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Pflanzenwelt => Rosarium => Thema gestartet von: Mediterraneus am 03. Juli 2020, 20:35:25
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Auf Bildern von Englischen Landsitzen oder Gärten sieht man immer wieder Rosen, die mitten im hohen Gras sitzen.
Ich habe eine Obstwiese, und dort versuche ich mich auch an diversen Rosen, die es im Gras aushalten. Vorrangig sind das Historische Sorten, allen voran die Gallicas, aber auch Rosen mit Wildcharakter sind geeignet.
Wie sind die Erfahrungen, welche Rosen wachsen im Gras, ohne zu hungern.
Den Anfang macht mal "Paula Vapelle!. Das Foto ist im Mai gemacht. Die ganze Wiese duftete nach Maiglöckchen :D
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723005;image)
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:D
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723007;image)
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Im Herbst ist sie mehr gefüllt
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723009;image)
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Muscosa Rubra im hohen Gras. Das Foto ist 2 Jahre alt.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723011;image)
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Sieht toll aus! Und ein sehr schönes Thema
Ob sich Buff Beauty eignen würde?
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Sehr schönes Thema!
Paula Vapelle ist ja toll!
Pimpi King Of Scots an einer Gemeindeböschung. Wird 1x/Jahr gemäht. Dieses Jahr hab ich mal gedüngt.
Die King Of Scots liebe ich sehr. Ein Bienen- und Rosenkäfermagnet sondergleichen!
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Und noch eine Pimpinellifolia, die Single Cherry, ebenfalls an dieser Böschung; beide Rosen waren Ausläuferspenden vom forum planten.
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Die Moschata-Rosen eignen sich nach meiner Erfahrung nicht, sie wachsen nicht dicht genug, um das Gras um die Basis rum zu verdrängen.
Zudem waren Cornelia und Co. bei mir nicht richtig winterfest, Buff Beauty soll ja ebenso nicht sehr winterhart sein.
Rosa pimpinellifolia und ihre Abkömmlinge scheinen aber gut geeignet. Die Paula Vapelle hat sogar im letzten Dürresommer gut öftergeblüht, bis Weihnachten :D
Da ich viele einmalblühende Gallicas habe, versuche ich durch die Pimpinellifolias ein bißchen ins Öfterblühende reinzurutschen, so dass ich auch Rosenblüten zu dürrem Gras habe, diesen Kontrast finde ich besonders reizvoll.
Gepflanzt habe ich davon "Anja" und "Karl Förster", aber erst seit kurzem.
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Rosa x damascena "Quatre Saisons". Die hat aber noch eine Mulchscheibe drumrum.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723043;image)
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Schade, die Moschatas mag ich schon gern. Über die Winterhärte muss ich mir keine Gedanken machen. Vielleicht wage ich es dennoch.
Unseren Ramblern jenseits des Gartenzauns machen weder Gras noch Brennnesseln etwas aus.
Das sind Kiftsgate Violet und Maria Lisa. Die American Beauty verhält sich genauso.
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An der Böschung stehen ca. 20 Rosen. Die besten sind die Pimpis (Glory Of Edzell, Single Cherry, William III., King Of Scots, Anna Holbein, namenlose halbgefüllte, rosa Pimpi) und Mariae Graebnerae. Die hat schon gut 2,5 m erobert. Auch die Gallica Splendens entwickelt sich toll.
Aber andere an dieser Böschung, wie Nevada, Frühlingsduft, Eddie‘s Jewel, Scharlachglut, Herbstfeuer brauchen noch.
Anna Holbein
VG, Antida
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Anita, sehr hübsch, die Anna Holbein!
Hast Du auch ein Übersichtsfoto, denn die Beschreibung jener Böschung hört sich interessant an.
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Sorry, Antida, diese Rechtschreibverbesserungsautomatik grrrr
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Doch,doch Moschatarosen eignen sich bestimmt auch.Jedenfalls die größeren Sträucher von Louis Lens.Buff Beauty ist natürlich ein eher zartes Geschöpf dagegen,aber man müsste es ausprobieren.Vielleicht mal eine im Topf richtig groß und kräftig werden lassen und dann erst auspflanzen.
Spannendes Thema übrigens. ;)
Ich hatte dieses Jahr mehr aus Zeitmangel eine Seite mit Geschwindramblern im hohen Gras stehen.Nun ist es aber seit gestern wech,bis auf 'Creme' und noch so ein Riesenteil bei den Bienen.Vielleicht schaffe ich morgen ein Foto.
