garten-pur
Pflanzenwelt => Arboretum => Thema gestartet von: dirk am 15. August 2005, 19:50:39
-
Von diesem Strauch sah ich einen wundervollen Hochstamm voll mit Knospen oder Früchten (keine Ahnung was es war), die tatsächlich wie Pfefferkörner aussahen.
Mit Winterschutz scheint der Mönchspfeffer winterhart zu sein. Ich werde es ausprobieren! Auf dem Etikett steht Heilpflanze, weiß jemand wofür? Hat ihn schon jemand durch den Winter bekommen?
Gruß Dirk
-
Ups, das mit der Heilpflanze habe ich grade bei den Kräutern gefunden...
Dirk
-
Den habe ich schon seit etlichen Jahren im Topf, er wird immer im kalten Gewächshaus überwintert. Ich wage es immer noch nicht ihn auszupflanzen. Irgend jemand hier im Forum, weiß aber von Gegenden, wo er seit Jahren im Freien wächst. Wenn ich mich nicht irre, war das jemand aus einer Weinbaugegend.
Meiner müsste demnächst die Blüten öffnen.
LG
carlina
-
Ich habe die weiss blühende Form, überwintere ihn auch im Keller und halte ihn in einem Kübel. Ich trau mich einfach nicht ihn auszupflanzen. Der weisse soll eh noch etwas empfindlicher sein.
Meiner beginnt jetzt gerade zu blühen.
LG, Bea
-
Dann sind die Pfefferperlen wohl Knospen...
Ich wohne ja in einer Weinbaugegend, da bleibt er dann einfach draussen! Wie groß sind eure Exemplare denn?
Gruß Dirk
-
Meiner geht mehr in die Breite. Er ist jetzt drei Jahre alt und ist ca 75cm hoch.
Weisse werden aber glaube ich auch nicht so gross wie die violett blühenden.
LG, Bea
-
Bei mir hat der Möchspfeffer im Freien überwintert, allerdings im Windschatten einer Buddeleja. Ich habe ihn mir letztes Jahr gekauft und er ist etwa einen halben Meter hoch. Bei mir müssen Pflanzen mindestens 3 Jahre stehen, bevor sie loslegen.
-
Ich habe ihn mir letztes Jahr gekauft und er ist etwa einen halben Meter hoch.
Meiner ist nicht viel höher, obwohl er jetzt ins fünfte Jahre geht. Ich habe ihn aber auch beschnitten, weil er mir zu sparrig beim Einwintern war. Ich bin gerade hinausgelaufen- und habe ihn im Halbdunkel fotografiert, Dabei habe ich festgestellt, dass ich maßlos übertrieben habe, was die Blüten angeht. Síe sind gerade mal sichtbar! Gegossen werden musste er auch, heute war es ungewöhnlich warm hier...umtopfen müsste ich eigentlich auch...
LG
carlina
-
Der ist ja klasse gewachsen, Carlina! Ein richtiger kleiner Baum.
-
Von diesem Strauch sah ich einen wundervollen Hochstamm voll mit Knospen oder Früchten (keine Ahnung was es war), die tatsächlich wie Pfefferkörner aussahen.
Ein Vitex als Hochstamm?
Weiss jemand, worauf der veredelt wird?
Grüsse,
Sepp
-
Vitex als Hochstamm hab ich in einem Forum gesehen, entweder hier oder im Paralleluniversum, ich weiß nur nicht mehr, wo & wie zu finden.
Mein ganz gewöhnlicher Vitex war über den Winter in einem geschützten Eck im Topf draußen, sitzt jetzt in der Erde und beginnt zu blühen - mehr Sonne hätt er halt gerne.
-
Vielleicht gehe ich nur zu sehr von meiner Gegend aus, wo Vitex meist nicht so hoch wird, dass man da auch nur ein Halbstamm draus machen könnte...
Oder ist nur Stämmchen gemeint? So 60-90cm?
Sepp
-
Soweit ich das Bild dazu in Erinnerung hab, war der Baum geschätzt um bis über 3 Meter hoch. Er war allerdings das Ergebnis SEHR langer (jahrzehntelanger?) Mühen.
Die wilden Vitex, die ich verschiedenenorts in Griechenland gesehen hab, waren allerdings keine Hochstämme, eher große Sträucher, bisweilen übermannshoch.
Hochstamm dürfte also eine "Krampfform" sein, analog wie Wisteria-Hochstämme udgl. ::)
-
Das war wohl doch eher ein Stämmchen. Ich schätze mal so 90cm. Diese Form passt aber ziemlich gut zur Pflanze, finde ich.
Ist das denn auch die Wildform die ich da erstanden habe oder gibt es verschiedene Züchtungen?
Gruß Dirk
-
Es gibt offenbar Zuchtformen, Praskac z.B. führt einen weiß blühenden und einen breitblättrigen Vitex.
-
Es gibt offenbar Zuchtformen, Praskac z.B. führt einen weiß blühenden und einen breitblättrigen Vitex.
So einen breitblättrigen habe ich (var. latifolia)
-
Und hier noch eine aktuelle Gesamtansicht. Der Vitex hat den Winter ohne Schutz draußen verbracht.
-
Wundervolles Exemplar, hat viel größere Blütenstände als meiner! :)
Und meiner blüht hier immer noch nicht!
LG
carlina
-
Carlina,
ich hatte meinen 1 Jahr im Topf, das war enttäuschend. Seit er ausgepflanzt ist, hat er richtig losgelegt! Ich wohne übrigens nicht in einer Gegend mit Weinbauklima, allerdings steht er, wie man auf dem Bild oben sieht, ziemlich nahe am Haus und bekommt auch nicht viel Nässe im Winter ab, weil er z.T. unter dem Balkonvorsprung steht.
-
Carlina,
allerdings steht er, wie man auf dem Bild oben sieht, ziemlich nahe am Haus und bekommt auch nicht viel Nässe im Winter ab, weil er z.T. unter dem Balkonvorsprung steht.
Die besten überdachten Plätze bzw. Hauswandnähe, sind bei mir schon vergeben (Ponicirus,Cistus+ Romneya+Tomaten+ Paprika im Kübel)) ??? Ich werde mir nächstes Jahretwas einfallen lassen und mein Vorhaben umsetzen, ihn auszupflanzen. Mal sehen, ob meiner dann auch so schön wird wie der deinige!
Hat deiner schon einmal Samen angesetzt?
LG
carlina
-
Hat deiner schon einmal Samen angesetzt?
Ich glaube nicht, habe allerdings auch nicht danach gesucht...
-
Aussaat scheint sogar leichter als Stecklinge zu gelingen, Lisl wollte schon letztes Jahr Samen und ich hatte es leider vergessen :(
Ansonsten gibt es Tage, da wünscht man sich mutterseelenalleinstehend!!
Z.B. wenn eine Katze in einen Blumenkübel gepinkelt hat, oder wenn der GGGG, nicht gottgleicher Göttergatte sondern gemeinsam gärtnernde Gartengnom >:(, zwar nicht ins Beet pinkelt, aber einen kurz vor der Blüte stehenden, an einem absolut unnützen unbenutzten Weg wuchernden, herrlichen Mönchspfeffer bis auf eingie wenige Äste zusammenrodet.
Als alte Hexe kann ich mich ja immerhin bestens rächen!
Lisl ich denk dran - und hoffe, dass ich genug Samen "für dich" übrig haben werde 8) ;D
liegrü g.g.g.
der klägliche Rest!
(http://www.directupload.net/images/050823/temp/Fd2LEx86.jpg)
-
....den kläglichen Rest hätte ich auch gerne! ;D
Sind die Samen das was wie Pfefferkörner aussieht? Oder sind das die Knospen?
Gruß DIrk
-
Als alte Hexe kann ich mich ja immerhin bestens rächen!
Tolmie, ich trau mich das hier jetzt fast nicht zu sagen, aber mit dieser Zauberpflanze fügst du dir selber Schaden zu ! :-[
Lisl ich denk dran - und hoffe, dass ich genug Samen "für dich" übrig haben werde 8) ;D
Tolmie, ist ja alles gewachsen, hab sogar schon welchen weiter gegeben ;) Da wächst bald einer auch in Tirol ;) ! Waren das Bodentriebe von dir? Jedenfalls ist alles gewachsen und treibt bereits neue Blättchen :D !
der klägliche Rest!
So ein kläglicher Rest :-\ ! ;D
Lieben Gruß und danke nochmals, Tolmie! Lisl
-
Lisl, kaum zu glauben, ich hab schon so oft Stecklinge versucht, und an deinem waren doch kaum Wurzeln dran :D ansonsten *ganzdummguck* ja warum ;D ich nehms doch net...... ;D
Dirk, ja wie Pfefferkörner ich habe sie noch nie gesammelt - bisher - ;D
Den letzten mir begegnenden V. latifolia habe ich ja stehen lassen, weil er einerseits so hochgepuscht außerdem sehr hellblau wirkte und bereits am Abblühten war, aber ich muss sagen, ich glaube den nächsten nehm ich mit.
