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Autor Thema: Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?  (Gelesen 7267 mal)

toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #150 am: 02. August 2006, 20:22:27 »

eigentlich alle, selbst die "dienenden"....

Sorry toto, aber das ist so was von nicht richtig.
Liebe Grüße
Thomas

So, klär mich bitte auf... - denn ich finde es sowas von richtig: Goya hat die Königsfamilie im Auftrag gemalt (?) und trotzdem provoziert (?)....

Ich glaube, heute schaut niemand mehr deshalb hin, um die "Kunst zu verstehen", ... ??? Neugier treibt - und selbst das ist alt.... die Urtriebkraft...
« Letzte Änderung: 02. August 2006, 20:32:05 von toto »
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Thomas

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #151 am: 02. August 2006, 22:22:40 »

toto, lies eine xbeliebige Kunstgeschichte. Die allermeiste Kunst vergangener Epochen ist affirmativ (was ja nichts Negatives per se ist).

Liebe Grüße
Thomas
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #152 am: 02. August 2006, 22:26:44 »

toto, lies eine xbeliebige Kunstgeschichte. Die allermeiste Kunst vergangener Epochen ist affirmativ (was ja nichts Negatives per se ist).

Liebe Grüße
Thomas

Sehe ich nicht so, die Kunstgeschichte übrigens auch nicht....
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riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #153 am: 03. August 2006, 00:49:42 »

....Mir auch, absolut. Aber davon kann man ja eigentlich nur bei moderner Kunst sprechen, oder?....
Zu jeder Zeit hat Kunst auch provoziert - immer eine Zeitfrage, was gerade Gesetz war ...

genau das ist mir bei Thomas' statement auch durch den kopf geschossen .... meint er heutige moderne kunst oder auch das was in der vergangenheit modern war. zu allen zeiten hat irgendwer provoziert, wurde abgelehnt, andere wurden akklamiert.

was früher zum kotzen war, ist oft jetzt mainstreamkunst.

Thomas, also hier meine frage: nur heutige moderne kunst, oder kunst die zu ihrem entstehungszeitpunkt modern war? bitte präzisieren :).

lg, brigitte
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mara

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #154 am: 03. August 2006, 09:31:11 »

Kann es sein, dass alle aneinander vorbeireden? Ich glaube, mit provozieren meinen Brigitte und toto vielleicht etwas anderes als Thomas (und als ich verstanden hatte).

Provokation als Ziel und Inhalt eines Werkes, das ist sicherlich im großen und ganzen eine moderne Idee. Mit der Nebenwirkung, dass solche Werke schnell veraltern können und nur noch historisch betrachtet einen Wert behalten (...bedenke aber, wie sehr das Bild damals den Bürger erschrocken hat...)

Eine neue künstlerische Auffassung mag provozieren, weil sie auf Anhieb nicht verstanden wird. Die Provokation ist aber nicht Beweggrund für die Entstehung der Werke.
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Thomas

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #155 am: 03. August 2006, 09:42:34 »

toto hatte geschrieben, 'eigentlich alle' Kunst sei Provokation. Und das stimmt ja nun definitiv nicht.

Mara, genau so wie du es ausdrückst sehe ich das auch. Und in diesem Sinne hatte ich auf Uwe geantwortet, der geäußert hatte, es sei ihm lieber, wenn Kunst provoziere als dass man sie sich übers Bett hänge.

Mara, wichtig finde ich auch deinen Aspekt, dass sich der Effekt der Provokation abnutzt.


Liebe Grüße
Thomas
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #156 am: 03. August 2006, 10:09:42 »


 Die Provokation ist aber nicht Beweggrund für die Entstehung der Werke.

Und was ist/war mit dem Dadaismus?
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mara

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #157 am: 03. August 2006, 10:16:14 »


Provokation als Ziel und Inhalt eines Werkes, das ist sicherlich im großen und ganzen eine moderne Idee.

Dada rechne ich zur Moderne.
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #158 am: 03. August 2006, 11:27:24 »

toto hatte geschrieben, 'eigentlich alle' Kunst sei Provokation. Und das stimmt ja nun definitiv nicht.
Liebe Grüße
Thomas

Ich hatte geschrieben: Zu jeder Zeit hat Kunst auch provoziert - immer eine Zeitfrage, was gerade Gesetz war --- Bosch ect., auch Dürer oder, oder, oder.... eigentlich alle, selbst die "dienenden"....

Ich verstehe Provokation im Sinne dessen, was Mara schreibt: Eine neue künstlerische Auffassung mag provozieren, weil sie auf Anhieb nicht verstanden wird.

Nicht Provokation als Beweggrund für die Herstellung.

OT : Es entstehen hier dauernd Mißverständnisse, weil scheinbar jeder liest, was er lesen möchte.... und nicht das, was dasteht.