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Die Bilder sind sehr wildromantisch!
Ich habe zwar auch Rosen in Wiese, aber um die Rosen wird gemäht, die höhere Wiese steht dann ein paar Meter daneben, also nicht ganz vergleichbar.
In hoher Wiese könnte ich mir ‚Complicata‘ sehr gut vorstellen (gute Höhe und fester Stand).
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Schade, die Moschatas mag ich schon gern. Über die Winterhärte muss ich mir keine Gedanken machen. Vielleicht wage ich es dennoch.
Unseren Ramblern jenseits des Gartenzauns machen weder Gras noch Brennnesseln etwas aus.
Das sind Kiftsgate Violet und Maria Lisa. Die American Beauty verhält sich genauso.
Bei mir wächst Buff Beauty problemlos an einem Holzsichtschutz und das ohne Schutz im Winter. Sollte bei Dir auch gut gehen...
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Bei euch ist es doch ein bisschen milder als hier. Wobei ich auch Feigen und Hanfpalmen im Garten habe. Ich hatte mal ein paar Moschatarosen, Cornelia, Nur Mahal, Moonlight, Ausonius, aber ich hatte mit denen kein Glück. Die saßen auch nicht im Gras, damals wär ich nie auf die Idee gekommen. Schade, denn sie sind total bezaubernd :-\
Schöne Beispiele zeigt ihr da :D
Logisch, Rambler sind gut geeignet, die schaffen sich ihren eigenen Platz ;D
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Hallo Alcontraluz,
dieses Jahr hab ich nicht soviele Fotos von der Böschung gemacht. Wenn ich dran denke, mach ich morgen eines. Allerdings blüht nicht mehr viel.
Die Anna Holbein war auch eine Ausläufer-Spende. Seit letztem Jahr wächst sie etwas gakelig, vielleicht sind Wühlmäuse schuld. Die Blüten und der Duft waren allerdings noch nie so schön wie heuer.
VG, Antida
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Die Böschung, seit ein paar Jahren schließt ein Neubaugebiet an, hinter dem Wald am oberen Rand liegt der Nepal-Himalaya-Garten.
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Gegenüber die Streuobstwiese, die der Obst-und Gartenbauverein pflegt. Gerade habe ich gesehen, dass der Landwirt, der die Wiese 1-2 mal/Jahr mäht, die Darlow‘s Enigma abgesäbelt hat!
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Manchmal mag ich nimmer!
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In der Streuobstwiese steht die Bonica besser da als die Officinalis.
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Mariae Graebnerae blüht noch.
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Sie hat viele und schöne Hagebutten und eine tolle Herbstfärbung.
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Oh je,
ist alles ab?
Da solltest du aus Hasendraht einen Zylinder formen, mindestens 1m hoch.
In unserer Obstwiese hat es ein Bekannter geschafft, meinen Weinstock, der 150cm hoch war abzusäbeln.
Er hat Jahre gebraucht sich zu etablieren wegen des Lehmbodens.
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Oh nein! Die Welt ist voller Trampeltiere. Ich kenne das leider auch im öffentlichen Grün. Da kann halt einer nur mähen. Und nix anderes ::)
Hier ist heute die Pimpinellifolia-Hybride "Anja" aufgeblüht. Sie sitzt seit Herbst in der Wiese, hat aber noch einen Mulchring.
Wie eine Teehybride. Ganz mein Fall, und ganz meine Farbe :-* Solche Farben deuten ja bei Rosen eher auf Hätschelliesen hin. Anja macht sich aber gut. Hoffentlich weiter so.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723620;image)
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und jetzt die gefüllteren Sommerblüten von "Paula Vapelle". Je nach Witterung ist auch ordentlich rosa mit drinnen.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=723622;image)
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Wunderschön, die beiden.
Die Darlow‘s Enigma ist noch nicht so alt, hatte dieses Jahr erstmalig etwas mehr Triebe! Wir haben hier auch sehr schweren Lehm, dauert also, bis die Rosen was hermachen.
Ja, irgendein Konstrukt wird sie verpasst bekommen (müssen).