Pinats Bilder machen doch einfach Lust auf einen weiteren....
liegrü g.g.g.
-
mensch tolmie...den pfaffenpfeffer habe ich mir heuer auch gegönnt...typ latifolia. der macht sich prächtig + blüht auch schon. habitus, blatt + blüte gefallen mir prima. was meinst du...wohne ja nicht in deiner sonnenecke...muss ich den im winter einwickeln...habe so ein weißes schutzfließ.
-
Ich weiß es nicht Norbert, ich habe keine Ahnung, unsere Sträucher sind fast 20 Jahre alt. Ich kann mich erinnern, dass sie in jungen Jahren zwei mal sehr stark zurückgefroren sind. Jedesmal nach einem Umpflanzen. Meine stammen aus einer Budapester Gärtnerei, ich könnte mir vorstellen, dass der latifolia sogar noch etwas empfindlicher ist, das ist aber nur Bauchrednerei ;D
Ich würde ihn auf alle Fälle zumindest die ersten zwei Winter sehr gut einpacken.
Zeig doch mal bitte Bilder, zum neiden ;D, wie blau ist denn deiner, auch eher hell?
-
Auf dem Etikett steht Heilpflanze, weiß jemand wofür?
Gruß Dirk
Hallo!
Ich bin zwar nur Lilien-, Orchideen- und Corydalis-Hobbygärtner, aber die oben stehende Frage kann ich zufällig beantworten - da weiß ich ziemlich genau Bescheid:
Der Mönchspfeffer ist eine Pflanze, die besonders reich ist an hormonähnlichen Substanzen (insb. die Samen), die bestimmten menschlicher Hormonen ähnlich sind. Die Wirkung beim Mann ist eine Beruhigung der Libido. Deshalb würzten früher die Mönche ihre Speisen mit den pfefferartig schmeckenden geriebenen Samen (daher der Name Mönchspfeffer).
Bei Frauen entfaltet der Mönchspfeffer eine echte Heilwirkung, da er sehr gut (sogar klinisch getestet) Mensis-regulierend wirkt. Dies insbesondere bei Regelbeschwerden infolge Gelbkörperschwäche (Corpus luteum-Insuffizienz, Prämenstruelles Syndrom PMS). Sogar bei Kinderwunsch wird er inzwischen eingesetzt, da er durch die hormonregulierende Wirkung i.d.R. die Bildung eines gesunden Gelbkörpers nach dem Eisprung unterstützt, was der Einnistung des Embryo in die Gebärmutterschleimhaut unterstützt.
Es gibt dafür entsprechende Medikamente auf Mönchspfeffer-Basis, wie z.B. Agnucaston oder Agnosil. Alternativ kann man auch Duphaston-Tabletten verabreichen, die das frühe Absterben des Gelbkörpers durch direktes Zuführen von Gelbkörperhormon kompensieren.
Hoffe es war nicht abschreckend ausführlich ;D
LG
WinWen
-
Hallo Winwen! Vielen Dank für die Erklärung! Da hab ich dann wirklich ein interessantes Gewächs ergattert.
Gruß Dirk
-
Es gibt offenbar Zuchtformen, Praskac z.B. führt einen weiß blühenden und einen breitblättrigen Vitex.
auch die Arche Noah hat den v.a. im programm, in einem gut passenden substrat 8).
lg, brigitte
-
uii, in diesem thread kommt eine menge zusammen. zunächst mal zur erinnerung an ein bild eines phantastischen vitex agnus-castus.
ihr habt recht: es wahr wohl jahrelange pflege notwendig, damit der besagte vitex diese formen annahm. er muss tatsächlich über 3 m hoch gewesen sein. zur allgemeinen aufklärung. es handelt sich um eine aufnahme eines mönchspfeffer, der in einem istanbuler garten steht. wunderschön in baumform, in voller blüte. wer vitex nur von diesem foto kennt, würde nie glauben, dass es sich eigentlich um einen strauch handelt. er wurde auch nicht veredelt, sondern in mühevoller kleinarbeit "hoch"erzogen. der besitzer ist "preacherman". trotz mehrmaliger versuche ihn über diverse mailadressen zu erreich schlug leider fehl. vielleicht taucht er ja mal wieder auf. ich würd' ihm gern eine kleine birke schicken ....
@tolmiea: gibts auch was gegen vergesslichkeit ;D
Lisl wollte schon letztes Jahr Samen und ich hatte es leider vergessen
Tolmie, ist ja alles gewachsen, hab sogar schon welchen weiter gegeben Da wächst bald einer auch in Tirol!
:-X :-X ohne weitere worte *ROFL*
@tolmiea - die zweite:
ich habe ja auch einen von tolmiea bekommen (tolmi, du erinnerst dich ... gell ;D). der war in bester baumschulqualität. ich denke, es handelste sich um einen absenker. seit damals kultiviere ich ihn in einem großen container und schleppe ihn im winter in den letzten winkel meines kellers. er entwickelt sich jedes jahr in der prallsonne bestens. setzt jetzt gerade seine blütenstände an. bei mir ist er jedes jahr noch später drann als gewöhnlich, heuer umso mehr, da wir noch im mai morgenfröste hatten und er das wohl alles abgewartet hat.
ad "die art" und "latifolia": nebst tolmis budapester herkunft (super, dieses faktum blieb mir bis heute verborgen .... oder ich habs vergessen 8) habe ich auch seit vorigem jahr einen 'laitfolia'. diesen hab ich gleich mal ausgepflanzt. er hat auch bei mir den winter überstanden. ich hatte ihn sehr gut gemulcht. bin mal gespannt, wie die heurigen triebe (er ist jetzt einen halben meter hoch) den kommenden winter überleben werden. von diesem ergebnis wird auch abhängen, ob der ungar in steirischer freilanderde wird wurzeln schlagen dürfen.
bei dem 'latifolia' bin ich mir aber nicht sicher, ob es ein solcher ist. den seine blätter sehen denen des budapester vitex (der die art sein soll), täuschend ähnlich. letzterer hat mindestens genauso breite blattlappen.
.... und jetzt kommt plötzlich vage erinnerung an den letzten sommer hoch (ich scheine ja doch noch kein hoffnungsloser fall zu sein .... (na ja, das wird sich bei der nächsten blüte zeigen) ): ich meine mich erinnern zu können, dass der vermeintlich als 'latifolia' etikettierte weiß blühte ..... :D
-
??? warum denn "ROFL", lieber Neffe? Wenn du eh ein paar davon hast!?
LG Lisl
-
Junger Mann, net mal so schnell mit de Gäul! ;D
Den Samen von Lisl hab ich vergessen, deswegen habe ich verzeifelt nach einem bewurzelten Stück gebohrt, und irgendwie hat sie es geschafft dieses Stück Wurzeltrieb ohne Haarwurzeln am Leben zu erhalten. Und ich führe zwar keinerlei Listen, geschweige denn merk ichs mir, aber da dieser Strauch bei mir aufgrund der tiefen Wurzeln, so schwer für einen Ableger zu stechen ist, bist du und Lisl halt die einzigen..... tja, ich liebe halt die Österreicher ;D
Fein wenn er schon weitergewandert ist. Bernhard pflanz ihn doch endlich aus......allerspätestens im Frühjahr!
Morgen bin ich auf der Ega, und hoffe mir läuft ein dunkelblauer latifolia über den Weg.... ;D
Einen Vitex trifoliata variegata habe ich schon.... :)
liegrü g.g.g.
-
ok ok ... dann hab ichs falsch verstanden. dachte schon an rieselnden kalk :-X *scherz* lisl, hat sich ja jetzt geklärt!
tolmi, ich werde das nächtes frühjahr in erwägung ziehen .... ist mir eh schon fast zu schwer zum schleppen .....
-
ach, und zu meinem variegata sachst nix *schluchz*
-
doch, doch ... es hat mir nur die schrift verschlagen 8) wo hast denn den ausgegraben? pflanzt du ihn aus?
der bärtels kennt ihn nicht. da ist neben dem agnus-castus nur noch ein negundo zu finden. btw sind darin beide nur mit whz 8b angegeben.