@riesenweib: Das " zu allen zeiten hat irgendwer provoziert, wurde abgelehnt, andere wurden akklamiert." war das was ich meinte gesagt zu haben .... zum besseren Verständnis hatte ich ein Bild angeführt.
« Letzte Änderung: 03. August 2006, 11:30:19 von toto »
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riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #159 am: 03. August 2006, 11:47:00 »

....@riesenweib: Das " zu allen zeiten hat irgendwer provoziert, wurde abgelehnt, andere wurden akklamiert." war das was ich meinte gesagt zu haben .... zum besseren Verständnis hatte ich ein Bild angeführt.

hatte Dich auch so verstanden toto, aber Thomas offenbar net. und mein post war daher eine antwort und frage für Thomas, und net für Dich, da wir offenbar eh ähnlich denken, bei der fragestellung hier im thread (wer weiss wie es wo anders ist?).

das ein anderer nach einem dasselbe (oder doch nicht?) wie frau/mann selbst, nur mit anderen worten, ist hier im forum oft der fall, toto, Thomas, und scheint der normalzustand vom menschen zu sein, wiewohl frustrierend.
unzulänglichkeiten sprachlicher verständigung. das gleiche wie beim foto. unintelligent design. 8)

lg, brigitte
« Letzte Änderung: 03. August 2006, 11:47:37 von riesenweib »
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #160 am: 03. August 2006, 11:52:39 »

 etwas OT: @riesenweib: das ist wohl so und auch frustrierend... . Liegt vielleicht daran, daß jeder aufgrund ureigenster Erfahrungen/ Erkenntnisse ect. reagiert und sich dementsprechend schwertut, sich in andere Denkmuster "hineinzudenken". geht mir sicherlich auch so wie vielen anderen. Daher immer diese "Aufklärungsversuche" ;D.... scheinen offenbar nötig... sonst eskaliert wieder alles, was wohl niemand möchte...
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #161 am: 03. August 2006, 11:55:41 »


Provokation als Ziel und Inhalt eines Werkes, das ist sicherlich im großen und ganzen eine moderne Idee.

Dada rechne ich zur Moderne.

Ich hatte mich zwar auf ein anderes Zitat von dir bezogen, aber dennoch eine Zusatzfrage: Kunst war zu allen Zeiten auch eine politische Kunst. Speziell aus der Dichtkunst ist aus allen Zeiten bis zurück zur Antike ihr provozierender Auftritt bekannt. Warum sollte gerade die Malerei hiervon unberührt geblieben sein?
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Thomas

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #162 am: 03. August 2006, 12:57:34 »

Bevor nun alles irgendwie dasselbe ist oder auch anders ... ;) :P

Zitat
Die Provokation (v. lat.: provocare; aus pro = hervor + vocare = rufen) ist ein oft bewusstes Reizen, das als Ziel hat, beim Gereizten meist übermäßige Reaktionen hervorzurufen. Provokationen können Übertreibungen bis hin zur Regelverletzung (z.B. normenverletzendes Verhalten) sein.
(aus Wikipedia)

Ich weiss nicht, wo Hieronymus Bosch oder Albrecht Dürer etwas gemacht hätten, wozu der Ausdruck Provokation passt.

Desgleichen sehe ich das nicht in der 'Dichtkunst': Odyssee? Nibelungenlied? Emilia Galotti? Zauberberg? etc. etc. etc. ... und 'politisch' ist nicht gleich 'provokativ'. - Auch dass ein Autor oft mit einem Stück oder Text etwas bewirken wollte, kann nicht mit der Absicht der Provokation gleichgesetzt werden.

Eine als solche intendierte Provokation war z.B. Peter Handkes 'Publikumsbeschimpfung', oder eben Marcel Duchamps 'Fountain'.


Liebe Klugsch*****-Grüße ::) ;)
Thomas

« Letzte Änderung: 03. August 2006, 12:58:51 von Thomas »
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #163 am: 03. August 2006, 13:01:44 »

Ich weiss nicht, wo Hieronymus Bosch oder Albrecht Dürer etwas gemacht hätten, wozu der Ausdruck Provokation passt.
Liebe Klugsch*****-Grüße ::) ;)
Thomas

..... tja, da kann ich Dir nicht helfen :'(
« Letzte Änderung: 03. August 2006, 13:02:29 von toto »
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riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #164 am: 03. August 2006, 14:06:06 »

Zitat
...Hieronymus hat diese Welt auf vielen seiner Tafeln angeprangert. Er unterzieht alle Stände einer Kritik, nicht nur den Klerus.....
http://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_Bosch

Zitat
From an artistic point of view, the world famous brilliant forerunner of surrealism was, in his day, unique and radically different
http://www.3d-mouseion.com/engels/bosch_eng.htm

Zitat
Clearly, Bosch's provocative and perhaps even somewhat offensive ideas have proved his work to be the most bizarre of the time
http://fiordiligi.3dresearch.com/bosch/

trotzdem:
Zitat
In his own time his fame stood high and a generation or so after his death his paintings were avidly collected by Philip II of Spain. Through the medium of prints his works reached a wider public and imitators appeared even in his lifetime.
http://www.wga.hu/frames-e.html?/bio/b/bosch/biograph.html
« Letzte Änderung: 03. August 2006, 14:06:23 von riesenweib »
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