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Am besten ein 2 m Holzpflock. Angesprüht mit Orange. Oder umwickelt mit Baustellenband. Hübsch anzuschauen ;D
glaub mir, ich kenne das Problem ganz genau 8)
Ich wünsche weiterhin viel Erfolg, ein tolles Projekt :D
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Die passende Rose hätte ich, mir fehlt aber leider eine Wiese. An anderer Stelle hatte ich sie schon mal empfohlen: R. 'Euphrosyne'. Sie blüht einfach rosa in großen Dolden und bildet einen Riesenbusch (bei mir ca. 6 m Durchmesser). Bienen lieben sie sehr! Sie beginnt relativ spät mit der Blüte, aber dann geht es weiter bis zum Frost, wenn man immer mal Verblühtes ausschneidet. Sonst gibt es kleine korallenrote Hagebutten. Die Bestachelung ist weich, fein und dicht, so dass man sich ihr gefahrlos nähern kann.
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Die Euphrosyne hätte ich auch immer gern gehabt. Im Christine Meile - Buch ist sie so schön beschrieben.
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Manchmal mag ich nimmer!
Das ist doch ein Volltrottel. :( Da hätte ich mich auch sehr geärgert.Aber mit einer Drahtmanschette wird das nicht mehr so schnell machbar sein und zum Glück ist Darlow's ein zähes Luder. ;)
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Die Euphrosyne hätte ich auch immer gern gehabt. Im Christine Meile - Buch ist sie so schön beschrieben.
Wenn Du magst, bewurzele ich Dir einen Steckling.
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Das Angebot nehme ich sehr gern an. Vielen Dank, tomma!
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Dann werd ich gleich mal stecken gehen. :)
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Es sind nämlich noch ein paar schöne Plätze frei in den öffentlichen Hecken; aber dann mit Drahtmanschette!!
Ich freu mich!
VG, Antida
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Antida, das sieht beeindruckend aus. Es geht also doch!
Und gräme Dich nicht zu sehr, Rosen sind doch extrem robust. Sie wird bestimmt wiederkommen.
Aber ich kann Deinen Ärger verstehen. Heute wurde von der örtlichen Wassergesellschaft der (trockengefallene) Bachlauf an unserer Grundstücksgrenze freigeschnitten. Ich war überaus positiv überrascht, dass der Mitarbeiter mehrere Stöcke des Blutweiderichs stehen ließ.
Bisher habe ich soviel "Hirn" noch nicht erlebt......
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Danke für Eure aufmunternden Worte. Aber Ähnliches haben ja einige von Euch auch schon erlebt.
Manche Leute haben halt einfach kein Gespür.
VG Antida
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Aber es ist deren Arbeit. Ein Friseur sollte auch keine Ohren mit abschneiden.
Aber wie ich so lese, kommt das überall vor.
Eigentlich sollten die Leute gerade durch "Rettet die Bienen" etwas sensibler sein. :-\
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Antida, ich kann Dich gut verstehen da ich in einem anderen Leben auch einen sehr großen Garten mit historischen Rosensträuchern hatte, die in einer Streuobstwiese im Gras standen. Einige durchsetzungsfähige Rosen wie Nevada, Marguerite Hilling und Complicata, sowie die Rambler wurden ja schon genannt. Meine Empfehlungen für große Sträucher wären aus eigener Erfahrung noch:
Gipsy Boy
Tuscany Superb
Violacea
William Lobb
Um nur einige aus dem violettroten Spektrum zu nennen, das alte Rosen so von den anderen unterscheidet, was ich so geliebt habe. :-*
Dann unbedingt noch:
Fritz Nobis in rosa
Schau doch mal bei Schultheis, die geben Dir auch sicher die richtigen Tipps zum Thema Rosen in Wiesen. Ich bin da nun komplett raus mit meinem neuen Garten, leider. :-[
https://www.rosenhof-schultheis.de/Rosen/Historische_Rosen/Rosa_gallica/Purpur-Violett/artikel_450_Tuscany_Superb.html
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Hallo Buddelkönigin, die meisten der von Dir genannten Schönen stehen schon entweder an obiger Böschung oder in einer Hecke in der Nähe unseres Wertstoffhofes.
Anfangs habe ich Ausläuferspenden eingepflanzt, später hat dann der OGV einfachblühende Rosen gekauft.
Aber nachdem manche Rosen nicht so wachsen wie erhofft, bleibt noch Platz für Neuzugänge.
Nevada, Marguerite Hilling, Eddie‘s Jewel, Herbstfeuer, Manning‘s Blush, Frühlingsduft und Piro 3 tun sich schwer. Liegt‘s an den trockenen Jahren, dem schweren Boden oder auch einfach daran, dass ich zuwenig gedüngt habe?
Von Deinem früheren Garten hast Du nicht zufällig noch ein paar Fotos?
