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Garten- und Umwelt => Quer durch den Garten => Thema gestartet von: Floramary am 12. Juli 2020, 00:40:12

Titel: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 12. Juli 2020, 00:40:12
Hallo zusammen!
Zuerst einmal, Danke für die Aufnahme:).
Ich habe ein Anliegen, zu welchem ich so noch keine Antwort finden konnte:
Können  Schneckenklee und Basilikum in einem Topf/ einer Stelle koexistieren?
Basilikum braucht Stickstoff und der Klee produziert wohl welchen in der Erde. Könnte das Basilikum den Stickstoff dieser Pflanze verwerten? (Und falls nicht, oder warum es generell nicht geht, zb. Licht, anedere Erdbodenwerte...bitte gerne Mitteilen).

Lg
Mary
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum?
Beitrag von: micc am 12. Juli 2020, 08:43:21
Hallo Mary, eine gute Frage!

Ich musste erstmal nachschauen, was da überhaupt in den Wurzelknöllchen des Klees passiert.

Vorab - lebt der Klee noch, werden wohl nur unwesentliche Mengen an Stickstoff die Pflanze verlassen. Das ist so eine Symbiose für die interne Stickstoffversorgung (überwiegend Ammoniak / Ammoniumverbindungen) durch Bakterien, die im Klee leben. D.h. erst nach Absterben des Klees wird der Stickstoff freigesetzt.

Die Kombi im Topf stelle ich mir aber schön vor.
 :)
Michael
Titel: Ortswechsel 2* mal/Tag?
Beitrag von: Floramary am 15. Juli 2020, 19:26:06
Hallo  :)
Darf man bei Kräutern zweimal am Tag den Standorte wechseln, wenn es sich um dieselben handelt(Also Standort Süd und Nordseite).
Grund: Die Südseite hat viel Sonne, aber wegen der Wohnungseinrichtung ist es schwer sie Tag und Nacht dazulassen. Die Nordseite besitz hervorragende ablagemöglichkeiten, aber es ist zu dunkel.
Danke!
Titel: Re: Ortswechsel 2* mal/Tag?
Beitrag von: Euphrasia am 15. Juli 2020, 20:15:05
Ich ziehe für den Garten vieles auf der Fensterbank vor. Auch bei mir ist die Südseite oft zu heiß für die Töpfe. Selbst jungen Tomaten ist das manchmal zu viel.
Wenn ich über Tag mit hohen Temperaturen nicht zuhause bin, stelle ich alles an die Nordseite oder auch mal ins Zimmer. Dann ist im Sommer oft das Rollo runter.
Das ist sicher nicht ideal, aber besser als verkochte Pflanzen.
Titel: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Floramary am 15. Juli 2020, 21:08:48
Hallo zusammen,
ich entschuldige mich im Voraus, das ich wieder frage, aber ich recherchiere auch immer vorher. Dennoch komme ich zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis:
Fragen beziehen sich erstmal auf:
Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, Chilli,
1.
Wirkt chemischer Dünger(Volldünger) wirklich so negativ auf die Qualität, wenn man sie später essen möchte?

2.Wenn ich sie momentan nur in Töpfen halten kann, welche Dünger wären gut und wie oft/wann?
(Ich las bereits vom Kaffeesatz,aber der soll den PhWert saurer machen und Kalk von Eierschalen mag, glaube ich nur der Schnittlauch?).

3.Von manchen hörte ich wiederum sie würden ihre garnicht düngen?

Vielen Dank im Voraus!

Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Felcofan am 15. Juli 2020, 21:21:26
also
im Topf ist das Düngeregime anders als im echten Boden,

ich selber hab in der letzten Wohnung Tomaten, Basilikum und div Blümchen in Kästen/ Töpfen gehabt, regelmässig rein mineralisch gedüngt und war sehr zufrieden mit dem Basilikum und Cherrytomaten.

Organischer Dünger braucht Bakterienleben zum Abbau, bis was bei der Pflanze ankommt, aber die Bakterien leiden im Topf (heiß, mal zu trocken usw.)

sehr gute Resultate hatte ich mit leichter Dosierung, ca. 1x die Woche. also, die angegebene Dosierung auf dem Flüssigdünger, davon ca. 2/3 geben, und beobachten.
das müsste auch für die Petersilie und den Dill passen.

Chilli kann ich nix zu sagen, Basilikum macht schönes Laub bei guter Versorgung, Dill ist mir in der Topferde nie gelungen.

---
null-Dünger würd ich für mediterrane Halbsträucher wie Thymian, Rosmarin, Salbei usw. anwenden, in Gartenboden. Im Topf muss man irgendwann zufüttern, dann eher  2-3x im Frühjahr leicht flüssig düngen, dann nicht mehr

"chemischer", also mineralischer Dünger ist, glaub ich, mehr so aus diffuser Unkenntnis und allgemeiner "Chemie-Aversion" in Verruf.

ein freak aus nem amerikanischen Forum hat mal folgendes Bild verwendet:
stell dir einen Basketballplatz vor. Der Gitterzaun entspricht der Wurzeloberfläche,
organische Düngemoleküle sind so groß wie ein Basketball. Damit die durch den Zaun/ die Wurzelhaut ins Innere der Pflanze gelangen, müssen halt kleine Mikroben arbeiten und den "Ball" zerlegen.

Mineraldünger ist quasi "mundgerecht" schon klein serviert, deswegen sofort wirksam. im Topf unschlagbar, im gewachsenen Boden bin ich definitiv für Mulchen, Kompost usw.

Edeka und altmodische, aber super ausgestattete Reformhäuser/ Drogerien haben manchmal "Mairol"-Mineraldünger, den fand ich super
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Staudo am 15. Juli 2020, 21:36:10
"chemischer", also mineralischer Dünger ist, glaub ich, mehr so aus diffuser Unkenntnis und allgemeiner "Chemie-Aversion" in Verruf.

 ;) Genau. Ammoniumion ist Ammoniumion.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: AndreasR am 15. Juli 2020, 21:49:13
Mal abgesehen von der "Angst" vor Chemie (dabei ist auch alles biologische pure Chemie ;) ) sind mineralische Dünger wohl hauptsächlich deshalb kritisch gesehen, weil sie eben sofort wirken und es so leicht passieren kann, sie zu stark zu dosieren, was sich dann in zu starkem Wachstum und dementsprechend labberigen Früchten resultiert. Korrekt angewendet, unterscheidet sich das Resultat aber nicht von organischen Düngern, und da eine Pflanze im Topf wie gesagt ohnehin schon ein künstlicher Lebensraum ist, muss man sich auch bei der Düngung den geänderten Bedingungen anpassen. Düngt man also zurückhaltend, kann man bei stagnierendem Wachstum immer noch die Dosis erhöhen, nur umgekehrt dürfte das schwierig werden.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Pangalactic Gargleblaster am 16. Juli 2020, 08:22:08
Im Topf haben auch Kräuter wie Thymian und so Nährstoffbedarf. Es gibt auch bei Biodünger etwas schnellwirkendere Dünger, ich habe im Frühling Lavendel getopft und direkt in die Erde einen Biodünger für Rasen (Herbst, mit viel Kalium) gemischt. Den nehme ich eigentlich für alle Stauden. Sie wachsen gut, ich habe keine Lust, ständig nachzudüngen.
Ein Kollege hat den Rest der Lavendel ins gleiche Substrat ohne Dünger getopft, sie stehen im selben Kasten und sind viel mickriger mit heller Laubfärbung.

Es gibt auch chemische Depotdünger, die muss man natürlich gut dosieren, aber dann hat man erstmal Ruhe. Den Pflanzen ist es natürlich völlig egal, ob die Moleküle vorher durch Bakterien gegangen sind, da gebe ich den anderen völig recht.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Ekwisetum am 16. Juli 2020, 09:13:31
Die Angst vor "chemischen" Düngern ist nicht vollkommen unberechtigt. In Phosphatdüngern hat man oft Uran als unerwünschten Bestandteil. ::) Wer will das schon im Garten verteilen?

https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,42647.msg1484800.html#msg1484800
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Bristlecone am 16. Juli 2020, 09:34:08
Das Thema hatten wir schon öfter:
.
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,63275.0.html
.
Uran ist ein überall vorkommender Bestandteil von Gesteinen und Böden. Der Gehalt liegt typischerweise in der Größenordnung von einigen mg/kg.
In Dünger gelangt es mit dem Phosphat, dass beim Abbau aus Phosphatminen gewonnen wird.
Vermutlich ist das Uran in dieser Form infolge der Aufbereitungsprozesse etwas besser löslich als in der Form, in der es im Boden von Natur aus vorliegt, insgesamt ist die Aufnahme von Uran in Pflanzen aber sehr gering.
.
Bei der Bewertung der Gefährlichkeit muss man wissen, dass die Radioaktivität von natürlichem Uran so gering ist, dass da im Alltagsleben keine Gefahr droht. Uranverbindungen sind "chemisch giftig" wie andere, nicht radioaktive Stoffe auch.
.
Relevant ist Uran in seltenen Fällen im Trink- und Mineralwasser. Deshalb wurde vor einigen Jahren auf Basis der chemischen Toxizität ein Grenzwert aufgestellt:
Proposal for a health based guide value for uranium in drinking water (der Artikel ist in deutscher Sprache verfasst) (einer der Autoren liest hier gelegentlich mit)
.
Siehe dazu auch: Uran in Trinkwasser - Was hat der neue Grenzwert bewirkt?
.
Eine Gefährdung durch Dünger im Garten (oder in Pflanzen) besteht nicht.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: ringelnatz am 16. Juli 2020, 10:18:56
Die Angst vor "chemischen" Düngern ist nicht vollkommen unberechtigt. In Phosphatdüngern hat man oft Uran als unerwünschten Bestandteil. ::) Wer will das schon im Garten verteilen?
Zumindest vom Nachhaltigkeitsaspekt ist gerade mineralischer Phosphatdünger nicht so schön, da er aus endlichen Ressourcen gewonnen wird, im Gegensatz zu Stickstoff.
ABER: wenn man nicht ausschließlich Bioprodukte kauft, ist doch die Menge, die man mal für ein paar Kräutertöpfe verwendet wirklich zu vernachlässigen. Das ist das gleiche, wie der Hickhack, den manche darum machen, kleinste Pflanzerdemengen unbedingt torffrei zu kaufen. Selbst im Bio-Anbau ist Torf für die Anzucht (in gewissen Grenzen) erlaubt.
Meine Devise daher: im Garten (bis auf Stickstoff) nur organische (Kompost!)-Düngung, torfhaltiges Substrat in kleinen Mengen (z.B. Anzucht) ok, aber keine Torfsäcke in den Garten kippen.
Titel: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Floramary am 16. Juli 2020, 23:55:30
Hallo zusammen!
Ich war vor kurzem bei meinen Eltern und die Orchideen meiner Mutter sehen nicht so gut aus. Leider fand ich bis auf Schildläuse keine sicheren Ergebnisse und hoffe ihr könnt mit den Bildern etwas anfangen.
Danke im Voraus!

(ich kenne mich mit dem hochladen von Bildern im Forum nicht gut aus und würde eig gerne mehr hochladen, da sie mehr Krankheiten zeigen, weis aber nicht wie. Kann mir jemand bitte helfen?)
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Gartenplaner am 17. Juli 2020, 00:25:03
Hallo und herzlich willkommen im Forum!
Als neues Mitglied kannst du erstmal entweder nur je ein Foto an einen Post anhängen, was am einfachsten wäre, oder in deine Gallerie hier im Forum Bilder hochladen und dann zeigen (aber keine Ahnung, wie das geht).
Ab 20 Posts könntest du dann Links zu Bildern von Bilderhostern posten.
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: lerchenzorn am 17. Juli 2020, 05:23:18
Willkommen, Floramary.  :)
Am Anfang ist es das einfachste, die Bilder als Anhang zu posten. Das hast Du ja schon geschafft.
.
Kann es sein, dass der Trieb im Bild einfach eine mechanische Beschädigung hat? Es sieht so aus, als hätte da etwas scharfkantiges reingedrückt oder geschabt.
Ich kann mich aber irren und habe mit Zimmer-Orchideen wenig Erfahrung. Vielleicht können die Experten mehr sagen.
.
Versuche mal, noch mehr Bilder einzustellen. Du musst nicht zu jedem Bild auch Text schreiben. Es genügt zur Not ein Punkt.  ;)
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Starking007 am 17. Juli 2020, 06:44:39
Servus,
als Nicht-Orchideenspezialist trotzdem ein paar Ratschläge:

Wenn`s eine "normale" Orchidee ist,
und Schildläuse hat: Wegschmeissen.
Neue O. immer kontaktfrei untereinander aufstellen.
Jede 2te Woche 5 Minuten in Regenwasser tauchen, gut abtropfen lassen.
Das löst unerwünschte Bestandteile wie Düngesalze.
Meist werden sie zu Tode gegossen.
Keine Zugluft, nicht zu kalt.
Übertopf ist suboptimal, keine Luft, zumindest zwischen Ü- und Pflanztopf etwas fürn Abstand.
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Floramary am 17. Juli 2020, 07:34:19
Hallo,
Meine Mutter hat es zuerst mit einem Spülmittel-Gemisch versucht und sue damit abgepinselt. Hier noch ein Bild e anderen, die auf derselben Fensterbank steht.
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Floramary am 17. Juli 2020, 07:38:13
Und hier noch eines. Was ist das?
(Das Bild vom post davor zeigte gelbe Blätter, das hier...schaum?)
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Floramary am 17. Juli 2020, 07:40:20
Das hier zeigt die Schildläuse und weitere dieser harzartigen Klumpen am Stamm.
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Floramary am 17. Juli 2020, 07:43:36
Und zu guter letzt, ein Befall (was ist das?)auch an den Blüten. Insgesammt sind es drei Orchideen. Sie stehen kontaktlos aber nahe beieinander.
Titel: Re: Orchideen sind krank,aber was ist das?
Beitrag von: Gartenplaner am 17. Juli 2020, 09:27:54
Schildläuse scheinen erstmal das Grundproblem zu sein, auf den zwei letzten Bildern absolut klar und deutlich, auch an der Blüte, das sind noch junge Schildläuse mit nicht so dickem "Schild".
Die Harztröpfchen am Blütenstiel können einfach von den Einstichstellen der Schildläuse herrühren.
Beim Blatt ists schwierig, vielleicht insgesamt "Unwohlsein" der Pflanze, ansonsten, wenn kein Schildllausbefall gegeben wäre, hätte das eher nach Spinnmilben ausgesehen für mich.
Es gibt so eine Art Stäbchen wie Düngestäbchen, die aber ein systemisches Insektizid abgeben, z.B. Lizetan Combistäbchen, und somit die Pflanze komplett "giftig" für die Schildläuse machen, Schildläuse können überall und sehr versteckt an der Pflanze sitzen, insofern ist das das Effektivste, was man dagegen machen kann - ich dachte immer, das funktioniert in Orchideensubstrat nicht, tut es aber wohl doch, wenn man die Tauchmethode zum Bewässern der Pflanzen macht.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: thuja thujon am 18. Juli 2020, 09:57:22
Ich sehe das wie Ringelnatz, im Garten passiert die Grunddüngung mit Kompost oder anderem organischem Material wie Staudenschnitt/Gemüseernterückstände.
Die Stickstoffdüngung verpasse ich nach Bedarf, und nicht alles braucht etwas, schon garnicht wenn erst im Sommer gepflanzt oder gesäht wird. Das ist im Frühjahr anders.

Das verwerfliche an Stickstoffdüngern ist der Energieverbrauch bei der Herstellung. Dafür werden auch Erdölprodukte verwendet, diese sind endlich. Demnach ist Stickstoffdünger streuen ähnlich verwerflich wie Auto fahren.

Hallo zusammen,
ich entschuldige mich im Voraus, das ich wieder frage, aber ich recherchiere auch immer vorher. Dennoch komme ich zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis:
Fragen beziehen sich erstmal auf:
Schnittlauch,Braucht nicht viel, würde ich in normaler Blumenerde nach der Blüte mit Billigflüssigdünger ein-zwei mal düngen
Basilikum, Braucht auch nicht viel, ist aber über etwas mehr Stickstoff dankbar, bringt dann auch weniger ledrige Blätter die weniger bitter sind
Petersilie, Braucht ebenso nicht viel, ein bis zwei mal nachdüngen mit Billigflüssigdünger, nach der Überwinterung im zeitigen Frühjahr nochmal
Chilli, Ist ein Fresser, kann alle 2 Wochen mit der halben Dosierung vom Billigflüssigdünger gegossen werden, falls überwintert werden soll, gegen Mitte/Ende September Düngung langsam auslaufen lassen
1.
Wirkt chemischer Dünger(Volldünger) wirklich so negativ auf die Qualität, wenn man sie später essen möchte? Nein, eher im Gegenteil. Eine gute Ernährung der pflanzen hat auch wertvolle Inhaltsstoffe zur Folge. Ausgewogene Volldünger sind im Topf die Option der Ernährung. Man sollte allerdings nicht ständig überdosieren.

2.Wenn ich sie momentan nur in Töpfen halten kann, welche Dünger wären gut und wie oft/wann?
(Ich las bereits vom Kaffeesatz,aber der soll den PhWert saurer machen und Kalk von Eierschalen mag, glaube ich nur der Schnittlauch?). Mit eierschalen kannst du dir Salmonellen einschleppen. Vorher abkochen reicht. Düngewirkung ist davon nicht zu erwarten, genausowenig wie von Kaffeesatz. Die Nährstoffmengen, die Kräuter brauchen sind doch etwas höher als das was das Topfeigene Bodenleben aus ein bisschen Kaffeesatz rausholen kann.

3.Von manchen hörte ich wiederum sie würden ihre garnicht düngen? Die meisten gängigen Substrate sind vorgedüngt und das Gießwasser kann auch relevante Nährstoffe enthalten. Manchmal reicht das, oft ist aber nachdüngen angesagt, wenn die Nährstoffe verbraucht sind und sich langsamer Wuchs einstellt.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: ringelnatz am 18. Juli 2020, 10:24:26
Zitat
Das verwerfliche an Stickstoffdüngern ist der Energieverbrauch bei der Herstellung. Dafür werden auch Erdölprodukte verwendet, diese sind endlich. Demnach ist Stickstoffdünger streuen ähnlich verwerflich wie Auto fahren.
Haber-Bosch-Verfahren braucht Erdöl? Ja, wenn man den Wasserstoff aus fossilen Energiequellen gewinnt. Wär ja mal was: Stickstoffdünger mit Ökostrom hergestellt :D
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: thuja thujon am 18. Juli 2020, 10:30:35
Jetzt fragst du mich was. Keine Ahnung wo der Wasserstoff herkommt, der Stickstoff kommt aus der Luftdestillation. Erdöl brauchts wegen der notwendigen Temperatur um die Stickstoffbindung zu spalten.

Ökostrom wäre eine Variante, aber da gibts ja immer wieder Anwohner, die sagen ja, aber nicht vor meiner Haustür. Methanpyrolyse ohne CO2, also fester Kohlenstoff und Wasserstoff als Endprodukte, das wäre auch eine Möglichkeit. Methan dann aus zB Biogas.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Bristlecone am 18. Juli 2020, 10:47:15
Der Wasserstoff stammt größtenteils aus der Petrochemie.
Jedenfalls heutztage und noch. Dazu muss Energie aufgewendet werden.
Die Ammoniaksynthese benötigt mäßig hohe Temperaturen, aber sehr hohen Druck.
Die katalytische Oxidation von A. zu Salpetersäure verläuft exotherm, als unter Freisetzung von Wärme.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: goworo am 18. Juli 2020, 21:24:20
Die Ammoniaksynthese ist ebenfalls eine exotherme Reaktion.
Titel: Schneckenkleesetzling bewegt sich!
Beitrag von: Floramary am 19. Juli 2020, 08:11:13
Hallo!
Ich konnte sogar Videos davon machen. Ein ganz kleiner kümmerlicherSetzling zuckte und pulsierete über mehrere Minuten!
Was bedeutet das?*gruselig* ich hätte mir nur noch Mikroorganismen erklärt...
Lg
Titel: Re: Schneckenkleesetzling bewegt sich!
Beitrag von: micc am 19. Juli 2020, 08:42:50
Mir fallen da die Triffids von John Wyndham sein. Oder ein hungriges Tier an den Wurzeln.

 :)
Michael
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: thuja thujon am 19. Juli 2020, 10:06:44
Ja, der Steamcracker braucht Energie und auch wenn die Reaktionen exotherm sind, brauchen die Anlagen trotzdem Energie. Die Abwärme der Reaktion wird natürlich genutzt.

Wenn Ammoniak zu Salpetersäure/Nitrat oxidiert wird und das für die Kräuter verwendet wird, reduziert die Pflanze das Nitrat unter hohem Energieeinsatz wieder zu Ammonium.

Anbei einer der ersten Reaktoren des Haber-Bosch-Verfahrens. Eigentlich hat er tausende Menschen ernährt und sicherlich gabs auch Menschen, die nicht richtig mit Stickstoffdüngern umgehen konnten.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: solosunny am 19. Juli 2020, 11:41:02
hach, man erkennt sogar die Boschlöcher^^, die sind dazu da, den im Stahl gelösten Wasserstoff nach außen zu lassen, sonst machts bald knack.

Der Wasserstoff kommt sämtlich aus der Petrolchemie und der Energieaufwand ist schon sehr hoch (durch den hohen Druck).
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Bristlecone am 19. Juli 2020, 11:48:35
Anbei einer der ersten Reaktoren des Haber-Bosch-Verfahrens. Eigentlich hat er tausende Menschen ernährt.
Einerseits.
Andererseits hat er tausende Menschen umgebracht.
Haber und Bosch hatten mit ihrer Methode der Ammoniaksynthese vor allem der Kriegswirtschaft ein hocheffizientes Verfahren geschaffen, um Salpetersäure und damit schließlich Sprengstoff zu produzieren.
Zuvor war man auf Chilesalpeter angewiesen, mal abgesehen von insgesamt wenig bedeutsamen Verfahren wie Birkeland-Eydes "Luftverbrennung".
Titel: Re: Schneckenkleesetzling bewegt sich!
Beitrag von: micc am 19. Juli 2020, 12:23:03
Jetzt ohne zu scherzen - es gäbe Blattminierer, z.B. Agromyza nana.

 :)
Michael
Titel: Chilli samen(?) entfernen?
Beitrag von: Floramary am 19. Juli 2020, 21:37:10
Hallo!
Meine Chillipflanze will ihren Samen(?) nicht loswerden. Sie ist 3 Wochen alt. Soll ich einfach weiterwarten, oder es ihr abzupfen?
Lg
Titel: Re: Chilli samen(?) entfernen?
Beitrag von: KaVa am 19. Juli 2020, 21:48:13
Zupf die Samenschale ab. Hängt doch nur noch auf den Spitzen. Die Kleinen sind schon 3 Wochen alt? Wo stehen die denn? Um diese Jahreszeit sollten sie schon etwas schneller wachsen. Was hast du überhaupt mit den Pflanzen vor? Rein theoretisch würden sie zu Weihnachten tragen.
Titel: Re: Chilli samen(?) entfernen?
Beitrag von: Floramary am 19. Juli 2020, 22:34:31
Hallo,
Zum Fall der Fälle habe ich eine Pflanzenlampe. Für Wärme werde ich auch sorgen. Habe auch ein kleines Treibhaus. Tragen müssen sie noch nicht. Ich erkundige mich zwar noch, aber wenn möglich lass ich sie vorher überwintern. Wenn ich sie schon so spät aussähe versuche ich nur das zu tun was ihr der Situation entsprechend gut tut😊. Unsere Winter waren die letzten Jahre eher mild und fingen spät an.
Wegen dem etwas milderem Klima (20-25grad) Keimten sie auch erst nach etwa zwei Wochen.
Ok mach ich, Danke!
Lg
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: Ekwisetum am 20. Juli 2020, 13:41:57
Um mal zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Meine Erfahrung ist die, daß Kaffeesatz gut vertragen wird. Daß dadurch Kräuter absterben, habe ich noch nirgends gelesen. Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen. Für kleingemahlene Eierschalen gilt das selbe.
Titel: Re: Kräuter Düngen(?): Wann und womit?
Beitrag von: pearl am 20. Juli 2020, 15:18:57
beides lasse ich zusammen mit Teebeuteln separat mit Gartenerde kompostieren, füge Jurakalksplitt dazu und verwende das als Substrat. Die Kübel mit Rosmarin und Lavendel und so dünge ich gelegentlich mit kaliumbetontem Flüssigdünger, entsprechend dem üblichen Tomatendünger.
Titel: Wie lautet mein Name?
Beitrag von: Floramary am 20. Juli 2020, 20:54:05
Hallo zusammen,
was ist das für ein Kaktus(Sulkulente?).
Habe es von meinen Eltern bekommen.
Ich stieß im Internet auf den Namen “Schlumbergera“ aber stimmt das auch?
(Ich hoffe das Foto des Stecklinges reicht).
Lg :)
Titel: Re: Wie lautet mein Name?
Beitrag von: Kasbek am 20. Juli 2020, 20:56:30
Ja, das sieht nach einer der Sorten von Schlumbergera truncata aus.
Titel: Apfelkern keimt ohne Stratifizierung?
Beitrag von: Floramary am 23. Juli 2020, 08:33:16
Guten Morgen,

Ich kaufte damals einen Bio (ich glaube Braeburn) Apfel und setzte ihn ohne Grundwissen in die Erde(Zimmertopf).
Nun las ich das eine stratifizierung nötig ist um die Keimhemmung zu lösen.
Trotzdem keimt einer von drei Kernen!
Wie kann das sein?

