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Autor Thema: Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?  (Gelesen 7267 mal)

riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #60 am: 27. Juli 2006, 14:19:16 »

....Brigitte, dann gäbe es keine Dokumentationsfotos (deine Interpretation von Dokument wurde übrigens als zu eng verworfen). ....

fars, mein satzerl ist auch keine definition für dokumentationsfoto, sondern dessen, was meines erachtens am leichtesten als solche empfunden wird.

wenn wir Heisenbergs unschärferelation als gültig ansehen, kann es kein dokumentationsfoto geben. da auch fotografieren immer eine interaktion ist.
vom schatten an der wandbrauch ma gar net reden ;D

lg, brigitte

toto, ich habs auch net im kopf wo ich 'dokument' definiert hätte, und wo was als zu eng gesehen wurde. lustigerweise hab ich gerade beruflich mit der definition von 'dokument' zu tun. alle wissens sehr eifrig net. 8)
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #61 am: 27. Juli 2006, 14:34:57 »

Ich empfinde Brigittes einschränkende Formulierung: „....jedes bild, das nicht mit einer brennweite aufgenommen wurde, die in etwa der des menschlichen auge entspricht, entfernt sich von dem was als dokumentationsfoto empfunden wird...“ als Tendenz in die Richtung, die ich eigentlich vertrete, "beweiskräftiges Zeugnis, anschaulicher Beweis" (gem. Duden). Auch toto hatte zu ihrem Zitat „Einige Qualitätsmerkmale von Dokumentation sind: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Strukturiertheit, Korrektheit, Editierbarkeit, Nachvollziehbarkeit, Integrität/Authentizität" (# 16) erläuternd angemerkt, „Wenn Bilder nachvollziehbar sind und authentisch und zudem noch über ihre Zeit hinaus einen Wert behalten, darf man sie wohl zu einem Dokument rechnen - einem Zeitdokument z.B. .“ Anschließend aber die Bandbreite des Dokumentarischen wieder erweitert mit: „Bilder haben immer mehrere Beurteilungskriterien wie z.B. " ein Bild hat einen höheren ( oder niedrigeren ) dokumentarischen Wert als den künstlerischen oder auch den handwerklichen". Wenn der Fotograf/Autor mehr von sich zeigt als vom Geschehnis, soll es vermutlich eher ein künstlerisches Foto sein und läßt an Dokumentationswert einiges offen, oft.“

Damit ist alles ein Dokumentationsfoto, solange es Realitäten (scheinbar?) widergibt. Wer will als Betrachter da noch urteilen, wie integer oder authentisch und somit "dokumentarisch" ein Bild ist, wenn er die abgelichtete Situation nicht selber sehen konnte.


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Thomas

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #62 am: 27. Juli 2006, 14:37:46 »

Sollen wir die Debatte nicht mal konkreter fassen? Fände ich vielleicht interessanter.

Z.B. wenn es um Bildbearbeitung geht:

  • Was ist legitim, weil es lediglich dazu dient, technisch bedingte Unzulänglichkeiten bzw. Fehler zu korrigieren?
  • Wo beginnt Überzeichnung oder gar Verfälschung?

Meine These:
Methoden der Nachbearbeitung wie das Korrigieren von Ausschnitt, in gewissem Rahmen auch von Tonwertumfang, Helligkeit / Kontrast, Farb(temperatur) und auch Scharfzeichnen verändern das Foto nicht, sondern optimieren nur und sind damit unbedenklich. - Ich gehe dabei von 'richtig' belichteten Fotos aus.

Was meint ihr dazu?


Liebe Grüße
Thomas
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Kaum macht man etwas richtig, klappt es auch.

riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #63 am: 27. Juli 2006, 14:37:59 »

....Wer will als Betrachter da noch urteilen, wie integer oder authentisch und somit "dokumentarisch" ein Bild ist, wenn er die abgelichtete Situation nicht selber sehen konnte....
nun ja, es ist, wie so vieles, glaubenssache.

nachtrag: glauben im sinne von vertrauen meine ich.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 14:41:22 von riesenweib »
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #64 am: 27. Juli 2006, 14:41:30 »

 OT: @riesenweib: wahrscheinlich kann kein gutes Gespräch aufkommen - wie üblich zu viele Eitelkeiten werden berührt. ;D

Aber letztlich gibt es schon Begriffserläuterungen für gute Dok-fotografie sowie auch für einen guten Dok-Film.

