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News: Nichts ist so ansteckend wie schlechte Laune. (Henri Stendhal)
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Autor Thema: Araucaria araucana - Chilenische Araukarie, Andentanne  (Gelesen 62519 mal)

cupressus

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Araucaria araucana - Chilenische Araukarie, Andentanne
« am: 18. Oktober 2006, 15:51:54 »

Hallo,

wo gibt es in Deutschland oder Österreich schöne große Araucarien?

lg cupressus
« Letzte Änderung: 01. November 2006, 05:27:20 von bernhard »
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fars

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2006, 16:27:52 »

Zu kaufen oder zu sehen?

Inzwischen stehen in vielen Gärten einige Meter hohe Exemplare. Diese Art ist offensichtlich winterhärter als ursprünglich angenommen.
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bernhard

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #2 am: 18. Oktober 2006, 17:59:21 »

stimmt! ich kenne selbst in meinem recht winterharten wohnort ein großes exemplar, dass aber sehr geschützt steht. in graz im boga sind die exemplare kleiner als jene, die man in den gärten bewundern kann.

wenn es dir ums kaufen geht: ich würde nicht zu groß kaufen. die winterhärte nimmt zwar mit dem alter zu, ist aber auch massiv von der herkunft und den aufzuchtbedingungen (abhärtung) abhängig. will meinen: eine noch relative kleine pflanze um eur 30,-- kann dir mehr freude bereiten, als ein > eur 149,--exemplar, daß unabgehärtet aus dem glashaus kommt und im ersten milden winter das zeitliche segnet. und selbst bei denen, die diretissima aus dem glashaus im gartencenter landen gibts individuelle unterschiede. hier kommt man ums testen nicht herum. entweder man hat glück oder man zahl lehrgeld.

meine "große" schleppe ich im kübel herum, weil ihr schon bei minus 8 grad die rinde aufgelplatzt ist (ist wieder verheilt). ein kleiner sämling geht heuer in den dritten winter bei mir und hatte bis dato null probleme. einen "schutz" hatten beide. der eine war eine mumie, der andere war im schnee versunken.
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Bernhard

sarastro

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2006, 18:17:33 »

Ein wunderschönes Exemplar steht im Hausgarten von Thomas Kustermann in der Nähe von Gelnhausen, in Niedergründau. Sie wurde vor rund 35 Jahren gepflanzt und ist jetzt rund 12 m hoch. Dort wird es auch mal unter minus 15 Grad. Hat die aber locker weggesteckt! Noch größere Araucarien kann man am gesamten Niederrhein, sowie in vielen Gärten im milden Baden, in der Schweiz und im Elsass sehen.

Mich würde durchaus interessieren, wo das "östlichste" größte Exemplar in Bayern oder Österreich steht.
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cupressus

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #4 am: 18. Oktober 2006, 18:22:10 »

Hallo,

nein mir geht es nicht ums kaufen nur ums ansehen. Habe einige Auracarien im Kübel. Diese habe ich aus Samen gezogen. 1 Samen hat 1,5 € gekostet. Von 10 Stück haben 9 gekeimt. Das mit der aufgeplatzten Rinde hatte ich auch mal als ich die Pflanzen im Frühjahr zu früh ausgeräumt habe. Sonnenbrand gibts auch leicht, also zuerst am besten etwas schattig stellen.

Frührer hatte ich auch mal eine ausgepflanzt, sie hat 3 Jahre überlebt ist dann
aber erfroren oder vertrocknet. :(

gruss cupressus

« Letzte Änderung: 18. Oktober 2006, 18:22:40 von cupressus »
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tomir

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #5 am: 18. Oktober 2006, 18:47:02 »

Hallo,

 1 Samen hat 1,5 € gekostet.

... und in Chile wird ein ganzes Netz fuer den Preis im Supermarkt angeboten ( schmackhafte Trockenfruechte)... aber rechnet man die Flugkosten dazu bist du doch noch guenstig weggekommen... Samen muesste es aber mittlerweile auch aus Deutschland geben.....
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bernhard

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #6 am: 21. Oktober 2006, 05:05:21 »

das mit dem teilweisen rindenaufplatzen ist bei araucaria araucana nicht so schlimm. sie harzen stark und schotten so die wunde ideal ab.

Zitat
ich kenne selbst in meinem recht winterharten wohnort ein großes exemplar, dass aber sehr geschützt steht.
die steht bei uns in der obersteiermark. ist "leider zwei- oder mehrstämmig" gewachsen. insgesamt aber schon mehrere meter hoch und sieht schon imposant aus. von den minusgraden her hat die - auch wenn es geschützte innenhoflage ist - bestimmt schon öfter minus 20 grad erlebt. aber dort fallen halt die scharfen winterwinde weg ...
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Bernhard

Iris

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #7 am: 31. Oktober 2006, 21:55:00 »

... und in Chile wird ein ganzes Netz fuer den Preis im Supermarkt angeboten ( schmackhafte Trockenfruechte)... aber rechnet man die Flugkosten dazu bist du doch noch guenstig weggekommen... Samen muesste es aber mittlerweile auch aus Deutschland geben.....