Lg
Titel: Re: Apfelkern keimt ohne Stratifizierung?
Beitrag von: Staudo am 23. Juli 2020, 08:36:07
Die Natur lässt sich immer ein Hintertürchen.  ;) Würden alle Apfelkerne auf einmal keimen und anschließend ungünstiges Wetter kommen, wäre die gesamte Generation hinüber. Also keimen die Samen verteilt. Das steigert die Chancen, dass wenigstens ein paar Individuen überleben.
Titel: Re: Apfelkern keimt ohne Stratifizierung?
Beitrag von: Februarmädchen am 23. Juli 2020, 12:44:56
Wann hast Du den Apfel denn gekauft? Dieses Jahr, also einen Apfel von letztem Jahr?

Wenn er im Kühlhaus gelagert wurde, könnte er bereits stratifiziert gewesen sein.
Titel: Re: Apfelkern keimt ohne Stratifizierung?
Beitrag von: partisanengärtner am 23. Juli 2020, 13:53:44
Ich habe schon Keimlinge in gerade geernteten Äpfeln gehabt. Von den Kernen die im Zimmer in igendwelchen Töpfen landen keimt auch immer wieder ein einzelner. Ob gelagert oder nicht.
Das ist sicher auch Sorten und Klimaabhängig, aber solche Ausreißer dienen der Arterhaltung, wie schon Staudo meinte.
Im wirklichen Leben ist alles variabel oder es steigt aus der Lebenswelt mehr oder weniger schnell aus.
Nur Technokraten meinen es sei eine gute Idee alle Eier in ein Nest zu legen. Dient ja der Effizienzsteigerung. :P
Titel: Re: Apfelkern keimt ohne Stratifizierung?
Beitrag von: Floramary am 23. Juli 2020, 14:16:43
Danke !
Noch etwas anderes zum Setzling: kann er “zusammenwachsen“?
Ich habe  aus lauter unvorsicht 2/3 des austretenden Setzling getrennt.
Tatsächlich ist er zusammengewachsen!
Kann sowas der Setzling egal welcher Pflanze ?
Können es bestimmte Arten/Familien besser?
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein damit es sich regeneriert?(ich habe den abgetrennten Abschnitt aneinandergedrückt)
Lg
Titel: Keine Wurzeln, einer gelb und hart (Tacitus bellus)
Beitrag von: Floramary am 25. Juli 2020, 09:53:14
Hallo zusammen,
Ich möchte einen “Tacitus“Succulente durch 5 Stecklinge vermehren, aber was mache ich falsch? Ich schneidete die meisten so großzügig an der Basis ab wie beschrieben, halte sie seit 1Woche mit einer Sprühflasche 1-2*/Tag leicht feucht.(davor seltener)Sie bekommen regelmäßig Sonne(keine pralle) Nach etwa 4 Wochen passiert immernoch nichts. Einer von ihnen ist sogar gelblich und hart und er und ein zweiter fangen an an der Basis schwarz zu werden.

Was mache ich falsch? Ich befürchte ich gab ihnen in letzter Zeit zuviel Wasser und Licht...
Soll ich weiter warten oder diese aufgeben.
Könnt ihr mir Tipps für die nä Versuche geben?
Danke im Voraus!
Lg
Titel: Re: Keine Wurzeln, einer gelb und hart
Beitrag von: Floramary am 25. Juli 2020, 09:56:53
Das ist die Pflanze um die es geht.
Dazu auch eine Frage:  sind diese kleinen “Pickel“ normal?(am unteren Blatt sieht man sie besonders)
Lg
Titel: Re: Keine Wurzeln, einer gelb und hart
Beitrag von: netrag am 25. Juli 2020, 10:34:46
Ich glaube, du hast nicht das richtige Bodensubstrat.Gib mal in eine Suchmaschine" tacitus bellus bewurzeln" ein.Dann findest du auch Tipps für das Bewurzelungssubstrat.
Titel: Re: Keine Wurzeln, einer gelb und hart
Beitrag von: micc am 25. Juli 2020, 11:06:34
Vielleicht wurde beim Abschneiden das Pflanzengewebe zu stark gequetscht. Wie lange hast du denn die Schnittstellen abtrocknen lassen, bevor du die Blätter auf das Substrat gelegt hast?
Die Wunden sind Eintrittspforten für Mikroorganismen und sollten vor dem Auslegen gut verschlossen sein.

Ich würde die Blätter etwas tiefer abschneiden oder als Rissling entfernen. Dann ein bis zwei Tage abtrocknen lassen. Ein Substrat ohne organische Bestandteile nehmen, z.B. Sand oder Lava pur. Das Substrat anfeuchten, Blätter drauf und mit Klarfolie abdecken, damit es keine Wasserverluste gibt. Hell, aber keine pralle Sonne.

 :)
Michael
Titel: Re: Keine Wurzeln, einer gelb und hart
Beitrag von: Floramary am 25. Juli 2020, 11:20:49
Hallo zusammen,
Danke für so viele Antworten.❤
ich habe sie 3 Tage getrocknet. Das Substrat ist speziell für Sukkulenten und Kakteen mit einer kleinen Portion Algenpulver für das Wurzelwachstum.
Ich legte sie auf die Erde(steckte sie nicht rein). Ich drehe sie ab und zu, damit jede Seite etwas Licht bekommt.
 
Sollte ich beim nä lieber die Blätter “abdrehen“ anstatt abschneiden?
(Ein oder zwei habe ich so abgerupft.)

Wenn sie anfangen an schwarz an der Schnittste zu werden und/oder zu schrumpeln+gelb und hart zu werden sollte ich sie aufgeben oder warten?
Dann würde ich es nochmal versuchen und wäre gespannt auf euren Rat.

Zb. abschneiden oder abdrehen?
Wie lange trocknen?
In welchen Abständen bewässern?
Wieviel Sonne?
Wie lange dauert es in der Regel bei dieser Art bis sie Wurzelt?
Auch auf Tipps und Tricks und eigene Erfahrungen würde ich mich freuen!

Lg
Titel: Re: Keine Wurzeln, einer gelb und hart
Beitrag von: Aramisz78 am 25. Juli 2020, 23:25:01
Hallo Floramary,

ich habe zwar keine Tacitus aber die Vermehrung gleicht bestimmt zu/wie bei Echwerien. Da lege ich die Blätter nach 1-2 Tage Trocknung oder auch nicht, auf der Substrat. Aber die Blätter werden nicht gedreht. Nach eine gewisse Zeit werden die kleine Wurzeln in die Erde eindringen. Wenn du die Blätter drehst, wirst du die noch kaum sichtbare "Härchen" abreissen. 
In der Natur /an der Pflanze drehen sie sich auch nicht. ;)

Ob das jetzt die Lösung ist weiss ich nicht. :)

Viel Glück.
András
Titel: Re: Keine Wurzeln, einer gelb und hart (Tacitus bellus)
Beitrag von: Floramary am 26. Juli 2020, 23:38:18
Hallo Aramisz 78,
Das war sehr hilfreich, Danke!
Lg
Titel: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 28. Juli 2020, 21:28:28
Hallo!

Ich habe fast nur Kräutersetzlinge, die überwuchert Borretsch ja irgendwann, las ich. Aber wie sieht es mit Chillis und/oder Sukkulenten aus?

Lg

Oder geht etwas von folgenden?:
Kamille,Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Schnittlauch,  Sauerampfer, Zitronenmelisse.

Sukkulenten:
Tacitus bellus, Brutpflanze,
Blume:
 Sonnenblume,Lavendel, Steinkraut, Iberis,Wicken.

 
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Quendula am 28. Juli 2020, 21:45:16
 ??? Warum rupfst Du den Borretsch nicht aus, wo er zu viel wird?
Ansonsten: Hier wird Borretsch nicht übermäßig groß, da kann er neben größeren Pflanzen stehen bleiben. Die überwuchert er nicht so schnell.
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 28. Juli 2020, 22:01:37
Hallo,
ich ziehe zwei Stück selbst, die Samen habe ich gekauft.  Ich habe gerade damit angefangen :). Leider habe ich keinen Garten und möchte die großen Töpfe nicht nur mit ihnen bepflanzen, wenn möglich. Auch nur mit dem was ich habe. Also würden Kräuter gehen, da er eh nicht so groß wird?

Stimmt es, das das Pflanzenhwachstum abhängig von der größe des Topfes wird, ohne Schaden zu nehmen?(im bestimmten Rahmen natürlich)
Lg
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Quendula am 28. Juli 2020, 22:09:34
möchte die großen Töpfe nicht nur mit ihnen bepflanzen, wenn möglich.

Ah, alles klar :). Dann setze den Borretsch neben was Höheres. Schnittlauch und Kresse ist da eher ungeeignet. Borretsch kann nämlich gut Platz einnehmen; nur hier, auf trockenen Sand, fällt das nicht so ins Gewicht ;).
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 28. Juli 2020, 22:16:50
Vielen Dank für die schnellen Antworten☺
Also alles andere was ich aufgezählt habe würde sich bei uns auf Dauer vertragen?
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Quendula am 28. Juli 2020, 22:19:06
Wo ist "bei uns"?

Ob sich Pflanzen miteinander vertragen, kann ich allerdings nicht beantworten :-\. Da müssen andere ran. Wichtig ist ja, dass Du Pflanzen mit ähnlichen Ansprüchen zusammen in einen Topf setzt und nicht die Wüstenpflanze neben die Sumpfpflanze ;).
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Waldschrat am 28. Juli 2020, 22:21:18
Staudenborretsch bleibt übersichtlich.
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 28. Juli 2020, 22:23:21
Entschuldige, ich habe mal gelesen das er in einem Topf nicht so groß wird, kann mich aber auch irren. :) habe mich auch etwas unpassend ausgedrückt.

Dann darf ich fast jede höhere Pflanze mit Borretsch “vergesellschaften“ hauptsache sie haben ähnliche Ansprüche ?das ist super, ich bin erleichtert. Dann kann ich ja bald loslegen!❤
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Katrin am 28. Juli 2020, 22:26:32
Ich würde ihm einen einzelnen Topf gönnen oder den beiden Borretschen zusammen. Sie können bei gutem Boden und sonnigem Standort - und darunter fällt deine Topferde bestimmt - riesige Dimensionen annehmen, größer als die meisten der anderen Pflanzen. Vor allem könnte er gut und gerne als Blattrosette überwintern (es ist schon etwas spät für ihn) und im kommenden Jahr dann riesig werden. Da ist es gut, wenn er alleine steht.

edit: hier ein Bild aus dem Internet, wo man seine Ausmaße ahnen kann
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Quendula am 28. Juli 2020, 22:29:19
Entschuldige, ich habe mal gelesen das er in einem Topf nicht so groß wird, kann mich aber auch irren. :) habe mich auch etwas unpassend ausgedrückt.

Moment: Stauden-Borretsch ist nicht gleich einjähriger Borretsch. Über welchen reden wir hier eigentlich?
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 28. Juli 2020, 22:43:41
Das stand da leider nicht. Hilft euch das Foto etwas? Gibt es vl “handelsübliche“ Arten? Ich würde auf “einjähriger“ tippen?
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Rieke am 28. Juli 2020, 23:09:00
Für Grüne Soße nimmt man den einjährigen Borretsch. Wenn die Bedingungen gut sind, kann der recht groß werden.
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 28. Juli 2020, 23:15:02
Dann bedeutet es das ich ihn nicht neben anderen oben genannten Pflanzen setzen sollte, richtig?
(Ich hoffe es zwar, aber ich möchte keiner Pflanze schaden).
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Rieke am 28. Juli 2020, 23:37:57
Du kannst den Borretsch auch einfach als relativ kleine Pflanze enrten. Ich habe den nie so spät ausgesät. Ich verwende ihn nur noch sehr sparsam, weil Borretsch leider Pyrrolizidinalkaloide enthält, die giftig für die Leber sind.
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Floramary am 29. Juli 2020, 07:30:12
Oha, ok...
dann werde ich ihn ernten, sobald er anfängt die Kräuter zu überwuchern🙂
Sorry, aber ich habe soo viele Fragen, auf die ich so keine Antwort kriege :-[

1
Wie lange braucht Borretsch um auf etwa 20-30cm zu wachsen, bzw die ersten Blüten zu bekommen?
2
Also zusammengefasst: solange ich ihn frühzeitig ernte, können einige Kräuter neben ihm sitzen?
3
Kann man Borretsch auch stutzen, oder eher schon die ganze Pflanze ernten?

4.Darf ich in diesem Fall in einem Topf(Durchnesser 22cm, höhe 18cm) sowohl zwei Borretsch als auch Kräuter pflanzen, wenn ich den Borretsch nicht überwuchern lasse?(oder lieber entweder nur 2* Borretsch oder 1*Borretsch+Kräuter?)

Ich habe aber auch gelesen das zum Beispiel Kresse ebenso hoch werden kann, wenn man sie wachsen lässt☺
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Quendula am 29. Juli 2020, 08:22:05
Ich würde ihm einen einzelnen Topf gönnen oder den beiden Borretschen zusammen.

Mach es so, wie Katrin schrieb, und bepflanze einen Topf nur mit Borretsch :). Das ist doch ne gute Idee. Dann kannst Du entspannt sein und musst, falls der üppig wächst, nicht eingreifen.
Titel: Re: Was darf bei Borretsch bleiben?
Beitrag von: Apfelbaeuerin am 29. Juli 2020, 09:44:20
Wahnsinn, was ein Tütchen Kräutersamen für einen Schwall von Fragen auslösen kann ;D

Probier's doch einfach aus, sä die Samen und schau, was passiert!
Titel: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: Floramary am 29. Juli 2020, 13:24:19
Hallo!
Ich habe nun aus verschiedensten Internetquellen eine Liste mit Pflanzen zusammengestellt, die wohl gut als Nachbarn einer Mischkultur zusammenpassen und möchte, das Ihr mich beratet, ob das so korrekt ist?

Vielen Dank im Voraus!❤

Zu Dill: Kresse,Petersilie, Schnittlauch, Borretsch, Kerbel

Zu Kamille: Dill, Kresse, Pimpinelle,Kerbel

Zu Kresse: Sonnenblume,Kamille,Peter-silie,Dill

Zu Schnittlauch: Basilikum, Zitronen-melisse, Sonnenblume, Dill, Petersilie

Zu Chilli: Zitronenmelisse, Basilikum

Zu Basilikum: Chilli,Peters., Kresse, Schnittl., Rosmarin.

Zu Pimpinelle: Kamille, Petersilie

Zu Kerbel: Kamille, Dill

Zu Sonnenblume(?): Kresse,Schnittl.

Zu Zitronenmelisse: Schnittl, Chilli

Zu Petersilie: Kresse, Schnittl., Borretsch, Pinpinelle, Dill

Zu Sauerampfer und Pfefferminze: Passt irgendwas zu den beiden von den Pflanzen die ich bereits aufgezählt habe?

Lg

Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: Starking007 am 29. Juli 2020, 13:30:50
Meine bescheidene Meinung:
Ist doch egal!

In Deutschland soll immer alles nach Listen, Tabellen und Farbscheiben gehen.
Warum nicht nach Gefühl, Eingebung, Spontanität, Kreativität?!

Der Zufallsgenerator der Listenschreiber macht sicher auch den Mondkalender?!
Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: Floramary am 29. Juli 2020, 13:39:39
Hallo!
Würde ich gerne machen. Aber als Anfänger der Topfkultur möchte ich nicht, das mir etwas eingeht oder krank wird, deswegen versuche ich so zu planen um trotz Platzmangel die bestmöglichsten Bedingungen zu schaffen.☺

Lg
Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: Quendula am 29. Juli 2020, 13:44:49
Eingehen oder krank werden die Pflanzen nicht durch "schlechte" Nachbarn. Sowas hab ich noch nie erlebt. Gut, wenn ich neben meine ausgewachsene Kiefer eine Sonnenblume pflanze, geht die unter Garantie ein (die Sonnenblume, nicht die Kiefer!). Das liegt aber nicht an der Nachbarschaft, sondern daran, dass die Ansprüche der Sonnenblume nach Licht, Wasser und Nährstoffen nicht erfüllt werden.

Ich schließe mich hier Starking vollumfänglich an: Einfach pflanzen :) - Du kannst gar nicht viel falsch machen mit der Nachbarschaft. Und wenn was eingeht - c'est la vie - es gibt ein nächstes Jahr 8). Von den genannten Pflanzen ist das meiste schnell wieder zu beschaffen, eher keine besonderen Schätzchen dabei.

PS: Wie viele Töpfe hast Du denn? Und wie groß sind Deine Pflanzen? Sind das noch Samen? Wo sollen sie stehen? Wie ist die Wasserversorgung geplant? Sonne? Beschattung? Nährstoffe?... Das sind die wichtigeren Fragen, die Du Dir stellen solltest.



Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: Rüttelplatte am 29. Juli 2020, 14:08:21
Während meiner Ausbildung zum Gärtner lernten wir die 4 wichtigsten Wachstumsfaktoren LLWW = Licht, Luft, Wasser und Wärme. Wenn du das alles in ausreichendem Mass bieten kannst, hast du schon mal 95% der Miete im Haus. Der Rest ist dann Erfahrungssache und ein Lernprozess.
Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: RosaRot am 29. Juli 2020, 14:12:27
Eine Sonnenblume im Topf lässt so ziemlich alles andere , was in dem Topf auch noch wächst, mickrig aussehen. Zusammenpflanzen also, was von der Größe her passt und sich in den sonstigen Bedürfnissen (Wasserbedarf z.B.) ergänzt.
Rosmarin und  Basilikum brauchen viel Licht, volle Sonne. Rosmarin ist mehrjährig, eine Kübelpflanze, wenn nicht ausgepflanzt, braucht also ein entsprechend durchlässiges und strukturstabiles Substrat. Basilikum, Petersilie, Dill etc. werden einjährig gezogen. Petersilie wächst auch noch halbschattig ganz gut. Und so weiter, undsoweiter... ;)

Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: Floramary am 29. Juli 2020, 16:51:39
Die sind noch alle ziemlich jung. Borretsch, Basilikum und Chili kann ich jetzt langsam pikieren, der Rest sitzt noch im “Gewächskasten“. Genau das meinte ich mit schlechten Nachbarn, was vor allem die Bodenansprpche angeht :)
Sie bekommen alle von mir ein Gemisch aus abgekochtem Wasser und Mineralwasser. Ie stehen am Südfenster und zur Not habe ich eine Pflanzenleuchte. Kaktusdünger(sukkulenten). Mineraldünger. Erden: “Mulchtabs“Kakteen,Kräuter und Blumenerde(letzteren zwei mische ich)
Titel: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 07:49:59
Hallo!
Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn mehrere Pflanzen, die sich als Nachbarn eignen, in einen etwas engeren Topf gesetzt werden, als sie brauchen, trotz ausreichender Düngung?(Wurzel).

Lg
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Rieke am 30. Juli 2020, 07:55:38
Wahrscheinlich werden die Pflanzen alle miteinander nicht besonders gut wachsen, weil sie um den Platz konkurrieren. In so einem Fall ist es sinnvoller, insgesamt weniger Pflanzen anzubauen. Mit einer Aussaat erst im Juli bist du sowieso schon recht spät dran. Chilis z.B. sät am besser im Februar oder März.
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Aramisz78 am 30. Juli 2020, 08:37:48
Sie könnten auch leichter irgendwelche Pilz einfangen. durch die Beengung. Anderseits in squarefootgardening wird auch alles enger als traditionell gepflanzt  und funktioniert trotzdem.

Probiere einfach aus. Als Gärtner egal ob anfänger oder schon erfahrene, wird immer wieder scheitern. Im idelafall lernt man daraus und versucht anders.
Also mit ein gelassene Heiterkeit rangehen! :)
Viel Glück!
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Weidenkatz am 30. Juli 2020, 08:46:42
Geht es Dir um Nutz-oder Zierpflanzen?
Bei ersteren hatte ich den Eindruck, dass sie zwar nicht doll aussehen, aber aus Verzweiflung mehr und früher Früchte ansetzen. Meine Erfahrung bezieht sich auf Tomaten und Gurken...
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 09:21:07
Hallo!
Danke, das stimmt man lernt auch durch Erfahrung, trotzdem möchte ich es mit eurer Hilfe so gut wie momentan möglich versuchen ☺ kann denn ein warmes Zimmer und eine Pflanzenlampe ausreichend helfen, solange keine Winterruhe benötigt wird?

Wieviele Kräuter/Pflanzen darf ich maximal pro Topf-Durchmesser und Tiefe nehmen?(ich möchte sie wenn möglich alle wachsen lassen)Nur grob, ich möchte keine exakten Daten😂

Es geht vorrangig um:
 Kamille(mind 5),Basilikum(mind 5), Petersilie, Chilli, Sonnenblume, Dill, Kresse, Pimpinelle, Kerbel, Schnittlauch, Zitronenmelisse, Rosmarin.

(Pfefferminze, Sauerampfer bekommen ihre Eigenen.  Borretsch habe ich bereits in eigene Töpfe pikiert)

Hier die Fotos von den Töpfen die ich Momentan benutzen kann:

DurchschnittsMaße der Durchmesser der drei Großen Töpfe:
19cm (Mischkulturen anlegen)

Der 5 kleinen:(erstes Bild)
11cm

Ich habe zwar auch einige mit durchschn 6-8cm, aber ich kann mir nicht vorstellen das eine der Pflanzen darin leben könnte(oder doch?)

Lg

Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 09:23:09
Ich hoffe natürlich bald mehr Platz zu haben, bevor alle ausgewachsen sind.☺ausgewachsen sind ä. Hier die Großen Töpfe(besonders die sind für Mischkulturen geplant).
Lg
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 09:25:54
Und hier sind die, die bald pikiert werden sollen. (Die in den  8 kleineren Töpfen)Teil 1.
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 09:27:14
Entschuldigung. Ich kann leider immer nur ein Foto hochladen. Teil 2.
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 09:28:11
Und nun das letzte Foto von meinen Brutpflanzensetzlingen.❤
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: RosaRot am 30. Juli 2020, 09:43:09
Bei kleinen Töpfen musst Du mehr düngen, damit die Pflanzen optimal wachsen können, vor allem wenn mehrere darin stehen. Optimal wäre ein Topf pro Pflanze, Schnittläuche kannst Du mehrere in einen größeren Topf tun, Kresse auch, Petersilie sicher auch, desgleichen Kerbel.
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 09:56:32
Vielen Dank, das war sehr hilfreich☺
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Borker am 30. Juli 2020, 10:06:30
Ich pikiere wenn nach den Keimblättern die 2. Blattgeneration zu sehen ist.
Die Pflanzen mit diesen langen Trieben setze ich gleich tiefer so das der lange Stengel in der Erde verschwindet .

LG Borker
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 10:53:41
Ein guter Tipp, danke!
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 11:32:19
Hallo,
An Borke:
Also kann ich diese genannten auf jeden Fall “mischen“? Ich würde demnach zwei bis drei der drei großen Töpfe nür für diese Pflanzen nehmen.

An Alle:
Wenn ich sie reingesetzt habe mache ich nochmal Fotos und bitte euch darum es zu begutachten.

Und Basilikum?(ich lese immer er verträgt sich mit fast allen Kräutern).
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Kasbek am 30. Juli 2020, 12:20:39
Es geht vorrangig um:
… Sonnenblume,…

Für eine Sonnenblume ist selbst ein 19er Topf arg klein, es sei denn, Du hast explizit eine Zwergsorte ausgesät. Sonnenblumen sind jedenfalls ziemlich wasser- und nährstoffhungrig – vernünftig aussehende Exemplare bekommst Du im Topf nur mit reichlich Gießen und Düngen. (Je größer der Topf, umso besser ist es außerdem mit der Standsicherheit.)
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Aramisz78 am 30. Juli 2020, 12:22:05
Jetzt sehe ich du hast viele einjährige. Kamille, Dill usw. Die würde ich nicht pikieren, sondern so in Topf lassen. Dill, Kerbel haben pfahlwurzeln, die vertragen das ziemlih schlecht, das pikieren. Kerbel steht übrigens wildwachsend auch sehr eng, wie ein Teppich, das vertagen die Pflanzen.
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 13:22:41
Es soll wohl eine Topfpflanze sein. Ich habe sie aus einem Buchladen. Nun, leider weis ich es nicht genau, aber ich hoffe es.ä, da ich es nicht in einem spezialisiertem Laden für Blumen geholt habe :-\Ansonsten hat mein Bruder einen Garten ;)
Titel: Re: Auswirkung durch beengtheit
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 16:16:13
Und wenn sie vorher in einem Torfballen waren?(siehe Foto)Ich lasse die Pflanzen da drin und stecke sie mitsammt den Torfballen in die Erde. Wie sieht es dann mit umsetzen aus?
Titel: Man hat unsere Namen vergessen
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 19:58:31
Tatsächlich bin ich nun total durcheinander. Ich habe sie mal beschriftet(Einzelblatt) aber sie immerwieder versetzt, könnt ihr mir bittesagen was davon “Kerbel“ und “Pinpinelle“ ist. :'(
Titel: Re: Man hat unsere Namen vergessen
Beitrag von: oile am 30. Juli 2020, 20:45:20
Ich vermute, dass rechts Kerbel steht. Aber vielleicht wartest Du einfach noch ein bisschen bis mehr echte Blätter erscheinen.
Titel: Re: Man hat unsere Namen vergessen
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 20:56:47
Habs mittlerweile herausgefunden. Trotzdem Danke☺
Titel: Wie war das pikieren?
Beitrag von: Floramary am 30. Juli 2020, 21:02:16
Hallo!
Vorbemerkung: Ich bin ein Anfänger und muss noch viel lernen.☺Leider habe ich auch noch vorerst nicht soviel Platz! :'(
Habe ich richtig pikiert?(zu viele Setzlinge, oder geht da ohne Probleme mehr?
Weißer Topf=2versch. Chilisorten
Blauer= Basilikum
Schwarzer unten rechts: Kerbel
Die anderen beiden: Pimpinelle

Lg
Titel: Wenn pikieren, dann Arten einzeln?
Beitrag von: Floramary am 31. Juli 2020, 16:32:23
Hallo🙂
Ich habe vor kurzem jede Menge gemischte Samen gekauft, die an Pappstöcken klebten.
Wäre es notwendig sie zu pikieren(denke schon). Wenn ja, dann gehen auch mehrere Sorten in einem Topf oder jede Art einzeln?
Könnt ihr mir bitte helfen?
Lg
Titel: Re: Wenn pikieren, dann Arten einzeln?
Beitrag von: Floramary am 31. Juli 2020, 16:33:10
So sieht es Zurzeit aus.
Titel: Re: Wenn pikieren, dann Arten einzeln?
Beitrag von: thuja thujon am 31. Juli 2020, 16:38:12
Würde ich pikieren wenn sie noch richtig groß werden sollen. Einzeln muss nicht sein, du kannst auch mit dem Kaffeelöffel einfach ein Eckchen wo was zusammensteht rausbaggern und neu im anderen Topf reinpflanzen.

