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Autor Thema: Heimische Wildpflanzen und –blüten  (Gelesen 20690 mal)

friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #240 am: 09. Juli 2006, 17:46:18 »

Wald-Storchschnabel Geranium sylvaticum

Der mittelgroße, ausdauernde Wald-Storchschnabel blüht von Juni bis Juli mit 22 bis 26 mm großen dunkel bläulich- bis rötlichpurpurnen Blüten, die eine weiße Mitte haben. Je nördlicher man die Pflanze in Nordosteuropa antrifft, desto häufiger findet man auch Formen mit rosafarbenen oder weißen Blüten. Die anschließende Frucht hat die typische storchschnabelartige Gestalt. Die Blätter sind kräftig grün und fiederspaltig gelappt.
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"Ins Innere der Natur dringt kein erschaffener Geist. Glücklich, wem sie nur die äußere Schale weist." (Albrecht von Haller)

friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #241 am: 09. Juli 2006, 17:52:45 »

Wilder Thymian Thymus serpyllum L.

Der Wilde Thymian hat eine tief in den Erdboden reichende Zentralwurzel und breitet sich davon ausgehend mit liegenden Stengeln aus. Eine einzelne Pflanze bildet auf diese Weise einen geschlossenen Teppich, der bis zu einem Quadratmeter groß sein kann.
Die Blätter der Pflanze sind klein und glänzend. Aus den Stengeln treiben jedes Jahr eine große Anzahl von Blütentrieben, die zehn bis fünfzehn Zentimeter hoch werden. In den Blattachseln stehen drei bis sechs der bis 4 Millimeter langen, rosaroten Blüten in einer Scheinähre.
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altrosa

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #242 am: 10. Juli 2006, 09:18:45 »

die Bilder und Beschreibungen der Wildpflanzen von FriedaVeronika bewundere ich sehr. Einer meiner liebsten Wildpflanzen bin ich bisher noch nicht begegnet: dem Rainkohl (Lapsana communis). Zugegeben, sein Vermehrungsdrang macht ihn im Garten zum Unkraut. Aber was für eine wunderschöne Architektur dieser Staude! und die Samenstände sind so schön in Wintergestecken. Nur fotografieren lässt er sich kaum.
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #243 am: 10. Juli 2006, 12:41:29 »

Einer meiner liebsten Wildpflanzen bin ich bisher noch nicht begegnet: dem Rainkohl (Lapsana communis)

altrosa,

begegnet ist er mir schon oft. Aber ich war mit dem Ergebnis der Aufnahmen nie zufrieden. Aber mal sehen, vielleicht klappt es ja doch noch mit einem akzeptablen Foto.

Gruß Christa
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altrosa

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #244 am: 10. Juli 2006, 14:23:29 »

ich übe schon seit einer Woche zu allen Tageszeiten - kaum je mit einigermassen befriedigendem Resultat. Aber auch die Aufnahmen bei Google sind nicht besser
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #245 am: 10. Juli 2006, 19:03:11 »

Acker-Kratzdistel Cirsium arvense

Die Acker-Kratzdistel ist eine Pflanzenart, die zu den Korbblütlern (Asteraceae) gehört. Sie fällt vor allem wegen ihrer bestachelten Blätter und ihrer violett gefärbten Blüten auf. Man findet sie von Juni bis Ende September blühend an Weg- und Feldrändern. Deshalb wird sie auch oft als Ackerunkraut bezeichnet. Sie ist übrigens mit der Kornblume und der Artischocke verwandt.
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #246 am: 10. Juli 2006, 19:07:07 »

Brombeere Rubus fruticosa

Die europäischen Brombeerarten sind keine echten Sträucher, denn die oberirdischen Teile werden gewöhnlich nur zwei Jahre alt. Brombeeren sind Kletterpflanzen (Spreizklimmer) und werden zwischen 50 und 300 cm hoch; die Stengel sind sehr stachelig und verholzen. Die Stacheln dienen dabei als Kletterhilfe und Fraßschutz. An den Trieben, die die Pflanze ausbildet, sitzen wechselständig unpaarig drei-, fünf- und siebenzählige gefiederte, gezähnte Blätter, die im Herbst nicht abgeworfen werden.
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #247 am: 11. Juli 2006, 14:07:55 »

Gemeiner Rainkohl Lapsana communis

Es handelt sich um einjährige krautige Pflanzen mit wechselständigen Blättern.

