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Garten- und Umwelt => Gartenküche => Thema gestartet von: Babette am 16. Januar 2006, 11:19:59
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Und hier die Sauerkraut-Rezepte aus dem "Januarküchen"-Thread - bitte ergänzen!
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Luna empfiehlt die
Schinken-Sauerkraut-Rollen
400 g gekochtes Gewürzsauerkraut
B dünne Scheiben Bauern- oder Model Schinken
2 1/2 dl Saucenrahm
2 Esslöffel Tomatenketchup
1/4Teelöffel edelsüsser Paprika, Salz, Pfeffer
4 Esslöffel geriebener Sbrinz
Das Sauerkraut in ein Sieb geben und leicht ausdrücken. Auf den Schinkenscheiben verteile und diese aufrollen. In eine ausgebutterte Gratinform legen.
Den Saucenrahm mit dem Ketchup, Paprika, Salz und Pfeffer verrühren. Über die Schinkenrollen verteilen. Den Käse darüberstreuen.
Die Schinken-Sauerkraut-Rollen auf der zweituntersten Rille des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens während 15-20 Minuten überbacken.
Als Beilage passen in der Schale geochte kleine Kartoffeln oder Salzkartoffeln.
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und auch noch
Gefüllte Äpfel für 2 Personen
2 kleine Bratapfel-Römertöpfchen (oder grosser Römertopf für mehrere Äpfel)
2 grosse Äpfel (Boskoop)
1 Esslöffel Zitronensaft
1 Schalotte
Butter
100 g frisches Sauerkraut
Salz, Pfeffer,
1/2 Teelöffel Zucker
2 Prisen Nelkenpfeffer
1 Esslöffel gehackte Walnüsse
4 Scheiben Frühstücksspeck
4 EL Weisswein (oder Apfelsaft).
Die Förmchen 15 Minuten kalt wässern.
Den Deckel der Äpfel abschneiden, diese grosszügig aushöhlen und mit Zitronensaft beträufeln. Klein gehackte Schalotte in Butter andünsten. Das Sauerkraut untermischen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Nelkenpfeffer würzen. Die Nüsse dazugeben. Das Kraut in die Äpfel füllen und in je 2 Speckscheiben übers Kreuz einwickeln. Speck mit Spiesschen feststecken. Äpfel in die Förmchen setzen, je 2 EL Wein hinzufügen und zugedeckt in den kalten Backofen stellen. Bei 180° (Umluft 160") 50 Minuten garen.
(Rezept von Luna)
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SAUERKRAUT-CROSTINI
50 g getrocknete Tomaten
50 g weißer Lauch
200 g rohes Sauerkraut
50 g Rettichsprossen
1 dl Möhren-/Karottensaft
1 Teelöffel Distelöl
Kräutermeersalz
weißer Pfeffer aus der Mühle
1 Vjollkornbaguette
wenig frisches Basilikum, fein geschitten
Die Tomaten und den Lauch in feine Streifen schneiden, mit dem Sauerkraut und den Rettichsprossen mischen. Den Möhrensaft und das Distelöl darunterrühren. Abschmecken mit dem Kräutersalz und dem Pfeffer. 30 Minuten, marinieren.
Baguette in Scheiben schneiden. Im vorgeheizten Ofen bei starker Oberhitze einseitig toasten.
Die Sauerkrautmischung auf die ungebräunte Seite geben. Mit Basilikum garnieren.
(Rezept von Luna)
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aus Lunas Sauerkraut-Rezeptsammlung
pfiffige Frühlinsrollen mit rotem Teufelchen
für 18 bis 20 Rollen
200 g Brik-Teigblätter oder Strudelteig
wenig Mehl und Wasser
Füllung:
1 Chilischote
100 g Möhren
1 TL Sesam- oder Olivenöl
50 g Tofu, klein gewürfelt
50 g Frühlingszwiebeln, fein gehackt
100 g Sojasprossen
250 g rohes Sauerkraut, gut ausgedrückt
Tamari
Currypulver oder -paste
Die Pfefferschote halbieren, den Stielansatz und die Kerne entfernen, die Fruchthälften fein hacken.
Die Möhren schälen und mit dem Kartoffelschäler Streifen abziehen. . Den Tofu im Sesamol knusprig braten. Zwiebeln, Sojasprossen und Möhrenstreifen dazugeben und kurz braten. Das Sauerkraut und die gehackte Pfefferschote beigeben, scharf würzen, auskühlen lassen.