Probieren geht über studieren. Wenn was an Kräutern zu groß wird und andere Pflanzen im Topf bedrängt, iss es einfach auf.
Titel: Re: Wie war das pikieren?
Beitrag von: thuja thujon am 31. Juli 2020, 16:39:06
Ich finde das ist richtig gut geworden. Kann sich sehen lassen.  ;)
Titel: Re: Was darf zusammen “wohnen“
Beitrag von: thuja thujon am 31. Juli 2020, 16:42:16
Aufpassen muss man in Töpfen wenn die Pflanzen noch recht jung sind, das man sie nicht zu nass hält. Die Erde darf auch ruhig mal oberflächlich abtrocknen.

Wenn die Pflanzen rasch größer werden, muss das ein oder andere teilweiße aufgegessen oder alles in einen größeren Topf umgepflanzt werden. Ich wünsche viel Erfolg.
Titel: Re: Wie war das pikieren?
Beitrag von: Floramary am 31. Juli 2020, 16:47:25
Danke :)
Titel: Stecklinge vereinzeln? Wie?
Beitrag von: Floramary am 31. Juli 2020, 16:50:52
Hallo zusammen!
Soll ich diese Pflanzen pikieren? Wenn ja dann Arten vereinzeln oder kleinere Mischungen ?
Lg
Titel: Re: Stecklinge vereinzeln? Wie?
Beitrag von: Floramary am 31. Juli 2020, 16:52:11
So sah die Verpackung aus. Da stehen auch die Namen der Arten.

Mich interessiert nur wie ich was vereinzeln kann. Manche der Pflanzen haben doch unterschiedliche Bodenansprüche und ihr wachstumsverhalten ist anders😕

Ausserdem finde ich im Internet kaum Fotos zu den Stecklingen der Pflanzen, vl. kann jemand von euch schon etwas im Foto erkennen?
Ich möchte sie noch vereinzeln bevor sie eingejen😢
Titel: Braunfärbung an Blatträndern(Kaliummangel?)
Beitrag von: Floramary am 31. Juli 2020, 22:45:13
Hallo,
Irgendwas stimmt nicht mit der Pflanze(frisch pikiertes Basilikum). Ist das eine Mangelerscheinung(Kalium, Magnesium) oder eine Krankheit/Befall, oder leichte verbrennung?
Die Pflanze wuchs vorher in einer Kräutererde+Algenpulver.
Nun sitzen sie in einer +-1:1 Blumenerde und Sukkulentenerde.
Ich gieße sie mit einer Mischung aus Ja! Mineralwasser und abgekochtem Leitungswasser ( Verhältnis ca. 1:3).
Noch habe ich nix gedüngt.

Lg
Titel: Re: Braunfärbung an Blatträndern(Kaliummangel?)
Beitrag von: Starking007 am 01. August 2020, 05:45:28
Das kann 1000 Gründe haben,
zu früh-zu klein, zu nass, zu Dünger...................

Ist sicher jetzt nicht soo ne Rarität?
Titel: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 07:46:54
Guten morgen,
Ich möchte versuchen Duftgarten-Stecklinge von der Firma “Die Stadtgärtner“ zu pikieren. Da sind u.a Lavendel, Steinkraut, Wicken und Iberis.
Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 07:49:37
Soll ich sie überhaupt pikieren?

Einige von denen haben unterschiedliche Bodenansprüche.

Könnt ihr mir schon sagen welche Stecklinge welche Pflanzen sind?
(Ich zb kann nur drei unterschiedliche unbekannte erkennen)
Hier ein Einzelfoto Nr1.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 07:50:55
Nr2. Mit einer Art “Büschel“.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 07:53:04
Ich dachte mir es könnte auch für Experten zu schwer sein von dem ersten Foto die Pflänzchen zu erkennen, deshalb versuchte ich soviel es möglich war einzeln zu fotografieren.
Nr.3
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 07:56:26
Entschuldigung, ich fand noch eines.
Ich freue mich schon darauf mehr als nur ein Foto pro Beitrag hochladen zu dürfen😳
Und könnt ihr die Pflanzen schon erkennen und mir sagen ob und was ich pikieren soll? 8)
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Albizia am 01. August 2020, 07:59:35
Die erste, die du zwischen den Fingern hältst, ist meiner Meinung nach ein Ringelblumensämling.

Kleiner Tipp: Wenn du von Anfang an in ein etwas größeres Töpfchen aussäst, stehen die Pflänzchen beim Auflaufen nicht ganz so dicht und du hast es später beim Pikieren etwas einfacher.  ;)
Titel: Re: Braunfärbung an Blatträndern(Kaliummangel?)
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 08:15:10
Das nicht, aber ich finde es spannend zu erfahren und zu lernen was was ist und was man tun kann🙂mit eurer Hilfe.
Es ist auch das einzige Basilikumpfläntzchen von 7 im gleichen Topf mit diesen Anzeichen. Kann das dann wirklich e Mangelerscheinung sein?
Oder sind eher die Wurzeln so starl verletzt?

Hier noch ein besseres Foto.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: oile am 01. August 2020, 08:29:57
Es handelt sich übrigens nicht um Stecklnge sondern um Sämlinge.
Titel: Re: Braunfärbung an Blatträndern(Kaliummangel?)
Beitrag von: Rieke am 01. August 2020, 08:33:14
Möglicherweise hast Du die Wurzel beim Pikieren etwas beschädigt. Ich gieße Basilikum mit ganz normalem Leitungswasser, das ist nicht so empfindlich.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Staudo am 01. August 2020, 10:07:38
Herzlich willkommen, Blumenmariechen. Du scheinst mit viel Begeisterung und wenig Erfahrung zu gärtnern. Vielleicht stellst Du Dich erst einmal hier vor?

Zu Deinen Sämlingen: Geübte Gärtner erkennen Pflanzen im Keimblattstadium und am besten in Natura. Probiere einfach weiter!  ;)
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Albizia am 01. August 2020, 10:43:46
Es handelt sich übrigens nicht um Stecklnge sondern um Sämlinge.
.
Das hatte ich auch im Kopf, habe es aber nicht geschrieben. Jedoch scheint die Firma "Die Stadtgärtner", von der die Samenmischung ist, ihre botanisch und gärtnerisch unerfahrenden bzw. unwissenden Kunden, ich denke sogar wissentlich, zu verwirren. Die Firma verwendet einen Fachbegriff, nämlich Steckling, nutzt ihn aber (vielleicht auch aus Werbegründen) falsch, indem sie die vorgegebene Technik, wie die Samen ausgesät werden müssen, so benennt. Die Samenmischung wird nämlich, eng klebend auf einem Papiersteifen in die Erde gesteckt, den Streifen bezeichnet sie dann auch als "Steckling". Ich habe da mal interessehalber geguckelt. Kein Wunder also, dass die Samen so dicht beisammen sind.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: micc am 01. August 2020, 11:18:25
Hi,

wenn zum „Büschel“ diese langen, schmalen Keimblätter gehören, ist es ein Doldenblütler. Von denen gibt es sehr viele aromatische Kräuter, lässt sich aber in dem Stadium noch nicht bestimmen.

 :)
Michael
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 13:14:59
Hallo an Alle,
ich werde bald mein Profil bereichern. Ich  bin tatsächlich ein Anfänger was das angeht und erhoffe mir viel Erfahrung zu sammeln. Es liegt in meinem Interesse mich möglichst um jede einzelne Pflanze gut zu kümmern.  Ansonsten bin ich Studentin und arbeite nebenbei. Ich wohne in einer Stadt, leider ohne Balkon mit nicht viel Platz, ziehe das Jahr aber um.
Ich versuche auf einzelne Bedürftnisse zu achten, aber im allgemeinen:
Die Pflanzen ziehe ich u.a  mit “Torfpads“ in einem kleinen Gewächshaus hoch. Danach kommen sie mitsammt dem Torfzylinder in eine Mischung aus Blumenerde und Sukkulentenerde (Verhältnis ca. 50:50(+Algenpulver)
Wässern: Ja! Mineralwasser+gekochtes Kranwasser( Verhältnis ca. 30: 70).
Irgendwann lade ich gerne Bilder hoch.

Ich habe mir auch schon gedacht das es nicht Stecklinge heisst.
Ich traute dem ganzen von vorneherein nicht so, hatte aber gerade so eine SamenKaufrauschphase. Den Fehler alle armen Samen zusammenzustecken begehe ich nicht mehr.🙂
Ich versuche nun zb. den Lavendel und das Steinkraut zusammenzulegen (beide bevorzugen trockenen Boden). Die Wicke(Sortenabhängig) mag es wiederum feucht.

Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: oile am 01. August 2020, 13:34:59
Verstehe ich das richtig, Du willst das alles in der Wohnung kultivieren? Lavendel? Und woher hast Du die Idee der Substratmischung und der Bewässerung? Welches Sukkulentensubstrat nimmst Du denn?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 01. August 2020, 13:57:48
Möglicherweise hat Floramary ja Fensterbretter, auf denen sie einen Balkonkasten stellen kann (gegen Absturz sichern!). Wenn nicht jetzt, dann vlt in der nächsten Wohnung :).

Oile hat recht, Floramary, das sind keine Zimmerpflanzen :-\. Wenn man die in der Wohnungsluft hält, bekommen sie schnell irgendwelche Probleme. Sie brauchen neben Licht, Nährstoffen und Wasser auch frische Luft, Windbewegung, Luftfeuchte, Nützlinge etc. Das kann man zwar in geeigneten Räumen alles bieten, ist aber nicht einfach. Fürs Zimmer sind Zimmerpflanzen gut geeignet ;). Die Chili ist in Deiner Auflistung das Einzige, was mMn für drinnen geeignet wäre (meine gehen drinnen trotzdem ein - weiße Fliege, Trauermücke, zu wenig Licht etc).

Kästen wären für einiges, was Du grad aussäst, eh besser geeignet, als Töpfchen.

Wenn Du das alles nicht bieten kannst, pflanze die Sämlinge in ein paar Wochen doch vor euer Haus auf eine Wiese oder in eine Rabatte (bei der Verwaltung nachfragen). Dann geht es ihnen auf jeden Fall besser und auch andere Leute können sich daran erfreuen. Wer weiß, vlt darfst Du ja ein kleines Stück Erde in Pflege nehmen und Dich daran probieren und dazulernen :D.



PS: Man braucht nicht für die gleiche Frage immer wieder einen neuen Thread starten ::) - die Purler lesen das auch, wenn es nur einer ist. Ganz bestimmt! Ich kann Deine Aufregung und ungeduldige Erwartung trotzdem nachvollziehen :D.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Rieke am 01. August 2020, 19:45:34
Ich traute dem ganzen von vorneherein nicht so, hatte aber gerade so eine SamenKaufrauschphase.
Solche Kaufräusche passieren nicht nur Dir  :-[  ;).

Basilikum kommt auf einem hellen Fensterbrett halbwegs zurecht. Chilis bekommen bei mir immer Blattläuse, wenn ich sie drinnen überwintere.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: mavi am 01. August 2020, 20:03:23
Also Wicken am Fenster funktionieren, zumindest bei Frühjahrsaussaat und dann für ca. eine Saison, das waren auch meine ersten Aussaaterfahrungen als Jugendliche ohne Garten.
Gekochtes Leitungswasser muss eigentlich nicht sein, es sei denn vielleicht, das Wasser ist extrem kalkhaltig, aber viele Pflanzen halten auch das aus. Heidelbeeren und Rhododendron wirst du ja nicht in der Samenmischung haben. Wenn das Wasser übrig ist vom Tee oder Kaffee kochen, dann finde ich es in Ordnung.

Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 20:28:08
Hallo an Alle!
Ja, das mit den Stecklingen war ein blöder Fehler. Ich hoffe es geht gut. Ich werde sie so gut es geht vereinzeln.
Zur Not hat mein Bruder einen Garten. Wenn sie hier nicht gesund werden, dann frage ich sie, ob sie sie nehmen.
Also Lavendel und Steinkraut definitiv nicht in der Wohnung.
In etwa zwei bis drei Monaten wollen wir umziehen und ich möchte wenigstens eine, wo ich diePflanzen rausstellen kann, komme.
Und wer weiß vl geht alles gut?

Ihr sagtet auch ich kann jemanden von der Stadt fragen?

Oile: Es ist “Compo Cact“ Sukkulentenerde.
Das bedeutet ausser den Wicken könnte nichts davon in der Wohnung überleben?
Ich bin so blöd😢

Nun, das beste was ich machen kann ist es den Pflanzen so angenehm wie möglich zu gestalten und beim nä Mal besser informieren...oder euch fragen.

Soviele Antworten finde ich echt toll!


Hier ist ein Foto der momentanen Lage.
Es ist das Südfenster.
Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Staudo am 01. August 2020, 20:40:02
Hier ist ein Foto der momentanen Lage.

Diesen Anblick kennen viele Purler.  ;) Allerdings haben sie wenigstens einen Balkon.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 20:43:44
Ich weis, das ist echt armselig :'(
Jz mache ich mir wirklich Sorgen was davon überhaupt durchkommt...was ist ein Purler?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 01. August 2020, 20:51:42
Das sind die, die bei Pur sind. Also Du auch ;).

Kopf hoch! Wird schon! Eine gute Zeit lang überleben die Pflanzen bestimmt. Zum mal Naschen und ein bisschen ernten reicht es vlt :D.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 21:00:00
Quendula, vielen Dank für die Aufbauenden Worte!
ich werde kosten und Mühentechnisch alles versuchen was möglich ist!

Natürlich informiere ich euch regelmäßig. Ich fragte auch soeben meinen Bruder und Vater, ob er den Lavendel und das Steinkraut nehmen würde.(mein Pap hat e Balkon).
Gute Nahricht:
Mein Vater nimmt sie schonmal! Juhuuu!!
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 01. August 2020, 21:00:51
 ;D


Was studierst Du eigentlich?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 01. August 2020, 21:23:57
Kunst und Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik.

Eigendlich wollte ich Biologie neben Kunst, aber nu...das Nc war nicht gutgenug. :-[

Aber in der Freizeit mache ich Naturfotografie mit meiner Nikon Kamera(das Profilfoto zb.), interessiere mich für Wildpflanzen (auf meinen Spaziergängen )und deren Heilwirkung. Ich habe ein gutes Mikroskop (als es noch kein Corona gab) machte eigene Stadteigene ornithologische und pflanzenkundige Ausflüge  mit.

Was mache ich denn nu mit den Mischsämlingen?
Soll ich sie Pikieren?
Und wenn ja, soll ich die einzelnen Arten raus- pikieren, oder eben “Büschelweise“(siehe Foto)
Schaut euch mal das Foto an...das ist das Problem, wenn verschiedene Samen an einem Sröckchen kleben😕
Nun seht ihr das Problem richtig.
(Hoffe ich😳)

Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Nox am 02. August 2020, 00:24:56
Herzlich willkommen im Club !
Pikiere Deine Sämlinge, aber Deine Mineralwassermischung wird's hoffentlich nicht brauchen.

Im 13. Stock Studentenwohnheim Ginnheimer Landstrasse Frankfurt hatte ich ein Kakteenregal vor'm Fenster.
Als junge Angestellte durfte ich im Wohnblock eine kleine Fläche begärtnern (eigentlich freut sich jeder, dass jemand anpackt), Du bist also voll normal für purler.

Sag mal, benutzt Du stellenweise ein Übersetzungsprogramm oder bin ich schon Lichtjahre entfernt vom Jugendjargon ?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 09:06:17
Hallo Nox,
Die Liebe zum Gärtnern habe ich tatsächlich von meinem Vater❤
Mit einem Tacitus Bellum hat es auch bei mir angefangen😂
Ne ich benutze keinen Übersetzer.
Die jüngste Studentin bin ich auch nicht mehr, bin aber kurz vor Ende😳
Ich kenne mich auch nicht mit Jugendyargon aus, habe ich ihn benutzt?😂😳
Also macht Mineralwasser keinen Unterschied? (Kostentrchnisch ist es kein Problem)

Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Mathilda1 am 02. August 2020, 09:30:17
mineralwasser ist nur geldverschwendung
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Natternkopf am 02. August 2020, 10:02:34
Fühlt sich nur so an. 😫
Ich bin so blöd😢

Nachdem drittenmal dann schon.  ;D

Ist aber nicht so, das sind Lernfelder. 🚀


Herzlich willkommen

Das meint Staudo in #7 ist das Vorstellung von Mitgliedern

ZBsp. das könnte rein.
Kunst und Farbtechnik/Raumgestaltung/Oberflächentechnik.

Eigendlich wollte ich Biologie neben Kunst, aber nu...das Nc war nicht gutgenug. :-[

Aber in der Freizeit mache ich Naturfotografie mit meiner Nikon Kamera(das Profilfoto zb.), interessiere mich für Wildpflanzen (auf meinen Spaziergängen )und deren Heilwirkung. Ich habe ein gutes Mikroskop (als es noch kein Corona gab) machte eigene Stadteigene ornithologische und pflanzenkundige Ausflüge  mit.

Hallo Nox,
Die Liebe zum Gärtnern habe ich tatsächlich von meinem Vater❤
Mit einem Tacitus Bellum hat es auch bei mir angefangen😂
Ne ich benutze keinen Übersetzer.
Die jüngste Studentin bin ich auch nicht mehr, bin aber kurz vor Ende😳
Ich kenne mich auch nicht mit Jugendyargon aus, habe ich ihn benutzt?😂😳
Also macht Mineralwasser keinen Unterschied? (Kostentrchnisch ist es kein Problem)

Lg



Weiterhin gutes Gelingen.
Grüsse Natternkopf 🌷

Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 10:40:27
Hallo zusammen!
1.
Also Mineralwasser macht keinen Unterschied?(Geldtechnisch wäre es kein Problem).
2.
Wie lange darf ich eigendlich mit dem sog. “Wurzelaktivatorpulver“ (Algenpulver) gießen?

3.Welche Pflanzenleuchte sollte man am besten nutzen?

Meine (Foto) hat folgende Leistungen:
Abstrahlwinkel:120grad
Lichtfarbe/leistung:
4000K    400lm
pink        120lm

Maße: 110mm
Max Höhe: 700mm

Hier noch ein Foto meiner Kleinen mit der Lampe❤

Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 10:44:56
OT: Also, Du wohnst nicht in meiner Gegend - die Straßenmarkierungen schauen völlig anders aus.

Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 11:07:08
Ich wohne in Wuppertal ;D
Leider kann ich Zurzeit nichtmal das Regenwasser aufsammeln, welches für Wuppertal so bekannt ist .
Aber wäre es mitten in der Stadt wirklich so gut für die Pflanzen?😕
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Natternkopf am 02. August 2020, 11:30:42
Das Leitungswassers ist trinkbar?

Also wenn ich es trinken könnte/dürfte bekämen es auch die Pflanzen.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: RosaRot am 02. August 2020, 11:32:19
Ich wohne in Wuppertal ;D
Leider kann ich Zurzeit nichtmal das Regenwasser aufsammeln, welches für Wuppertal so bekannt ist .
Aber wäre es mitten in der Stadt wirklich so gut für die Pflanzen?😕

Warum nicht? Andere Wuppertaler Pflanzen wachsen doch auch damit und gedeihen?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Rieke am 02. August 2020, 12:08:14
Die Grenzwerte für Schadstoffe sind bei Leitungswasser sehr streng und die Einhaltung wird gut überwacht. Bei Mineralwasser sind z.B. für Pflanzenschutzmittel überhaupt keine Grenzwerte festgesetzt, nachzulesen hier. Und hier sind die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung, die für Leitungswasser gelten. Nur wenn man in einem Altbau wohnt, der immer noch Bleirohre hat (sollte es eigentlich nicht mehr geben) ist das Leitungswasser problematisch. Es ist auch überflüssig, das Leitungswasser aus hygienischen Gründen abzukochen.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 12:57:46
Das Wasser in Deutschland ist gut bewertet. Ich trinke es fast ausschließlich seit Jahrzehnten. ;D

Wir trinken auch viel Tee. Das Kochwasser was übrigblieb nahm ich immer zusätzlich.

Also wenn es gut ist, brauche ich weder abgekochtes, noch Mineralwasser, würde in diesem Sinne nichts wirklich besseres für die Pflanzen machen, richtig?

Ist leichter Durchzug im Zimmer denn ein kleiner Trost für Lavendel u co. bis sie ins Freie kommen?

Hier noch ein Foto der Duftgartenmischung.

Kann jemand schon erkennen was ein Lavendel und was ein Steinkraut ist?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Natternkopf am 02. August 2020, 13:07:53
Drei Dinge braucht es beim Gärtnern.

🍷
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 13:11:29
Meine größte Sorge ist es, das ich beim pikieren die falschen Setzlinge nehme(wenn sich wrlche zb sehr ähnlich sind).
Denn ich weiß das ich Steinkraut+Lavendel(trockener Boden) eher in einen großen Topf legen kann als die Wicke(feuchte Böden). :-\
Und wenn man erst (als Laie) viel später erkennen kann um was es sich handelt ist es meist zu spät.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 13:13:33
Du kannst sie dann auch später noch umpflanzen. Pikieren heißt vereinzeln. An den richtigen und endgültigen Ort werden die Lütten erst gesetzt, wenn sie groß und kräftig genug sind. Bis dahin kümmert das eine oder andere noch vor sich hin und es geht auch mal was ein. Das gehört dazu. Die Stärksten bleiben übrig und werden ausgepflanzt.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 13:16:23
Also kann ich sie ruhig noch in diesem Topf lassen? Es sieht jz schon ziemlich eng da aus, aber wenn ihr sagt ich kann sie drinlassen, dann mach ich das natürlich.
Ist es möglich auch den ganzen Topfinhalt gleichzeitig umzusetzen,also den ganzen Erdblock auf einmal umsetzen?
Ich frage dies, weil ich las, das mehr Platz für e bessere Nährstoffversorgung sorgt, da der Boden nicht so schnell ermüdet.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 13:20:15
Vereinzeln ist trotzdem sinnvoll. Dann konkurieren sie nicht so sehr miteinander.
Pikieren kannst Du erst einmal in normales Substrat. Dann in ein zwei Wochen erkennst Du vlt was was ist (Purler helfen da gern mit).

Ansonsten:
  • Geduld
  • Geduld
  • Geduld
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Nox am 02. August 2020, 13:43:55
Ich sehe irgendwie keine lavendelartigen Blättchen in Deinem Topf.

Dafür aber ist jetzt die richtige Zeit, Stecklinge zu nehmen. Die Bewurzelung klappt bei echtem Lavendel sehr leicht.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: RosaRot am 02. August 2020, 13:52:27
Vielleicht ist da bisher auch gar kein Lavendel gekeimt. Das ist ein Lichtkeimer (d.h. der Samen wird nicht oder nur ganz wenig mit Substrat bedeckt)und keimt bei mir draußen in voller Sonne.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 13:54:56
So viele gute Ideen😳
Bekomme ich also nun den Startschuss?
Stellt es denn ein großes Problem dar einzelne Arten rauszusortieren, wenn mehrere Pflanzenarten so dicht beieinander ausgesät wurden?
(siehe Foto)
Ich meine, das wenn man einzelne Arten pikieren will, es nich möglich?( weil sich die Wurzeln ineinander verheddert haben?)


Konkrete Frage:
1.Versuchen sie einzeln rauszulösen
Oder
2. So wie ich sie als mischsaat am Stöckchen reinsteckte umsetzen?


RosaRot: verstehe, vl ist noch kaum etwas davon Lavendel. Kann man das jz schon testen(geruch,geschmack zb.)

