften die Expansion sicher beschränken. Ansonsten fällt mir noch Sedum spurium ein, ebenfalls sehr robust, bald dichte Teppiche bildend, es gibt verschiedene Sorten, die meist rosa, rötlich oder weiß blühen.