@fars: es gibt ausreichende Kriterien, ein Foto zu beurteilen, ob gut oder schlecht, auch wenn man die Situation NICHT miterlebt hat.
Schirmer&Mosel zu Dokumentarfotografie zit: So läßt sich j e d e Photographie, sofern sie im Hinblick auf ein bestimmtes Thema nützliche Informationen enthält, als Dokument betrachten.

@Thomas: Bildbearbeitung ist legitim, so lange sie Informationen nicht verfälscht. Tut sie es, bleibt immer noch das Urteil: Kunst... und die ist frei ???


Zusatz: Insofern hat uns die analoge Photographie ein höheres Maß an Können abgefordert.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 14:46:18 von toto »
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riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #65 am: 27. Juli 2006, 14:43:55 »

kann ich nachvollziehen Thomas. technisches optimieren ist nicht "aussage bearbeiten".
« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 14:44:38 von riesenweib »
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #66 am: 27. Juli 2006, 15:01:45 »

@Thomas: Bildbearbeitung ist legitim, so lange sie Informationen nicht verfälscht. Tut sie es, bleibt immer noch das Urteil: Kunst... und die ist frei ???

Richtig: Legitim ist alles. Auch eine Information zu verfälschen. Zumindest solange diese kein Beweis sein soll.
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #67 am: 27. Juli 2006, 15:07:12 »

Ein Foto kann/ muß aber kein Beweis sein.... das hatten wir jetzt schon zum dritten Mal, fars. Was erwartest Du, was Photographie alles erfüllen soll? ???
« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 15:07:31 von toto »
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #68 am: 27. Juli 2006, 15:11:44 »

Deswegen schrieb ja "soll"!
Es gibt in der Fotografie sehr wohl Bilder, die als Beweis dienen sollen. Wenn sie dieses Kriterium erfüllen wollen, dürfen sie nicht wie auch immer manipuliert werden.

Der Fotograf, der verändert, hat stets alle Argumente auf seiner Seite. Wenn gar nichts mehr zieht, ist es zumindest die künstlerische Freiheit.
« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 15:12:12 von fars »
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #69 am: 27. Juli 2006, 15:19:22 »

W I E willst Du dem Fotografen/den Medien ( nicht nur der Fotograf hat es in der Hand ) heute noch nachweisen, was er wie verändert hat? Mal bitte die große Tageszeitung dabei auslassen ;D

Zeige mir bitte als Beispiel ein "Beweis"-Bild ( aber bitte nicht das aus der Radarfalle ;D;D;D;D;D;D;D;D;D;D;D
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #70 am: 27. Juli 2006, 15:24:50 »

Immer wieder das Gleiche. Du antwortest mit Argumenten, die momentan überhaupt nicht zur Debatte stehen.
Thomas hatte lediglich die Frage gestellt, ob Bildbearbeitung legitim ist/sein kann (es geht wohlgemerkt nicht um die Legalität).

Ich habe darauf konditional geantwortet. Das ist alles!
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #71 am: 27. Juli 2006, 15:28:52 »

Ich habe Thomas geantwortet, oder? Wieder mal nicht gelesen? Du hast auf meine Antwort an Thomas MICH zitiert.... bitte einfach mal nachvollziehen...und bitte Reihenfolge beachten und mich bitte hier nicht unsinnig anzählen...
« Letzte Änderung: 27. Juli 2006, 15:32:07 von toto »
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riesenweib

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #72 am: 27. Juli 2006, 16:00:06 »

ich glaube, dass juvenile Melolontha melolontha L. (volkstümlich als maikäfer bezeichnet) nur unter bestimmten, trotz der tendenziell hypothetischen anwendung rekursiver filter noch nicht manifest reproduzierbaren gentechnischen voraussetzungen, in ihrer adulten phase nonexitus-systeme produzieren, also laienhaft als unsterblich bezeichnet werden können.

8)rw
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toto

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #73 am: 27. Juli 2006, 16:03:26 »

ich glaube, dass juvenile Melolontha melolontha L. (volkstümlich als maikäfer bezeichnet) nur unter bestimmten, trotz der tendenziell hypothetischen anwendung rekursiver filter noch nicht manifest reproduzierbaren gentechnischen voraussetzungen, in ihrer adulten phase nonexitus-systeme produzieren, also laienhaft als unsterblich bezeichnet werden können.

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richtig, meine Tante war gestern auch beim Friseur :-*
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fars

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Re:Fotografie: objektive Dokumentation oder künstlerischer Ausdruck?
« Antwort #74 am: 27. Juli 2006, 16:29:14 »

Endlich Regen, wenn auch mit Hagel. Fast wie im richtigen Leben.

Hieß die Tante Jolesch?
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