Ich bin froh das ich ein Südfenster habe, also fast den ganzen Tag Sonne(manchmal ziehe ich für kurzdie Jalousie runter wenn die Sonne zu lange stark ist)

So richtig?
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: RosaRot am 02. August 2020, 14:01:43
Ich denke nicht, dass der Lavendel (falls überhaupt gekeimt) im Zimmer schon Aroma, dass zur riechen wäre, entwickelt. Auch dazu braucht er Sonne (echte Sonne, draußen).
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Nox am 02. August 2020, 14:06:23
Nur Mut !
Ich würde sie jetzt pikieren, dabei kannst Du ja offensichtlich gleiche Arten zusammen in ein Töpfchen setzen. Im Herbst kann man so ein Töpfchen immernoch in 4 Tuffs vereinzeln.
Lavendelsamen sind kugelig, etwas rauh und schwarz. Sammle doch gleichartige Saat heraus und säe die in separat Töpfchen.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 14:15:12
Eine gute Idee!
Ich schicke nachher Fotos🙂
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Natternkopf am 02. August 2020, 14:24:06
Den jungen Pflänzchen, wie auch der Gärtnerin, tut es gut das mal 3-4 Tage wachsen zu lassen.
Es ist Nix verloren oder verpasst in der Zeit.

🍹

Wenn das pikieren heute sein muss -> Go for it.

Dann aber mal absitzen Tee trinken.
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 14:26:16
Aber, aber, Du weißt doch: Das Gras wächst schneller, wenn man dran zieht.




 ;)
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 15:00:41
Quendula: Dies erinnert mich an eine Geschichte des Münchhauseners, der sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf gezogen hat*lach*
Der Dünger von heute ist also reine Physik?*lach* soso...

Diese Pflänzchen sind in etwa 1 Woche alt :)ich schreibe mir sowas in den Kalender ;D weil ich zuemlich vergesslich bin :-[

Anmerkung zum Basilikum: Interessanterweise wächst nun der Basilikum im Minitopf viel besser,als der den ich rauspikiert habe :o
Titel: Nicht essbare Kräuter?!
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 15:25:36
Hallo!

Ich habe mal aus reiner Neugier ein “Galileo Experimentieten im Gewächshaus“ gekauft(es war auch stark herabgesetzt.
 Eig ist sowas ja Mist, vor allem unter den Experten (Mist im schlechten Sinne😂Pflanzenjargon).


Nicht nur, das da anstatt des im Heftchen beschriebenen Baldrians in Wirklichkeit “gew.Feldsalat“ war.

Man darf die Kräuter nicht essen, da sie nur zu Versuchszwecken dasind.
Aber warum man das nicht darf, darauf habe ich keine Antwort gefunden. Vl könnt ihr es mir sagen?

Lg
Titel: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 15:44:17
Hallo!
Was ist der Unterschied von der Sonne, die durch das Fenster scheint und Sonne im Freien?

Ps.: Auch wenn ich noch keinen Balkon oder Fensterbrett habe, dann stelle ich sie wenigstens vor das Fenster🙂
 8)
Lg
Titel: Re: Nicht essbare Kräuter?!
Beitrag von: partisanengärtner am 02. August 2020, 15:49:35
Nun ist der Feldsalat ein Baldriangewächs.
Solche Angaben das man Gartenkräuter nicht essen darf macht man gerne um nicht in der Haftung zu sein. Kann ja mal was falsches reingekommen sein oder ein Verrückter macht sich aus einem Gewürz einen Spinat.

Die Dosis macht das Gift.
Lorbeer kann man kaum noch ohne diesen Hinweis kaufen.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: KaVa am 02. August 2020, 15:51:43
Ein großer Teil des Lichtspektrums erreicht die Pflanzen durch die Fensterscheibe nicht. Jungpflanzen vergeilen dadurch schnell. Das heißt, sie werden lang und dünn und haben auch oft eine sehr helle Farbe.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Rieke am 02. August 2020, 15:58:14
Moderne Fensterscheiben, die gut dämmen, haben eine Lichtdurchlässigkeit von ca. 80%. Pflanzen hätten aber gerne die vollen 100% Licht.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 16:10:24
Hier ist eine gute Zusammenfassung, wieviel Lichtintensität Du hinter dem Fensterglas erwarten kannst und dass das was Menschen als hell empfinden nicht gleich für Pflanzen gilt.

Direkt hinter dem Fenster beträgt die Lichtintensität nur noch 50 % der Lichtintensität draußen
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: micc am 02. August 2020, 16:14:29
Die Lichtdurchlässigkeit eines geputzten Fensters ist das Eine. Im Freien bekommt die Pflanze das Licht aus allen Richtungen, am Fenster aber nur einen Teil über den bautechnischen Einfallswinkel von vorn. Von hinten kommt halt kein Licht.

 :)
Michael
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 17:22:46
Man soll ja bei vielen Pflanzen knalliges Sonnenlicht vermeiden.
Wenn also das Fenster es filtert, bedeutet es, ich kann die Pflanzen direkter Sonneneinstrahlung aussetzen, ohne das sie einen Sonnenbrand bekommen?
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 17:25:04
Ich würd da nicht meinen A... drauf verwetten.
Wenn die Pflanze vorher noch weniger Sonne gewohnt war, kann sie auch bei plötzlich höherer Sonneneinstrahlung einen Sonnenbrand bekommen. Selbst wenn es immer noch zu wenig zum ausreichend photosynthetisieren ist.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: oile am 02. August 2020, 17:30:31
Vor allem kann es hinter einer Fensterscheibe brüllend heiß werden.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 17:38:01
An Quendula:
Die Seite verwies auf Apps zum Luxmessen.
Ich habegleich zwei ausprobiert und beide zeigten das Gleiche an

bei bewölktem Himmel:
2400-3500Lux
Wenn Sonne durch die Wolken kommt bis zu 30000Lux bei offenem Fenster.
(Wieviel es wohl erst bei wolkenlosem Himmel ist?)

Zurzeit versuche ich mit einer Treppenmethode die Pflanzen so gut es geht dem Wetter auszusetzen.

Ich las aber das Pflanzen
Max nur(wenns doppelt so viel ist)
Max 3000 brauchen.
Ich bin verwirrt, bedeutet es die Pflanzen haben zwar genug Licht, aber womöglich nicht das ganze Spektrum?
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: partisanengärtner am 02. August 2020, 18:30:40
Im Schatten bei uns im Freien sind es im Sommer etwa 10 000 lux. Mittags (Sommer) im Freien ohne Wolken 130 000 lux.
Was wir in den Wohnungen in Fensternähe haben reicht für Waldpflanzen aus den Tropen gut hin.
Pflanzen die Sonne brauchen hungern halt. Da sind Deine 3500 lux schon sehr schattig.
Man kann ein wenig gegen den einseitigen Wuchs machen, wenn man einen Spiegel hinter die Pflanzen stellt. Die meiste Zeit des Tages ist man ja nicht da.

https://de.wikipedia.org/wiki/Beleuchtungsst%C3%A4rke
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 18:37:28
Man kann ein wenig gegen den einseitigen Wuchs machen, wenn man einen Spiegel hinter die Pflanzen stellt.
Falls kein genügend großer Spiegel zur Hand, kann man Alufolie auf eine große Pappe kleben und dahinter stellen; links und rechts die Kanten umknicken, damit das besser steht. So mache ich das für meine Tomatenanzuchten. Es hilft ein bisschen :) und ist schnell gebastelt.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 18:43:06
Wow, das sind unglaublich tolle Tipps!
Sowas kriegt man wirklich nur in Foren.
Ich werde es demnächst versuchen!
Danke!
Die Folie/Spiegel sollte schon über den Pflanzen stehen?

Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: partisanengärtner am 02. August 2020, 18:50:29
Hinter bis ein paar Handbreit draüber. Je mehr je schräger du es stellen kannst. Du willst ja die Pflanze beleuchten nicht zu viel Lichtsignale geben. ;)
Das Licht kommt ja seitlich von oben. Einfallwinkel ist gleich Ausfallwinkel.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Quendula am 02. August 2020, 19:05:22
In etwa so?!
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 02. August 2020, 19:44:46
Das ist aufregend!
Ich werde das Lumen unter verschiedenen Wetterbedingungen(bewölkt, klar) und unter meiner Lampe messen.
Einmal ohne und einmal mit Aluspiegel.
Bin gespannt...
Ich schicke das “ist das ok so?“ Foto nachdem ichs installiert habe ;D
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: partisanengärtner am 02. August 2020, 20:02:59
In etwa so?!
Ja, wobei der untere Teil nur den Topf beleuchtet, aber für eventuelle Aufstellung notwendig sein kann ;).
Titel: Pflanzenleuchte für Kräuter und Blumen
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 00:05:41
Hallo zusammen,
Ich habe zwar schon eine, aber falls ich mich entscheiden sollte eine leistugsfähigere für eine kleine Ecke zuhause zu holen, was könnt ihr empfehlen?
Wie könnt ihr meine bewerten?
Reicht sie für Kräuter und einige Blumen alds Kurzzeitersatz aus?

Lg
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 08:20:14
Alleine dieser Spiegel macht(je nach Winkel) etwa plus 400-700Lux alleine in der Morgensonne hinterm Fenster (mit Lampe) aus! (knapp.2800-5500) ich hoffe mir mehr mit den Alufolien rauszuholen.

Bei welchem Faktor können Pflanzen denn verbrennen?
Ab einer gewissen Luxzahl und/oder Dauer der Einstrahlung?
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Rieke am 03. August 2020, 08:36:16
So hell wird es auch mit Spiegel hinter einer Fensterscheibe nicht. Außerdem können Pflanzen sich an eine höhere Lichtintensität anpassen. Probleme gibt es, wenn man so ein geplagtes Zimmerpflänzchen unvorbereitet in die knallige Sonne stellt, weshalb man im Frühjahr vorkultivierte Tomaten etc. langsam an die Sonne gewöhnt.
Im Schatten bei uns im Freien sind es im Sommer etwa 10 000 lux. Mittags (Sommer) im Freien ohne Wolken 130 000 lux.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 09:30:43
Hallo Rieke,
Aber den Tipp mit der Alufolie und dem Spiegel habe ich bereits umgesetzt(siehe Foto), wie man mir es geraten hat und laut den Messgeräten macht es immerhin einen Unterschied von 400-700Lux.
Ich denke das ist auf jedenfall besser als ohne, was meinst du? Oder war die Arbeit umsonst? Schaden kann es auf jedenfall nicht, oder? 😕*unsicher*

Was würdest du mir raten: Nur zu Sonnenarmen Tagen die Spiegel aufstellen, oder öfter, oder...?

Ich weiß das man Pflanzen an starke Sonne gewöhnen muss, oder am besten garnicht erst zu lange aussetzen(je nach Art und Bedarf, aber auch dann gewöhnen)🙂deshalb ziehe ich wenn nötig immer um die Zeit der stärksten Einstrahlung für 1-2h die Jalousien runter.🙂

Bitte gebt mir noch mehr Tipps und Tricks, wie ich aus Momentan ungpnstigen Bedingungen das Beste machen kann❤
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 09:32:57
Ich lasse die Pflanzen immer wenn möglich bei offenem Fenster so nahe wie möglich an der frischen Luft stehen. Egal wo ich sie dafür hinsetzen muss ;D
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Rieke am 03. August 2020, 09:50:29
Hallo Rieke,
Aber den Tipp mit der Alufolie und dem Spiegel habe ich bereits umgesetzt(siehe Foto), wie man mir es geraten hat und laut den Messgeräten macht es immerhin einen Unterschied von 400-700Lux.
Axel schreibt, daß es im Freien mittags 130.000 Lux sein können. Dann können Pflanzen, die daran nicht gewöhnt sind, Probleme bekommen. Von diesen Zahlen bist du sehr weit entfernt.

Noch ein Beispiel: ich habe für Vorkulturen und Überwinterung einen sehr hellen Raum mit großem Fenster nach Süden und außerdem Fenstern nach Westen und Osten, ohne Schatten durch Gebäude oder Bäume. Da haben noch nie Pflanzen Probleme mit zuviel Licht gehabt, auch wenn ich mit Alufolie noch etwas nachgeholfen habe (bei den Pflanzen, die am Südfenster keinen Platz mehr bekommen haben).
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: partisanengärtner am 03. August 2020, 09:55:09
Bezüglich des Verbrennens ist die UV Strahlung entscheidend. Fensterglas lässt einen mehr oder weniger großen Teil dieser Strahlung nicht durch. Schattenpflanzen können aber auch hinter einer Scheibe gut verbrennen. Phalaenopsis z.B.
Die Pflanzen können ähnlich wie wir auch Pigmente mehr oder weniger gut einlagern die die Zellen vor den schädlichen Strahlen schützen.

Das sie dann verbrennen wenn sie plötzlich der vollen Dosis ausgesetzt werden ist kein Wunder. Da muß man nur mal mit Mozzarellahaut ohne Sunblocker mal rausgehen, dann kann man das analog nachvollziehen. :P

Was anderes ist der Treibhauseffekt, dabei wirkt der von Glas umschlossene Raum wie eine Hitzefalle. Das kann ich mir allerdings nicht bei einem Zimmer als Moderator dahinter vorstellen.

Pflanzen die bei uns im Freiland wachsen können sollten keine Lichtpause am Mittag brauchen. Was anderes sind die Tropenpflanzen die gewöhnlich mit geringerer Lichtintenistät auskommen müssen, die verbrennen dann wie die Phalaenopsis an einem Südfenster im Sommer.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: partisanengärtner am 03. August 2020, 10:01:57
Viele unser Zimmerpflanzen leben im Schatten von Bäumen in tropischen Wäldern. Da ist kaum UV vorhanden und sie haben sich dort an sehr geringe Lichtintensitäten angepasst. Da muß man schon ein wenig recherchieren.

Ich kenne Sonnenbrand auch an Kakteen, die gelegentlich ohne Vorsichtsmaßnahmen der prallen Sonne ausgesetzt wurden.
Die haben dann eine oberste tote Zellschicht die sie leider nicht regenerieren können. Mit diesen hässlichen Narben müssen sie dann weiterleben. Mit ein paar Wochen Eingewöhnungszeit mit Schattierung oder im Schatten eines Baumes oder Hauses passiert das nicht.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 10:25:27
Was sollte ich eurer Meinung dann nun am besten konkret machen,
(bevor ich in 2-4Monaten in e Wohnung mit Balkon umziehe?)

Ich habe viele Kräuter, die es halbschattig und einige Pflanzen, die es sonnig mögen.
Um nochmal die Meisten  aufzuzählen:

Kräuter:
Kerbel, Pimpinelle, Schnittlauch, Basilikum, Pfefferminze, Kamille, Zitronenmelisse, Gew.Feldsalat, Borretsch, Petersilie, Dill, Gartenkresse.

Chilli

Blumen:  Zwergsonnenblume, Lavendel, Steinkraut, Wicke, Iberis( zieht bald ins Freie zu den Familiengärten bis wir umziehen).

Sukkulenten: Brutpflanze, Tacitus bellum.

Ps.
Wenn ich sie ans offene Fenster stelle werden es, selbst bei bewölktem Wetter bis zu 30.000 Lux.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Rieke am 03. August 2020, 11:37:39
Sehr viel von Deiner Liste wächst bei mir im Freiland, der Lavendel z.B. im sonnigsten Bereich im Garten, Waldpflanzen der Tropen hast du ja nicht. Im Zimmer solltest Du die Pflanzen so hell wie möglich stellen, da haben sie Lichtmangel.

Vielleicht solltest Du weniger grübeln und einfach probieren, was geht. Schlimmstenfalls gehen ein paar Pflanzen ein.
Titel: Re: Pflanzenleuchte für Kräuter und Blumen
Beitrag von: oile am 03. August 2020, 12:36:46
Hast Du eigentlich schon die Suchfunktion im Forum entdeckt? Bei GSuche kannst Du passende Begriffe eingeben und findest dann entsprechende Threads.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 13:43:57
Das stimmt, ich werde es einfach versuchen.
Habe nun die Lichtwerte meiner “Stufenordnung“(Foto) gemessen.

Wetter: Teilw. Bewölkt

13:30

Ganz unten (Sonne kahm nicht durch)
Ca. 8000Lux

Mitte (Sonne kahm nicht durch)
Ca.10-12000

Am Fensterbrett bei direkter Sonneneinstrahlung unter bewölktem Himmel:
86000-96000

Lg
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Quendula am 03. August 2020, 14:01:54
Mach noch ein paar Untersetzer unter Deine Töpfchen, sonst plempert Dir das Wasser beim Gießen durch und landet auf Fensterbrett/Heizung/etc.
Titel: Re: Sonne ist nicht gleich Sonne?
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 15:34:09
Mach ich. Besonders bei denen die es nass mögen :)
Bisher goss ich sie je nach Wetter einmal morgens und Abends, manchmal tagsüber vorsichtig. Bisher ist fast nie was rausgelaufen, aber man muss es ja nicht drauf ankommen lassen.
Ich hole welche. Ausserdem benutze ich für kleinere Töpfe alte Deckel von Glasbehältern.
Man ist flexibel 8)

Gibt es bestimmte lux-Richtwerte an denen ich mich grob richten kann?
Zb bei Bezeichnungen wie “schattig, halbschattig, sonnig“?



Titel: Upcyclingzeit!
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 18:14:07
Hallo :)
Ich möchte diese riesige Hartplastikdose upcyceln zu einem Topf. Vor allem für Kräuter aber auch einige Duftoflanzen oder Sukkulenten.
Da war vorher Proteinpulver drin.
Ich plane es so:
Natürlich vorher gründlich mit Heißwasser waschen(ohne Reinigungsmittel).
1.
Entweder ich nehme den Deckel ab,
schneide Löcher in die Unterseite und befülle es mit Erde.(Öffnung ca.11cm Durchmesser)
2.
Ich schneide/säge das obere Stück ab um den Topf insgesammt einen größeren Durchmesser zu geben und steche Löcher rein.(Öffnung ca 23cm Durchmesser)

-Was davon kann ich benutzen?
-Habt ihr noch Ideen oder Kombinationsmöglichkeiten?
-Würde es für alle genannten Pflanzen gehen?(natürlich nicht alle auf Einmal)
Titel: Re: Pflanzenleuchte für Kräuter und Blumen
Beitrag von: Bastelkönig am 03. August 2020, 18:31:23
Hallo Floramary,

bitte nicht böse sein, aber das Teil ist ein Spielzeug. Damit kann man im Winter
3 oder 4 kleine blühende Pflanzen am Leben erhalten. Mit der angegebenen
Farbtemperatur von 4000 K ist die Lampe mehr für blühende Pflanzen geeignet.
Sollen die Pflanzen wachsen, ist eine Farbtemperatur von 6000 oder besser 6800 K
geeignet. Und was der Hersteller bei PPF reinschreiben soll, hat er wohl selber nicht
gewusst. Eigentlich heißt es PPFD (Photosythetic Photon Flux Density) und wird in
µMol m-2 s-1 (Ziffern als Hochzahlen mit Vorzeichen) angegeben.

Die Gesamtlichtleistung von 400 lm entspricht der Helligkeit einer herkömmlichen
40 W Glühlampe. Dieser Vergleich sagt den meisten Leuten noch etwas. Nur bei
50 cm Abstand zur Blattoberfläche wird es da schon etwas dünn mit dem Licht.
Großer Vorteil der LED-Lampe ist natürlich die geringe Wärmeentwicklung.
Man kann mit der Lampe sehr nah ran an die Blattoberfläche. Dann reicht es aber
vielleicht nur für ein paar Aussaattöpfe.

Fazit: Als Zusatzbeleuchtung in der lichtarmen Jahreszeit durchaus geeignet.

Wenn Du eine Pflanzenlampe für einen Wohnraum suchst, ist es immer ein
Kompromiss von angenehmem Licht für Dich und dem was die Pflanze braucht.
Und da finde ich LED-Panel, die eine größere Fläche beleuchten und tief
herabgehängt von der Decke immer noch besser. Da findest Du bestimmt auch was
in Chick.

Viele Grüße
Klaus
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: MadJohn am 03. August 2020, 18:51:49
Ganz schön viel Aufwand für einen 3 - 5 Liter Pott.
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: Waldschrat am 03. August 2020, 19:03:10
Fehlendes Topfmaterial lässt sich in der Regel mühelos aus den Abfallcontainern der Friedhöfe requirieren.

Sind eigentlich gerade Semesterferien?
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 19:15:11
Ich dachte mir, wenn mein Freund und ich eh Whey benutzen, dachte ich es wäre ne tolle Sache, anstatt es wegzuwerfen🙂(ich las in einem Buch, das jemand zb alte Dosen für Sämlinge benutzte)
Fehlende Töpfe habe ich ja nicht, aber ich finde Upcycling spannend😳
Auch die Eierkartons bleiben nicht verschont ;D(siehe Foto in der Gallerie)
Ja, es sind gerade Semesterferien, wieso?
Ich bin kurz vor Studienende und brauche keine Seminare mehr, nur noch paar Prüfungen und Hausarbeiten. 8)
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: oile am 03. August 2020, 19:44:36
GSuche upcycling  ::)
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: Floramary am 03. August 2020, 20:34:13
Danke oile, schaue ich mir gerne mal an🙂
Titel: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Floramary am 05. August 2020, 10:07:34
Hallo!
Vorerst: Immer bevor ich frage suche ich im Internet und neuerdings hier🙂
Aber:
1
Manche Pflanzen mögen es garnicht nasse Blätter zu bekommen (beisp. Basilikum)'; Gibt es eine allgemeingültige Aussage nach der ich mich richten kann?(zb. alle Tropenpflanzen mögen es)

2.
Stimmt es, das man Pflanzen stärken kann, wenn man sie ab und zu “streichelt“?(womit durch physischen stress chemische Vorgänge zur Abwehr und Stärkung ausgelöst werden)
Oder ist das Quatsch? Oder ist es den Stress nicht wert?

Eure Meinung dazu😉

Lg
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: oile am 05. August 2020, 10:34:28
Zu 1. Ich habe mein Basilikum nie gefragt, ob es nass werden will oder nicht. Es bekommt schon mal einen Schwapp von oben, das schadet nicht. Eine Dusche dürfte den meisten Pflanzen eher bekommen, Regen macht ja auch keinen Bogen um sie.
Aber: Dauernässe auf den Blättern ist grundsätzlich nicht gut. Sie müssen abtrocknen können und stehende Luftfeuchtigkeit mögen vielleicht Pflanzen aus dem tropischen Regenwald, andere nicgt.
Zu 2. Wenn Du Deine Pflänzchen unbedingt streicheln willst, tu es. Ich gehöre zu der Fraktion, die immer noch davon überzeugt ist, dass Pflanzen keine Menschen sind und ihnen das schlicht egal ist.
Und dann hätte ich auch noch eine Frage: Besitzt Du ein Buch für Gartenanfänger? Wenn nein, schaff Dir eines an, blättere darin rum, es lohnt sich. Ganz sicher werden Dir hier gerne Tipps gegeben werden.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: partisanengärtner am 05. August 2020, 10:47:18
Ich gehe mit Oile d'accord.
Allerdings sind mir auch Untersuchungen untergekommen, da hat man einen Effekt bei Berührung messen können.
Bezieht sich allerdings auf Zimmer und Gewächshaus, nur da hat man die Kontrolle.

Die Windbewegung fehlt da, und das Stützgewebe wird schwächer ausgeprägt (Pflanzen verschwenden keine Ressourcen). Von Streicheln war allerdings soweit ich mich erinnern kann nicht die Rede. Eher Schütteln und eben Windbewegung.

Man sollte Pflanzen nicht mit kaltem Wasser abschrecken, also am Morgen gießen und wenn man den Schlauch nehmen muß im hohen Bogen mit feiner Verteilung. Dann kann sich das Wasser etwas erwärmen.

Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Mufflon am 05. August 2020, 10:48:41
Ich habe einmal eine wissenschaftliche Untersuchung gesehen, wo der Einfluss von Bewegung auf Blätter untersucht wird.
Pflanzen, deren Blätter bewegt wurden, wuchsen kompakter.
Ob im Freiland durch Wind, im Gewächshaus durch Ventilator an oder durch Berührung, alle wuchsen etwas kompakter.
Macht insofern einen biologischen Sinn, dass die Pflanze stärker wird um sich den Umwelteinflüssen anzupassen.
Im Prinzip erzeugt man Stress und die Pflanze passt sich an.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Zausel am 05. August 2020, 10:59:00
... Stimmt es, das man Pflanzen stärken kann, wenn man sie ab und zu “streichelt“? ...
wenn streicheln, dann aber jedes Blatt gleich zärtlich und intensiv, sonst bekommen die sich noch das Streiten
Ein Ventilator tut es auch.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Staudo am 05. August 2020, 11:18:58
Es gab tatsächlich Streichelversuche bei Zierpflanzen, um den Hemmstoffeinsatz zu reduzieren. Das funktioniert abhängig von Streichelintensität und Art bzw. Sorte. In der Praxis hat sich das nicht durchgesetzt. Was bei den Pflanzen wirklich hilft, ist mit ihnen zu sprechen. Dabei merkt man in der Regel, ob die Pflanzen zu trocken oder zu nass stehen und ob sie Schädlingsbefall haben. Eine in der WG in der Ecke stehende und unbeachtete Yuccapalme hat es deutlich schlechter.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Bristlecone am 05. August 2020, 11:22:27
Besondere Streichelerlebnisse bieten etwa Urtica dioica, Dictamnus albus, Opuntia microdasys und Toxicondendron radicans.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: thuja thujon am 05. August 2020, 11:40:55
Dictamnus albus nur zu streicheln ist recht langweilig, spannend wird es erst wenn man sich anschließend einer UV-Lichtquelle aussetzt.