-
Im botanica gibt es noch
V. lucens (ein immergrüner baum, der im winter leuchtend rot oder rosa blüht und im frühling große rote steinfrüchte trägt.blätter bestehen aus drei bis fünf großen ovalen bis runden abschnitten mit gewelltem rand - nicht wh), weiters:
V. negundo ] aus süd- und ostasien mit langen, tief eingeschnittenen aromatisch duftenden oberseits dunkelgrünen, unterseits hellen, pezigen teilblättchen, die dunkelroten blüten duften, erscheinen im frühling.,
V. trifolia von den küsten ostaustralien und südostasien hat meist dreiteilige auf der oberseite mittelgrüne, unterseits pelzige blätter und blüht auf weißen blütenstielen vom späten frühjahr bis zum herbst, schwarze früchte."Purpurea" hat rotviolette blattunterseiten, Tolmieas "Variegata" hat leuchtendgrüne, hellgelb geränderte blätter. in unseren breiten ist die pflanze nicht wh.!
LG Lisl
-
Für Dirk und alle Anderen: ein Vitex im Stauden-Sichtungsgarten in Weinheim, aufgenommen am 13. d.M.
Die Ausdehnung dürfte gut 2 m betragen haben und die Höhe ebenfalls.
LG kat
-
Das ist wirklich zum Haareausrupfen... Das ist die einzige Pflanze, die ich nach 6 Jahren Nichtblühen und 6 Jahren GH rein,- GH raus geschleppt zu haben , schliesslich entsorgt habe . Mit etwas mehr Geduld meinerseits hätte es vielleicht doch noch geklappt. Das Teil war immerhin schon 1m hoch und sicher 70cm breit. Schade, weg ist weg. :'(
-
Was für ein Monster, Karin! Herrlich! Hoffentlich wird mein Exemplar nicht so riesig! Irgendwie habe ich die Tendenz mir für den Balkon nur Monster anzuschaffen 8).
@Tolmiea:Gibt es denn ein Foto von variegata?
Gruß Dirk
-
Wenn man mal an Bachläufen im Mittelmeerraum die Oleander- und Vitexdickichte gesehen hat, dann gefallen einem die eigenen Pflanzen eh (fast) nimmer. Gut - Oleander hab ich schon jahrzehntelang, da bleib ich dabei, mein Vitex ist mir mal beim Verschleudern in einer Gärtnerei zugelaufen, jetzt probier ichs halt.
-
Ja, Dirk, Foto kommt sobald ich mehr Zeit habe...
Das Foto von Kat ist ja wirklich ein Traum, aber es hat wohl nicht sollen sein.....
Der latifolius und eine panaschierte Castanea waren dann unglücklicherweise ohne mein Verschulden, doch nicht auf der Heimfahrt im Auto.... :'(
liegrü g.g.g.
-
Hier ein Foto von den Mönchspfefferkörnern. Sieht sehr hübsch aus. Andere Stände blühen noch und werden fleissig von Hummeln besucht.

vitex agnus castus
Gruß Dirk
-
Im Botanischen Garten Linz stehen meterhohe Exemplare von Vitex a.c. Und auch im Burgenland habe ich schon mehrfach welche in Gärten gesichtet.
Bevor ich mir jedoch einen zulegen würde, sollte man auf die Farben achten. Wir haben hier schon öfters aus Samen welche gezogen, die lilablassblaue Rispchen hatten und alles andere als attraktiv waren. Wie schon erwähnt gibt es tolle Selektionen mit dunkelblauen, großen Rispen. Wie hart die sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
-
Genau dieses verwaschene Blau ist einer der Gründe warum ich den lat. bisher nie sofort eingepackt habe.
Claudia hat glaube ich einen sehr dunklen, wenn ich das jetzt nicht verwechsle...
liegrü g.g.g.
-
Habe mir gestern Zweige, vom weißblühenden geholt, zum stecken. Habe einfach irgenwo geklingelt, und dafür ne andere Pflanze abgegeben.
Asarina
-
Ja, kenn ich, und würde ich bei einem mittel oder dunkelblauen auch sofort machen :D
liegrü g.g.g.
-
Claudia hat glaube ich einen sehr dunklen, wenn ich das jetzt nicht verwechsle...
ähm, hab ich das?
Ich hab zwar einen Vitex, der sich auch zur allgemeinen Zufriedenheit entwickelt, aber dunkel? So würd ich das Blau nicht bezeichnen. Eher ein Mittelblau, ähnlich dem Blau von Caryopteris. Vielleicht versuch ichs mal mit einem Foto.
Er steht übrigens schone einige Jahre draußen, wenn auch an einem geschützten Platz. Er verhält sich eher wie eine Staude, friert also fast bodennah zurück und treibt dann wieder aus. Blüht aber zuverlässig jedes Jahr. Leider hat er im Hintergrund einen Pathenocissus, dem er von der Blattform auf den ersten Blick sehr ähnelt. Bräuchte eigentlich was anderes im Rücken. Aber wohin soll man ihn setzen, so viele geschützte Plätze hab ich nicht. Oder sie sind schon belegt.
-
Ja gut, ich glaube bei Planten wurde das mal erwähnt.... 8)
Alle latifolia, die ich bisher gesehen habe, waren heller als meine eigenen Caryopteris. Insofern wäre deiner dann auf jeden Fall etwas dunkler Claudia, wenn vielleicht auch nicht dunkler als mein normaler V. agnuscastus....
Woher hast du denn deinen Strauch her? Und hast du kein Bildchen übrig?
liegrü g.g.g.
-
so viele Fragen tolmiea,
ja woher? Ich weiß es wirklich nicht.
Und mit dem Foto ists nicht so leicht. Ich hab schon ein paar mal versucht, ihn richtig in Szene zu setzen, aber er steht irgendwie so schlecht, dass er immer unvorteilhaft rüberkommt. In Wirklichkeit ist er nämlich sehr schön. Und mindestens so blau, wie die Caryopteris!
Aber ich versuch es nochmal mit dem Foto!
-
Ich weiß, viele Fragen :D mich würde außer der Farbe auch noch interessieren, wieviel Wasser der latifolia braucht. Ich hatte den bisher unbestimmten Eindruck, dass es der breitblättrige Vitex feuchter liebt, als meine alte Budapester Errungenschaft...
liegrü g.g.g.
-
Wenn man nach den Naturstandorten geht, brauchen Vitexe gleich viel bis mehr Wasser wie Oleander - von unten.
-
Also meiner bekommt keinen Tropfen Wasser außer den himmlischen 500 mm und ich glaube auch nicht, dass er bei mir an Grundwasser kommt. Brunnenbohrer waren angeblich bis uns bis auf 11 m - ohne Erfolg....
Bin aufgrund der bei mir bisher gezeigten Trockenresistenz so interessiert....
liegrü g.g.g.
-
Auch gut zu wissen. Meiner steht auf einer sonnigen Kante gen Westen und wird derzeit halt mitgegossen.
-
Meiner ist ja schon fast 20, und bis er in die Schule kam, hab ich schon seinen Durst mit der Flasche gestillt....
-
Jedenfalls blüht mein Vitex jetzt brav, zwei Winter hat er gut überstanden (holzklopf), nix zurückgefroren.
-
Meinen Vitex a.g. habe ich im Frühjahr von Eggert schicken lassen. Er hat auch schon geblüht. Leider ein ganz blasses schmutzig-rosa, bin sehr enttäuscht.
Mein anderer ist vom hiesigen Garten-Center . Der blühte im Kübel sehr schön kräftig mittelblau.
-
Tolmie, dein nach OÖ ausgewandertes Kind hat - in einem 15-l-Kübel auf der Terrasse stehend - die ersten Blütenknospen :) !!!!!!
LG Lisl
-
Hier haben die Vitex mit der Blüte angefangen - der weisse kommt mittlerweile auf etwa 3,5 bis 4m Höhe.

vitex a-c - blau2.jpg

vitex a-c - weiss2.jpg
-
Meiner hat Knospen... ich war letztes Jahr etwas enttäuscht von der kurzen Blütezeit, nach nur zwei Wochen war alles vorbei.
Jetzt habe ich nochmal nachgegoogelt, die Blütezeit ist mit Mai - September angegeben, und - was ich nicht wußte - man muß akribisch jeden verwelkten Blütenstand entfernen, damit der Strauch neue Blüten treibt.
Was ich auch nicht wußte, aber gerne gewußt hätte, ist Kenntnis von solchen Sorten: 'Le Compte', 'Montrose Purple'.
-
Von meinen zweien hab ich beim ersten Blütenansätze gesehen...
Morgen fliege ich zu einem Naturstandort.....
