Ich habe nicht den ganzen Tomatenthread gelesen.
Und Pflanzenzüchtung ist sicher ne komplizierte und aufwendige Sache.
Trotzdem kann ich nicht ganz verstehen, das die Züchtung es bisher nicht geschafft hat, braunfäuleresistente "Normaltomaten" zu erzielen, wenn resistente Wildarten-/Sorten wie die hier beschriebenen Johannisbeertomaten zur Verfügung stehen.
Für braunfäuleresistente Sorten würde ich geringe Abstriche beim Ertrag und der Fruchtgröße hinnehmen.
Wie siehts eigentlich bei der Kartoffel aus. Gibts da auch braunfäuleresistente Wildformen?
danke für den eintrag zuccalmagio. du hast damit das thema wieder auf den tisch gebracht, welches mich schon einige zeit beschäftigt.
es gibt eigentlich keine braunfäule-resistenten tomaten- wie auch kartoffel-sorten. zu dieser aussage stehe ich nach wie vor. denn die krankheit kann unter hohem befallsdruck wirklich jede pflanze auslöschen.
ich hatte mal irgendwo anders eine diskussion, die die begriffe
braunfäule-resistent von
braunfäule-tolerant unterscheidet.
der zweite begriff ist eher treffend. die pflanze hat demnach die fähigkeit, die krankheit zu tolerieren und ihr wachstum darauf einzustellen, ohne dass zugrunde geht.
zurück zum thema kartoffel: im vorigen jahr hatte ich die sorte golden wonder gepflanzt. eine mittelspäte, aber tolerante kartoffel-sorte. aber im anfangsstadium auch von der braunfäule infiziert, meine ich, aber die auswirkungen waren eher harmlos.
danke für den eintrag, z.
aber ehe wir hier ot sind. es gibt sicher einen kartoffelthread, wo wir das ausdiskutieren können