VG Antida
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Ich habe so alle 3 Jahre abgelagerten Rindermist mit dem Stroh um die Rosensträucher verteilt. So war gleichzeitig gemulcht. Der Bauer kam einfach mit einem Frontlader voll vorbei,, frag doch mal bei diversen Biobauern herum. Sicher spielt nun auch die extreme Trockenheit eine Rolle... Wie gesagt wäre Christian Schultheis da sicher ein kompetenter Ansprechpartner. Ich habe ja nun keine historischen Rosensträucher mehr außer einer Rose de Resht, die ich über die Jahre im Topf zwischengeparkt hatte. ;D
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Rosa gallica "Berenice" im Hintergrund eher orange, davor in violett bis rot: Rosa inermis "Morlettii".
Mal keine Blüten, sondern Herbstlaub :D
Beide kein Pilz bis zum Blattfall, zudem nicht der sonnigste Standort.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=748142;image)
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Starke Färbungen. :D
Therese Bugnet färbt auch immer schön rötlich.Ist aber schon ziemlich durch damit.
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Ja, die Therese ist bei mir auch schön rot geworden. Ich habe sie diese Saison auch in die Wiese gepflanzt.
Jetzt wirds hier siffig. Dauernebel und erste Fröste haben den Rosen zugesetzt.
Rosa x damascena "Quatre Saisons" gammelt etwas, der Duft ist jedoch noch grandios. Eine der am besten duftendsten Rosen überhaupt, die ich kenne.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=750466;image)
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"Muscosa Rubra" ziert mit borstigen Hagebutten
leider ist die Wiese scharf, und nicht die Hagebutten, seh ich grad
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=750468;image)
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Hier sieht man die Therese Bugnet ziemlich in der Mitte. Jetzt wird sie braun, vorher war sie leuchtendrot im Laub.
Man sieht hier auch mein "Faule-Leute-Konzept". Ich setzte die Rosen mitten in die Wiese, das Pflanzloch wird gegraben, um die Rose vielleicht 40 cm eine kleine Pflanzscheibe gelockert und gemulcht mit Rasenschnitt oder was anfällt.
Im Herbst dann alles Laub großzügig um die Rosen. So wird das Gras um die Pflanzen allmählich weggedrängt, der Boden von allein locker.
Ist die Rose dann größer, erzeugt sie durch ihr Laub ganz automatisch ihre Pflanzscheibe. Geht aber nicht mit jeder Rose.
Hier im Vordergrund der Versuch mit einer Gestreiften, entweder Honorine de Brabant oder der Ferdinand oder die Bologna. Schild in meiner Rosengärtnerei ging verloren, es war eine gestreifte Blüte dran und das hat als Kaufargument gereicht. ::)
rechts neben der Quitte sind junge Gallicas,mit denen geht das super. Gallicas sind die idealen Rosen für die Obstwiese.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=750470;image)
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meine rosen stehen großteils in der wiese, hier ein paar bilder vom vergangenen sommer - die alten strauchrosen sind dafür ideal. es wird hin und wieder gemäht, aber das ist ihnen ziemlich egal ;)
die julisonne ist nicht ideal für fotos, sie sind auch allesamt aus der hüfte geschossen. zudem bin ich im frühjahr nicht rechtzeitig zum schneiden gekommen, also alles nicht perfekt ;)
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der wildschutzzaun mußte letztes jahr leider sein, endlich:
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Sehr schön, Martina! Die Complicata steht bei uns auch an der Böschung, sie kommt gut, wächst ziemlich breit.
@ Mediterraneus: die Therese Bugnet habe ich vor zwei Wochen auch gepflanzt, als Ersatz für eine Hugonis, die leider die Valsa-Krankheit hatte. Im Frühjahr wollte ich an diese Stelle eigentlich die Dr. Eckener setzen, hab aber dann irgendwo gelesen, dass die nicht so problemlos ist. Hab sie jetzt an den wirklich allerletzten Rosenplatz in meinem Garten gepflanzt. Schön sind Deine Fotos, die Muscosa Rubra hat ja tolle Hagebutten!
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schade, daß du nicht noch einen kleinen platz hast - dazu wäre nämlich die louise bugnet ein muß! auf sie hab ich schon oft ein loblied gesungen - schön, duftend, gesund und dauerblühend bis zum frost:
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Martina, das sieht wunderbar aus, bei dir :D
Richtig kräftige Sträucher, so soll es sein.