-
Na dann einen guten Flug Günther - von mir ist der nächste Naturstandort in etwa 20 minuten zu erreichen ;)
@Susanne - danke fuer den Tipp mit dem abschneiden - aber ob ich mir wirklich die mühe machen wuerde ::)
Kann man eigentlich was sinnvolles aus den samenmassen machen (so als Nichtmönch) - die sammeln sich besonders gern in den fuer sie nicht vorgesehenen Anzuchttoepfen... :P
-
Kann man eigentlich was sinnvolles aus den samenmassen machen (so als Nichtmönch) - die sammeln sich besonders gern in den fuer sie nicht vorgesehenen Anzuchttoepfen... :P
Nein Tomir, Du selbst wirst keine sinnvolle Verwendung für die Früchte haben, es sei denn Du kommst in die Wechselljahre, dann sollen die getrockneten Früchte wahre Wunder wirken, allerdings wäre die Sache an sich dann bei Dir auch eine Art Wunder. ;)
LG., Oliver
-
Setzt Vitex auch in unseren Breiten Früchte an? Und sind die unbehandelt essbar? Geschmack?
-
Vitex agnus-castus
Seufz. Der ist schön, Tomir! So schön, dass ich gleich nach mehr Bildern geschaut habe. Eines fand ich so hinreissend, dass ich, ohne weiter nachzudenken, überlegt habe, wo der bei mir am besten stünde. Erzählte später begeistert GG davon und sah mich mit der Frage konfrontiert "Ist der denn hier winterhart?". Ähm. Und dann hab ich Deine Klimazone wahrgenommen. Ach ja. Ach je. Für eine im Winter zu hätschelnde Kübelpflanze hab ich keinen Platz. Und so war das ja auch nicht gemeint. Adieu Vitex.
Oder gibt es hier jemanden, der ihn uneingeschränkt auch für Zone 7 empfehlen kann? Vielleicht?
Connis Antwort bezog sich auf dieses Bild, das tomir im Thread "Auffallende Gehölze Juni 2009" gezeigt hat. Ich habe die Beiträge zu Vitex dort abgetrennt und an den Vitex-Thread angehängt. Bristlecone
-
In günstigem Kleinklima? In Zürich wächst er seit Jahren an einer Hauswand, leicht bedrängt von diversem Gehölz.
Blüht fantastisch.
-
V.a.c. ist in D, außer in ganz harschen Lagen, absolut winterhart. Zumindest die blaue Form.
Hier hat sie den letzten Winter mit -23°C nahezu unbeschädigt überstanden. Lediglich Zweigspitzenwaren abgestorben.
-
Danke! :)
-
Meiner ist zwar im Winter komplett runtergefroren, dafür treibt er jetzt aber mit vielen, weit kräftigeren Zweigen neu aus.
-
Wundert mich bei dem recht klimamilden Niederrhein. Schlechter Boden/Standort?
-
Sonnig, gut drainiert... er ist genau so tief runtergefroren wie die beinharten Rosen daneben, nämlich bis Oberkante Schneedecke.
-
Dann gibt es offenbar unterschiedlich harte Klone.
Auch das große Exemplar im BoGa Gießen (ca. 3 m) blieb "unverletzt". Mein Sträuchlein (ca. 1m) steht auch nicht sonderlich geschützt, vollsonnig vor einem Goldregen. Boden schwer, aber durch den Goldregen gut drainiert.
-
Auch mein Vitus hat bei den -22°C im letzten Winter ziemlich gelitten - mehr als nur an den Zweigspitzen. Aber jetzt sieht man ihm praktisch nichts mehr an.
-
Vitex agnus-castus
Seufz.
Oder gibt es hier jemanden, der ihn uneingeschränkt auch für Zone 7 empfehlen kann? Vielleicht?
Ich "deiner" Ecke hätte ich doch arge Bedenken. Wenn Du den Strauch an der Basis gut schützt, müsste es aber gehen. Da er am einjährigen Holz blüht, ist es ja nicht schlimm, wenn er immer wieder zurückfriert, er bleibt dann halt ein Kleinstrauch.
Eine Alternative wäre Vitex negundo, der winterhärter sein soll als V. agnus-castus. Ich habe beide Arten (der V. negundo ist von Rühlemanns) und bisher keine Frostschäden zu verzeichnen - allerdings am Oberrhein und nicht in Sachsen.
-
Da er am einjährigen Holz blüht, ist es ja nicht schlimm, wenn er immer wieder zurückfriert, er bleibt dann halt ein Kleinstrauch.
Habe einen im Frühjahr auf Stock gesetzt der mittlerweile wieder gut 1,5 m hoch und voller Knospen ist.
Mir ist aufgefallen das in D eigentlich immer die "Latifolia" Form angeboten wird (ohne Probleme auch seit vielen Jahren in meinem Garten im Rheinland).
Soll der irgenwie härter sein als die normale Form?
-
Mir ist aufgefallen das in D eigentlich immer die "Latifolia" Form angeboten wird (ohne Probleme auch seit vielen Jahren in meinem Garten im Rheinland).
Soll der irgenwie härter sein als die normale Form?
So steht's im Bärtels. Worauf diese Angabe beruht, weiß ich nicht.
Interessant ist noch die Angabe zu Vitex agnus-castus aus "Laubgehölze" von Eiselt/Schörder:
"Dieser Strauch ist schon seit Jahrhunderten in Kultur. Er friert bei uns manchmal zurück, treibt aber willig wieder aus, der Strauch bleibt dadurch klein."
-
Meine Vitexe, zwei Stück verschiedener Provenienz, haben schon mehrere Winter ungeschützt prächtig vertragen - am Westrand Wiens, praktisch am Rande des Wienerwald.
Muß mal Stecklinge aus Griechenland machen....
-
meiner ist diesen winter erfroren. die letzten winter waren kein problem für ihn. hatte ihn vor kurzem bodengleich abgeschnitten. heute entdeckte ich neue austriebe aus dem verbliebenen wurzelstock.
-
Hatte meinen Vitex im Frühherbst 2008 als Kübelpflanze in Norddeutschland erworben und gleich ausgepflanzt - in schweren Boden. in die Nähe einer Birke. In diesem Frühjahr habe ich ihn verpflanzen müssen, noch vor dem Blattaustrieb. Habe ihn erst mal dicht an eine Rodgersiengruppe gesetzt, weil ich noch keinen besseren Platz hatte. Inzwischen quält er sich tapfer durch das Blätterdach der Rodgersien. Es ist nichts passiert. Obwohl ich ihn im Winter nicht einmal abgedeckt hatte, treibt er kräftig durch. Bin gespannt, ob ich ihn zum Blühen kriege. Im nächsten Jahr kriegt er einen schönen Platz.
-
danke bristlecone :D,
mal schauen ob rauszubekommen ist wo dieser latifolia herkommt... ::)
-
2007 habe ich mir Samen aus Kreta mitgebracht.
Im letzten Winter durften die Winzlinge auf der Fensterbank bleiben,
im Sommer habe ich 2 Pflanzen rausgestellt, die sind mit Topf jetzt ca 30 cm gross,
also noch nicht sehr gross.
Bis zu welcher Temperatur können die draussen bleiben,
wenn ich sie reinhole, welcher Standort ist dann richtig?
Sicherheitshalber habe ich noch 2 Mönchspfeffer auf der Fensterbank.
Grüsse
schalotte
-
oh, ich hab es geschafft, ein Gehölz auszusamen und grosszuziehen!
da bin ich aber stolz ;)
-
mein vitex agnus-castus steht seit jahren im garten, war schon ziemlich groß + blühte jedes jahr. der letzte winter mit ~ -19°C hat ihm arg zugesetzt, alles oberirdische war erforen. ich hab in kurzerhand über boden abgeschnitte + dachte der sei exitus...weit gefehlt...er trieb neu aus + entwickelte sogar blüten. allerdings sehr spät + diese kamen nicht mehr zur entfaltung, weil mitte oktober schon nachtfröste mit ~ -3,5°C auftraten.
mein exemplar kam aus einer hiesigen baumschule...dürfte somit schon mehr unserem kima angepasst sein, als deine aus samen gezogene wildherkunft aus kreta.
-
mein exemplar kam aus einer hiesigen baumschule...dürfte somit schon mehr unserem kima angepasst sein, als deine aus samen gezogene wildherkunft aus kreta.
Deshalb möchte ich ja auch vorsichtig sein!
Grüsse s
-
Ich habe vor einigen Jahren einen zweijährigen Sämling ausgepflanzt, und er hat unsere "normalen" Winter (bis -13°C) gut überstanden. Letzten Winter hat er aber - wie bei Knorbs - heftigen Schaden genommen (T-min -22°C), hat aber auch bei mir von unten her wieder ausgetrieben.
-
Wir haben 2 Pflanzen in 2007 ausgepflanzt, sind auch gut gewachsen.
Im letzten Winter haben wir die gleichen Erfahrungen machen müssen wie von knorps beschrieben - Pflanzen tot :'(
Waren aber nur "scheintot" ;D - Neuer Austrieb im Juni !.
