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Autor Thema: Tipps zum Kalken gefragt...  (Gelesen 6224 mal)

tomati

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Tipps zum Kalken gefragt...
« am: 04. Oktober 2008, 00:12:36 »

Hallo Leute,

könnte mir mal jemand praktische Tipps zum Kalken geben? Mein PH-Wert ist zu niedrig habe ich heute erst einmal telefonisch vorab von dem Labor erfahren. Den genauen Wert erfahre ich noch. Die richtige Zeit zum Düngen/Kalken müsste ja jetzt sein, bloß mir fehlt aus Mangel an Erfahrung das richtige Augenmaß und auch noch die richtige Sorte von Kalk. Vielleicht erbarmen sich mal diejenigen, die damit Erfahrung haben.

mfg
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tomati

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #1 am: 06. Oktober 2008, 15:02:57 »

Was soll das verschieben ... genau dahin, wo es kaum jemand liest? Was hat künstliches Nachkalken mit dem Komposthaufen zu tun?
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Lenchen

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #2 am: 06. Oktober 2008, 15:15:21 »

Mein Boden ist auch eher etwas sauer. Beim Anlegen der Beete habe ich den Boden verbessert und u.a. auch Urgesteinsmehl (meines war von Neudorff) beigegeben.
Für die Beete mit den Pflanzen, die etwas kalkhaltigen Boden bevorzugen nehme ich einmal jährlich "Vitalkalk" von Azet (aufstreuen und oberflächlich etwas einarbeiten). Die Aufwandsmenge steht jeweils auf den Packungen, auch wie weit man damit den PH-Wert erhöht.
Im Forum schrieb mal jemand, dass er im Winter einfach den Kalk auf den Schnee streut.

In den Kompost gebe ich auch ab und zu Kalk, denn ich mag die kleinen Eierschalenstücke nicht so besonders gerne in den Beeten ;)
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2008, 15:19:22 von Lenchen »
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max.

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #3 am: 06. Oktober 2008, 15:20:25 »

@tomati,
Zitat
...Was soll das verschieben ... genau dahin, wo es kaum jemand liest?...

weil es hierher gehört. siehe untertitel:
Lebendiger Boden, natürliche Düngemittel und fruchtbare Mulchwirtschaft


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Staudo

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #4 am: 06. Oktober 2008, 15:41:50 »

Beim Kalken streiten sich die Geister. Ich habe eher sauren Sandboden und kalke nie.

Wenn Dir empfohlen wird zu kalken und der Garten mehr als 100 m² Grundfläche hat, empfehle ich einen Düngekalk aus dem Landhandel. Der kostet nur einen Bruchteil der Beutelchen aus dem Gartencenter.
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Lehm

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #5 am: 06. Oktober 2008, 15:44:48 »

Kalken, da war doch was mit armen Söhnen, also dass der Vater Dank Kalken reich ist, die Söhne dann aber arm mit dem nicht mehr fruchtbaren Boden.
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max.

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #6 am: 06. Oktober 2008, 15:46:29 »

"kalk macht reiche väter, aber arme söhne"
gruß
max (" mc.total recall")
« Letzte Änderung: 06. Oktober 2008, 15:47:15 von max. »
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Lehm

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #7 am: 06. Oktober 2008, 15:47:23 »

 ;D
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Lenchen

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #8 am: 06. Oktober 2008, 15:54:27 »

Beim Kalken streiten sich die Geister. Ich habe eher sauren Sandboden und kalke nie.
...

Ich kalke auch nur jährlich die Beete in denen Helleborus, Akeleien und Polemonium wachsen, denn diese Hübschen wollten in meinem Boden vor der Kalkung so gar nicht am Leben bleiben.
Wachsen die bei dir auf eher saurem Boden problemlos?
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Staudo

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #9 am: 06. Oktober 2008, 15:57:54 »

Interessante Frage.

Akelei wächst auf einem Streifen, der mit Bauschutt versetzt ist etwas zu gut, an einer anderen Stelle deutlich zahmer, was aber auch an Konkurrenz liegen kann.

Helleborus Orientalis-Hybriden wachsen praktisch überall.