Die Blütenköpfchen bestehen ausschließlich aus gelben Zungenblüten, die an der Spitze gestutzt sind und 5 Zähnchen besitzen. Die Hülle besteht aus nur einer Reihe von Hüllblättern, am Grund höchstens noch mit einer kleinen und wenigblättrigen Außenhülle. Die Früchte haben keinen Pappus.
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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #248 am: 11. Juli 2006, 14:15:13 »

Mehlige Königskerze Verbascum lychnitis

Zu finden auf Trocken- und Halbtrockenrasen, Weg- und Waldrändern, Kahlschlägen, Gebüsch, gern auf kalkhaltigem Böden, an warmen Stellen bis 1400 m. Ist fast in ganz Europa verbreitet und blüht von Juni bis September.
« Letzte Änderung: 11. Juli 2006, 14:15:55 von friedaveronika »
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altrosa

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #249 am: 11. Juli 2006, 14:17:25 »

das ist ein sehr schönes Detailbild vom Rainkohl! Ich jage immer noch hinter einem Exemplar her, das so steht, dass man seine Gesamtarchitektur bewundern kann. Das ist so schwierig, weil die Pflanze mit den kleinen Blütchen und den zarten Stängeln immer mit dem Hintergrund verschmilzt.

und das Verbascum lychnitis ist zauberhaft. Man möchte eine Hummel sein und sich drin wälzen!
« Letzte Änderung: 11. Juli 2006, 14:20:19 von altrosa »
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friedaveronika

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #250 am: 11. Juli 2006, 14:26:36 »

Echter Gamander, Edel-G. Teucrium chamaedrys

Rötlich purpurne Blüten mit bis 1,5 cm langer Krone; diese doppelt so lang wie der abstehend behaarte Kelch; in mehr oder weniger einseitswendigen, endständigen Scheinähren.

In D nur zerstreut im Süden zu finden, nach Norden zu schnell seltener und bald ganz fehlend.

« Letzte Änderung: 11. Juli 2006, 14:27:30 von friedaveronika »
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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #251 am: 11. Juli 2006, 14:31:30 »

Ich jage immer noch hinter einem Exemplar her, das so steht, dass man seine Gesamtarchitektur bewundern kann.

altrosa,

das ist in der Tat schwierig. Auch ich habe heute nur kleinere und größere Bestände vorgefunden und das Licht war auch schon nicht mehr optimal.
Da gibt es nur eins: einzelne Pflanze abschneiden und vor neutralem Hintergrund fotografieren.

Gruß Christa

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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #252 am: 11. Juli 2006, 20:51:30 »

Glanz-Skabiose Scabiosa lucida

Die Pflanze wird ca. 10-60 cm hoch. Die Laubblätter sind meist kahl und etwas glänzend. Die Kelchborsten gekielt mit Randstreifen neben der Mittelrippe. Blütezeit ist Juli bis September.
Die kalkliebende Pflanze bevorzugt Kalkmagerrasen, Magerweiden, Föhrenwälder, felsige Hänge, Felsschutt und Flachmoorwiesen.
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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #253 am: 16. Juli 2006, 19:46:07 »

Wald-Platterbse Lathyrus sylvestris

Kommt vor in Laub- und Mischwäldern, Waldrändern und
-wegen, Hecken und Gebüsch, gern auf nährstoffreichen und kalkhaltigen Böden. Ist in fast ganz Europa verbreitet, im Norden bis Südskandinavien. In D zerstreut bis verbreitet, im Bestand langsam zunehmend.
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Re:Heimische Wildpflanzen und –blüten
« Antwort #254 am: 16. Juli 2006, 20:35:56 »

Großes Springkraut Impatiens noli-tangere

Das Große Springkraut ist weit verbreitet und nicht selten. Man findet es in ganz Mittel- und Nordeuropa an feuchten, halbschattigen Bereichen z.B. Wäldern, oftmals in der Nähe von Quellen oder Bächen. Häufiger ist es auch in Schluchten oder Auen zu finden. Es benötigt feucht-nasse, gut durchlüftete schwere Böden. In Gebirgen ist es bis ca. 1.200 Meter Höhe zu finden.
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