Antida, den wirklich allerletzten Rosenplatz im Garten gibt es nicht, habe ich mir sagen lassen ;D ;)
Muscosa Rubra schmeckt auch gut im Tee. Einfach knapp geöffnete Blüten trocknen. Noch besser geht das bei den Gallicas, vor allem den dunklen. So hat man in der dunklen Jahreszeit ein bißchen was von seiner Rosenwiese :D
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vorhin vergessen, vital und unverwüstlich:
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Die Luise Bugnet habe ich auch gepflanzt, ebenso die Therese und die Lac Majeau. Alle bißchen ähnlich und stachellos. Allerdings sterben immer wieder Zweige ab und werden dürr. Ich befürchte, diese Rugosakreuzungen vertragen meine Sommerdürre schlecht.
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herrliche bilder
die luise habe ich jetzt auch nochmals bestellt
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Die Officinalis steht mit der Bonica zwischen den schmiedeeisernen Kreuzen auf der Streuobstwiese. Diese beiden wurden von Unbekannt im September rasiert:
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Nochmal
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Die Louise Bugnet ist wunderschön, aber gefüllt, oder? Wir haben hauptsächlich ungefüllte Rosen in Hecke und an Böschung.
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Martina, das sieht wunderbar aus, bei dir :D
Richtig kräftige Sträucher, so soll es sein.
freut mich, wenn es dir gefällt :D auch bei meinen louisen sterben immer wieder triebe ab, das ist offenbar sortentypisch, die tuscany superb hat das auch regelmäßig. macht aber nix. im waldviertel ist es mit sicherheit kühler als bei dir, und die louisen haben - auf der nordseite - nur ganz früh und dann erst wieder am nachmittag sonne (was aber durchaus eine empfehlung für entsprechende standorte ist!), und bekommen nie extra wasser. das werden sie bei dir schon brauchen, außerdem gibt es im herbst eine gute schaufel abgelegenen kuhmist - das macht den kalkarmen sandboden humos, er speichert die feuchtigkeit besser.
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Martina, genau meine Rosen, herrlich, wenn sie frei stehen.
Bei stehen noch eine R. violacea, Cardinal Richelieu und die Honorine de Brabant.
Jetzt habe ich Fritz Nobis vergessen...ist neu... ;D
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Die Louise Bugnet ist wunderschön, aber gefüllt, oder? Wir haben hauptsächlich ungefüllte Rosen in Hecke und an Böschung.
naja, ich würde sagen dreiviertelgefüllt :)
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...
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Nochmal
das ist sowas von schändlich >:(
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herrliche bilder
die luise habe ich jetzt auch nochmals bestellt
nur einmal noch? ;)
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Martina, genau meine Rosen, herrlich, wenn sie frei stehen.
Bei stehen noch eine R. violacea, Cardinal Richelieu und die Honorine de Brabant.
Jetzt habe ich Fritz Nobis vergessen...ist neu... ;D
den fritz hätt ich auch gern gehabt, aber der dürfte nicht frosthart genug sein - hatte damals recherchiert.
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Rosa gallica "Berenice" im Hintergrund eher orange, davor in violett bis rot: Rosa inermis "Morlettii".
Mal keine Blüten, sondern Herbstlaub :D
Beide kein Pilz bis zum Blattfall, zudem nicht der sonnigste Standort.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=67357.0;attach=748142;image)
habe nochmal gründlicher nachgelesen: mediterranus, die inermis "morletii" ist phantastisch!
antida, dr. eckener war bei mir auch rasch erledigt, leider auch frühlingsduft - wahrscheinlich mochten sie unsere winter nicht.
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halbgefüllt wäre z.b. auch hebe's lip, eine lieblingsrose, hier mit complicata, etwas später als diese (wie schon geschrieben, im frühjahr nicht geschnitten, was bei dieser sorte auffällt):
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:D
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Martina, genau meine Rosen, herrlich, wenn sie frei stehen.
Bei stehen noch eine R. violacea, Cardinal Richelieu und die Honorine de Brabant.
Jetzt habe ich Fritz Nobis vergessen...ist neu... ;D
den fritz hätt ich auch gern gehabt, aber der dürfte nicht frosthart genug sein - hatte damals recherchiert.
Schultheis beschreibt sie als sehr winterhart.
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das hat sich bei mir als sehr relativ erwiesen, wie auch angaben von hmf, beales etc. :-\
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fritz ist hier auch einer meiner liebsten, aber ich habe keine einzige 1x blühende jetzt gekauft, werd ich auch niemehr
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Wenns der Dr. Eckener bei mir nicht packt, dann zieht die Louise Bugnet ein. Ist mir grad so eingefallen! Kann gut sein, weil an der Stelle der Boden schwerer, grauer Lehm ist. Der Fritz Nobis daneben rührt sich nach 2,5 Jahren auch noch nicht sonderlich. Aber diese Gegebenheiten mag sicher auch die LB nicht. Mal schaun!