Da ich eine schon ausgebuddelt hatte und die "Leiche auf dem Kompost entsorgen wollte, konnte man sehen, dass die Wurzeln noch in gutem Zustand waren, also erst mal in einen Kübel gepflanzt. Das "tote Holz" blieb dran und hat dann auch sehr üppig ausgetrieben
und geblüht. Der noch ausgepflanzte ist nach dem ersten Nachtfrost allerdings seiner Pracht beraubt :(
Man muss also etwas Geduld haben mit dem Sorgenkind ;)
-
Ich habe zwar (noch) keinen eigenen Mönchspfeffer, aber in meiner Straße steht ein Exemplar von gut 2 m Höhe und Breite seit Jahren ohne erkennbaren Winterschaden Südöstlich von München).
-
Ich habe einen weiss blühenden Mönchspfeffer. Den halte ich im Kübel. Den Winter verbringt er im kalten, dunklen Gewölbekeller.
-
Auch ich kann nur Positives vermelden. Bisher hat er jeden Frost unbeschadet ausgehalten. Minimum im vergangenen Winter: - 23°C
-
du überwinterst den dunkel, Bea?????????
ich hätte gedacht, eher wie Duftpelargonie oder Agapantus,
hell, im unheizten Schuppen.
Auspflanzen will ich die Kleinen jetzt auf keinen Fall,
der Platz ist nicht vorbereitet und einen Winter Norddeutschland-Gewöhnung
sollen sie noch kriegen.
Grüsse schalotte
-
Warum nicht im dunkelen? Da er im Winter kein Laub hat dürfte ihm das ziemlich egal sein.
Mehr nützliche Infos findest du möglicherweise hier:
http://forum.garten-pur.de/index.php?board=19;action=display;threadid=7493
-
Nachdem mein Mönchspfeffer im letzten Winter auch völlig k.o. war, habe ich ihn auf wenige kurze Stummel runtergeschnitten. Er hat darauf punktum mit herrlichen, kräftigen neuen Trieben und Riesenblütendolden reagiert, besser als alles, was er in den drei Jahren davor gebracht hat. Ich werde ihn im nächsten Frühjahr wie die Buddleien schneiden, offensichtlich tut ihm das gut.
-
Ich habe einen weißen und einen blauen, beide gut einen halben Meter groß, plus Kübel. Nachdem ich in den letzten Jahren vereinzelte ausgepflanzte Exemplare (Klimazone 8a) gesehen habe, werde ich die beiden im Frühjahr ebenfalls in den Garten entlassen, wo ich in diesem Jahr durch diverse Maßnahmen einigen neuen Pflanzraum geschaffen habe. So einen Winter wie letztes Jahr wird es ja wohl so schnell nicht wieder geben. Ein mir bekanntes etwa 3 Meter hohes Exemplar, allerdings etwas geschützt an einem größeren Gewächshaus ausgepflanzt, ist trotz größerer oberirischer Verluste durch den letzten Winter schon wieder etwa genau so groß wie vorher.
-
mein weißblühender steckt seit dem kauf im september noch in seinem 9er töpfchen und wird wohl den winter im winterquartier darin überdauern müssen - falls ich ihn nicht doch noch schnell in einen kübel mit etwas mehr substrat um die beine stopfe... ::)
-
Seit ich dieses Bild gesehen habe, läßt mir das ja keine Ruhe mehr. Ob ich? Oder nicht? Wenn er hier im Winter zurückfriert, wird er nie so aussehen.
-
behandel ihn wie deine myrte, und wir werden dir in ein paar jahren erneut alle zu füßen liegen! :)
-
Ich will ihn draussen haben, groß! Ich will den nicht im Winter im Kübel reinräumen und zurückschneiden und kleinhalten. Ich will einen prächtigen Vitex! Oder keinen.
-
also keinen. :-X
;)
-
Klimazone 7b? Wenn du damit leben kannst, dass er mal zurückfriert, wäre es einen Versuch wert.
Hier steht einer (leider zwischen anderem Gehölz, der 2 Meter hoch ist.
Etwas geschützter Standort ist natürlich von Vorteil...
-
Der Mönchspfeffer auf dem Bild ist hochgeastet, das wird bei uns schwierig bis unmöglich, weil er doch nach schwerem Frost jedesmal neu aufgebaut werden muß. Mehr als einen schönen Strauch können wir in unseren Breiten wohl nicht erwarten... Arizona ist hier nur im Gewächshaus zu simulieren.
-
Danke, Dunkleborus und Susanne. Sowas hatte ich schon befürchtet, deshalb zögere ich ja. Vielleicht überlege ich mir das mit dem kleinen, schönen Strauch ja aber doch noch mal.
-
Ich fand immer so neu ausgetrieben und noch ohne Blüte siehts wie eine Cannabisplantage aus. Ist doch was ;D ;D ;D und völlig legal.
-
du meinst man könnte zwischen vitex auch was habitusähnliches verstecken, was keinem auffiele ;D ;)
-
:o ot :o
;D
-
Draussen wird es dem "Habitusähnlichen" aber inzwischen zu kalt!!!!! ;D ;D ;D ;) Bei uns in der Gemeinde werden wöchentlich immer wieder neue Anbauflächen entdeckt und "geräumt". Inzwischen fliegt man hier schon mit Helicoptern ausgestattet mit Infrarotkameras ;D. Ich wohne scheinbar schon in einem verruchten Landstrich ;D ;D( Nein, ich habe noch nie geraucht!!!!!) Nochmals OT.
-
Mein Mönchspfeffer ist inzwischen 1,50 hoch und breit und wächst unter einer Birke - dieses Trockene scheint ihm zu gefallen. Vollsonne hat er aber am Nachmittag!
Jaja ich pflanze alles Mögliche unter meine Bäume!
-
Auch ich vermute, dass dieser Strauch es gerne trocken liebt. Bei mir steht er in Wurzelkonkurrenz zu einem Goldregen, der den Boden ziemlich austrocknet.
Die hier berichtete Frostempfindlichkeit kann ich nicht bestätigen. Auch im BoGa Gießen steht ein 4 m hohes Exemplar, das schon einige harte Fröste überstanden haben muss.
-
<ot>
(Nein, ich habe noch nie geraucht!!!!!)
Ich könnte dir ein Rezept für Kekse geben... stammt noch von meiner Handarbeitslehrerin auf dem Gymnasium. 8)
</ot>
Die hier berichtete Frostempfindlichkeit kann ich nicht bestätigen. Auch im BoGa Gießen steht ein 4 m hohes Exemplar, das schon einige harte Fröste überstanden haben muss.
Hast du nachgesehen, wie das Exemplar nach dem letzten Winter aussah?
-
susanne!
was soll irisfool denn bloß mit mönchspfefferkeksen? 8)
-
Bei mir hätten die wohl keine Wirkung, ich wäre höchstens gefrustet ;D ;D ;D
-
<ot>
was soll irisfool denn bloß mit mönchspfefferkeksen? 8)
Wenn denkt, daß man Mönchspfeffer rauchen kann, der kann ihn auch essen. 8)
</ot>
-
Es ging nicht um Mönchspfeffer sondern um habitusähnliche oder wenigstens "blätterähnliche" Pflanzen, die man für Tarnungszwecke dazwischenpflanzen könnte und die raucht man in der Regel....... ;D ;D ;D ;D
-
Hast du nachgesehen, wie das Exemplar nach dem letzten Winter aussah?
Ja, völlig ok. Wie meins auch.
-
Es ging nicht um ...
ich denke, susanne weiß das. 8)
ich auch. 8)
-
Da bin ich dann aber wieder beruhigt ;D ;D ;D ;)
-
gehe ich richtig davon aus, dass das versammelte fachwissen mir davon abraten würde, meinen 9er töpfchen-inhalt vitex vor dem winter an eine trockene, sonnige stelle im garten auszupflanzen, sondern das erst im frühjahr zu versuchen? jetzt immerhin würde ich noch gerade sehen, wo zwischen hohen stauden etwas platz ist... ::)
-
Du hast einen und weißt nicht, wohin damit?! ;)
-
Ich habe meinen Mönchpfeffer letztes jahr im November ausgraben und umpflanzen müssen (da wo er vorher stand mußte eine Rose hin).
Der hat dann eine kleine Laubdecke als Schutz bekommen...
Ich dachte, der hätte das nicht überlebt, hat auch extrem spät ausgetrieben...Aber er hat ;D
ISt sonnig und relativ geschützt, wo er wächst, aber wenn er das überlebt hat, ist er scheinbar ger nicht sooo empfinlich ;)
-
Du hast einen und weißt nicht, wohin damit?! ;)
ja, den gedanken hatte ich auch schon - aber in den garten komme ich nicht mehr. :-[
da muss er eben bei mir bleiben. 8) und zufrieden damit werden. gefälligst! ;D
-
du meinst man könnte zwischen vitex auch was habitusähnliches verstecken, was keinem auffiele ;D ;)
na, das war auf jeden Fall einer der Gründe warum wir ihn haben - äh, aber jetzt gibts einen Ex und Große Tochter lebt an ihrem Studienort. Trotzdem hat es sich gelohnt! Sowohl der Mönchspfeffer als auch die Datisca cannabina machen enorm viel Freude.