Wenig Mehl und Wasser zu einer klebrigen, streichfähigen Masse verrühren.
Die Brik-Teigblätter in ca. 10 cm große Quadrate schneiden. Mit der Mehlmasse einpinseln. Die Füllung auf die Quadrate verteilen, rechts und links einen Rand frei lassen, die Ränder einschlagen und den Teig von der andern Seite her aufrollen.
Die Frühlingsrollen in der Friteuse bei 180 Grad oder im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad auf mittlerem Einschub 15 Minuten backen. Mit einer süßsauren Sauce servieren.
Paßt natürlich auch zu den fettarmen Rezepten...
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150g gekochtes Sauerkraut
1 Kartoffel mehlig kochend in kleine Würfel geschnitten
1,5 dl trockener Weisswein
6 dl Gemüsebouillon
1 Becher (180 g) Crème fraîche
1 Zwiebel fein gehackt
etwas Butter
Salz , Pfeffer und Muskat
Die Zwiebel in der Butter glasig dünsten, das Sauerkraut beigeben, mit Wein und Bouillon ablöschen, die Kartoffel dazugeben, leise köcheln bis sie zerfällt. Das ganze Pürieren, zurück in die Pfanne geben und die Crème Fraîche unter stetigem Rühren darunterziehen, bis kurz vors kochen bringen und sofort in vorgewärmte Teller anrichten und die Lachsstreifen darauf legen.
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Aus dem letzten Sauerkraut der Saison mache ich diesen Salat (ich hoffe dass danach der Frühling entlich kommt)
750 g rohes Sauerkraut, abgetropft
50 g Rotkohlsprossen
6 Esslöffel kaltgepresstes Rapsöl
1 Orange, nur ausgepresster Saft
2 Bananen in Scheiben
½ Ananas fein gewürfelt
50 g Cashewnüsse
50 g Erdnüsse
1 Bund Koriander, grob gehackt
Sauerkraut, Sprossen, Öl und Orangensaft mischen. Ananaswürfel, Cashewnüsse, Erdnüsse, Koriander und die Bananenscheiben dazugeben und mischen
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Kartoffel gefüllt mit Sauerkraut
4 sehr grosse Kartoffel, fest kochende Sorte
400 g Sauerkraut
2 dl Noilly-Prat
1 Apfel grob geraffelt (Röstiraffel)
100 g Magerquark
Salz und Pfeffer
Die Kartoffel in der Schale weich kochen, auskühlen, schälen, vorsichtig aushöhlen, etwa 1/3 dieser Kartoffelmasse mit einer Gabel zerdrücken
Das Sauerkraut gut ausdrücken, mit dem Apfel und dem Noilly-Prat zugedeckt ca. 10 Minuten dämpfen, leicht auskühlen lassen, zerdrückte Kartoffel und den Quark beifügen, gut vermengen, abschmecken, die Kartoffeln damit füllen und bei 180° ca. 30 Minuten im Ofen backen
manchmal gebe ich ein paar Rosinen in die Füllung
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Was ist bitte Noilly-Prat???
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luna, dankesehr!!!
ob "normaler" wermut auch möglich ist?
lg.b.
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Möglich ist alles, es wird einfach weniger gut... ;D
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Was ist bitte Noilly-Prat???
ich habe ihn bei den Zutaten verlinkt,
Noilly Prat ist ein sehr aromatischer französischer Wermut, dessen Basis zwei Weißweine (Clairette und Picpoul de Pinet) aus Südfrankreich bilden.
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Möglich ist alles, es wird einfach weniger gut... ;D
.... genau so ist es ;D
berta kauf dir ein Fläschchen davon, es lohnt sich
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Möglich ist alles, es wird einfach weniger gut... ;D
.... genau so ist es ;D
berta kauf dir ein Fläschchen davon, es lohnt sich
tja, da wird eine reise in die stadt fällig...die jährliche.... ;) ;D
danke
lg.b.
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Sauergraus ist die Küchenabart des üblichen Silofutters.
Nachdem diverse Lebens- und Genußmittel mit dem Stichwort "silagefrei" angepriesen werden, kann daraus auf Sauergraus rückgeschlossen werden.