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hm, jetzt hast du mich zum nachdenken gebracht. auch ich habe sandboden, und auch bei mir gibt es unerklärlicherweise einen streifen mit graugrünnem lehm. dort ist der dr. e. gestanden. allerdings ist dort auch die no-windschneise, vielleicht ist er erfroren :-\ den gelben oder zumindest tw. gelben - wie auch frühlingsduft - dürfte es einfach zu kalt sein. davon unabhängig würde ich an deiner stelle, falls du die louise pflanzen solltest - so möglich und wirklich kein anderer platz zur verfügung -, den boden möglichst tief austauschen.
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Ja, mach ich dann; das wird eine Schinderei!
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Sehr winterhart dürften auch die Spinosissima-Rosen sein.
Ich werfe mal "Paula Vapelle" in den Raum. Die habe ich schon länger, sehr trockenverträglich, öfterblühend, stark duftend.
Neu habe ich die "Anja", toller Farbton, den eigentlich sonst nur die empfindlichen Rosen haben, sitzt erst seit einem Jahr, treibt aber gut und sieht gesund aus.
Edit: Gerade gemerkt, dass ich die beiden Rosen ja schon erwähnt habe am Anfang des Threads.
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Ja, mach ich dann; das wird eine Schinderei!
ja :( gibt es niemanden, der dir helfen würde?
Mediterranus, die p.v. ist wunderschön und soll unglaublich duften :D aber bei dir dürfte die winterhärte kein problem sein? whz 2b (hmf) erscheint mir dennoch gewagt 8)
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Habe den ganzen Faden gelesen. Es ist nicht nett, einem den Mund wässrig zu machen!
Doch zum eigentlichen Thema: Bei mir steht die Rosa multiflora im grünen Gras. Da mein Gartenhelfer alles nur 1. als Grün und 2. als Unkraut betrachtet, schütze ich jetzt meine Lieblinge mit Kragen aus Stauden, die nicht übersehen werden. Dann diejenigen, die Gefahr laufen übersehen zu werden, bedecke ich am Mähtag morgens mit großen Töpfen oder mit nach oben offenen Papiersäcken oder Kartons.
Das Ziel ist, daß es nur noch Wege zu mähen gibt.
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Bei mir stecken überall Holzpflöcke bei den Rosen. Optisch setze ich einen Tontopf obendrauf, mit Holzwolle gefüllt. Für die Insekten.
Oder ich lege große Steine daneben, die haben den Vorteil, dass es drunter länger feucht bleibt. Ist die Rose groß genug, kommt der Pflock oder die Steine wieder weg.
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Mediterranus, die p.v. ist wunderschön und soll unglaublich duften :D aber bei dir dürfte die winterhärte kein problem sein? whz 2b (hmf) erscheint mir dennoch gewagt 8)
Ich hatte bisher nur Probleme bei einigen Kletterrosen und nahezu allen Moschatarosen von Pemberton mit der Winterhärte. Und "Mutabilis" hat es auf Dauer auch nicht überstanden. Ich häufle allerdings auch nicht an.
Sämtliche historischen Rosen sind bei mir hart genug, Tmin die letzten Jahre war -19
WHZ 2 b habe ich aber gottseidank nicht. Das wäre ein Eisberg in Alaska?
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;D lt. beales -46 bis -40°C - soviel zu hmf ;)
bei den kletterrosen ist die frosthärte halt besonders wichtig. in whz 5 - schon auch mal an die -30°c - weiß man davon ein lied zu singen 8)
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Bei mir stecken überall Holzpflöcke bei den Rosen. Optisch setze ich einen Tontopf obendrauf, mit Holzwolle gefüllt. Für die Insekten.
Oder ich lege große Steine daneben, die haben den Vorteil, dass es drunter länger feucht bleibt. Ist die Rose groß genug, kommt der Pflock oder die Steine wieder weg.
Gute Idee, Dank Dir!
Ich bin im Herbst dazu übergegangen, Roseninseln zu planen und zum Teil anzulegen. Schon früher hatte sich die Beipflanzung des Frauenmäntelchen 'mollis', das ein Rosengewächs ist, bewährt. Nun wird es noch mehr Verwendung finden.