Das Problem ist nun ein anderes. Der Mönchspfeffer sieht sehr beleidigt aus, wenn die Temperaturen Ende Oktober runter gehen und jetzt im November ist er ein Bild des Elends. Er schmeißt seine Blätter nicht freiwillig ab, sonder hält sie eisern und keusch dran. ;)
-
Aha! Wieder was dazugelernt. ;)
Deswegen heißt der Mönchspfeffer so... weil man scheinheilig was dawischen setzen kann und er es unter seiner Kutte bemäntelt. ;D
-
tach Blattlaus, herzlich willkommen! Wir kennen uns noch nicht! Oder?
-
:-[ schäm :-[
Bin zwar schon mind. 2 Jahre dabei, aber aus Faulheit zum Einloggen meist nur als Gast vorhanden.
Ich glaube, wir kennen uns schon vom Samentauspacket, da bin ich jetzt auch wieder mit dabei.
Mei Enthusiasmus über meinen eigenen (immer noch anzulegenden) Garten ist geschwunden, ich arbeite mich langsam vor.
-
Ich sollte ins Bett.
Die fielen Schreibfehler ... Mist... meine natürlich die vielen Schreibfehler fallen sogar mir auf.
Gute Nacht allerseits!
-
Ich hab den neuen Thread zum Mönchspfeffer an den schon vorhandenen drangehängt.
-
Nachtrag betreff Überwintern:
die kleinen Mönchspfeffer, die den Sommer über schon draussen gestanden haben,
verlieren ihre Blätter,
die beiden Pflanzen, die im Wohnzimmer stehen, behalten sie. (wenn ich nicht vergesse zu giessen)
Grüsse
schalotte
bez. #90
-
Zur Winterhärte kann ich beitragen, dass ich meine Pflanze im letzten Frühjahr gepflanzt habe und sie problemlos unter nur leichtem Zurückfrieren den harten Winter von 08/09 überstanden hat. Bei uns (nahe Gießen, Richtung Vogelsberg, Klimazone 7a) lag allerdings Schnee und ich habe meine Pflanze nach besten Möglichkeiten gut mit Schnee abgedeckt. So geschützt, hat sie mehrere Nächte unter minus 20 überstanden und ist dieses Jahr auch wieder gut ausgetrieben und hat geblüht.
VG
melialoki
-
ja, meiner auch unter den gleichen Bedingungen. :D
-
Habe nun mit Fleiß die Forumsbeiträge über Mönchspfeffer studiert, weil ich mir grad einen gekauft habe, der auch sehr schön kräftig blau blüht. Mein Garten kriegt keinen Frost, hat Sandboden, am Meer mit viel Wind - kann ich ihn direkt in den sandigen Boden in den Wind setzen (nachbarschaft wären Olearia, Ceanothis, Mimose), oder muss ich den Boden aufbessern? Ich liebäugele auch mit Hibiskus - aber dem ist das bestimmt zu mager hier, oder?
-
Zum Mönchspfeffer kann ich dir nichts sagen, aber Hibiskus würde ich auf alle Fälle bei Dir probieren. Das müste eigentlich klappen.
Hier stehen sie an jeder erdenkich unwirtlichen Stelle und gedeihen ausgesprochen gut.
Meiner im Frühjahr gepflanzt steht knochentrocken uf verdichtetem Lemboden.
-
Ja aber das ist ja grad das Problem: Hier ist keine Spur von Lehm, sondern SAND!
-
...Sandboden ist ok; aufbessern kannst Du den Boden mit ca. 10-20% reifem Kompost. Das entscheidende "Problem" - bei welchem Boden auch immer - sind sommertrockene Phasen in den ersten beiden Standjahren. Wenn da nicht gewässert wird, kann es Ausfälle geben. Nach 2 Jahren hat er sicher soweit eingewurzelt, dass er überlebt. Von Vorteil ist, eine noch junge Pflanze zu nehmen und zu mulchen.
-
Danke für die Aufklärung - werde mein bestes tun, aber leider bin ich nicht immer vor Ort. Ein Arbutus unedo, der mir hier in einer Baumschule ausdrücklich für leichten Boden und Trockenheit empfohlen wurde, hat sich umgehend verabschiedet. Ich versuche immer, möglichst junge Pflanzen zu kaufen, aber das Angebot ist da sehr begrenzt.
-
...selbst sehr trockenheitsresistente Gehölze und Halbsträucher benötigen in den ersten beiden Jahren Schützenhilfe durch Wässern; insebsondere in trockenen Gegenden und/oder bei leichten Böden); Stauden tun sich da etwas leichter.
-
Und mit Hibiskus ist das so ähnlich, vermute ich?
-
Und mit Hibiskus ist das so ähnlich, vermute ich?
...genau; Sämlinge schaffen das noch meist ohne Wässern. Gekaufte Pflanzen, selbst junge, habens schwer.
-
Habe außerdem soeben hier im Forum die unendliche Geschichte mit der nicht tot zu kriegenden Yukka gelesen - das müßte doch das ideale Gewächs für meinen Standort sein!
-
Habe außerdem soeben hier im Forum die unendliche Geschichte mit der nicht tot zu kriegenden Yukka gelesen - das müßte doch das ideale Gewächs für meinen Standort sein!
absolument ! Die Yucca braucht keine Schützenhilfe!
-
Danke! Dann weiß ich ja, was ich morgen zu tun habe!
-
...wenn Du junge Gehölzpflanzen verwendest (nicht zu stark verwurzelt im Ballen), wenn Du den Boden mulchst und schattierst (!), dann würde ich auch Hibiscus und Vitex eine gute Chance geben.
-
Ich bin hier zu lange von den Pflanzgewohnheiten in Deutschland mit den kalten Wintern ausgegangen und habe auch in meinem Nordfrankreichgarten im Frühjahr gepflanzt. Wenn es dann im Sommer mal eine Woche nicht regnete und ich gerade abwesend war, kam es zu Ausfällen. Hier friert es nicht, und genug Regen ist im Winter auch, daher habe ich mir angewöhnt, im Herbst zu pflanzen. Interessant zu beobachten ist, dass unter den hiesigen Bedingungen viele Gewächse einen eigenwilligen Blührhythmus haben, der sich stark von den in Büchern und Etiketten angegebenen unterscheidet. Das macht die Gartenplanung nicht grade leichter ...
-
Herbstpflanzung ist sehr gut, das gibt den Pflanzen länger Zeit, Wurzeln zu bilden, bevor die Trockeheit kommt.
-
schön, dass es zu Mönchspfeffer ein eigenes Thema gibt und sehr schön, dass ich es gefunden habe.
Am 6. August 2016 war ich in Heidelberg unterwegs und habe es bewerkstelligt die Vitex agnus-castus im Staßenbegleitgrün bei Ziegelhausen an der B 37 zu knipsen. Es sind zwei Exemplare auf jeweils einer Verkehrsinsel. Die Inseln sind auch noch bepflanzt mit Gaura, Gräsern und ein paar Exemplaren von der Rose 'Eden'.
Leider kann ich nicht alle Bilder hier zeigen, weil ich Google böse bin, eins muss genügen.
-
in Heidelberg an der Ziegelhäuser Landstraße, der Straße am nördlichen Neckarufer, einer südseitigen sehr gut geschützten Lage direkt über dem Neckar, gibt es diesen gewaltigen Vitex agnus-castus, den ich schon einmal hier gezeigt hatte.
-
Meiner ist jetzt schon jahrelang 1 m hoch und 30 cm breit :-X
aber ich bin schon froh, dass er überhaupt hier wächst.
-
am gleichen Tag ist mir im Wiesengarten dieses Bild am besten gelungen.
-
Schöne Exemplare!
Ich hatte mein Exemplar schon einige Jahre, Höhe so 2m, als er im Februar 2012 bis fast zum Boden abfror.
Er bekam aber viele kräftige Neutriebe bis 1 m hoch und blühte sogar ganz spät noch, aber die Blüte erfror bei den ersten Nachtfrösten dann.