Hmhmm. Eigentlich sollte sie dort so gut wie überhaupt nicht angeboten werden. Samen stehen quasi unter Naturschutz - sogar in Argentinien!

Die Frosthärte von Araucaria araucana differenziert in der Art. Sie ist auch von der Herkunft der Samen / Pflanzen abhängig. In Chile herrscht in der Regel milderes Klima, ein eher hoher Standort von Araukarien ist am Fuße des Vulkans Lanin in Argentinien. Samen von dortigen Pflanzen sind im Durchschnitt etwas härter als die chilenische Ware, die aber in der Regel die Handelsware ist.

Ein sehr schönes großes Exemplar findet sich z.B. in Neustadt bei Coburg. Jawohl, dort wird es im Winter sicher auch mal weit unter -20 °C. Ich habe sie aber mit eigenen Augen gesehen und das Exemplar sieht alles andere als schlecht aus, selbst wenn die Umgebung ihr nicht das schönste Ambiente bietet:
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2006, 21:57:36 von Iris »
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Iris

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #8 am: 31. Oktober 2006, 22:00:36 »

Nun gut, wenn ich also schon von Araukarien am Naturstandort schreibe, so kann ich vielleicht wenigstens mal eine kleine Kostprobe der mächtigen Bäume geben, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen:
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Iris

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #9 am: 31. Oktober 2006, 22:07:10 »

In der letzte Woche besuchten Allee des Bicton College in Cornwall findet man Araucarien sowohl in ihrer "tannenbaumartigen" "Jugendform" als auch als ausgewachsenen Schirm:
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Iris

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #10 am: 31. Oktober 2006, 22:10:19 »

Das mit der aufgeplatzten Rinde hatte ich auch mal als ich die Pflanzen im Frühjahr zu früh ausgeräumt habe.

Tröste dich, das passiert in den besten Familien! Möchte nicht wissen, ob dieses Araucaria-Weibchen noch einen Partner findet, mit der Akne :-[.
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bernhard

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Re:Araucaria araucana - Chilenische Araukarie, Andentanne
« Antwort #11 am: 01. November 2006, 05:54:00 »

danke für die kleine weltreise ... oder sollte man doch besser sagen: für die reise in eine andere welt. die bäume scheinen - wie du schreibst - wirklich von einem anderen planeten zu stammen, so fremd wirken sie. aber auch genauso faszinierend und dass sie beim dendrologen haben-wollen entstehen lassen ist klar.

mein freilandexemplar habe ich mittlerweile mit viel laub um die wurzeln versehen. mittlerweile eingewurzelt hat sie heuer mächtig zugelegt und an ihrer spitze den nächsten astkranz angelegt.

ich möchte hier einen detailblick beisteuern, der einen kletterakrobaten bei seiner wagemutigen tour zeigt:


Araucaria araucana mit Kletterer

« Letzte Änderung: 01. November 2006, 05:56:11 von bernhard »
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Bernhard

fars

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Re:Araucaria araucana - Chilenische Araukarie, Andentanne
« Antwort #12 am: 01. November 2006, 07:19:41 »

Ich tröste mich damit, dass sie im Alter alles andere als attraktiv aussehen, wie an vielen englischen Beispielen zu sehen ist.


Fars, der Fuchs dem... usw.
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bernhard

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Re:Araucaria araucana - Chilenische Araukarie, Andentanne
« Antwort #13 am: 01. November 2006, 11:47:04 »

hallo fars ... was ja wieder an persönlichen geschmaklichkeiten stößt ... ich hätte gerne so eine altersform im garten und könnt' mich nicht drann sattsehen. aber du hast sicher recht: diese eigenwillige form ist mehr als gewöhnungsbedürftig.
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Bernhard

tomir

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Re:Araucaria araucana
« Antwort #14 am: 02. November 2006, 20:10:40 »


Hmhmm. Eigentlich sollte sie dort so gut wie überhaupt nicht angeboten werden. Samen stehen quasi unter Naturschutz - sogar in Argentinien!


@iris -
meines Wissens stehen die Samen der Araukarien in Chile ebenso wie die Samen von Jubea nicht unter Schutz im Gegensatz zu den Baeumen und deren Standorten - und aus Naturschutzschicht finde ich das nicht einmal dumm - es ist doch fuer die Bevoelkerung verstaendlicher die Baueme zu schuetzen, wenn sie davon profitieren koennen (ohne den Bestand zu schaden) - die Nutzung der Bestaende von Jubea zur Gewinnung zu Palmenhonig ist gluecklicherweise verboten).
Gruss Tomir
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