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News: Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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19. Oktober 2017, 14:39:18
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News: Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Neuigkeiten:

|18|5|Je weniger einer weiß, desto fester glaubt er an das, was er weiß. (Platon 427-347v.Chr.)

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 am: Heute um 14:31:47 
Begonnen von Eva - Letzter Beitrag von Dornroeschen
Ein Aquarium ist für Katzen auch interessant anzuschauen und noch schöner um sich im Winter den Bauch zu wärmen.
Pablo mag Regenwasser aus gefüllten Untersetzern aber auch gern direkt aus dem Wasserhahn.

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 am: Heute um 14:30:57 
Begonnen von Nemesia Elfensp. - Letzter Beitrag von Bienchen99
Nemi, man sollte einfach kein Wasser über die Samentüten kippen. Ist auch nicht förderlich für das Saatgut.

Aber ich denke auch, das zwei Größen ausreichend wären und diese können dann ja auch bunt sein, sprich Blumen- und Gemüsebilder gemischt  :D

Auf Wasserfestigkeit kommt es eigentlich weniger an. Hat bis jetzt ja auch noch keiner was drauf gekippt. Und die Tüten sind dann ja sowieso noch in den großen Zippbeuteln

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 am: Heute um 14:30:11 
Begonnen von Tara - Letzter Beitrag von bristlecone
Ich würde daher Verinselung und Fragmentierung von Lebensräumen für einen der verantwortlichen Faktoren halten.

Das scheint mir plausibel.

In dem von Neo verlinkten Text wird auf weitere Faktoren hingewiesen: bis zu achtfache Mahd von Wiesen, keine Übergänge zwischen landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen und Waldrändern, Rückzug nachtaktiver Insekten in immer seltener werdende "Dunkelrefugien".


Meine Schwägerin (auch in der Schweiz wohnhaft) meinte erst kürzlich, es gäbe keine dreckigen Windschutzscheiben mehr (tönt irgendwie wie Reinhard Meys Lied "Es gibt keine Maikäfer mehr" ...), woraufhin ich ihr erstaunt zustimmen musste. Bewusst aufgefallen war mir das nämlich bis zu ihrer Bemerkung nicht, aber es ist definitiv so. ...

Das liegt auch an den heutzutage "windschnittigeren" Autos; die Frontscheiben heutiger Modelle sind im Vergleich zu früheren Jahrzehnten abgeflachter, um einen besseren cw-Wert zu erreichen.

Ja - einerseits.

Andererseits: Auch bei gewöhnlichen Lokomotiven ist dieser Effekt zu beobachten, siehe in dem von Neo verlinkten Artikel. Und da bezweifle ich, dass die Lokfront heute wesentlich windschnittiger ist.

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 am: Heute um 14:25:56 
Begonnen von Tara - Letzter Beitrag von Rieke
Überrascht hat mich in dem Artikel die Aussage, das es nur so wenig systematische Monitoringdaten gibt.
Das wäre aber mit das Wichtigste, um nicht auf der Ebene von Einzeleindrücken und anekdotischen Fallbeispielen zu bleiben.

Frage (nicht nur) an Lerchenzorn: Gibt es da wirklich so wenig bis nichts?

Die üblichen ökologischen Untersuchungen betrachten gerade bei Insekten eher einzelne Artengruppen, z.B. Wildbienen oder Laufkäfer und dann die Arten- und Individuenzahl, nicht die Biomasse von fliegenden Insekten insgesamt.

Wieviel Pestizide werden eigentlich in Naturschutzgebieten verspritzt, wieviel Hecken dürfen dort gerodet werden, wieviel Dünger darf ausgebracht werden?
Dort wurde der Rückgang gemessen, der mit den Änderungen der Landnutzung und dem Pestizideinsatz nicht erklärbar ist.
Mit diesem Ergebnis darf man auch über Klima und Luftqualität nachdenken.

Zu Naturschutzgebieten gibt es normalerweise eine Satzung, die vorschreibt, was dort zulässig ist, unterlegt durch ökologische Gutachten, und außerdem einen Pflege- und Entwicklungsplan. Was zulässig ist, hängt daher von den jeweiligen ökologischen Gegebenheiten und dem Schutzzweck ab. Wenn eine z.B. offene Heidelandschaft erhalten werden soll, geht es nicht ohne Beweidung, wenn sehr störungsempfindliche Tierarten vorkommen, kann es ein Betretungsverbot geben. Land- oder Forstwirtschaft kann verboten sein, oder durch Auflagen eingeschränkt, aber das ist nicht immer so.