Inzwischen ist er schon wieder über 2m hoch und ich versuche, ob ich ihn zum "Hochstamm" erziehen kann - ist natürlich schon ein Risiko, wenn doch wieder ein kalter Winter kommt ;D
Letztes Jahr wurden die Blüten begeistert von vielen blauen Holzbienen umschwirrt :D
-
Meiner ist jetzt schon jahrelang 1 m hoch und 30 cm breit :-X
aber ich bin schon froh, dass er überhaupt hier wächst.
du Armer! Inzwischen habe ich drei Exemplare und sie machen sich alle gut. Das große ist vielleicht 8 Jahre da und inzwischen sehr ausladend. Mit einem Miscanthus 'Grazillimus' und zwei Stipa gigantea füllt er eine Pflanzfläche von 20 qm aus. Unter dem Mönchspfeffer wächst Carex humilis 'Hexe' immer noch, wie ich jetzt nach dem Jäten festgestellt hatte. Ich werde diesen Bestand aufstocken. Origanum vulgare füllt die Lücken und Euphorbia seguieriana var. niciciana macht noch bisschen den Rand hübsch.
-
Klingt nach einer gelungenen Kombi :D
Meiner sitzt sehr trocken am Südfuß einer Smaragdhecke. Etwas Wasser scheint er schon zu brauchen ;)
-
Meiner sitzt sehr trocken am Südfuß einer Smaragdhecke. Etwas Wasser scheint er schon zu brauchen ;)
vor allem brach er einen prominenten Platz und kein Gequetsche zu Füßen von irgendwas Koniferem.
-
Kommt Wuchs, kommt Platz.
Momentan hat auch noch eine Feige dort die Chance. Oder aber ein schon jetzt recht großer Ceanothus "Gloire de Versailles".
edit: ah ja, Arbutus hätte auch theoretisch noch die Möglichkeit...
-
vor allem brach er einen prominenten Platz und kein Gequetsche zu Füßen von irgendwas Koniferem.
Meine 2 Blauen hatten vor 6 Jahren 'prominente' Plätze. Jetzt ragen Sie zwar über nichts Koniferem in die Höhe, aber damals süsse kleine Rosenbüschlein, sprich Trier und die Feligonde, machen ihnen den Platz streitig. Der weisse Vitex hatte sich schon im 2.Jahr verabschiedet. Sie sind unkompliziert und bedürfen keinerlei Unterhalt...
-
zu Ghislaine de Feligonde in meinem Garten halten die drei Vitex einen sehr großen Abstand. Mindestens 10 bis 20 m. Das finde ich angemessen.
Im Grunde sind auch die Rosen unkompliziert, wenn man sie in Ruhe lässt, oder? Unterhalt haben meine Mönchspfeffers noch nie verlangt.
-
Auch auf dem Barnim gedeiht Vitex agnus-castus problemlos - allerdings staudig. ;) Die Blüte schafft er dennoch jedes Jahr, und in allermildesten überlebt auch mal oberirdisch etwas Holz.
-
Seit letztem Jahr habe ich nun auch einen noch kleinen Vitex von SdG. Anfangs stand er im Kübel, ich hatte den Eindruck, er stagniert mit allem. Nach den Erfahrungen der letzten drei Winter und einem ausgepflanzt gesehenen Exemplar in deutlich kälterer Region, habe ich ihn im Spätfrühjahr ausgepflanzt. Er sieht deutlich erholter und wachstumsfreudiger aus seitdem, der Platz scheint ihm zu gefallen. Meint ihr, er hat reelle Chancen hier im Westerwald den Winter zu überstehen? Bei Frost könnte ich ihn natürlich ein wenig schützen... ODer sollte ich ihn doch über Winter besser wieder in den Kübel verfrachten?
-
Auch auf dem Barnim gedeiht Vitex agnus-castus problemlos - allerdings staudig. ;) Die Blüte schafft er dennoch jedes Jahr, und in allermildesten überlebt auch mal oberirdisch etwas Holz.
Ah, du hast dir gleich mal ein besonders warmes Plätzchen ( Zone 8a) in Südhessen ausgesucht ;)
-
Auch auf dem Barnim gedeiht Vitex agnus-castus problemlos - allerdings staudig. ;) Die Blüte schafft er dennoch jedes Jahr, und in allermildesten überlebt auch mal oberirdisch etwas Holz.
der Vitex agnus-castus ist deine persönliche Zeigerpflanze, Danilo. Er will eindeutig in einen Garten im nördlichen Oberrheintal.
Wie Mediterraneus schon sagte.
-
ODer sollte ich ihn doch über Winter besser wieder in den Kübel verfrachten?
probiere es einfach aus. Kübelkultur ist immer ein Aufwand, den man sich in bestimmten Lebenslagen nicht antun sollte. Wachsen lassen spart Zeit. Eingegangene Pflanzen sparen ganz viel Zeit.
-
@Mrs. Alchemilla:
Ich würd ihn draußen lassen.
Mit etwas Glück gibts noch einen milden Winter, dann hat er nächstes Jahr schon ordentlich Holz an der Basis, das nicht so schnell erfrieren kann, zur Not kannst du ein Tannenzweige-Tipi um ihn bauen und selbst wenn er runterfriert, heißt das nicht, daß er eingeht - siehe Danilos Pflanze.
Meiner hat Minima von -14°C problemlos überlebt, nur die 2 sibirischen Wochen 2012 mit -17°C nachts und Tagestemperaturen unter -10°C waren etwas viel des Guten.
Aber selbst damals hatte ein bodennaher dickerer Ast überlebt und die Pflanze hat sich schnell erholt.
Das "aus dem Kübel-in den Kübel" scheint mir auch eher stressiger für die Pflanze.
-
Und bei mir klappts ja auch im Spessart in 7a (mit Thujenunterstützung).
-
Ich habe das Gefühl der wird mit den Jahren immer winterhärter.
Meinen habe ich etwa 12 Jahre, zu Anfang ist er mehrfach derbe zurückgefroren.
In den kalten Wintern, hier mehrfach -20/-22 °C, sind dann nur noch die Zweige 20-30 cm zurückgefroren.
Es kommt auch auf die Herkunft an. Ich habe mal einen gesät ( Samen Mitbringsel aus dem Süden ),
der ist ein paar Jahre gut gewachsen und hat dann in einem nicht so schrecklich kalten Winter aufgegeben.
-
Hier in Stuttgart werden das riesige Sträucher.
-
Vielen Dank euch allen für's ermutigen zum Experiment... ist eigentlich auch genau das, was ich möchte. Pearl hat schon recht:
... Wachsen lassen spart Zeit. Eingegangene Pflanzen sparen ganz viel Zeit.
Passt ja auch eigentlich zu meinem Garten-Motto: entweder wachsen die Pflanzen ohne großes Hätscheln oder sie sind im falschen Garten.... 8)
@gartenplaner: je nach Wetterverlauf kann ich ja tatsächlich noch über ein Tannen-Tipi nachdenken, der Aufwand hält sich ja in Grenzen.
-
pack den pfeffrigen Mönch gut mit Buchenlaub ein über den Winter, das schützt jedenfalls die Teile, die wieder austreiben könnten.
-
Mach' ich gern - aber warum Buchenlaub statt Tannen-Tipi? - Ich weiß, dass du ganz viel in Buchenlaub einpackst, aber gibt es einen bestimmten Grund dafür?
-
Ich würd nach einer Laubsorte schauen, die mit Feuchtigkeit nicht so schnell verklebt, da ich mit Buchenlaub keine Erfahrung habe, weiß ich nicht, ob das damit der Fall ist - ich hab ja das Glück, einen grossen Feldahorn im Garten zu haben, dessen Laub ist ideal, es ist sehr "strukturstabil", will sagen, es zersetzt sich recht langsam, und sehr "kross", es bapscht nicht sehr durch winterlichen Dauerregen zusammen.
Sobald nämlich so ein Laub-Winterschutz völlig durchweicht, die Luftpolster aus den Zwischenräumen verschwinden, die gerade vor Kälte isolieren und er dann auch noch die Feuchtigkeit gut hält, führt er eher die Kälte an die Teile heran, die man schützen möchte.
Bei einer wirklich sehr kalten winterlichen Phase würd ich beides kombinieren, Laubschüttung um die Basis und Tannen-Tipi so hoch die Tannenäste eben sind.
Aber ich glaube, diese ganzen Winterschutz-Überlegungen sind für eine kleine, neugepflanzte Pflanze sinnvoll, für eine ältere Pflanze mit schon mehr verholzten Trieben sind sie nicht soooo wichtig.
-
Mein Mönchspfeffer ist mehr als zehn Jahre alt und hier in Klimazone 8 absolut winterhart. Er treibt sehr spät aus, aber so lange wie dieses Jahr habe ich noch nie warten müssen.
Hat jemand schon Austrieb am Mönchspfeffer?
-
Ich habe letztes Jahr ein ziemlich kleines Pflänzchen gesetzt. Erst dachte ich auch, der hat - so frisch gepflanzt und klein - den Winter nicht überstanden. Inzwischen hat er ausgetrieben. Ist aber eigenlich schon ein paar Wochen her, wenn ich mich recht entsinne.
