Hallo,
also ich habe vor ca. 3 Wochen die ersten 3 Tomatensamen gesät, und 2 davon sind aufgegangen und die Pflänzchen haben in meiner Aussaatmischung (ca. 40% Blumenerde/60% Sand) in Joghurtbechern inzwischen bei Zimmertemperatur und 14 Stunden/Tag von einer Tageslicht-Energiesparlampe beleuchtet die stattliche Größe von ca. 2-3 cm erreicht und bereits erste Blättchen gebildet (außer den Keimblättern natürlich). Es handelt sich um eine Sorte, die ich bei
http://www.gabis-sommerwiese.de/Obst und Gemuese.htm als "Zimmertomate" erworben hatte, und wenn ich irgendwann das Gefühl habe, daß es an der Zeit ist, sollen die in einen Blumenkasten auf meiner Wohnzimmer-Fensterbank einziehen. Weil sie den wohl nicht ausfüllen werden, denke ich, daß sie ein paar Kräuter zur Gesellschaft bekommen (evtl. Basilikum? Petersilie? Schnittlauch?).
Zur Zeit plane ich für diesen Kasten (ist so einer mit Wasserreservoir) eine automatische Bewässerungsanlage, die das Reservoir per Pumpe aus einem größeren Behältnis selbsttätig immer wieder auffüllen soll.
Auch meine "richtigen" Tomaten, die nächstes Jahr teils wieder in 10-Liter-Eimern (evtl. will ich auch einen Teil durch größere ersetzen) auf der Terrasse und am Schuppen relativ geschützt an der Wand stehen, teils aber auch in einem noch anzulegenden Beet am Gartenzaun eingepflanzt werden sollen, werden eine automatische Bewässerung bekommen; die Teile dafür sind großenteils schon bestellt.
Säen werde ich die aber erst Ende Februar/Anfang März - ich denke, eher macht es keinen Sinn, da ich kein Gewächshaus und auch keinen Wintergarten habe. Dafür ist für die Anzucht bereits eine Pflanzlicht-Beleuchtung im Bau, die dann den Pflänzchen aus zwei 36 W 865er Leuchtstoffröhren und in Verbindung mit der Zeitschaltuhr, die gerade für die Zimmertomaten sorgt, Licht spendieren wird.
Zudem habe ich mir schon einen Sack Perlit besorgt, das einerseits in den Kästen/Eimern als Drainage-und Wasserspeicherschicht dienen wird, und andererseits der Pflanzerde zur Verbesserung und Auflockerung beigemischt werden soll, nebst etwas Urgesteinsmehl.
Fest geplant sind Rotes Birnchen, Reisetomate, Namenlose gelbe Rispentomate (Absaat einer bei Rewe gekauften Tomate), Hybrid-2 Tarasenko, Marianna's Peace, Jana, Kremser Perle und Burkanlapu. Sollte sich noch ein entsprechender Tauschpartner für Samen finden, würde ich gerne auch noch Cherokee Purple, Cherokee Chocolate, DeBerao (Matthias-Auslese) und/oder Georgia Streak probieren; anderenfalls kommt evtl. noch Black Plum und/oder Black Krim dazu - mal sehen, wie es mit dem Platz hinhaut. Hängt auch davon ab, ob ich es schaffe, über das Beet am Zaun ein Tomatendach zu bauen, was wiederum davon abhängt, was die lokalen Schrottplätze so an geeigneten Materialien hergeben. Wenn net, dann kommen da halt erstmal nur die freilandtauglichen Sorten ungeschützt rein, insbesondere die Buschtomaten.
So stelle ich mir das alles jedenfalls vor; mal sehen, ob ich es so schaffe. Jedenfalls ist diesmal schon alles wesentlich geplanter und durchdachter als in diesem Jahr, wo die Sache mit den Tomaten durch die Pflanzengabe meiner Nachbarin für mich selbst mehr oder weniger überraschend ins Rollen gekommen war.
Liebe Grüße aus Oberfranken
Volkhart