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Pflanzenwelt => Obst-Forum => Thema gestartet von: Rib-isel am 18. September 2020, 16:23:06
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Am Sonntag geht es ab zur angeblich Deutschlands größte Birnenstreuobstwiese in Obereisenhausen. Ich freue mich schon. Das wächst all dort:
https://www.birnenwiese.de/birnenwiese/birnensortengarten-obereisenhausen/was-w%C3%A4chst-wo/
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Verschollene Birnensorte Idaho
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Idaho
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Idaho
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Wie schmeckt sie denn, die Idaho? Und ist die jetzt reif?
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Die Früchte müssen noch nachreifen. Ich hab sie noch nicht probiert. Genussreife etwa Ende Oktober. Pflückreife Ende September.
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Die Laubfarbe überzeugt - Birne v. Tongre
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Sehr gut tragend, die Baronsbirne. Kochbirne. Pflückreife Oktober, Vereibeitungsreife Dezember bis März
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Kaum eine schönere Berostung gesehen. Triumph von Jodoigne - Tafelbirne Plfückreife Oktober, haltbar bis Dezember.
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Das sind ja wirklich tolle Fotos, die zu einem Besuch des Birnensortengartens einladen. Hattest du dort eine Führung oder konntest du dich auf eigene Faust umsehen?
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Danke! Ich hatte keine Führung. Die Wiese ist frei begehbar. Infos auf deren Seite, hier im ersten Post verlinkt.
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Auch gut im Ertrag, Diels Butterbirne. Gute Tafelbirne an ensprechenden Standorten. Pflückreife: mitte Oktober; Genussreife: ende Oktober bis mitte Dezember.
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Das klingt alles super interessant, da würde ich in den nächsten Wochen gerne mal langlaufen, aber leider liegt Obereisenhausen nicht so recht in meinem Aktionsradius. Da muss wohl mal ein kleiner Umweg her.
Hast du zufällig auch Bilder von der Ananasbirne von Courtray?
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Nein, ich habe keine Bilder von Ananasbirne von Courtray.
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Schade, hatte nur auf der HP gesehen, dass die dort auch steht.
Aber lass dich bitte nicht bremsen, weitere Bilder zu zeigen!
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Auch auf der Birnenwiese gab es Sortenverwechselungen/Fehllieferungen. General Totleben war hier bergamottenförmig.
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Dennoch eine schöne, große Birne.
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Eine Birne habe ich am 20.09.2020 mitgenommen. Gestern 13.10.2020 habe ich sie gegessen, da die Haut langsam einfiel. Sie schmeckte sehr gut. Sehr aromatisch, süß. Halbschmelzend bis schmelzend.
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Win kleines Manko waren die 0,5 cm im Durchmesser großen Steinzellen-zusammenschlüsse.
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Die Birne war komplett samenlos.
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Eine Birne habe ich am 20.09.2020 mitgenommen. Gestern 13.10.2020 habe ich sie gegessen, da die Haut langsam einfiel. Sie schmeckte sehr gut. Sehr aromatisch, süß. Halbschmelzend bis schmelzend.
sieht für mich aus wie deutsche Nationalbergamotte
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Parthenokarpie verändert doch die Form, vielleicht liegt es ja daran.
Allerdings kenne ich die dann eher länglicher als normal. Letzte Woche habe ich ein Paar Harrow Sweet gekauft, alle walzenförmig, fernab ihrer sonstigen Form, alle ohne Samen.
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Die deutsche Nationalbergamotte ist nur sehr samenarm bis samenlos das ist wahr, aber Parthenocarp, nein.
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Auf den Gedanken, dass die Parthenokarpie die Form verändert haben könnte kam ich auch, möchte dies aber vorerst ausschließen. Der Baum trug reichlich Früchte, die ausschließlich diese Form besaßen. Das hier und da die falschen Sorten gepflanzt worden sind, ist auch den Unterhaltern der Wiese bekannt. Dieses Jahr war ein gutes Birnenjahr. Die Blüte kam gut über die Spätfröste. Auch eine Befruchtungsproblematik dürfte ausgeschlossen werden. Es gibt also nach meiner Ansicht keinen Grund warum General Totleben heuer nur parthenokarpe Früchte haben sollte.
Die Nationalbergamotte hatten sie dort ebenfalls. Im Birnensortenbestimmungs-Thread postete ich meine Birne, von der ich dachte, dass es die Nationalbergamotte sein könnte. Dem entsprechend habe ich auch ein genauen Blick auf die Nationalbergamotte geworfen. Die Nationalbergamotte war im Reifegrad dieser abgebildeten weit hinten dran. Auch Form und Schale war dieser deutlich unterschiedlicher. Daher meine ich nicht, dass dies eine Nationalbergamotte ist. Auch das Starke Aroma spricht nach meiner Meinung nach gegen die Nationalbergamotte