ich glaube, dass mein Exemplar der Sorte 'Striptease' immer schon Träger des Virus war. Diese Sorte ist eine der ersten, bei der der Virus aufgefallen ist. Die Pflanze stammt aus der oben benannte Gärtnerei, die keine große Sorgfalt darauf verwendet einwandfreie gesunde Pflanzen an den Kunden weiterzugeben.
Ein Artikel über den Virus habe ich irgendwann in der GartenPraxis gelesen. Der Virus überträgt sich nur über den frischen Pflanzensaft. Nicht über die Erde, nicht über getrocknete oder abgefaulte Pflanzenreste. Mit meinem Lieblingsgärtner, der gelernter Zierpflanzengärtner ist, habe ich über das Problem gesprochen. Das gibt es auch bei Pelargonien. Er sterilisiert das Messer nach jedem Schnitt, wenn er Stecklingsvermehrung macht und inzwischen vermehrt er nicht mehr selber, sondern kauft Jungpflanzen.
Was ich daraus geschlossen habe, das hatte ich schon einmal ausgeführt.
Hosta-Virus Ich kaufe immer noch Hosta. Aber nie über das Netz oder auf Gartenmärkten, es sei denn sie sind von planwerk oder von Kirschenlohr.
Ich schneide sowieso keine Blätter ab. An kaum einer Pflanze. Unschöne Blätter reiße ich ab. Hosta, die irgendwie kein schönes Bild abgeben, werden isoliert und beobachtet. Manchmal ist es auch ein Problem mit der Kultivierung. Ich habe mir vorgenommen aufmerksamer zu Düngen und zu Wässern.
Sorten weichen in ihrem Verhalten sehr voneinander ab, das ist mir auch aufgefallen. Blue Angel ist bei mir sehr viel schöner als
H.sieboldiana Elegans.
Ich beobachte Sorten in meiner Lieblingsgärtnerei im Laufe des Jahres. Ob ihr Laub früh im Jahr unansehnlich wird, wie sie nach dem Austrieb und vor dem Herbst und Winter aussehen und dann treffe ich meine Entscheidung zuzugreifen oder doch lieber noch eines von diesen Trilliums ...