Neben der Hemmung der Pflanzen durch Wind oder andere Bewegung wie streicheln oder mit einem Pinsel/Besen hemmt auch Licht die Zellstreckung ebenso wie geringe Luftfeuchtigkeit.

Zu Problemen mit wenig gehemmtem Wuchs kommts in der Regel aber eher weniger im Freiland, sondern zB. auf der Fensterbank bei geschlossenem Fenster oder im Gewächshaus mit entsprechender Verglasung.

Ein Buch für Gartenanfänger/Fensterbankgärtner, mir fällt gerade kein aktuelles ein was ich empfehlen kann. Ich habe früher solche Bücher in Metern Bücherregal verschlungen und kannte nach 2 Jahren auch die Bücherei auswendig.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Mufflon am 05. August 2020, 11:49:26
Da Floramary ja bald einen Balkon bekommt und keine Zimmerpflanzen zieht, eignet sich vll ein Buch wie dieses von Mascha Schacht, "Balkon Basics: Stadtgärtnern für Anfänger" (GU Garten Extra).
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Mufflon am 05. August 2020, 12:01:46
Die Abhandlung, die ich damals gelesen habe, ging um den Einsatz von "Streichelanlagen" im Gartenbau.
Ist schon über 10 Jahre her, war für mich nicht relevant, aber dies habe ich gerade beim Guckln gefunden:
https://taspo.de/gartenmarkt/pflanzen-streicheln-mechanischer-reiz-habe-grosses-potenzial/
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: thuja thujon am 05. August 2020, 12:08:05
Ich möchte nur mal kurz in den Raum werfen das schwarzer Kunsstoff eh nicht recycelt werden kann sondern immer in der Verbrennung landet. (Die Sensoren können nicht erkennen um welchen Kunststoff es sich handelt). 

Von daher kann es schon sinnvoll sein mit einem Lötkolben oder einem über einem Teelicht erwärmten Nagel Löcher in den Boden der Flasche zu machen und irgendein Kräutlein dort reinzupflanzen das über 3-5 Liter Wurzelraum dankbar sein könnte. Ob dazu unterhalb des Deckels die Flasche gekürzt werden muss wage ich zu bezweifeln, solche Schnitt sind nicht ungefährlich für die Finger und gelingen selten gut ohne Kanten am Kunststoff. Ich würde daher die Weithalsflasche nicht komplett mit Erde füllen sondern etwa nur bis 5cm unter den Rand, so das noch genug Platz für Giesswasser bleibt, man aber gleichzeitig noch eine junge Pflanze mit zwei Kaffeelöffeln reingepflanzt bekommt.
Titel: Re: Upcyclingzeit!
Beitrag von: Sandfrauchen am 05. August 2020, 13:27:10
Falls du doch vorhast den oberen Teil der Flasche abzuschneiden:
Das Stück kannst du - umgedreht - als Trichter benutzen.
(z.B. um Dünger o.ä. aus der Tüte in ein Gefäß umzufüllen)

Ich bezutze den Halsabschnitt einer 5L Wasserflasche als Trichter zum Befüllen von Marmeladengäsern.
Ist mir auch zum Befüllen eines Vogefutter-Silos unentbehrlich.
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: Crambe am 05. August 2020, 13:56:48
Ich wünsche mir gerade, dass Lehm noch im Forum ist!  8) ;) ;D
Titel: Re: Nasse Blätter und Streicheleinheiten
Beitrag von: pearl am 05. August 2020, 14:13:14
Ich habe einmal eine wissenschaftliche Untersuchung gesehen, wo der Einfluss von Bewegung auf Blätter untersucht wird.
Pflanzen, deren Blätter bewegt wurden, wuchsen kompakter.
Ob im Freiland durch Wind, im Gewächshaus durch Ventilator an oder durch Berührung, alle wuchsen etwas kompakter.
Macht insofern einen biologischen Sinn, dass die Pflanze stärker wird um sich den Umwelteinflüssen anzupassen.
Im Prinzip erzeugt man Stress und die Pflanze passt sich an.
exakt! :D
Titel: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 08:06:12
Hallo zusammen!

Ich bin ganz neu in der praktischen Pflanzenpflege.
Habe zwar im Internet recherchiert, möchte aber eure Erfahrung befragen.🙂
1.
Sind natürliche Dünger so viel besser (für gesunde Ernte zb.) Als die Volldünger in der Flasche?

Ich werde nun alle meine Kräuter(und bisl Gemüse), chemische und natürliche Dünger vorstellen(letztere sind die die mir möglich sind sie herzustellen).
Ich bitte euch dann um euren Rat was ich bei welcher Pflanze einsetzten sollte und was nicht und vl. noch in etwa wie oft.😳
Perfekt wären natürlich auch Durschnittsangaben für alle Kräuter/Gemüsesorten😉

Meine Kräuter wachsen in einer Mischung aus Blumen und Sukkulentenerde 1:1+einmalig Algenpulver.
Kräuter:Borretsch und Schnittlauch(kalk-liebend), Petersilie, Kerbel, Pimpinelle, Dill, Kamille, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Chilli, Basillikum. gew. Feldsalat.

Dünger aus dem Laden:
Sukkulenten, Volldünger, Düngerstäbchen für Grünpflanzen

Dünger aus dem Haushalt (fast alles Bio!):
 Kaffeesatz, abgestandenes Mineral-wasser, Eierschalen, Aquariumwasser.

Wasser indem folgendes gekocht/verdünnt wurde:
Eier,Kartoffeln, versch. Gemüse, kalter Kaffee,Bier, Milch.

Teewasser: Kamille,Früchte,Kräuter, Earlgrey...

Es gibt so viele! Das hätte ich nicht gedacht!😂❤

Vielen Dank im Voraus!

Lg
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: lord waldemoor am 06. August 2020, 08:12:34
ich halte von kartoffelwasser nix,ausser das es bald stinkt, was soll denn da drin sein ausser stärke?
AQUARIUMWASSER  ist sicher gut und temperiert
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 08:22:37
Kann ich denn auch Mischungen verwenden (Zb stark in Kräuterwasser verdünnter Milchkaffee) ?

Besteht selbst bei starker verdünnung hier die Gefahr einer überdüngung?

(Kamille zb braucht keinen Dünger, las ich)
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: lord waldemoor am 06. August 2020, 08:24:27
kräuter würde ich überhaupt nicht düngen, die stehn in der natur auch eher auf mageren böden
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 08:36:17
Das ist interessant. Also brauche ich sie garnicht oder nur minimal zu düngen (trinke viel kaffee und tee) auch wenn sie im Topf wachsen?
Gilt das für alle oben aufgeführten Kräuter/Gemüse?
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Quendula am 06. August 2020, 08:38:48
Aquarienwasser ist immer gut :). Allerdings würde ich mit GG schimpfen, wenn er das den Pflanzen im Haus geben würde; wegens des Geruches. Deshalb: Aquarienwasser ja, aber hier nur für Gartenpflanzen.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Rieke am 06. August 2020, 08:45:59
Kaffeeesatz oder ähnliches würde ich im Zimmer nicht verwenden. Das muß ja erst von Bodenorganismen zersetzt werden, damit die Pflanzen was von haben. Einerseits dürfte im Blumentopf das Bodenleben nicht so vielfältig sein wie in freier Wildbahn - Regenwürmer z.B. fehlen, andererseits hätte ich Bedenken, daß es schimmeln könnte oder anfängt zu müffeln.
Abgestandenes Mineralwasser liefert ein paar Mineralien, wenn ich sowas zufällig mal habe, gieße ich das auch in irgendeinen Kübel, aber zum regelmäßig damit Gießen ist es mir viel zu teuer (und dazu die miese Ökobilanz durch Transport und Verpackung).

Je nach verwendeter Erde würde ich im Topf gehaltene Kräuter schon gelegentlich mal düngen.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Starking007 am 06. August 2020, 08:51:11
Volldünger in der Flasche  =  wenig Düngesalz + viel Wasser.

Aber bei sehr kleinem Bedarf - wie hier, zweckmäßig.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 09:06:08
Danke für die schnellen Antworten!

Also Volldünger ja, nur bischen mehr verdünnen als auf der Flasche steht
und ab und zu Mineralwasser. Aquarienwasser wenn dann nur ab und zu wegen dem Geruch. Ok, gemerkt.

Wie sieht es mit gebrauchten Teebeuteln aus?( diese werden laut Angaben im Blumenwasser kurz reingesetzt.)

Und wie sieht es mit dem Restwasser von gekochten Eiern (ist da tatsächlich auch Kalk drin) und Gemüse aus?

Und wie sieht es mit stark verdünntem Biokaffee und ein kleinwenig Milch aus?

(Das alles habe ich tatsächlich vom Internet😳)
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Secret Garden am 06. August 2020, 09:26:55
Du kannst natürlich nach Belieben experimentieren. Ich halte es für sinnvoller, das Mineralwasser, Kaffee mit Milch oder den Tee selbst zu trinken und den Kräutertöpfen gelegentlich einen kleinen Schuss Flüssigdünger ins Gießwasser zu geben. ;)
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Staudo am 06. August 2020, 09:38:58
Das wäre aber viel zu unkompliziert!  :-\

Nee, kauf Dir eine Flasche Blumendünger für Zimmerpflanzen und verwende die nach Anleitung. Das reicht vollkommen aus.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: lonicera 66 am 06. August 2020, 09:52:36
Hallo zusammen!





Perfekt wären natürlich auch Durschnittsangaben für alle Kräuter/Gemüsesorten😉

Durchschnittsangaben wird Dir keiner wirklich geben können, da niemand weiß, welches Substrat Du benutzt und in welcher Größe/Stadium sich Deine Pflanzen befinden.

Zitat
Meine Kräuter wachsen in einer Mischung aus Blumen und Sukkulentenerde 1:1+einmalig Algenpulver.

Ok, hier steht es ja...Blumenerde IST in den meisten Fällen bereits vorgedüngt (und mit Torf versetzt)

Zitat
Kräuter

Wie hier schon geschrieben, die meisten Kräuter sind Magerkünstler, d.h. sie stehen in der Natur auf Kies, Sand, Schotter...wenn man sie düngt, wachsen sie eher schlechter.


Zitat
Dünger aus dem Laden:
Sukkulenten, Volldünger, Düngerstäbchen für Grünpflanzen

Sukkulenten sind ebenfalls Magerkünstler, die anderen Dünger sind prima für Geranien und co. im Blumenkasten.

Zitat
Dünger aus dem Haushalt (fast alles Bio!):
 Kaffeesatz, abgestandenes Mineral-wasser, Eierschalen, Aquariumwasser.

Wasser indem folgendes gekocht/verdünnt wurde:
Eier,Kartoffeln, versch. Gemüse, kalter Kaffee,Bier, Milch.

Teewasser: Kamille,Früchte,Kräuter, Earlgrey...

Kaffeesatz, Milch und Kochwasser fangen recht schnell an zu gammeln, das zieht Massen von Fruchtfliegen an und produziert Schimmel auf der Erde.

Earlgrey ist aromatisierter Tee, der mit Bergamotteöl versetzt ist. Das müssen Pflanzen nicht unbedingt vertragen.

Den Kaffesatz, Kaffeereste (ohne Milch)
kann man für Rhododendren und Hortensien nehmen, das sind Pflanzen, die das saure Millieu bevorzugen, aber Gemüse und Kräuter bringst Du damit sicher um.

EDIT:

Staudo hat es auf den Punkt gebracht...
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 09:59:39
Verstehe :) Das ist aufregend!
Die Pflanzen sind noch sehr jung, im Durchschnitt 3-4 Wochen, einige noch nicht pikiert(nach dem pikieren dünge ich erst in ca 3-4Wochen).

Aber experimentieren möchte ich auch gerne. Ich werde meist nur sehr kleine Mengen benutzen und Kochwasser welches eh weggeschüttet worden wäre.
Geld ist in dieser kleinen Menge nicht das Problem.

Dies ist mein Plan:
Für alle Starkzehrer-Pflanzen kommt der Flaschendünger hinzu, für Schwach-zehrer nur die Haushaltsvarianten)

1.
Flaschendünger 1*/Monat und nur die Hälfte der angegebenen Menge.

2.Mischung für 250 ml Gießwasser (reicht für 1-2 Tage und das jeweils 1*/Woche):
2.1
Teebeutel 5min eintunken (Kamille, oder Kräuter) oder etwa 25ml Tee dazu.
Wie sieht es mit Schwarztee aus(wie Earl grey, also nicht nutzen?)?
+
Ca. 25ml Mineralwasser

3.
Eierwasser (für die Kalkliebhaber): 
1-2*/Monat(kann es gammeln, wenn keine Eireste drin sind?)
5.
Aquarienwasser verdünnt max. 1*/Monat

Solange ich eurer Meinung nach nichts überdünge versuche ich es so.😄
Darf ich das so machen?

Welche dieser Pflanzen mögen noch Kalk?
 Ich kenne nur Borretsch und Schnittlauch.

Lg
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: lonicera 66 am 06. August 2020, 10:00:38
Die meisten Sachen, die im Haushalt anfallen, sollten besser kompostiert werden.

Vielleicht wäre ein kleiner Hauskomposter etwas für Dich?

Dann hast Du Deinen eigenen Dünger und die Küchenabfälle sind optimal für die Pflanzen aufbereitet.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 10:08:38
Danke lonicera 66,
Ich wusste nicht das es sowas gibt, das ändert einiges😄wir essen ja regelmäßig Obst und Gemüse, aber mit maximal nur einem Fensterplatz draußen oder Balkon war kompostieren bisher schwer.

Wenn nichts dagegenspricht, benutze ich bis dahin die oben angegebenen Inhalte.

Lg
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: oile am 06. August 2020, 10:14:46
Du hast schon einen Balkon?
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 10:26:26
Ich habe mich falsch ausgedrückt😳
Momentan nein, in etwa 2-4 Monaten.
Den Mini-Kompostierer kaufe ich entweder dann, oder vl. sogar schon demnächst.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Witteke am 06. August 2020, 10:59:14
Dass Kräuter per se alle magere Böden brauchen finde ich viel zu pauschal. Basilikum, wie hier aufgezählt, bekommt bei mir so mit am meinsten Dünger (steht zusammen mit den Tomaten in der gleichen Erde).

Aquarienwasser würde ich, wenn ich es zur Verfügung hätte, auf jeden Fall zum gießen nutzen. Wenn man etwas Tee/Kaffee übrig bleibt, kommt das bei mir auch an die Planzen (allerdings draußen).

Lebensmittel aber extra dazu verwenden, andere Lebensmittel zu düngen, kann ja nicht Sinn der Sache sein.
Titel: Re: Haushaltsdünger anstatt Flasche?
Beitrag von: Floramary am 06. August 2020, 12:31:27
Dann bleibe ich bei meiner Auflistung der
Antwort #12
 8)
Titel: Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 07. August 2020, 08:47:29
Hallo,
Ich befürchte da bahnt sich eine Pilzinfektion an, oder ist es was anderes?
(Wurzelschaden). :'(
Sichtbar ist es an drei der 7 Setzlinge.
Falls ersteres, dann muss ich die kranken Pflanzen umsetzen?Oder wäre es wegen der Sporen sinnlos?
Was kann man dagegen machen?

Lg
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Staudo am 07. August 2020, 10:12:31
Basilikum leidet in der Tat schnell unter Pilzkrankheiten. Im konkreten Fall sieht es mir eher nach Nährstoffmangel aus.  ;)
Titel: Re: Basilikuminfektion bei Pilzen?
Beitrag von: Bristlecone am 07. August 2020, 10:35:34
Wenn jeder wegen einer Frage zu einem Blattfleck, dem Teegehalt seines Gießwassers oder anderer Ergüsse jeweils einen neuen Thread eröffnete, wäre dieses Forum unbenutzbar, weil sich niemand mehr zurechtfände und jegliche Zusammenhänge verloren gingen.
Es gibt bereits genügend Threads, in denen man seine Fragen zu Themen wie diesem hier stellen kann.
Um es deutlich zu sagen: Dieses "Ich eröffne für meine Anliegen mal schnell immer einen neuen Thread" empfinde ich als grobe Unhöflichkeit und ignorante Respektlosigkeit.
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Floramary am 07. August 2020, 13:45:44
Sehr geehrte/r Bristlecone, :)

in der Tat war es mir diese grobe Unhöflichkeit nicht bewusst,es liegt mir fern Unruhe zu verursachen, deshalb entschuldige ich mich hiermit dafür.

Tatsächlich gebe ich fast immer an, das ich vorher recherchiert und selbst im Forum bereits nach solchen Themen suche bevor ich frage.
Wenn ich dann nichts finde und da für mich alles neu ist, bin ich nunmal sehr experimentierfreudig und neugierig und wechsle gerne ein paar Worte mit Experten.

Da ich bisher nie in anderen Foren darauf hingewiesen wurde fiel mir dieser Fehltritt nie auf

Ab sofort werde ich mit meinen Fragen niemanden mehr zur Last fallen und versuchen alles zu recherchieren.

Danke das Sie mich darauf hingewiesen haben. :)

Mit freundlichen Grüßen




Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Mufflon am 07. August 2020, 14:22:46
Ich sag mal so:
Du hast die letzten Tage 7 Threads quasi zum gleichen Thema eröffnet, dadurch ergibt eine gewisse Präsens.
Alle Threads hättest Du auch gut unter einen Thema aufmachen können.
 "Kräuter für Anfänger und Startschwierigkeiten"
So oder ähnlich.

Bristle ist eigentlich nett und hilfbereit, ich stelle auch oft eher Anfängerfragen und bekomme hier fast immer geduldig Antworten.
Ich verstehe auch, dass Du das alles im Moment sehr spannend findest, der Rat mit dem Buch kam nicht von ungefähr, die tausend Seiten im Netz mit knappen Tipps und Anregungen helfen nicht unbedingt, was hilft, ist, sich grundsätzliches Wissen anzulesen.
Anfänger machen viele Fehler, und auch erfahrenen Gärtnern sterben Pflanzen.
Oft bekommt man nicht einmal raus, warum eine Pflanze tot ist.
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Anubias am 07. August 2020, 14:25:23
Ach, mach doch einfach einen Sammelthread bei „Quer durch den Garten“ auf und betitele ihn mit „Floramary hat Gartenfragen“. Wäre das kein Kompromiß ?
Und da stellst du die dann immer rein.
Dann hast du alles auch an einem Ort versammelt.

Wenn man nicht fragt, lernt man auch nichts, Fragen stellen ist doch erst einmal nichts schlimmes.

Umfangreicheres Basiswissen kann man „mal eben“ in einem Thread aber nicht vermitteln, da ist eine „Weiterlese-Empfehlung“ schon sinnvoll.
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Brezel am 07. August 2020, 14:27:28
Liebe Floramary,

bitte sei nicht gleich pikiert ( ;)). Du musst nicht alles vorher recherchieren, zumal die Forumssuche etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Aber Du hast ja bei den Kräutern schon einige Fäden eröffnet. Vielleicht könntest Du einfach einen davon weiterführen, etwa unter dem Titel "meine Käuterexperimente", und darin dann Deine Fragen stellen.  ???
.
Falls das vom Thema her irgendwann nicht mehr passt, schaltet sich dann schon einer der Moderatoren ein.
Sieh an, andere sehen das ähnlich. Also, weiterhin viel Spaß im Forum!  :)
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Quendula am 07. August 2020, 14:30:34
Ach, mach doch einfach einen Sammelthread bei „Quer durch den Garten“ auf und betitele ihn mit „Floramary hat Gartenfragen“. Wäre das kein Kompromiß ?
Das wäre kein Kompromiss, sondern ein Konsens. Und zwar ein ziemlich guter :D. Ich befürworte den Vorschlag (ob nun bei "Quer" oder woanders ...)!

Floramary, dann hast Du auch alles schön übersichtlich in einem Faden und kannst immer mal wieder nachlesen, ohne erst zusammensuchen zu müssen :). Sicherlich erklärt sich ein Mod bereit, Deine ganzen bisherigen Anfragen zusammen da hin zu schieben ;).
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Bristlecone am 07. August 2020, 15:04:25
Gute Idee!  :)
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: RosaRot am 07. August 2020, 15:11:02
Die hättste aber auch haben können, statt als Newbieschreck aufzutreten! ;)

Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Bristlecone am 07. August 2020, 15:15:39
 :-X
Ich lass lieber mal Dampf ab, dann ist auch wieder gut.
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: RosaRot am 07. August 2020, 15:19:31
 :)
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: oile am 07. August 2020, 15:45:09
Die hättste aber auch haben können, statt als Newbieschreck aufzutreten! ;)
Naja:
Und alles, was mit Aussaat, Pikieren etc. zu tun hat, kann gut und gerne in einem Thread bei "Vermehrung" untergebracht werden. Es ist - zumindest für mich - nämlich mühsam, wenn ich erstmal in mehrern Foren rumsuchen muss, wo Du welche Frage gestellt hast und wo wer schon eine Frage beantwortet hat.  ;)
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Conni am 07. August 2020, 16:02:36
Was haltet Ihr von der Idee, die bisher von Floramary eröffneten Threads zusammenzulegen und einen daraus zu machen mit einer Überschrift nach Wunsch?  :)

Floramary, mein Vorschlag wäre, das Ganze bei Quer durch den Garten zu plazieren und z.B. "Floramary hat Gartenfragen" (oder anders, wie Du willst) zu nennen. Ich bin sicher, dass dort viele mitlesen und Du Antworten auf Deine Fragen bekommst.

Und nachträglich: Willkommen bei garten-pur, Floramary.  :)
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Albizia am 07. August 2020, 16:08:50
Was haltet Ihr von der Idee, die bisher von Floramary eröffneten Threads zusammenzulegen und einen daraus zu machen mit einer Überschrift nach Wunsch?  :)
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Conni, das finde ich eine sehr gute Idee!
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Hallo Floramary, von mir auch ein Willkommen!!
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Wie du selbst schon in einigen Threads betont hast, experimentierst du sehr gerne. Das ist schon auch in Ordnung, allerdings musst du dann tatsächlich jederzeit mit Rückschlägen rechnen, bzw. dass deine Pflänzchen deine Versuche vielleicht auch gar nicht so gut finden. Auch das Aufkommen von Pilzkrankheiten, was ja dein letztes Problem war, könnte davon eine Folge sein, bzw. zumindest kann es das Auftreten von Mycosen förden, wenn die allgemeinen Lebensbedingungen, die Pflanzen nun mal zum Gedeihen brauchen, nicht optimal sind. Und das sind sie bei dir als Zimmergärtnerin ja nicht.
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Denn: Lichtbedarf, Wasserbedarf, Nährstoffbedarf, benötigte Temperatur sowie weitere Umwelteinflüsse einer Pflanze sind im Zimmer um einiges schwerer zu erfüllen als draußen.  Diese Wachstumsfaktoren für eine Pflanze sind ein Zusammenspiel und natürlich auch gegenseitig voneinander abhängig. Da gehen Experimente sehr schnell in die Hose:
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Ein Beispiel: Du schriebest, dass du auch damit gießen oder düngen möchtest :
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Wasser indem folgendes gekocht/verdünnt wurde:
Eier,Kartoffeln, versch. Gemüse, kalter Kaffee,Bier, Milch.
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Ich käme nie auf die Idee im Zimmer! mit verdünnter Milch, kaltem Kaffee, Bier oder diversem Kochwasser (hoffentlich nicht gesalzen!) Jungpflanzen oder Sämlinge zu gießen oder zu düngen. Die Wurzeln von Sämlingen sind so klein noch megaaempfindlich, denen reicht erstmal normales Wasser völlig aus. Draußen kann man eine falsche Behandlung vielleicht noch mit viel Ausspülen des Bodens mit Wasser/Regenwasser wieder ausgleichen, aber im Topf im Zimmer fängst du dir damit womöglich einfach nur Fäulniskeime im Substrat ein.
Nicht böse sein, aber ich würde, solange du reine Zimmergärtnerin bist, nicht allzu viel experimentieren, sondern mit normalem Wasser und einem Fertigflüssigdünger in sehr niedriger Dosierung nach Anleitung zunächst mal die allerersten Erfahrungen sammeln. Wenn das alles klappt und einfach auch mehr Erfahrung da ist, (oder der Balkon), erst dann würde ich, aber das mußt du natürlich selbst wissen, deine Experimente ausdehnen. Hab weiter hier viel Spaß!
Titel: Re: Pilzinfektion bei Basilikum?
Beitrag von: Floramary am 07. August 2020, 20:15:24
Hallo zusammen!

Entschuldigt nochmals den Ärger :-[

Die Idee mit dem Zusammensetzen meiner Themen finde ich auch wunderbar, könnt ihr gerne machen ;)

Lg
Titel: Re: Duftgartenmischung pikieren?
Beitrag von: Bristlecone am 07. August 2020, 22:10:29
Entschuldigt nochmals den Ärger :-[
Wie gesagt: Ich muss zuweilen mal Dampf ablassen, dann ist für mich auch wieder gut!  ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 09:09:32
Hallo :)

Ich habe eine starke Vermutung! (Siehe unten!) Trotzdem erstmal andere Annahmen.

Ich habe nun dem kranken Basilikum ein winziges bischen mehr Dünger gegeben als den anderen.
Aber ich mache mir Sorgen, das es keine Mangelerscheinung ist, sondern eher ein Befall.
Wenn ihr mir zu 99% sagen könnt, das es “nur“ ersteres ist, dann muss ich sie ja nicht umsetzen(falls die Erde der Ursprung ist) .Falls es ersteres ist kann man die Art der Mangelerscheinung schon erkennen? Falls doch ein Befall herrscht, setze ich die Gesunden oder die befallenen in einzelne Töpfe?
Mittlerweile bin ich mir fast sicher das es sich um e Trispe handelt!
 Hier fliegen/krabbeln manchmal welche rum und Larven musste ich auch schon von der Unterseite der Blattachse entfernen!

Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 09:10:13
Hier noch ein Bild von der Oberseite.
Wenn nix dagegenspricht würde ich die Seifenlauge anwenden?
Oder was für Tipps habt ihr so dagegen?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 09. August 2020, 09:30:42
Wie kommst Du auf Thripse? Das Schadbild sieht anders aus, eher wie viele silbrige Punkte und meistens von der Mitte um die Blattadern ausgehend.*
Zur Vorbeugung kannst Du Klebefallen aufstellen.
Das hier sieht schon eher nach Mangelerscheinung aus oder hast Du so vorsichtig gegossen, dass die Pflanze nicht genügend Wasser bekam? Ein bisschen dauert es übrigens, bis die Pflanzen sich erholt haben, einmal gesetzte Schäden an einzelnen Blättern werden kaum mehr rückgängig zu machen sein.
Und dann frage ich mich, wie es gehen soll, eine einzelne Pflanze, die mit anderen in einem Topf steht, zu düngen.
*Edit: bei vergrößerter Ansicht würde ich es nicht mehr ganz ausschließen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 09. August 2020, 09:54:57
Ist es vielleicht auch die Erde? Nur so eine Überlegung...

Viele Erden im Handel sind vorgedüngt, das mögen die Sämlinge gar nicht. Ich weiß aber nicht wie dann das Schadbild aussieht.

Ich würde Oiles Rat erstmal abzuwarten annehmen und evtl. die Wassergaben anpassen. Ist denn die Erde weiter unten im Topf trocken?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 10:08:34
Hallo zusammen,

kann sein, das ich nicht genug gegossen habe, ich habe nur immer die Erde oben gefühlt.
 Ein Fußbad bekommen sie aber alle in Bedarfsabhängigen Abschnitten, Abends, von mir.
(Basilikum etwa jeden zweoten bis dritten Tag).
Ansonsten befühle ich die Erde immer vor dem gießen und gieße bei solch heißen Tagen 2-3*/Tag wenn die Sonne nicht direkt draufscheint.

Ich vermute aber die Trispe vor allem nachdem ich vor ein paar Tagen etliche kleine Larven von den befallenen Pflanzen entfernt habe.(ansonsten wäre ich noch ratloser)
Ausserdem kroch soeben eine etwa 0,5-1cm Fliege(Trispe?) bei den Chillis auf der Erde rum.

Ich werde mal dort und bei den Basiliken Fallen aufstellen.

Die anderen Basiliken, die ich in etwas kleinere Töpfe umsetzte gedeihen und wachsen wiederum prächtig! ❤

Nur die erkrankten Pflanzen wachsen schlechter, obwohl sie sogar mehr Platz haben, als die gesunden und ansonsten dieselben Licht+Boden-Verhältnisse haben.
Ausserdem wurden alle diese Basiliken zur gleichen Zeit ausgesät und stammen vom selben Anbieter.
Vergleich der Kranken(blauer Topf) mit den gesunden. Man sieht den Größenunterschied!(selbs beim verschwommenem Bild :-[).

Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 09. August 2020, 10:12:25
Es heißt Thripse!  ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 10:14:55
Ok *lach* Thripse  ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Wühlmaus am 09. August 2020, 10:18:32
Hier noch ein Bild von der Oberseite.
Wenn nix dagegenspricht würde ich die Seifenlauge anwenden?
Oder was für Tipps habt ihr so dagegen?
Seifenlauge würde ich bei so kleinen Sämlingen auf gar keinen Fall verwenden.
.
Das ist eher ein Mittel für robustere, ausgewachsene Pflanzen. Und auch bei denen sollte man vor der Behandlung den Topf abdecken,  damit so wenig Seifenlauge wie möglich in die Erde kommt und dort noch die Wurzeln schädigt.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 11:16:05

Falls es eine Thripse sein sollte(sieht stark danach aus) reicht es nur regelmäßig die Larven und Tiere zu entfernen und abwarten?
Wie Wühlmaus schon sagte, Seigfenlauge eher weniger. Es sind nähmlich noch sehr junge Pflanzen (ca 4Wochen).
(Das Tier habe ich bereits  entfernt, die Erde und alle Blätter untersucht).
Ich könnte zudem die kranken Basiliken zusätzlich mit einer kleinen Extraportion Dünger versorgen...aber es könnte auch zuviel des Guten werden...

Mal was anderes an Alle:
Welche Pflanzen-Arten-Familien...interessieren euch am meisten und warum?

Ich mochte schon immer (Wild)Kräuter, da diese nicht nur schöne kleine Blüten bilden können, sondern auch meistens gut riechen und man sie essen kann(praktischer Zweck, Vitamine, Öle usw.).
Sukkulenten mag ich wegen ihrer interessanten Formen und Lebensweisen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 09. August 2020, 11:23:55
Nochmal etwas Korrektur :der Thrips, die Thripse. Da einer selten alleine kommt, redet man von ihnen meistens im Plural. Ich persönlich denke, dass Du die unter den jetzigen Bedingungen gar nicht endgültig loswerden wirst. Und Entfernen hilft immer.

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 11:40:26
Ok :)
Ich werde weiterhin jeden Morgen die Pflanzen und Umgebung gründlich nach Larven und Imagos untersuchen.

Andere Frage: Darf ich Milchkartons zu “Blumentöpfen“ upcyceln(+Löchern), oder ist das wegen der Beschichtung eher Gift für die Erde/Pflanzen?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: RosaRot am 09. August 2020, 12:00:06
Das ist sicher kein Problem. Yoghurtbecher gehen auch.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Erdkröte am 09. August 2020, 12:04:49
Warum sollte das Gift für die Pflanzen sein?
Die innerste Schicht besteht aus einer dünnen Schicht Plastik. Das ist genauso wenig giftig für deine Pflanzen wie die Kunststofftöpfe,  in denen gemeinhin Jungpflanzen in Gärtnereien angeboten werden. Deine Milch trinkst du ja auch draus und machst dir darüber sicher keine Gedanken  ;)
Oben aufschneiden, gründlich ausspülen, Löcher unten rein und bepflanzen. Passt doch
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 12:19:38
Vielen Dank Rosarot und Erdkröte!
Wenn es den Pflanzen nicht schadet, dann ist das der perfekte Topfersatz für “kleinere Pflanzen“ . Da wir so viele Packungen haben kann ich die Setzlinge viel großzügiger verteilen.
 ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 18:00:40
Ausserdem habe ich in meiner Familie Abnehmer für viele der Pflanzen gefunden. Bis zur neuen Wohnung kann ich Mithilfe der Milch und Erdbeerenkartons meinen Setzlingen viel mehr Platz gönnen. Alleine durch ihre eckige Form sind sie richtig platzsparend!
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 22:09:19
Ich habe mal den Stadtgärtnern gemailt was so in den  “Duftgartenstecklingen“ so drin ist:

Basilikum
Bohnenkraut
Dill
Lavendel
Majoran
Thaibasilikum
Zimtbasilikum
Zitronenbasilikum
Alyssum
Calendula officinalis
Chrysanthenem carinatum
Gilia tricolor
Iberis
Reseda odrat

Wow! Das schreit fast förmlich nach sorgfältigerer Trennung! (Gut das ich so viele upcycling Ideen habe😳) *sorg*

Wenigstens die Basiliken wäre toll...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 09. August 2020, 22:38:42
Kann jemand von euch schon etwas aus dieser Auflistung wiedererkennen?

Ich glaube es würde an ein Wunder grenzen, wenn alles überlebt...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Apfelbaeuerin am 10. August 2020, 09:56:00
Es gibt übrigens auch den Thread "Schnelle Hilfe bei allen Pflanzenfragen"
https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,67020.0.html
da könntest du viele deiner Fragen auch unterbringen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 10. August 2020, 10:01:19
Ich finde es besser,  wenn jetzt erstmal alles hier in einem Thread bleibt.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Albizia am 10. August 2020, 10:07:33
Ich auch. Sonst fängt man ja wieder an, in verschiedenen Threads zu suchen. Und da Conni als Mod alle Fragen  von Floramary schon hier in diesem  Einem zusammengeführt hat, bleibt es doch so einfach übersichtlicher.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 10. August 2020, 11:49:03
Übrigens : junger Dill hat so feines Laub wie älterer, den man frisch auf Supermärkten und Märkten kaufen kann und riecht auch so.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 10. August 2020, 21:14:55
Stimmt, an den dachte ich auch.
Ich spiele schon mit dem Gedanken die einzelnen Arten voneinander zu lösen und mal schauen wie es klappt.
Ich kann mir nicht vorstellen das so viele verschiedene Arten auf einem Haufen überleben.
Was meint ihr soll ich versuchen sie zu “entwirren“ oder ist es auf Dauer weniger stresdig, wenn ich die Knäule so lasse?

Anderes Thema: Ich glaube diesesmal habe ich eine Mangelerscheinung bei der Sonnenblume!(Foto)
Das Keimblatt ist reingelb ohne Adern.
Ist das Schwefel,Stickstoff oder Eisenmangel, oder was noch?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Katrin am 10. August 2020, 21:18:31
Keimblätter sterben nach einiger Zeit ab. Völlig normal.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 10. August 2020, 21:30:46
Ich spiele schon mit dem Gedanken die einzelnen Arten voneinander zu lösen und mal schauen wie es klappt.
Ich kann mir nicht vorstellen das so viele verschiedene Arten auf einem Haufen überleben.
Was meint ihr soll ich versuchen sie zu “entwirren“ oder ist es auf Dauer weniger stresdig, wenn ich die Knäule so lasse?

Hhm, einige dürften da vielleicht etwas zickig reagieren. Normalerweise dünnt man bei so dichter Aussaat aus, d.h. man lässt nur die kräftigsten stehen und zieht die anderen raus. Bei gemischten Saaten ist das natürlich schwierig.
Hier meine ehrliche Meinung: Du kannst das Ganze als Übung im Pikieren angehen - wenn es klappt: Wunderbar! Wenn nicht, ist es eben Lehrgeld. Das mussten und müssen wir alle zahlen. Da wir ja schon festgestellt haben, dass der Zeitpunkt nicht optimal ist und die meisten Pflanzen deutlich bessser im Freien aufgehoben wären, musst Du eh mit Verlusten rechnen. Also besser jetzt als im Frühjahr, wenn Du Deinen Balkon bestücken willst (vorausgesetzt Du hast dann einen).
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 10. August 2020, 21:40:46
Ich hoffe es sehr, aber mindestens Gelegenheiten zum rausstellen und sei es die Fensterbank, aber Balkon wäre ein Traum. Ein Garten ist erstmal wohl eher geldtechnisch wirklich ein Traum, leider.

Ich hoffe das ich zumindest die Basiliken erfolgreich trennen kann.😳
Ich schicke morgen ein Foto aus meiner “Versuchsreihe“🙂
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 10. August 2020, 22:23:23
Beim Schälchen in #260 könnte das Trennen noch ganz gut gehen (ich nehme für solche Arbeiten einen ganz kleinen Teelöffel).
.
In #261 sind die Pflänzchen schon ziemlich groß - der Erdballen wird aus einem einzigen Wurzelfilz bestehen.
Nur zu! Auch sowas muss man mal gemacht haben!  :)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 11. August 2020, 08:46:24
Ein Beweisfoto...auf frischer Tat
ertappt! Aber ich dachte sie können nicht fliegen? Oder nur Kurzstrecken?

Und noch eine Bitte al Alle:
Was für Bücher zu folgenden Themen könnt ihr mir empfehlen?

Alles rund um Kräuter(Anzucht, Pflege usw.)
Sukkulenten
Wenn möglich für Anfänger und Topfkultur(nicht zwingend)
Über ein Lexikon über Kräuter (mit Infos wie Keim/temperatur/Dauer, wachstum, vermehrung...)würde ich mich riesig freuen

Ich habe bereits: “Kräuter-Es geht auch Einfach!“ von Burkhard Bohne.
Bin gespannt🙂

Und eine dritte Angelegenheit:
Im Buch steht man kann auch alte Metalldosen als Topf nehmen?Aber da Löcher reinzubohren dürfte schwierig sein, oder braucht nicht jeder Topf(jede Pflanze) Löcher, wenn die Gefahr einer Staunässe nicht da ist?(zb bei trockenbodenliebenden Pflanzen?)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 11. August 2020, 13:36:01
Hallo!
Da will ich die Apfelbaumsamen aus der 2Wöchigen sratifizierung rausholen und was sehe ich da?
So ein freches Ding keimte schon im Kühlschrank ;D :D :D :D *lach*
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 11. August 2020, 20:32:33
Nach Stundenlanger entwirrerei...schwer war es nicht, dennoch sehr anstrengend. Ich bin auch überhaupt nicht zufrieden und total kaputt, ebenso wie die Setzlinge, die hängen so schlaff. Ausserdem bin ich mir sicher das ich viele noch nicht richtig unterscheiden konnte. Seht euch gerne mehr Fotos in der Gallerie an und gebt mir ein Feedback! Vl könnt ihr ja nun besser die Arten unterscheiden?
Ich hoffe das ich den Pflänzchen das für mindestens zwei Monate nicht antun muss.

Ich pikiere bisher am besten mit einer stumpfspitzigen Pinzette.🙂
Ausserdem habe ich sie alle nochmal ordendlich mit Algenwasser gestärkt (Wurzelaktivator).
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 11. August 2020, 23:04:19
Falls jemand hier noch vorbeischaut, wieder eine Frage:(komme mir aber mittlerweile etwas komisch vor...)
Welche dieser Arten kann man als Mischkultur halten?
Weil: Basilikum ist nicht gleich Basilikum, oder?

Hier die Arten:

Basilikum((Genoveser), Bohnenkraut
Dill, Lavendel, Majoran, Thaibasilikum
Zimtbasilikum, Zitronenbasilikum
Alyssum, Calendula officinalis,
Chrysanthenem carinatum, Gilia tricolor
Iberis, Reseda odrat
?

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 12. August 2020, 07:54:57
Es gibt zwar Regeln, welche Kulturen sich vertragen und welche man im Garten nicht nebeneinander setzen sollte.
Andererseits sind die Bedingungen bei Dir so speziell, dass man das sicher nicht 1:1 übertragen kann.
Lavendel und Bohnenkraut (falls es das mehrjährige ist, Satureja) würde ich lieber einzeln halten. Bei allen anderen sehe ich keine Probleme.

Du machst das schon!  :)
.
.
(übrigens: entweder Galerie oder engl.: gallery. Hat mit Galle nix zu tun  ;))
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 12. August 2020, 11:13:12
Vielen Dank Brezel :)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: mavi am 12. August 2020, 17:13:46
Floramary, du brauchst dringend einen (kleinen) Garten.  ;)
Apfelbäume kannst du nicht im Zimmer halten, wobei Sämlinge davon sowieso schwierig sind, sie haben meist nicht die Merkmale des Apfels, den man gegessen hat, sondern oft andere (Geschmacks-)Eigenschaften. Apfelbäume werden normalerweise durch Veredelung vermehrt. Versuchen kannst du es natürlich trotzdem. Nur mit dem Überwintern drinnen wird es schwierig.

Zu den Büchertipps: ich habe zwei Bücher von Andrea Heistinger, die ich sehr gut finde. Sie hat auch ein Buch über Kräuter geschrieben, Kräuter richtig anbauen.
(Ich sehe gerade, dass es ausverkauft ist, vielleicht findest du es gebraucht oder auch erst einmal aus einer Bibliothek. E-book geht natürlich auch.)

Pikieren mit Pinzette halte ich für keine so gute Idee, die Stengel der Sämlinge werden leicht verletzt dabei. Vielleicht hattest du ja Glück und sie haben sich inzwischen erholt. Falls nicht, würde ich für die nächsten eher einen Löffelstiel oder einen Holzspatel (von Eis am Stiel) nehmen. Damit holt man dann den Sämling samt Wurzeln aus der Erde.

Ich würde nur Töpfe mit Abflusslöchern nehmen. Man sieht sonst einfach nicht, wie hoch das Wasser steht. Oder erst, wenn es zu spät ist (d.h. wenn die Pflanzen krank aussehen, weil die Wurzeln abgefault sind). Ausprobieren kannst du es natürlich.

Und: Pflanzensämlinge sind nicht parallel zu menschlichen Neugeborenen zu behandeln. Sie kommen ein paar Stunden und länger ohne Pflege aus.  :)
Es ist auch normal und keine Katastrophe, wenn nicht alle überleben. Sonst ergeben sich schnell Platzprobleme. Ich weiß, wovon ich spreche.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Juneberry am 12. August 2020, 17:26:36
Nur so ein paar allgemeine Überlegungen, nachdem ich ein paar deiner Beiträge gelesen habe, Floramary:

Selbst wenn du einen wunderschönen Garten dein eigen nennen würdest und ohne Ende Erfahrungen gesammelt hättest, hättest du leider dennoch keine Kontrolle über das letztendliche Ergebnis deiner Bemühungen. Ein guter Teil des Gärtnerns, neben viel Recherche und Austausch mit anderen Gärtnernden, ist Neugier und große Experimentierfreude, um nach und nach neben dem Wissen, das man erwirbt, auch ein Gefühl für die ganz persönlichen Umgebungsbedingungen zu bekommen, die bei jedem tatsächlich anders sind. Hab den Mut, Verluste zu machen und freue dich über erste Erfolge.

Wenn deine Lust aufs Gärtnern so groß ist, aber deine Möglichkeiten im Moment so begrenzt sind, dann wäre es vielleicht eine Idee für dich, dir eine öffentliche Baumscheibe zu organisieren, so wie es @cydora gerade in mehreren Fäden beschreibt - geht in Wuppertal bestimmt auch. Oder du fragst, ob du bei älteren Leuten im Garten aushelfen darfst. Du lernst eine Menge, erweiterst dein Experimentierfeld und musst dich dann vielleicht weniger um deine Sämlinge sorgen (die dort unter Umständen sogar ein angemessenes Plätzchen finden). Und wer weiß, vielleicht danken sie es dir, wenn sie nicht immer so sehr im Fokus stehen. ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Juneberry am 12. August 2020, 17:30:14
Oh, mavi, ich sehe, uns treibt vermutlich die gleiche Intention ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 12. August 2020, 18:22:21
Danke euch allen
für so viele gute Ratschläge ;D
Ich werde mir alles zu Herzen nehmen.
Das die Bäumchen nicht dieselben werden habe ich mal gelesen, ist so ähnlich wie zb bei Johannisbeeren.

Aber Abnehmer habe ich bereits. In etwa 5-8Jahren(?), wenn das Bäumchen zu groß für den Kübel wird kommt es in den Garten meines Bruders, die haben dort schon paar.

Ich las das es wohl normal sei, das Pflänzchen schlappmachen nachdem sie pikiert wurden. Was kann ich machen um sie zu unterstützen? Mehr oder weniger Licht/Sonne, wärme oder weniger?Vl düngen mit Flüssigdünger?(nicht das ich überdünge da ich ihnen gestern schon Algenpulver gab.

 8)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Quendula am 12. August 2020, 18:38:46
Was kann ich machen um sie zu unterstützen?
Abwarten und Tee trinken.

Notfalls auch noch gut zureden, Stärkungslieder vorsingen, nicht in die pralle Sonne stellen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: mavi am 12. August 2020, 19:00:20
Oh, mavi, ich sehe, uns treibt vermutlich die gleiche Intention ;)

Es sieht ganz danach aus.  ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Mufflon am 12. August 2020, 19:02:38
Ich würde mich an Deiner Stelle jetzt in die klimatisierte Bibliothek setzen und dort lesen. ;)
Oder wie meine Oma immer sagte, wenn ich zu ungeduldig wurde, "Gras wächst auch nicht schneller, wenn man dran zieht". 8)
Ist nicht böse gemeint, aber gönn Dir und den Sämlingen auch ein bisschen Ruhe.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: mavi am 12. August 2020, 19:03:06
...
Was kann ich machen um sie zu unterstützen? Mehr oder weniger Licht/Sonne, wärme oder weniger?Vl düngen mit Flüssigdünger?(nicht das ich überdünge da ich ihnen gestern schon Algenpulver gab.

 8)

Tu konsequent das, was Quendula geschrieben hat.
Und auf keinen Fall düngen.

Edit: Mufflons Vorschlag finde ich auch sehr gut.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. August 2020, 10:01:56
Hallo!
Hilfe, ich vermute echten Mehltau auf meinen Petersilien! :'( da sind so weiße Flecken.
Stimmt ihr dem zu? Falls dies zutrifft:
Ich habe von Hausmitteln gehört die helfen sollen.
Zb:
1.
Schnittlauch danebenpflanzen.

2.
“100 ml Milch werden in einer Sprühfläche mit 900 ml Wasser aufgefüllt und direkt auf die befallenen Kräuter gesprüht. Bewährt hat sich diese Behandlung, wenn sie alle zwei Tage vorgenommen wird“
3.
Betroffene Blätter abschneiden,wegwerfen
 :'(




Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Quendula am 13. August 2020, 10:11:57
Für mich sieht das nach eingetrocknetem Gewebe aus - in der Sonne verbrannt oder einfach nur Alter ...
Bloß nicht zusätzlich gießen, das würde da nix nützen.
Wenn Du die Fleckchen nicht sehen willst, schneide die Blätter ab und iss sie auf. Falls es Dich nicht weiter stört, lass sie dran. Assimilieren tun sie ja trotzdem, also der grüne Teil.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. August 2020, 10:19:09
Sie sind frisch pikiert worden und die Flecken tauchten etwa 1Woche danach auf.
Sie sind in etwa 6-8 Wochen alt, können da schon Altersflecken auftauchen? :)
Sonnenbrand könnte auch sein. Mittlerweile stehen sie wieder im Halbschatten.
Du meinst das Mehltau anders aussieht?
Dann wäre ich erleichtert und muss nix tun. Mich stören die Flecken nicht.
Wie unterscheide ich sowas als Laie?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Mufflon am 13. August 2020, 19:14:27
Das kommt mit der Zeit.
Ich habe sehr viel gelesen.

Ein gutes Buch für Allgemeines über Anzucht von Pflanzen ist:
"Alles über Pflanzenvermehrung" von Wolfgang Kawollek, Marco Kawollek (© Verlag Eugen Ulmer 2016)
Da steht zwar viel, was Du nicht brauchen wirst, aber eben auch sonst viel.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 14. August 2020, 08:47:59
Was haltet ihr von der Annahme, das Pflanzen elektrische Signale leiten können? :o
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Quendula am 14. August 2020, 09:12:11
Sie bestehen zu x % aus Wasser. Wasser leitet Strom ("Strom an-Strom aus" ist ein elektrisches Signal). Also ist die Annahme durchaus gerechtfertigt.
Sowas machst Du übrigens auch - also das mit den elektrischen Signalen leiten.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Rieke am 14. August 2020, 09:26:45
Was haltet ihr von der Annahme, das Pflanzen elektrische Signale leiten können? :o
Ein bekanntes Beispiel dafür sind die Mimosen. Die klappen bei Erschütterungen oder Berührungen die Blätter zusammen. Das Signal wird von den Fiederblättchen zur Blattbasis geleitet, dem Gelenk, evt. noch zu benachbarten Blättern, aber nicht weiter. Pflanzen haben kein Nervensystem oder vergleichbare Strukturen. In dem kleinen Filmchen bei Wikipedia sieht man, wie bei einem Blatt eine Fieder nach der anderen einklappt. Venusfliegenfallen nutzen einen ähnlichen Mechanismus.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Gartenplaner am 14. August 2020, 10:36:06
„Pflanzen sind durchaus intelligent“

Pflanzen unter Vollnarkose
Anästhetika wirken nicht nur bei Menschen
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 15. August 2020, 21:28:07
Hallo!
Ich weiß nicht, ob es Zimt,Zitronen oder Thaibasilikum (es ist doch Basilikum?).
Jedenfalls. Ist es normal das nach den drei Keimblättern , noch drei Blätter anstatt die üblichen zwei, wachsen?😕


Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 15. August 2020, 22:50:37
Zweite Anmerkung: Kann es sein das meine Kresse blüht?
Das wäre toll, denn ich mlöchte mich auch in der Zucht(vorzugsweise Samen) versuchen und hörte es sei schwierig Kresse im Zimmer zum blühen zu bekommen. Aber wenn man bedenkt wie heiß und sonnig es dieses Jahr ist...
Dabei ist sie erst...schätzungsweise keine 20 cm hoch...
Das wäre so toll!
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 16. August 2020, 09:28:46
Und nun folgt die dritte Frage! ;)
(Die anderen zwei sind noch aktuell).
Wann sollte man ein Pflänzchen aufgeben und wann nicht?
Ich möchte die entfernen, die keine Chance mehr haben zu überleben um den gesunden Platz zu geben.

Als Beispiel:
Viele der pikierten Pflanzen wachsen normal, andere zeigen verschiedene Schwächemerkmale(krause Blätter, schlappe Blätter...)ich habe hier noch so viele von ihnen.
Zb.
Das eine ist seit Tagen labbrig, das andere hat seine obere Hälfte verloren.
Bei einigen ist der Stiel in Bodennähe geknickt.
(Ps: kaum habe ich die Thripse unter Kontrolle  zeigen sich Trauermücken :'()

Ansonsten geht es den Pflanzen gut, es gibt noch keine Mangelerscheinungen und die Kresse blüht bald sogar .

Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Aramisz78 am 16. August 2020, 09:37:19
Wenn sie halbtot sind entfernen.
Deutlicher: wenn sie nach der pikieren in einer Woche sich nicht aufrappeln, dann kannst du sie entsorgen. Wenn es etwas besonderes, botanische Rarität wäre oder so würde ich viellecht länger versuchen. aber bei der Küchenkräuter hat es kein Sinn.
Lieber paar Pflanzen weniger abr gesund als ein haufen mickrigen...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Aramisz78 am 16. August 2020, 09:39:52
Zu der Kresse: Ja sieht so aus dass es blühen wird. Meiner hat ähnlich ausgesehen. Aber von ein Pflänchen in der Zimmer würde ich nicht so viel ertarg warten. Doch lieber für 50 Cent ein Packung samen kaufen..?  ;)

Und Der Basilikum ist normal.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 16. August 2020, 09:52:27
Hallo Aramisz78,
ja, die Erträge sind nicht hoch.
Mir geht es fürs erste nur um das Erleben, wenn man Samen erntet,lagert,beschriftet und aussät ;D
Die meisten dieser Pflanzen kenne ich nicht, es ist aus einem bunten Haufen einer Firma “Die Stadtgärtner“.
Darin enthalten sind:

Basilikum(Genoveser?)
Bohnenkraut
Dill
Lavendel
Majoran
Thaibasilikum
Zimtbasilikum
Zitronenbasilikum
Alyssum
Calendula officinalis
Chrysanthenem carinatum
Gilia tricolor
Iberis
Reseda odorata


Wobei die Basiliken einen eigenen seperaten Topf haben.
In meiner Gallerie stelle ich jeden Sonntag aktuelle Fotos rein, darunter findet man sie auch. 8)
Es würde mich freuen wenn jemand schon anhand der Fotos einige der Arten erkennen könnte.
Da viele von denen verschiedene Ansprüche haben möchte ich so früh wie möglich(jetzt erst in frühestens 1-2Monaten)
separieren und nur verträgliche Mischkulturen anlegen.

Oder kennt jemand eine Seite wo bereits jemand eine Art Fotolexikon der Setzlinge angelegt hat?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 16. August 2020, 09:59:52
Hast Du mal nach den einzelnen Bestandteilen der Samenmischung gegoogelt? Dann hätte Dir nämlich auffallen müssen, dass es kein Reseda odrat gibt. Es heißt Reseda odorata.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 16. August 2020, 10:03:23
Tatsächlich ist dies schon passiert, zum Glück berichtigt mich Google.
Ich lege mir auch ein persöhnliches kleines Symbollexikon an.
Ich habe es soeben im  Eintrag #298 korrigiert.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: zwerggarten am 16. August 2020, 10:36:51
... Dann hätte Dir nämlich auffallen müssen, dass es kein Resedra odrat gibt. ...

und du bist ganz sicher, dass die schreibweise der anderen aufgeführten arten stimmt?

bei mir schreibt sich das nämlich "chrysanthemum".

8) ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Juneberry am 16. August 2020, 10:44:46
Probier’s mal mit einer Pflanzenbestimmungs-App, z.B. der da:
https://www.chip.de/downloads/PlantNet-Pflanzenbestimmung-Android-App_135349591.html

Wenn du einfach nur mal schwätzen willst, komm in eines der Gartencafés hier im Forum. Da kannst du einen netten Plausch halten.

Ansonsten: weder Pflanzen noch Gärtnernde müssen in Echtzeit kommentiert werden. Das wäre bei der Wachstumsgeschwindigkeit der Erstgenannten auch bitter...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Albizia am 16. August 2020, 13:15:51
Die meisten dieser Pflanzen kenne ich nicht, es ist aus einem bunten Haufen einer Firma “XXXXXXX“.
Darin enthalten sind:

Basilikum(Genoveser?)
Bohnenkraut
Dill
Lavendel
Majoran
Thaibasilikum
Zimtbasilikum
Zitronenbasilikum
Alyssum
Calendula officinalis
Chrysanthenem carinatum
Gilia tricolor
Iberis
Reseda odorata

Hervorhebung von mir: die fetten XXXXX, die die Firma ersetzen, sind von mir.

Hallo Floramary,

mir ist aufgefallen, dass du in den letzten beiden Wochen nun bereits zum fünften Male die Firma, von der du die Saatgutmischung hattest, mit genauer Aufzählung der Saatkörner der auf Pflanzenstecklingenstickern aufgebrachten Samen erwähnst. Zweimal davon hast du, als deine Fragen noch in verschiedenen Unterforen waren, auch zusätzlich Fotos angehängt, mit der genauen Adresse und auch der Email-Adresse der Saatgutfirma.
.
Wir helfen dir hier, das hast du bestimmt schon bemerkt, sehr gerne bei all deinen Anfängerfragen, falls du allerdings auch noch nebenbei hintergründig die Absicht haben solltest, versteckte Werbung für diese Firma machen zu wollen, wird das hier auf Dauer bestimmt nicht funktionieren. Ich mag mich ja wirklich irren, aber die Aufzählung des Namens des Unternehmens und der jeweiligen Saatmischungen/Inhalte der "Stecklinge" kommt mir hier einfach etwas zu oft. Für die Beantwortung all deiner Fragen ist das jedoch völlig unerheblich, woher das Saatgut ist.
.
Solltest du allerdings mit der Firma in Kontakt stehen, (du erwähntest ja zumindest, dass du ihnen gemailt hast, was alles in ihren Stickern Tolles drin ist, was sie ja vermutlich selbst wissen,) darfst du ihnen auch gerne weiterleiten, dass sie hier auch die Möglichkeit haben, einen (kostenpflichtigen) Banner zu schalten, der hilft, dieses Forum zu finanzieren.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 16. August 2020, 17:30:53
Hallo :)

Eigendlich habe ich nix mit der Firma zu tun, ich entschuldige mich hiermit, wenn es den Anschein erweckt hat. :-[

Tatsächlich bin ich mir nicht sicher was ich von der Firma halten soll, da sie Samen von Pflanzen mit unterschiedlichsten Bedingungen anboten, die einem Stöckchen klebten.

Das ist meine Meinung als Laie, es kann auch völlig unproblematisch sein, wenn man sich auskennt. ;D

Ich werde in Zukunft besser aufpassen.
Oh je ich habe noch so viel zu lernen... :-\

Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 16. August 2020, 18:39:26
Hallo!
Ist es normal das nach den drei Keimblättern , noch drei Blätter anstatt die üblichen zwei, wachsen?😕
Lg

Wieso  :-\?
Ist doch toll, an jeder Etage drei statt zwei Blättchen zu haben. Außerdem: alles was Dich stört, kannst Du aufessen.  ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Albizia am 16. August 2020, 22:51:24
Eigendlich habe ich nix mit der Firma zu tun, ich entschuldige mich hiermit, wenn es den Anschein erweckt hat. :-[
....Ich werde in Zukunft besser aufpassen.
.
Prima, dann ist ja alles gut.  ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: mavi am 18. August 2020, 13:08:41
...
Oh je ich habe noch so viel zu lernen... :-\
...

Das macht überhaupt nichts. Im Gegenteil.  :)
Manchmal muss man sich nur selbst ein wenig aufmachen, um die benötigte Information zu finden. Und auf das hören, was einem schon gesagt wurde. Dazu kannst du beispielsweise den Thread mehrmals lesen, es waren schon recht hilfreiche Ratschläge dabei.
Also: nicht zuviel Sorgen machen, wenn etwas schiefgeht, nicht überfürsorglich sein (das kann man bei Pflanzen gut üben, besser als bei Menschen  :) ), Fehler als Erfahrung buchen. Du weißt dann schon mal, wie es nicht funktioniert. Manchmal ist es mühsam, bis etwas klappt, aber auch das gehört dazu (zum Pflanzen und zum Leben).

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 18. August 2020, 19:47:34
Danke mavi :)

kann mir jemand von euch anhand dieses schwummrigen Fotos sagen was der Pflanze fehlt?(Zb Sonne , Wasser, bestimmte Nährstoffe...) oder wovon sie zuviel hatte?(Sonnenbrand, Wurzelschaden...)
Oder ist dies das Werk eines Schädlings, oder eines Bakteriums,Pilzes...
Info
(Ich habe leichten Trauermückenbefall, ca 1-2 Imagos hier)

Die Stelle fühlt sich trocken an.

Ps:
Vielleicht kann jemand schon erkennen um welche es geht?
 :-\
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 19. August 2020, 20:40:42
Hilfe!
Warum ist mein Kerbel so extrem blass (fast weiß) und schrumpelig an zwei Zweigen?
Das macht mir echt Sorgen...
Nicht alle Pflanzenteile sind so...
Ist es etwas ernstes?
Soll ich diese Teile abschneiden, oder liegt das Problem(?) In der “Wurzel“?

Da ich mir ziemlich Sorgen mache werde ich, wenn nötig morgen e neuen Thread öffnen müssen, falls schnelles Handeln nötig ist.
🙂
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Natternkopf am 19. August 2020, 21:05:58
Abschneiden
Macht der Kerbel bei mir im Garten zwischendurch auch.

Grüsse Natternkopf
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 19. August 2020, 23:45:23
Danke für die beruhigende Anmerkung Natternkopf🙂
Weist du zufällig, warum er das macht?

Mir schwirrte bisher Eisenmangel im Kopf...😳

Aber falls es nur ein Schönheitsfehler ist lass ichs dran, ich bin eher der praktische Typ was das angeht😂

Ausser es schadet auf Dauer der Pflanze, das wäre was anderes (wie wenn man manche Pflanzen kürzen muss damit sie mehr Energie für Blüte u Früchte haben)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 21. August 2020, 09:30:38
Mal was anderes: Ein Apfelbaum wird ca. 10-15Jahre Alt. Ab welchem Alter ist er zu groß für einen 20 Liter Kübel und müsste in den Garten?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Apfelbaeuerin am 21. August 2020, 09:54:14
Ein Apfelbaum wird ca. 10-15Jahre Alt.

Wer sagt denn sowas ;D? Meine sind schon über 70 Jahre alt.
Aber in einem so kleinen Töpfchen wirst du einen Apfelbaum nicht länger als 1, maximal 2 Jahre halten können.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 21. August 2020, 10:50:36
Ansonsten braucht ein Obstbaum einen großen Kübel, Spezialerde und Spezialpflege. Wer sowas haben möchte, sollte sich an den großen Orangerien orientieren, wie sie mit Zitrusbäumchen & Co. umgehen.

Kerbel ist generell eher kurzlebig. Der, der im Frühjahr gekeimt ist, ist jetzt hinüber. Jetzt ausgesät, könnte er evtl. den Winter überdauern. Wobei die winterlichen Bedingungen im warmen Zimmer wahrscheinlich den wenigsten Kräutern gut bekommen.  :-\

Generell sind Pflanzen im Topf und im Zimmer sehr anfällig für Pilzkrankheiten, Spinnmilben & Co. Ich würde mich eher freuen an dem, was wächst und gut aussieht, und alles andere... wech damit.  :-X
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 21. August 2020, 12:30:13
Ist es denn schonmal bischen Vorteilhaft das wir eh im Winter kaum bis garnicht heizen,weil die Isolation so gut ist und wir eh kältere Temperaturen im Zimmer bevorzugen?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 21. August 2020, 12:50:47
Das "Wohlfühlklima" ist von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich.
.
Und es kommt nicht nur auf die Temperatur allein an, sondern auf die Kombination aus Temperatur, (Luft-)Feuchtigkeit und Licht. Und darauf, ob die entsprechenden Schwankungen dieser Gegebenheiten vielleicht sogar dem natürlichen Wachstumszyklus einer Pflanze entsprechen.
.
Trotzdem: Oft können die Bedingungen noch so ideal sein, mit der Wunschpflanze klappt es einfach nicht. Und andererseits hat man eines Tages plötzlich strahlende Kandidaten, die unter Bedingungen gedeihen, die sie lt. Literatur gar nicht überleben dürften... probier's einfach aus!  :)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 21. August 2020, 15:52:05
Zuerst: Ich danke dir das du dir soviel Zeit nimmst :)
Das alles gut klappt hoffe ich auch.

Kann mir jemand sagen, was dieser weiße Knubbel in den Paprikas ist, der manchmal schon was grünes rauswachsen hat?(er saß innen unter dem Stengel bei den Kernen)

Ich habe mal ohne Erfolgsvertrauen den in die Erde gesteckt und...es ist ein Pflänzchen daraus geworden! Dabei ist es eig schon viel zu spät😕😢

Frage:
Wodurch kann man Paprika noch vermehren als durch Samen und Stecklinge?!
War das die Plazenta und wenn ja wie soll das gehen?!

Und inwiefern unterscheidet sich das genetische Resultat durch diese drei(?) Methoden?
(Ähnlich wie beim Apfel zb.?)

Ich habe ein kleines Stück ausgegraben und fotografiert.

😳😕
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 21. August 2020, 17:46:31
Hmmm...wo anfangen?  :o ::) :-[ ;) ??? ;D

Erstmal: Plazenta gehört in den Bereich der Säugetiere.

Und bei "Steckling" bin ich mir nicht sicher, wie Du das meinst. Ich habe nämlich den Fehler gemacht, mir die Herkunftsfirma Deines Saatguts mal anzuschauen, bzw. deren Homepage. Als "Steckling" wird dort ein Pappstreifen bezeichnet, dessen Ende mit Samen beklebt ist, und den man so in die Erde steckt. Derartige Begriffsverwirrung finde ich unverzeihlich.  >:(

Stecklingsvermehrung funktioniert normalerweise so, dass man einen Trieb bei einer gut entwickelten Pflanze abschneidet, alle Blättchen bis auf die obersten abschneidet und den kahlen Stiel in die Erde steckt. Wenn man Glück hat, wachsen unter der Erde Wurzeln und es entwickelt sich eine komplett neue, schöne Pflanze. Bei Oleandern mache ich das seit Jahrzehnten so, auch bei Ananas- und Fruchtsalbei.

Die Kerne, die sich in einer Paprika befinden, sind allesamt Samen. Aus jedem einzelnen würde sich eine neue Pflanze entwickeln. Daher schätze ich, dass Stecklingsvermehrung bei Paprika normalerweise nicht praktiziert wird - Samenanzucht ist weniger aufwendig und erfolgversprechender. Was genau Du da unter die Erde gebracht hast, weiß ich nicht. Möglicherweise war ein Kern dabei, aus dem sich ein neues Pflänzchen entwickelt hat?

Und wie das ist mit den Blüten und Bienchen... das muss man Dir aber nicht erklären, oder? (Auch das ließe sich nachlesen, notfalls bei Wikipedia.)  ;) ;D

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 21. August 2020, 18:20:06
Den Begriff “Plazenta“  habe ich aber tatsächlich gefunden! (Paprika sowie Chilli) Ich konnte es auch kaum glauben. ???
Ob es aber das war was ich raushole weis ich nicht. Scheinbar gibt es das nicht bei jeder Paprika.

Google das mal, du wirst mindestens zwei Bilder mit Querschnitten davon sehen :o

Und das was ich aus  der Paprika rausgeholt habe war so etwas kugelförmig und sehr glatt. Man kanns essen.

Da dieses hier eines von wenigen war an denen wohl schon etwas grünes wuchs
Wurde ich neugierig und steckte es in die Erde... :o
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 21. August 2020, 18:23:54
Schon richtig, Floramary : Plazenta bei Früchten
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Mufflon am 21. August 2020, 18:26:04
https://www.komm-ins-beet.mpg.de/wissenswertes

Eine Seite vom Max-Planck-Institut, die Wissen über Pflanzen und deren Fortpflanzung liefert.

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 21. August 2020, 18:40:58
Das ist so spannend!

 Das bedeutet also vielleicht, das dies wirklich eine Plazenta mit inneren Samenanlagen war? Oder doch nicht?
Das was da rausgeschaut hat bereits eine Wurzel gehabt.
Ich liege bestimmt daneben, aber ich kann keine Ruhe finden ehe ich die Antwort nicht habe.

Ich würde euch zu gerne mehr Fotos zeigen, aber im Moment geht es leider nicht.
Nur soviel:
Diese kugeligen Wülste findet man manchmal an den Plazenten der Paprikas. Sie sind oft weißlich und schmecken ähnlich wie das Fruchtfleisch nur bitterer.

Ich lese gerade das was ihr mir geschickt habt, erhoffe mir trotzdem noch einige Vorschläge oder Vermutungen von euch.

Danke dafür
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: APO am 21. August 2020, 18:55:50
Vielleicht liege ich falsch aber ich dachte immer das dies Auswüchse sind die auf die optimale Aufzucht zurück zu führen sind. In den Zuchtanlagen stehen die Pflanzen oft in Glaswolle die ständig mit Nährflüssigkeit durchspült wird oder entsteht das auch bei einem individuellen Gartenanbau?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 21. August 2020, 20:25:16
Ich habe die Lösung!

Nun Googelte ich mal nach “Kugel in Paprika“
Ich habe aber warscheinlich die Lösung!
So skurill es auch ist und wir gerade bei “Plazentas“ sind...die Paprika war “Schwanger“.
Oh mein Gott ich werde die Paprikas mit etwas anderen Augen sehen!

Dann googelte ich “Paprika in Paprika“ und es kamen sehr viele Bilder von genau dem was ich hatte...unglaublich!
Es sind in der Tat so etwas wie “kleine Paprikas“ in der Paprika.
Logisch, das man es nicht bei jeder findet.

Was sagt ihr dazu?
Kann sich eine Paprika tatsächlich von Innen befruchten oder ging das ganz anders?


Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Schnefrin am 22. August 2020, 07:42:20
Paprika sind wie auch andere Nachtschattengewächse (Tomaten) selbstbefruchtbar, es braucht nicht mal unbedingt ein Insekt zur Bestäubung. Die Kerne in der Paprika sind also "fertig" zum Keimen und müssen nicht, wie die Eizelle bei Säugetieren, nochmal befruchtet werden.
Ich denke mir, wenn so einem Kern im Inneren der Paprika die Bedingungen gefallen, beginnt er eben zu wachsen.
Das ist in der Tat spannend, ich habe solche Knubbel bisher immer gegessen, muss auch mal einen in die Erde tun und schauen, was passiert.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Brezel am 22. August 2020, 10:12:18
Ok, diese "Auswüchse" im Paprika-Inneren hatte ich auch schon. Dann ist das also eine Plazenta.  :)

Die Kerne sind für mich trotzdem das Ergebnis einer bestäubten Blüte, jedenfalls unter Gartenbedingungen. Hatte auch schon Chili-Paprika-Mischlinge aus selbstgeernteten Samen.  ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 22. August 2020, 10:24:02
Die Plazenta ist die weißlich "Haut", an der die Kerne sitzen. Ich dachte bisher immer, die kleinen Paprika in der Paprika wären eine Art Zwilling. Dass daraus eine Pflanze wachsen könnte, ist mir nicht erklärlich.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 22. August 2020, 10:45:33
Ich wäre womöglich auch nie auf die Idee gekommen es in die Erde zu stecken, wenn nicht schon die “Mini-Paprika“ im Inneren gekeimt hätte!
Für nächstes Jahr nehme ich mir auch vor eine Mini-Paprika ohne Keimvorgang in die Erde zu stecken.
Ich hoffe sie überlebt es, dann bin ich gespannt auf das Ergebnis!
Am Sonntag gibt es dann ein Beweisfoto ;D
 :o
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: zwerggarten am 22. August 2020, 12:51:33
also ich gehe davon aus, dass ein paprikasame zufällig in/an dieser innenliegenden zwillingsfrucht gekeimt ist, von dir entdeckt wurde und nun in deinem topf normal weiterwächst, wie es sämlinge eben so tun. ein auswachsen von paprikaplazentagewebe wie bei meristemkulturen kann ich mir nicht vorstellen, solche gewebetriebe dürften dann vor allem auch keine keimblätter haben, das nehme ich jedenfalls stark an, denn ich kenne mich mit meristemvermehrung nur als endverbraucher aus. ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 22. August 2020, 13:04:06
Interessant,
An diese Theorie dachte ich auch schon :).
Ist der Setzling womöglich an der kleinen Paprika festgewachsen?
Wie sollte ich mit der Zwillingspaprika vorgehen?
Kann ich in diesem Stadium noch irgendwie den Samen finden?
Soll ich sie morgen beim pikieren versuchen loszuwerden, oder sie in Ruhe lassen?(Kompost?)

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: zwerggarten am 22. August 2020, 13:20:32
bestenfalls findest du die samenhülle, der same ansonsten ist jetzt der geschlüpfte sämling.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Secret Garden am 22. August 2020, 13:39:04
Vielleicht liege ich falsch aber ich dachte immer das dies Auswüchse sind die auf die optimale Aufzucht zurück zu führen sind. In den Zuchtanlagen stehen die Pflanzen oft in Glaswolle die ständig mit Nährflüssigkeit durchspült wird oder entsteht das auch bei einem individuellen Gartenanbau?
... und ich habe bisher angenommen, dass diese Knubbel in den gekauften Paprikaschoten extra hineingezüchtet worden sind, um das Gewicht der Frucht zu erhöhen. So eine "gefüllte" Paprika ist erstaunlich schwer und entsprechend teuer. >:( ;)

edit hat der Paprika ein fehlendes p nachgeliefert
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: zwerggarten am 22. August 2020, 21:36:34
das ist ja eine witzige annahme! :D >:( ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Schnefrin am 23. August 2020, 07:59:44
Die Anfänge der Meristemkultur konnte ich in einem großen Saat- und Pflanzgutbetrieb in Erfurt sehen (ist knapp 40 Jahre her  ;D), Ich erinnere mich an Glasröhrchen nit kleinen Gewebestückchen und einem kleinen Cyclamen-Blatt daran. Ich würde das schon "Keimblatt" nennen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Rieke am 23. August 2020, 09:22:33
Meristemkultur ist genau genommen wie Stecklingsvermehrung, nur ist das Stück Pflanze viel kleiner. Das erste Blatt einer Meristemkultur ist kein Keimblatt. Keimblatt ist ein botanisch definierter Begriff für die schon im Samenkorn angelegten ersten 1 oder 2 Blätter.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 25. August 2020, 15:44:37
Hallo zusammen!

Darf ich Gemüsewasser, welches aus Dosen kommt (zb. Pilzwasser) als Dünger benutzen?
Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: zwerggarten am 25. August 2020, 15:47:52
soweit ich das überblicke, ist da in der regel mindestens kochsalz drin, also definitiv nein.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 25. August 2020, 20:24:50
Hi,
Ist das denn jetzt eine Mangelerscheinung, oder ist das auch normal?
Schwefelmangel oder Stickstoff?

(Die untersten Blätter e Pflanze sind doch immer die untersten, was bedeutet eig das Stickstoffmangel schuld sein könnte?)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Zwiebeltom am 25. August 2020, 20:37:20
Nimm es mir nicht übel, aber denkst du nicht, du solltest bei und mit deinen Pflanzen mal etwas chillen?

Du ziehst da keine hochgradig empfindlichen Gewächse ran und die kommen mit Erde, Wasser, Licht und (etwas) Dünger schon ganz gut zurecht. Dass ganz unten mal ein Blatt gelb wird, ist völlig normal und kein Drama.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 25. August 2020, 20:50:50
Hallo zusammen!

Darf ich Gemüsewasser, welches aus Dosen kommt (zb. Pilzwasser) als Dünger benutzen?
Lg

Weiß Du, wie das stinkt wenn es gärt und wie faulig die Erde davon wird?

Nimm' doch strunznormales Leitungswasser, abgestanden.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 25. August 2020, 20:53:13
Wir verlieren ja auch ab und an Haare ohne deswegen gleich schwer erkrankt zu sein.  8)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 25. August 2020, 21:23:32
Entschuldigt das ich soviel frage :-[
Es ist alles so neu und spannend für mich und ich möchte möglichst viel dazulernen, am besten direkt von den Experten :-[

Das Einzige was ich zurzeit mache ist gießen,ab und an düngen, beobachten und Schädlinge zerquetschen(neben den Hausmitteln wie Knobi und Streichholz, welche ich noch holen will).Normalerweise könnte ich nichtmal einer Mücke was zuleidetun(buchstäblich, ich fange sie ein u bringe sie raus) aber wenns um die Pflanzen geht kenne ich keine Gnade!
(Es sind immernoch die Thripsen).
Kennt ihr noch Hausmittel, die den kleinen Pflanzen nicht schaden ausser die genannten und Blau/Gelbtafeln?)

Darf ich noch was fragen?
Ist es wahr das viele Pflanzen draussen auch nur mit einem bewölkten Himmel genug “Sonne“ abbekommen, solange es die richtige Strahlung ist?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: AndreasR am 25. August 2020, 21:27:48
Überlege doch mal, wo Pflanzen üblicherweise wachsen, wenn nicht der Mensch sie gepflanzt hat. Genau, draußen. ;) Und ja, auch an einem bewölkten Tag darben sie nicht, denn selbst an einem wolkigen Tag ist es draußen noch heller als drinnen, wenn die Sonne scheint. Pflanzen sind auch durchaus flexibel und können sich an die Umweltbedingungen anpassen, solange sie nicht zu extrem sind oder sich zu radikal ändern. Das können Menschen und Tiere ja auch, ist also ganz normal für jegliches Leben.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 25. August 2020, 21:50:12
Auch wenn ich selber gerne Hausmittel verwende, aber wenn die Thripse Überhand nehmen, würde ich im Fachhandel ein probates Mittelchen kaufen.