-
Mein Mönchspfeffer ist mehr als zehn Jahre alt und hier in Klimazone 8 absolut winterhart. Er treibt sehr spät aus, aber so lange wie dieses Jahr habe ich noch nie warten müssen.
Hat jemand schon Austrieb am Mönchspfeffer?
Unsere sind ca. 7 Jahre alt und haben vor ca. 2 Wochen mit dem Austrieb begonnen. Ebenfalls sehr spät dieses Jahr.
-
Hat jemand schon Austrieb am Mönchspfeffer?
Ja.
-
Auf dem Barnim rührt er sich noch nicht, was für den aber völlig normal ist. ;) Ich kann mich nicht entsinnen, dass Vitex agnus-castus hier jemals vor Juni ausgetrieben ist.
-
Mein Mönchspfeffer ist mehr als zehn Jahre alt und hier in Klimazone 8 absolut winterhart. Er treibt sehr spät aus, aber so lange wie dieses Jahr habe ich noch nie warten müssen.
Hat jemand schon Austrieb am Mönchspfeffer?
Hier fängt er gerade an auszutreiben.
-
Meiner war dieses Jahr auch etwas später. Das Laub ist aber mittlerweile voll ausgetrieben.
-
Heute habe ich zwischen die Rosen Ballerina und Lucky einen großen Mönchspfeffer gepflanzt.
An dieser Stelle war zuvor ein Prunus laurocerasus, der weichen mußte.
Jetzt freue ich mich schon auf die Blüte!
Wenns soweit ist, kommt ein Foto.
-
Ich hatte auch mal einen vor einigen Jahren als Kübelpflanze. Den habe ich sogar teilweise den Winter über draußen gelassen (Klimazone 8a). Ist dann aber leider "gestorben", war wohl etwas zu leichtsinnig. Erst kümmerte er im Frühjahr vor sich hin, um dann endgültig zu verscheiden. Aber sollte ich mal wieder einen zufällig irgendwo sehen, werde ich ihn wohl nochmal anschaffen. Werden hier in der Gegend kaum angeboten.
-
Ich habe mir den Strauch gestern noch einmal angesehen. Er hat an einem seiner vier Hauptäste einen langen vertikalen Riss, den ich mir nicht erklären kann. Noch gebe ich aber die Hoffnung nicht auf.
-
Kann man Vitex schneiden ? Und wenn ja, wie ? Unsere sind jetzt ca. 2,5 m hoch und ich hätte gerne eine dichtere Krone.
-
Um die Hälfte zurückschneiden ist problemlos möglich, müsste für eine dichtere Krone gute Ergebnisse bringen.
Je nach Region friert Mönchspfeffer im Winter zurück, das kann auch mal bis zum Boden sein, treibt aber dann gut wieder durch, ist also nicht empfindlich, was Schnitt angeht
-
hier im Straßenbegleitgrün - Ziegelhausen bei Heidelberg - werden den Mönchspfeffern Hausmeisterschnitte verpasst.
Wobei ich ja eine weniger dichte Krone schöner fände. An meinen habe ich nichts zu meckern. Ich liebe diese lichte luftige Gestalt der Vitex. Dann bekommen die Pflanzen darunter noch ausreichend Licht und Wärme.
-
Jetzt weiss ich dank gartenplaner, dass man kann und bin mir wegen pearl nicht mehr so sicher, ob ich will. Danke !
-
Mönchspfeffer ist bei uns - nördlich von Bremen - seit zig Jahren winterhart. Zu Anfang habe ich ihn im Winter immer liebevoll verpackt, dann einmal vergessen und siehe da, es hat ihm nullnix geschadet. Seither lasse ich nur die abgefallenen Blätter liegen. Im Frühjahr dann Rückschnitt, damit er sich nicht zu dick macht.
-
so sehen die Exemplare mit dem Hausmeisterschnitt aus:
Am 6. August 2016 war ich in Heidelberg unterwegs und habe es bewerkstelligt die Vitex agnus-castus im Staßenbegleitgrün bei Ziegelhausen an der B 37 zu knipsen. Es sind zwei Exemplare auf jeweils einer Verkehrsinsel. Die Inseln sind auch noch bepflanzt mit Gaura, Gräsern und ein paar Exemplaren von der Rose 'Eden'.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=7493.0;attach=491670;image]https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=7493.0;attach=491670;image)
-
so sieht ein altes ungeschnittenes Exemplar aus:
in Heidelberg an der Ziegelhäuser Landstraße, der Straße am nördlichen Neckarufer, einer südseitigen sehr gut geschützten Lage direkt über dem Neckar, gibt es diesen gewaltigen Vitex agnus-castus, den ich schon einmal hier gezeigt hatte.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=7493.0;attach=491672;image)
-
und so in meinem Wiesengarten:
am gleichen Tag ist mir im Wiesengarten dieses Bild am besten gelungen.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=7493.0;attach=491674;image)
-
Der Schnitt scheint deutlich mehr Blüten auf kleinem Raum nach sich zu ziehen, da eine Verzweigung angeregt wird.
Bei mir ist Vitex einmal 2012 bis auf einen bodennahen Ast zurückgefroren und danach wieder kräftig durchgetrieben, die Blüte war dann allerdings recht spät, und leider letztes Jahr bei den sehr späten tiefen Frösten Ende April, das hat ihn mehr mitgenommen als damals der kalte Februar.
-
und so in meinem Wiesengarten:
am gleichen Tag ist mir im Wiesengarten dieses Bild am besten gelungen.
(https://forum.garten-pur.de/index.php?action=dlattach;topic=7493.0;attach=491674;image)
Sehe ich jetzt erst. Ganz wunderbar!
-
ich freu mich jetzt schon drauf!
-
Meine 2 Blauen sehen so ähnlich aus. Dann lass ich das mal so. Ein Weisser hat vor 3 Jahren das Zeitliche gesegnet.
-
kein Verlust. Wenn eine Pflanze blau blüht, dann brauch keiner die weiße Form dazu. Wenn er weiß will, kann er Margeriten nehmen. Oder Philadelphus oder sowas. Außerdem verblühen manche Gehälze in der weißen Form sehr unschön. Das Braun ist umso auffälliger.
-
'You are naughty, but delicious' hat mal Jemand berühmtes zu Jemandem berühmten gesagt ;). Ich mag aber auch Margeritli und Philadelphus samt Horden von Blattläusen.
-
gerade kam die Frage auf, wie es den Mönchspfeffern geht. Es geht allen ausgesprochen gut. Keine Ahnung wie sie es machen, aber auch die letztes Jahr gepflanzten kleinen Exemplare, die auf dem Hang bei Trockenheit in Prallsonne ohne Bewässerung stehen, haben noch grünes Laub ohne Trockenschäden.
-
gerade kam die Frage auf, wie es den Mönchspfeffern geht. Es geht allen ausgesprochen gut. Keine Ahnung wie sie es machen, aber auch die letztes Jahr gepflanzten kleinen Exemplare, die auf dem Hang bei Trockenheit in Prallsonne ohne Bewässerung stehen, haben noch grünes Laub ohne Trockenschäden.
könnten wir beide threads zusammen führen?
-
Der kommt aus dem Mittelmeerraum, verträgt also gut Trockenheit. Er wird sicher tief wurzeln. Letztes Jahr wollte ich den Topf, in dem er war (bei mir ist er eine Topfpflanze) im Herbst aus der Erde nehmen (ich buddel einen Topf fast bis zur Hälfte ein, damit er bei Wind nicht umkippt), aber es ging nicht, da die Wurzeln sich durch die Topflöcher durch bereits in die Erde eingewurzelt hatten. Dann brauchte ich etwas Hilfe, um ihn wieder rauszubekommen... ;D
-
Mönchspfeffer fehlt hier noch. Ich sollte eine Liste parat liegen haben, um alle Eingebungen sofort zu notieren...
-
meine Exelliste wird täglich neu bestückt, beinhaltet sämtliche Wünsche in Extratabellen für Gehölze, Zwiebeln und Stauden und läuft regelmäßig über.
-
Mein Mönchspfeffer stockt im Wachstum und wird dieses Jahr keine Blüten bekommen, trotz regelmäßiger Wassergaben. Ja, er hält Trockenheit aus, aber reagiert durchaus darauf :-\.
-
meine drei Exemplare im Wiesengarten sind mit der Blüte schon fast durch. Morgen werde ich noch mal nachsehen.
-
Mönchspfeffer fehlt hier noch. Ich sollte eine Liste parat liegen haben, um alle Eingebungen sofort zu notieren...
Bei mir liegt immer ein Notizbuch auf dem Tisch.
Dort notiere ich den Bestand, Aussaaten, besondere Internet Seiten, Gärtnereien, auch Wunschlisten.
-
Warum blüht mein Mönchspfeffer heuer plötzlich blau UND weiß?