OT: Bisweilen ist das Zeug sogar genießbar 8)
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hi,
bei meiner oma gab es öfter mal sauerkraut, kartoffelpüh und kassler.
das hab ich unheimlich gern gegessen, allerdings hab ich das sauerkraut nie so hinbekommen, wie meine oma das gekocht hat.
es war richtig weich und samtig, und hatte einen kräftigen geschmack.
vielleicht hat jemand von euch so ein oma-rezept an der hand, meine ist leider schon tot, und hat ihre rezepte mitgenommen.
gruß
heike
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Das "Silagefrei" ist vielleicht eher ein Kriterium, wenn man Joghurt oder Käse aus Milch selbst herstellen will. Zumindest fordern einige Käsereien von ihren Milchbauern, dass sie keine Silage füttern, weil das Risiko, dass Silo-Keime die Käseherstellung stören zu groß ist.
Soweit ich weiß, ist Silo (und Sauerkraut) eher gut für die Darmflora. Und es gibt gute, hochwertige Silagen und welche, die fürchterlich riechen, den Kühen nicht schmecken und auch nicht bekommen. So ähnlich wie beim Sauerkraut - Du brauchst also eine andere Ausrede dafür, dass Du kein Sauerkraut magst, Günther :D
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hhi,
bei meiner Oma war im Sauerkraut meistens pro 500 g Kraut eine angedünstete Zwiebel, 2-3 Äpfel, 5 Wacholderbeeren, 10 Pfefferkörner und ein Lorbeerblatt (evtl. 2 Pimentkörner). Und ein Stück Räucherspeck oder Eisbein oder gepökelte Rippchen. Das ganze wurde langsam und lang vor sich hin geköchelt. Bei meiner Tante kommt eine halbe geriebene Kartoffel zum Schluß drunter zum Binden (das gebundene mag ich aber nicht so gern bei Sauerkraut).
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hi,
es war richtig weich und samtig, und hatte einen kräftigen geschmack.
vielleicht hat jemand von euch so ein oma-rezept an der hand, meine ist leider schon tot, und hat ihre rezepte mitgenommen.
gruß
heike
Hallo Heike,
ich kaufe Sauerkraut immer lose beim Metzger, d.h. es kommt aus einem goßen Eimer. Ich wasche es auch nicht (das machen wohl einige, um die Säure zu reduzieren), sondern dünste es so an, wie ich es gekauft habe. Man kann es noch verfeinern mit Weißwein, Ananas und etwas andicken mit einer geriebenen Kartoffel. Ich gebe anstatt Wasser nur Rindsbrühe als Flüssigkeit hinzu. Zusätzlichen Geschmack bringt das Mitgaren von geräuchertem Speck o. ä.. Außerdem hat sich für mich bewährt: mindestens einmal muß das Sauerkraut ein wenig anbrennen (nur ein ganz klein wenig am Topfboden anhängen, d. h. eine gewisse Bräune hervorrufen) - und je öfter es aufgewärmt wird, um so schmackhafter ist es. Vielleicht liegt hierin das Geheimnis des Geschmacks von der Großnutter....
Lg
rhodocallis
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@ eva... wow, danke, ich glaube, das mit den äpfeln ist der trick. ;D
@ rhodocallis: das mit anbrennen zwecks bräune und dem immer-wieder-aufwärmen könnte dann tatsächlich in kombination mit evas rezept das ergeben, was ich bei meiner oma geliebt habe.
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Mal wieder was, was tatsächlich zum Thema "ganz anders" passt:
Sauerkrautkuchen
Teig:
Vorteig ansetzen mit 1 Tasse warmem Wasser, Prise Salz, El Mehl, 1/2 Hefe,
während der Vorteig geht, die Gewürze zusammen mahlen:
1/2 TL Bockshornkleesamen
1/2 TL Fenchel
1-2 TL Schwarzkümmel
2-3 Pimentkörner
Unter 250g Vollkornmehl mischen, noch 1/2 bis 1 TL Salz dazu. Alles zu einem Teig kneten und wieder gehen lassen.
Belag:
2 Zwiebeln glasig dünsten,
1-2 EL gewürfelten mageren Speck mitbraten,
350 g Sauerkraut abtropfen lassen, mitdünsten
1-2 Paprika würfeln, mitdünsten
angießen mit dem Saft von einer Orange
3 Äpfel würfeln oder schnippeln, 1 Daumen breit Ingwer fein würfeln, kurz mitdünsten
Würzen mit Kräutersalz, Chili und Paprika, Pfeffer (wer nix gegen Glutamat hat, kann auch gekörnte Brühe oder Vegeta nehmen statt Salz).
Den Teig auf einem geölten Blech ausbreiten, Belag verteilen und backen, bis die Ränder und das Sauerkraut leicht hellbraun sind.
Mit drübergestreuten Butterflöckchen schmeckt es noch besser.