Weil, in der Wohnung mit so viel Viehzeug - da ist der Spass zuende...

Nochwas zu den Hausmitteln

Woher beziehst Du Deine Informationen z.B. Streichhölzer gegen (welche?) Schädlinge habe ich noch nie gehört/gelesen.

Selbst habe ich auf Youtube schon den größten Schwachsinn, aber auch sehr nützliches gesehen.

Aber ich würde nicht auf die Idee kommen, ausnahmlos alles aus zu probieren. ;)


Laß Deine Pflanzen einfach mal drei- fünf Tage ganz allein für sich.
Zuviel Betüdeln kann auch schädlich sein...

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 25. August 2020, 22:49:55
Dann bleibe ich dabei und töte ab und zu eine, wenn ich sie sehe.
 ;D

Ja, tatsächlich soll das was im Streichholzkopf drin ist die Viecher vertreiben. Weiß nur gerade nicht ob für Thripsen oder Trauermücken(die hatte ich für kurze Zeit)Einfach den Kopf  in die Erde u fertig...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 25. August 2020, 23:14:33
Es heißt der Thrips, die Thripse.
Ich äußere mich jetzt nicht grundsätzlich zu der Frage, ob Streichhölzer oder nicht. Aber denke einfach mal nach, wo sich die Larven der Trauermucken und wo sich die Thripse aufhalten. Und dann überlege, was Dir vorgeschlagen wurde ("einfach in die Erde stecken"). Gegen welchen Schädling könnten Sie dann eingesetzt werden?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Natternkopf am 25. August 2020, 23:17:50
Sali Floramary

Früher:
Wie nachgelesen, wäre dafür dann der Schwefel dafür zuständig.
Bei früheren Zündhölzer, ca. ein paar Dekaden her.

Also Zündhölzer mit Schwefelkopf (also heutzutage outdoor Dinger). Die dann drin lassen.

Heute:
Quarantäne der Töpfe damit die andern nicht mit Eiern belegt werden.
In Fachhandel probates Mittel kaufen.
-> Eventuell Fluggruppen absaugen zum Dezimieren.

Grüsse Natternkopf
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: APO am 26. August 2020, 10:45:06
https://www.native-plants.de/garten-tipps/schaedlinge-und-krankheiten/thripse-bekaempfen
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 27. August 2020, 14:03:05
Hallöchen,
Ganz grob
Im Internet las ich, das es für die Pflanzen zumindest “Lichttechnisch“nicht viel Unterschied macht ob sie draußen, oder hinter e Fenster stehen. Ab einer Dreifachverglasung macht es sich wohl erst bemerkbar und betroffen sind nur gewisse Wellenlängen.
Inwiefern stimmt das?(Ich habe Zweifach)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: zwerggarten am 27. August 2020, 14:05:20
es macht einen unterschied für "lichthungrige" pflanzen. dem schattengelumpe ist es einigermaßen egal. ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Mufflon am 27. August 2020, 14:13:57
Das, was gemeinhin als Zimmerpflanzen angeboten wird, ist solches "Schattengelumpe" 8), und dem ist das egal, die stehen in der Natur gefühlt fast im Dustern.
Ich habe größtenteils einen Schattengarten, da kann man sehr schön beobachten, wie tolerant Pflanzen sind.
Mir gehen jedes Jahr Pflanzen ein, mal weil es sonniger ist, als sie vertragen (Nachbar hat gerodet), mal weil es ihnen zu dunkel wird (Nachbar hat neues gepflanzt, was Licht nimmt).
Andere vertragen eine große Bandbreite an Lichtverhältnissen.
Kräuter wachsen hier größtenteils sehr schlecht, weil zu dunkel.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Bristlecone am 27. August 2020, 14:15:14
Ja, tatsächlich soll das was im Streichholzkopf drin ist die Viecher vertreiben. Weiß nur gerade nicht ob für Thripsen oder Trauermücken(die hatte ich für kurze Zeit)Einfach den Kopf  in die Erde u fertig...
Das ist ebenso wirksam wie den eigenen Kopf in den Sand zu stecken, um nicht gesehen zu werden.
Mit anderen Worten: Es ist, milde ausgedtückt, Humbug.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 29. August 2020, 18:30:24
Verstehe, Danke :)
Schaut euch mal die Petersilie an. Damals sagte man mir es sei warscheinlich e Art Sonnenschaden, nun bilden sich da kleine grüne Punkte.
Die Sonnenblume hat sie auch...und das Basilikum...

Ich habe leichten Thripsenbefall, könnte dies e Schadbild sein, oder spinne ich?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 30. August 2020, 18:46:08
Bitte helft mir, bei einen meiner Dilltöpfe herrscht...die Fusarium-Welke?
Sie welken, bröckeln und kleine “Spinnweben“ bilden sich...was ist das?
Und was mache ich dagegen?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Crambe am 30. August 2020, 18:52:17
Entsorgen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: KaVa am 30. August 2020, 18:54:23
Genau, das sind Spinnmilben. Sofort weg damit.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 30. August 2020, 20:24:59
Weg ist es, samt Topf und Erde :'( Die ersten Opfer und warscheinlich nicht die Letzten(ist zwar “nur“ Dill, aber trotzdem).
Falls sich andere Pflanzen angesteckt haben, kann man es frühzeitig behandeln?
Hat mein Feldsalat dies auch?
(Weiße Netze,Punkte,ähnl wie Schimmel) nur an den einem Blatt, hab ich entsorgt.
Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: KaVa am 30. August 2020, 20:33:42
Wenn meine Zimmerpflanzen sich Spinnmilben einfangen, stelle ich sie nach draussen in eine schattige Ecke. Die Blätter abwischen oder abspülen, wenn möglich. Das geht natürlich nur im Sommer. Im Winter gibt es die Chemiekeule. Bei Pflanzen, die man noch essen will, ist das natürlich keine Option.  :-\
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 30. August 2020, 20:57:39
 :)
Kann mir jm noch sagen was das ist?
Zusätzlich sind nun kleine schwarzgrüne Punkte hinzugekommen. Ansonsten scheinbar nix, nix gelbes, nix welkt oder trocknet...noch.
Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 12. September 2020, 16:53:02
Jetzt hat es auch schon das Basilikum! Bitte helft mir! :'(

Beschreibung: Weiße Flecken, an diesen Stellen ist die Blatthaut auch dünner.
Ausserdem überall an diesen weißen Flecken noch kleine grünliche pünktchen.
Petersilie geht schon ein...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 12. September 2020, 18:54:14
Denn wenn es etwas ansteckendes ist muss ich auch reagieren...zur Info: Ich habe ein Thripsenproblem. Die Gelbtafeln sind voll davon
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: KaVa am 12. September 2020, 19:00:16
So ein Schadbild habe ich manchmal an den Paprika im Frühjahr, wenn sie noch auf dem Fensterbrett campieren müssen. Oder kleine Tomatenpflanzen, die über Weihnachten im Palmentopf gekeimt sind, haben auch solche Flecken. Das Laub ist zart hellgrün und überempfindlich.  Daher schliesse daraus, dass es einfach daran liegt, dass diese Pflanzen nicht gut im Zimmer auf Dauer klar kommen. Ein Schädlingsbefall kommt häufig noch dazu. Bei mir sind es meistens Blattläuse.
Ich glaube es wurde schon mal angesprochen. Schau doch mal, ob es nicht in deiner Nähe eine Baumscheibe oder sowas zu betreuen gibt. Es wäre wirklich schade, wenn dein Enthusiasmus durch Misserfolge bei den Zimmerkräutern erstickt.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 12. September 2020, 19:21:06
Danke KaVa :)

Ich werde es im Frühjahr nochmal versuchen.
Bin selbst schuld, die sind in der Wohnung. Wenig Sonne nur ne kleine Pflanzenlampe.
Petersilie(Bild) ist besonders schlimm.
(Sieht man die weißen Einbuchtungen und schwarze Flecken?)

Darf ich das denn essen?
Falls ja wäre es nicht gut
1.alles abzuernten,
2.einfrieren
(3.Erde entsorgen???)

Keine Sorge, Misserfolge kratzen mich nicht, es ist ein Teil des lernens(klar, schade um die Pflanzen)

Danke :D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: KaVa am 12. September 2020, 20:45:33
Kannst du mal ein Foto von den Gelbtafeln machen? Ich bin mir nicht ganz sicher was du da drauf zu kleben hast.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. September 2020, 00:39:34
Bitte nicht auf die Haare achten :-[
Sind das Thripsen? Ich bin mir nicht sicher...habe drei Gelbtafeln und alle sind in etwa so voll...
Und die Flecken...ich las mal was über Spinnenmilben...?
Falls ihr mehr davon braucht, schicke ich welche.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: KaVa am 13. September 2020, 09:10:55
Ich glaube nicht, dass das Thripse sind. Die würde man auch auf oder unter den Blättern sehr gut erkennen können. Ich tippe da eher auf Trauermücken. Die leben im Boden und fressen an den Wurzeln.
Falls da auch noch Spinnmilben irgendwo sind, kann man sie leicht an den sehr feinen Gespinsten auf den Blättern erkennen. Muss man aber genau hinschauen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. September 2020, 12:40:09
Danke,
Das habe ich auch befürchtet.
 :'(
Welches Hausmittel wäre am geeignetsten? Ich tendiere zu Knoblauch.

Petersilie soll auch helfen...ausgerechnet diese ist bei mir am meisten an (Virus,Bakterien)???erkrankt
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 13. September 2020, 13:53:46
Mach Dir einfach einen Salat und schnippel die Kräuter rein, um dem Elend genussvoll ein Ende zu bereiten.  ;) Essen kannst Du sie ja noch.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. September 2020, 14:38:38
Das hatte ich tatsächlich vor :)
Und das kranke Basilikum kann ich einfrieren.
Aber vorher: Was sind das für Bläschen? Sieht bisher nicht nach Milben aus...?
Kann ich das denn noch essen?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Crambe am 13. September 2020, 14:47:20
Iss es einfach! Inzischen hast du ja wohl gelernt, dass Kräuter im Zimmer nicht funktionieren.
Wir hatten früher in einer Mietwohnung einen Blumenkasten auf dem Fensterbrett außen, den wir vom Runterfallen gesichert hatten. Da gedieh alles.
Vielleicht ist das bei dir auch machbar, ansonsten vergiss einfach die ganze Kräuteranzieherei im Zimmer .  Und welche Schädlinge es nun sind, ist unerheblich, weil du sie im Zimmer bei essbaren Kräutern nicht bekämpfen kannst. Geht nicht. Auch ein Lerneffekt!
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Sissi Voss am 13. September 2020, 16:05:52
Iss es einfach!...
Sorry, auch wenn die mitgegessenen Insekten und deren Gelege eine zusätzliche Eiweißbeilage bieten: Ich würde das nicht essen wollen: :-X
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Anke02 am 13. September 2020, 16:12:38
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende  8) ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 13. September 2020, 16:15:23
Iss es einfach!...
Sorry, auch wenn die mitgegessenen Insekten und deren Gelege eine zusätzliche Eiweißbeilage bieten: Ich würde das nicht essen wollen: :-X
Ach was. Erstens ist es nicht so viel, wenn ich den Gelbtafeln Glauben schenken kann und zweitens kann man doch alles abspülen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: KaVa am 13. September 2020, 16:20:24
Warum auf das zusätzliche Eiweiß verzichten.  :-X.  ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Mufflon am 13. September 2020, 16:31:56
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende  8) ;D
Nee, das heißt "Besser ein Ende den Schnecken als Schnecken ohne Ende". ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Sissi Voss am 13. September 2020, 16:40:19
Ach was. Erstens ist es nicht so viel, wenn ich den Gelbtafeln Glauben schenken kann und zweitens kann man doch alles abspülen.
Die Gelbtafeln will ich erstrecht nicht essen.  ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. September 2020, 16:41:32
Am Ende lag es schlichtweg an mehreren Gründen warum es beim Basilikum und Petersilie nicht funzte:
1.Viel zu spät gesät(erst im Juli!)
2.Zimmerkultur

Ich werde alles abernten was krank ist und einfrieren.
Morgen muss ich erstmal kleine mini Tupperdosen kaufen, für jedes Kraut das eigene.

Nä Frühjahr in der neuen Wohnung mit Frischluftgelegenheit setze ich sie wie man sollte zwischen März und Mai.

Ey ich bin aber Vegetarier!😂😂😂
Spaß beiseite.
Für mich etwas ungewöhnlich, aber kein Problem!

Frage: Die Erde muss auch weg?(gehe mal davon aus)?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Sissi Voss am 13. September 2020, 16:57:01
Lass Dirs schmecken!
Gute Nerven, einen entspannten Umzug, und viel Erfolg im nächsten Jahr!
Was wie warum nicht geht, weißt Du ja schon! Und manchmal klappt es auch nicht,  wenn man alles richtig macht.  ;) :D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 20. September 2020, 00:06:27
Hallo,
Kann mir trotzdem noch jemand sagen was diese “Pusteln“ auf dem Basilikum auf dem Bild beim Eintrage Nr
369 sind?
Danke!
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Natternkopf am 20. September 2020, 23:02:29
Welche Pusteln kann ich nicht sagen.
Jedoch: 369 ist noch essbar mit Genuss.

Grüsse Natternkopf
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 22. September 2020, 10:28:08
Hallo wieder!

Wie kann ich in diesem Zustand folgende Basiliken unterscheiden:
“Zimt“ und “Thai“(Bai Horapa oder Karapo?)
Ich weiß das die verbreitete Thaiart
nach Lakritz riechen soll. Bai Horapa (falls es diese ist!) sowie Zimt haben beide rötliche Stängel.
Aber leider kann ich sie Anhand des Geruches nicht so gut unterscheiden wie es mir lieb wäre.

Gibt es gewisse Merkmale wie man sie ausser im Geruch(Geschmack?)unterscheiden kann bevor sie blühen?
Vielleicht kleine Unterschiede in der Blattform?)
(Auf dem Foto sieht man e Mischkultur von Zimt,Thai und Zitronenbasilikum. Letzteres war leicht am Geruch zu erkennen)

Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 22. September 2020, 11:09:03
Ein Foto einer Pflanze mit rötlichem Stängel.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Erdmännchen am 22. September 2020, 15:25:55
Links ist Zimtbasilikum und rechts Tulsibasilikum zu sehen
Und Foto von Post 369 zeigt Oedeme. Entstehen meist wenn zu viel gegossen wurde.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 22. September 2020, 22:31:48
Ui das nenn ich mal ne Antwort!
Tulsi? Von dem Anbieter hies es da ist nur Genoveser,Zimt,Thai und Zitronenbasilikum drin ???
Was kann ich gegen Ödeme tun?(Kann ich?)
Oder reicht es nur wieder weniger zu
giessen?

Danke!
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Erdmännchen am 23. September 2020, 12:26:55
Bitteschön. Ja, einfach erstmal weniger giessen. Und beobachten.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 24. September 2020, 20:02:50
Na, wie findet ihr das?(Dieses Holzregal habe ich vorzeitig zum Geburtstag bekommen).

Es muss vor allem noch das Lichtproblem gelöst werden, ich hole mir weitere Lampen.

Könnt ihr mir noch Tipps geben wie ich das alles optimieren kann?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 25. September 2020, 11:17:22
Hallo,
Ist die Kressenshote (unten im Bild) erntereif, oder
sollte sie noch gelblicher werden?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 25. September 2020, 12:23:51
Und weiter gehts mit der nächsten Frage ;D

Sieht dies nach einem Thripsenbefall aus?(Basilikum)
Oder gibt es andere Gründe für dieses Schadbild?(Pilze,Viren...?)
Ich konnte noch keine Larven entdecken und die ausgewachsenen Tiere auf den Gelbtafeln meintet ihr, seien Trauermücken.

Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Schnefrin am 29. September 2020, 18:37:58
Für mich ist das ein völlig normaler Zustand eines Basilikumblattes unter suboptimalen Anzuchtbedingungen - vielleicht zuviel Feuchtigkeit und auf jeden Fall zu wenig Licht. Der Neuaustrieb in den Blattachseln sieht gesund aus. Ich bin mir nicht sicher, ob Du die Thripsfrage nicht ein wenig überbewertest.
Boden - auch ganz normale Blumenerde - ist ein Biotop. Es wimmelt darin von Mikroorganismen und anderen kleinen Lebewesen mit null bis 100 Beinchen. Da kommen natürlich (!) auch Thripse vor, das ist normal.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Erdmännchen am 30. September 2020, 10:31:17
Sieht dies nach einem Thripsenbefall aus?(Basilikum)
Oder gibt es andere Gründe für dieses Schadbild?(Pilze,Viren...?)

Ja ganz eindeutig das Schadbild eines Thripsbefalls.

Ich weiß auch nicht, wie man das als normal interpretieren kann😣 genauso wie das Vorkommen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 30. September 2020, 10:57:18
"Normal" ist, dass sich Schädlinge gut vermehren, wenn die Bedingungen für die Pflanzen suboptimal sind. Davon ist im ganzen Thread von Anfang an die Rede. Ich würde alles entsorgen/ essen, die Erde auch entsorgen, die Pötte säubern und im Frühjahr - sofern es bessere Anzuchtmögkichkeiten gibt - von vorn beginnen, diesmal mit mehr Wissen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 30. September 2020, 13:53:04
Anzucht in der Wohnung - meiner Meinung nach von vorn herein zum Scheitern verurteilt.

Habe ich selbst früher oft versucht und es war immer ein Desaster.

Heizungsluft, Kochdämpfe und stehende Luft sind insgesamt die Eintrittspforte für Schädlinge und schlechtes Wachstum.
Mit einer Pflanzenlampe (außer, Du kaufst ein teures Hochleistungsmodell) wirst Du nie die Bedingungen hinbekommen, die Du z.B. draußen auf dem Balkon hättest.

Nicht umsonst betreiben z.B. Indoor-Hanfzüchter einen immensen Aufwand um ihre Pflanzen durchzubekommen.
Wenn Du dich mal im Netz über Hanfanzucht im Haus beliest, kannst Du ungefähr abschätzen, wie empfindlich Pflanzen sein können.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 01. Oktober 2020, 13:31:23
Verstehe :)
Also insgesammt eher schwierig. Dennoch durfte ich auch schon kleine Erfolge verbuchen: Die Kresse und das Zitronenbasilikum blühte bereits und nun werden die Kapseln bald abgeerntet. Das hoffte ich noch bei einigen der Pflanzen zu erreichen.
Hier noch ein neues Bild einer vernünftigen “Blauweißlicht“ Lampe. ;D
(Ps: sie lässt sich auch auf reines Blaulicht umstellen)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 01. Oktober 2020, 13:35:53
Und das Gesammtbild vor 1Woche (mittlerweile stehen jetzt die Sonnenbliume und der Chilli etwas weiter weg)
Die meisten versorge ich mit Blauweiß
fast den ganzen Tag bei bewäölktem Wetter und die Sonnenblume hat nun das kleine Rotlichtlämpchen (Siehe Technikhgallerie) zusätzlich ganz für sich. ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Juneberry am 01. Oktober 2020, 13:41:26
Wo läuft dir denn das Wasser hin, wenn du gießt? :o

Deine Sonnenblume wird sich auf jeden Fall recht schnell den Kopf anhauen... ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 02. Oktober 2020, 11:09:31
Sie und die Chilli steht mittlerweile etwas außerhalb des Gerüstes und bekommt ihr eigenes Rotlicht von meiner kleinen mobilen Leuche zusätzlich. (Siehe rechts im Bild)
 :D

Anderes Thema, Trauermücken:
Was haltet ihr von Quarzsand, Nematoden und Streichhölzern?(ist letzteres nicht schädlich für Pflanzen?)

Gelbtafeln habe ich schon und überlege mir den Quarzsand und Nematoden vom Baumarkt zu holen...ich weiß es nicht, ich habe viele Jungpflanzen hier...
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 03. Oktober 2020, 21:21:21
Ausserdem habe ich wohl Trauermücken und Thripsen im Übermaß. Letzteres erkennt man am Schadbild und den kleinen gelben Larven die manchmal auf den Blättern rumkriechen. Hier ein Foto von e Gelbtafel.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Bristlecone am 03. Oktober 2020, 21:41:15
Was haltet ihr von Quarzsand, Nematoden und Streichhölzern?(ist letzteres nicht schädlich für Pflanzen?)
Nur wenn du sie anzündest!  ;)
Ansonsten sind Streichhölzer als Pflanzenschutzmittel wirkungslos.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 05. Oktober 2020, 09:28:33
Danke :)
Nun wurde was anderes:
Was ist das?
Meine App “Flora incognita“(wer kennt sie?) hat diese Pflanze als “Salbei Gammander“ zu 96% erkannt.
Sie wächst im Wald.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: lonicera 66 am 05. Oktober 2020, 09:51:34
Auf Deinen Bildern sieht man, die Pflanzen stehen sehr dicht beieinander, das schafft schon ein kleines, feuchtes Mikroklima.
Da wundert es nicht, daß Du so viele kleine Mitbewohner hast, sicher mit der Blumenerde eingeschleppt.

Wozu hast Du eine Sonnenblume im Oktober? Die werden gerne mal 3 Meter hoch und wo parkst Du die dann?

Aber Hut ab, Du gibst nicht auf, gell?
 
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 05. Oktober 2020, 09:55:50
Was ist das?
Meine App “Flora incognita“(wer kennt sie?) hat diese Pflanze als “Salbei Gammander“ zu 96% erkannt.
Sie wächst im Wald.
Ich habe damit noch nicht zu tun gehabt.
Aber ich habe noch einen kleinen Rat: Achte auf Rechtschreibung, sonst wirst Du beim Googeln nichts finden. Es heißt Gamander (Salbeigamander oder Salbei-Gamander) mit einem m, botanisch übrigens Teucrium scorodonicum.  ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: mariekäfer93 am 05. Oktober 2020, 10:43:58
Würde auch versuchen den einzelnen Pflanzen vielleicht etwas mehr "Luft" zu geben - bei mir hat das sehr geholfen.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: fips am 05. Oktober 2020, 10:47:30
Als Salbei-Gamander kann man schon das Richtige finden, so es denn einer ist....
 Teucrium scorodonia .... ;)
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 08. Oktober 2020, 19:38:19
Danke für die vielen guten Antworten. Ich werde mir jeden Rat zu Herzen nehmen.
Habe bereits die Kamille wegwerfen müssen, sie hat es natürlich nicht geschafft. Aber auch der Rest hält sich tapfer. Sobald vieles davon Samen produziert, oder wie die Kamille nicht mehr zu retten ist werde ich es vollständig abernten oder wegwerfen, aber bis dahin... Die Sonnenblume wird nicht viel höher als diese ca. 30cm, mittlerweile blüht sie schon ;D.
Und um für Luft zu sorgen habe ich wieder ein paar Pflanzen verschenkt.
Die Zitronenmelisse übrigens scheint von alldem Ungeziefer völlig unbeeindruckt...warum auch immer.

Seit ich die Leuchte habe wachsen die Pflanzen wieder viel besser und strecken ihr sogar die “Köpfchen“ entgegen. ;)

Etwas anderes: Was ist das?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: fips am 09. Oktober 2020, 12:49:11
Vielleicht ein Grashüpfer, der sich für biologisches Gärtnern interessiert?  :-X ;D
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 10. Oktober 2020, 10:37:38
Das habe ich auch vermutet ;D
Aber nun das andere:
Warum glaubt ihr lassen die Viecher die Zitronenmelisse scheinbar in Ruhe?
Sie gedeiht prächtig und hat eine sattgrüne Farbe...kaum ein sichtbares Schadbild....bestimmte Stoffe der Pflanze, Öle?Oder ist sie kräftig genug?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: AndreasR am 10. Oktober 2020, 10:50:01
Zitronenmelisse läuft hier im Garten eher unter "Unkraut", wuchert wie blöd, sät sich massenhaft aus, verträgt jegliche Trockenheit, wächst im Schatten praktisch genauso gut wie in der Sonne. Ich denke schon, dass die ätherischen Öle Schädlinge abhalten, insgesamt also ein denkbar robustes Kraut.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Erdmännchen am 17. Oktober 2020, 17:06:34

Etwas anderes: Was ist das?

Das ist eine Zikade, Empoasca decipiens könnte in Frage kommen.

Foto ist leider nicht mitgekommen. Aber ich denke es ist klar was gemeint war.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. November 2020, 12:46:28
Hallo zusammen!

Diese Chilliart ist unbekannt. Wann kann ich ernten, falls es eine grüne Sorte ist?
Ich las bereits: Durch Druck(gibt sie nach ist sie reif) oder schwarze Flecken?
Vl kann sogar jemand von euch erkennen welche Art es ist?(Höhe ca. 30-40cm, Blätter Eiförmig).
Chilli fast 1 Zeigefinger lang.

Lg
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 13. November 2020, 15:06:41
Ich kenne keine Sorte, die im reifen Zustand solch grüne Schoten hätte. Wie lange hängen sie schon?
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: APO am 13. November 2020, 15:17:33
Ich denke die Färbung hat etwas mit dem Reifegrad zu tun
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 13. November 2020, 17:48:22
Das meinte ich.
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: Floramary am 13. November 2020, 18:24:10
Das Bild ist vom 28.10.
Also etwa 2Wochen😕
Titel: Re: Schneckenklee und Basilikum - Floramarys Gartenfragen
Beitrag von: oile am 13. November 2020, 18:29:54
Es wird noch eine ganze Weile dauern,  bis die reif sind.