Polemonium caeruleum wächst an einer Stelle, die ich für sauer halte, weil es dort sehr humos ist und nicht gekalkt wird.
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Lenchen

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #10 am: 06. Oktober 2008, 16:14:46 »

Tomati, möchtest Du deinen Garten eigentlich erst anlegen oder besteht er schon?
Dann gibt es natürlich auch Pflanzen, die sauren Boden benötigen.

Wie sieht es eigentlich mit dem Kalkbedarf bei verschiedenen Gemüsepflanzen aus?
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tomati

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #11 am: 06. Oktober 2008, 21:55:23 »

Hallo,

Kommando zurück. Die nette Labormieze hatte mir vorab telefonisch mitgeteilt, der PH-Wert wäre zu niedrig. Heute bekam ich die Analyse schriftlich und es ist genau umgekehrt. Ich habe je eine Probe von zwei verschiedenen Standorten abgegeben. Standort "B" hat jedes Jahr einen erheblich schlechteren Ertrag als Standort"A". Ich poste jetzt einfach mal die Laborergebnisse, vielleicht kann jemand etwas damit anfangen.

Standort A:

PH-Wert: 7,0
Phosphor: 51,5 mg/100g
P2O5: 117,9 mg/100g (Diphosphorpentoxid)
Kalium: 21,9 mg/100g
K2O: 26,5 mg/100g (Kaliumoxid)
Magnesium: 20,1 mg/100g

Nitratstickstoff: 18,20 kg/ha
NH14-N : 5,7 kg/ha (Ammoniumstickstoff)
Gesamtstickstoff: 23,9 kg/ha
Pflanzenverfügbar: 19,1

Standort B:

PH-Wert: 7,3
Phosphor: 61,7 mg/100g
P2O5: 141,3 mg/100g (Diphosphorpentoxid)
Kalium: 18,4 mg/100g
K2O: 22,3 mg/100g (Kaliumoxid)
Magnesium: 13,3 mg/100g

Nitratstickstoff: 30,0 kg/ha
NH14-N : 11,7 kg/ha (Ammoniumstickstoff)
Gesamtstickstoff: 41,7 kg/ha
Pflanzenverfügbar: 33,4

Der Garten besteht schon und der Boden ist vermutlich vor Jahrzehnten künstlich mit Erde aufgefüllt wurden. Zwischen den beiden Standorten gibt es aber erhebliche Unterschiede und deshalb habe ich die Analyse machen lassen.

mfg
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nicoffset

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #12 am: 07. Oktober 2008, 12:42:58 »

Was soll das verschieben ... genau dahin, wo es kaum jemand liest?

Kleine OT-Anmerkung am Rande: Ich bin sicher nicht die Einzige, die v.a. diesen Thread immer wieder sehr gerne liest. Und mit der Fülle an Antworten hat sich das ja auch bewiesen.
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WernerK

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #13 am: 07. Oktober 2008, 13:13:16 »

Hallo tomati,

also die böden sind im neutralen Bereich, sicher kein Grund hier etwas zu unternehmen um den pH zu ändern.
Ich hätte eigentlich spontan darauf getippt, das der Standort B der ertragreichere ist.

Gruß Werner

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ja, ich rauch jetzt wieder!

tomati

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Re:Tipps zum Kalken gefragt...
« Antwort #14 am: 07. Oktober 2008, 22:29:02 »

Hallo tomati,

also die böden sind im neutralen Bereich, sicher kein Grund hier etwas zu unternehmen um den pH zu ändern.
Ich hätte eigentlich spontan darauf getippt, das der Standort B der ertragreichere ist.

Gruß Werner



Ich auch, aber dem ist nicht so. Wichtig wäre ein niedrigerer PH-Wert (Ideal 6,5), denn der macht die Verfügbarkeit der Mineralien aus. Ich war heute noch einmal bei unserem Großbauern und der war eben dieser Meinung. Er hat mir Feldkarten gezeigt, auf denen sämtliche Werte der Flächen und auch deren Ertrag eingezeichnet waren und da konnte man es recht gut sehen. Bei einem PH-Wert zwischen 6,5 und 7,0 war die Verfügbarkeit der Mineralien erheblich höher und dadurch vermutlich auch der Ertrag.

Ich habe jetzt auf die Schnelle eine Seite gefunden, wo auch noch einmal einiges zum Thema Düngung abgehandelt wird.

http://www.gartenplatz.de/grafik_fre/duenger.htm


mfg
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