Zu den Ursachen: Pestizideinsatz wurde in der Studie nicht betrachtet, wahrscheinlich fehlen die flächendeckenden Daten, wie die benachbarten landwirtschaftlichen Flächen jeweils bewirtschaftet wurden. Die Landnutzung wurde durch Luftbildauswertung ermittelt, in einem Umkreis von 200 m um die Fallen. Daß kein Zusammenhang zwischen Landnutzung und Rückgang der Insekten in dieser Studie nachgewiesen wurde, heißt nicht, daß es den nicht gibt - vielleicht wurde die Landnutzung nur nicht genau genug betrachtet. In der Diskussion wird  Intensivierung der Landwirtschaft als eine mögliche Ursache genannt.

Außerdem steht dort: "The reserves in which the traps were placed are of limited size in this typical fragmented West-European landscape, and almost all locations (94%) are enclosed by agricultural fields. Part of the explanation could therefore be that the protected areas (serving as insect sources) are affected and drained by the agricultural fields in the broader surroundings (serving as sinks or even as ecological traps) " Ich würde daher Verinselung und Fragmentierung von Lebensräumen für einen der verantwortlichen Faktoren halten.

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 am: Heute um 14:23:26 
Begonnen von Gartenplaner - Letzter Beitrag von AndreasR
Den Schachtelhalm entferne ich ja ein paarmal im Jahr oberirdisch - mit dem Resultat, dass er danach gleich mit fünfmal so vielen Trieben neu austreibt. ::) Die Erde lockere ich nicht, denn das ist hier vergebliche Liebesmühe, weil der Lehmboden beim nächsten Regen wieder verklebt und bei Trockenheit betonhart wird.

Anderes Unkraut wächst so gut wie keins, und wenn, wird das von den Stauden komplett überwuchert, so dass ich fast nicht jäten muss, außer ein- oder zweimal im Frühling und einmal im Herbst. Im Sommer kann man die Beete ohnehin kaum betreten, weil alles so zugewachsen ist. Viel abschneiden muss ich auch nicht, und gedüngt habe ich noch nie, das machen die Regenwürmer. ;)

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 am: Heute um 14:20:46 
Begonnen von Tara - Letzter Beitrag von Dornroeschen
Ja, der zieht Insekten, auch Hornissen, magisch an, wenn er blüht, das Bild ist vom September.

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 am: Heute um 14:20:31 
Begonnen von Tara - Letzter Beitrag von neo
Ich weiss gar nicht, wie das in der Schweiz mit dem Monitoring ist.

Gab es bisher scheinbar nicht, aber man weiss trotzdem, dass die Insekten abgenommen haben.
https://www.srf.ch/news/panorama/es-hat-wie-regen-gegen-die-windschutzscheibe-geklatscht


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 am: Heute um 14:18:37 
Begonnen von Tara - Letzter Beitrag von hemerocallis
Gut informiert sein und überall viele 'dumme' Fragen stellen - die Wirkung ist um einiges wirkungsvoller, v.a. weil man dann selbst immer weiter dazu lernt...
Ich habe letztens im Supermarkt nach palmölfreier Margarine gefragt - idealerweise regional und biologisch produziert. Großes Rätselraten und Produkt-Analysieren war die Folge - und dann die beschämende Erkenntnis des Abteilungsleiters, daß sie tatsächlich keine im Sortiment haben. Es haben einige Kunden und ein Teil des Personals mitbekommen - war wohl bewußtseinsbildend. Wenn mehr Leute fragen, wird sich das Sortiment ändern  ;)

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 am: Heute um 14:11:24 
Begonnen von Tara - Letzter Beitrag von lune5
Kleiner Einwurf: Wem bienengerecht zu aufwändig ist - wie wäre es mit Efeu? Wir haben so einiges efeubegrüntes und da tobt zurzeit das pralle Insektenleben. Von Schmetterlingen über Bienen, Hummeln, Wespen, manche, die ich bisher noch nie gesehen hatte. Wenn man vorbei geht, steigt eine Wolke auf. Das fängt an, sobald morgens die Sonne scheint und geht bis zum frühen Abend.
LG lune

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 am: Heute um 14:09:06 
Begonnen von Gartenplaner - Letzter Beitrag von Mediterraneus
Aaaalso - ich müsste da mit NEIN antworten :D

Ebenso.
Die Stauden müssen nur höher sein, als das Unkraut. Dann sieht man es nicht mehr (und verschwindet irgendwann mit Glück).
Blöd ist nur, wenn z.B. Schachtelhalm im Steingarten ist. Dann heißt es lebenslänglich abrupfen.
Das hab ich an einer Stelle, zum Glück ist der Weg gleich nebendran. Das gibt regelmäßige Kniebeugen.

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