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Autor Thema: Wildobst - die ganz speziellen Arten...  (Gelesen 14031 mal)

cimicifuga

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #15 am: 23. März 2004, 15:48:44 »

ja, cimi, die hab ich vor zwei wochen beim m....r gesehen.
Ja genau da - mein lieblingssupermarkt ;)
Zitat
ich konnte aber nicht wiederstehen, weil ich endlich wissen will, wie das schmeckt
Und wie schmeckt nun die gekaufte Aronia-Konfitüre? :)
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brennnessel

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #16 am: 23. März 2004, 16:21:24 »


 


Ja, Sepp, das stimmt - ich probiere immer wieder (vergebens!) Ableger ..... Ich habe meine auch erst ganz überreif gepflückt, waren wirklich nicht schlecht!
Bei den Johannisbeeren meinte ich nicht die Schwarzen, die sind eh süß, sondern die Roten! Mir haben die zuviel Säure zum Rohessen, aber wie Re-Mark sagt, als Eis .... ja, da kann man drüber reden ... :D !!!!
LG Lisl
« Letzte Änderung: 23. März 2004, 16:22:42 von brennnessel »
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andreasNB

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #17 am: 23. März 2004, 16:36:42 »

So viele Fragen, so viele Dinge die es zu sagen gibt und so wenig Zeit ;)

Von roh genießbaren Aronia-Sorten höre ich das erste Mal, aber in den russischen Weiten ist ja vieles möglich.
Ein gewisser MITSCHURIN soll ja um 1890 (?) so einiges miteinander gekreuzt haben.

Übrigens, Aronia hat die Industrie schon laaange entdeckt.
Allerdings wird die Frucht vorwiegend wegen der hervorragenden Färbeeigenschaften des Saftes produziert und verarbeitet. Genau wie beim Schwarzem Holunder.
In der ehemaligen DDR gab es einmal mehrere Plantagen. Mitterweile kommen die Früchte aber alle aus Polen. Wenn sie mitterweile nicht eh da verarbeitet werden.

Übrigens, steigt die Fruchtqualität bei Aronia - wie auch bei Amelanchier - mit einer guten Wasserversorgung.
Beide kommen zwar gut mit Trockenheit zurecht, aber die Früchte sind dann halt ziemlich bäh.
Was den ph-Wert angeht müßte ich auch erst in der Literatur nachschauen. Bin da jetzt nicht so kundig.

Zur Eßkastanie habe ich in der anderen Diskussionsrunde etwas geschrieben.
Siehe auch meine dortige Literaturempfehlung.
Kauf sie Dir. Es lohnt sich !
Zwecks Bezugsquellen habe ich folgende Liste zusammengestellt.
http://insel.heim.at/madeira/341083/bezugsquellen.html
Wer weitere Gärtnereien kennt, möge sich bitte melden.

Zur Gattung Morus gab es vor einigen Monaten in der "Gartenpraxis" einen informativen Artikel.
(Habe meine entsprechende Internet-Seite leider noch nicht aktualisiert.)
Es soll 2 Sorten vom M.nigra in England geben.
Doch nichts genaues weis man nicht.

Kornelkirschen-Sorten gibt es wohl auch jede Menge.
Auf dem Balkan soll es sogar Auslesen mit gelben und fast schwarzen Früchten geben.

Zur Honigbeere suche ich dir mal bei Gelegenheit den botanischen Namen raus.

Kennst Du die folgende Diplomarbeit schon ?
http://www.zeitlhoefler.de/garteninfos/wildobst/Dipl-S1.html

Amelanchier wurde ja schon genannt.
Die Sorten div. A.-Arten werden bei zeitlhoefler genannt.
Bezugsquellen sind u.a. http://www.esveld.nl/ und http://www.vruchtboom.nl/

Maibeeren hast Du ja auch erwähnt.
Ich habe mir letzten Herbst 6 Sträucher zu je 1,- Euro gekauft.
Nachdem PLUTA Pleite gegangen ist und wohl von BAUHAUS übernommen wurde. Dummerweise haben sie die einzige Filiale außerhalb Berlins geschlossen.
Naja, wieder ein dutzend Arbeitslose mehr. :'(
Scheint so als ob es bei um die 20 % offizieller Arbeitslosigkeit hier in der Region auf ein paar mehr od. weniger nicht mehr ankommt. ???
Die Sträucher waren übrigens von HÄBERLI und so unansehnlich und voller Mehltau das sie keiner haben wollte.
Naja, was der Bauer nicht kennt ...... .
Momentan stehen sie aber prima da. Ich glaub die ersten Blüten sind schon aufgegangen.
Eine Frucht welche ich im Frühjahr von einem anderen Strauch genascht habe, hat übrigens gar heidelbeerig-lecker geschmeckt und war auch schön groß.

Nun mach ich aber Schluß und geh die Sonne im Garten genießen.
Und noch 1-2 dutzend Sträuchlein aussäen :D

Übrigens,
aus welcher Stadt/Region kommst Du denn ?

Grüße Andreas



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bernhard

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #18 am: 23. März 2004, 17:25:00 »

@ cimi:
Zitat
Und wie schmeckt nun die gekaufte Aronia-Konfitüre?

noch nicht gekostet ;D aber bald ....
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Konstruktiven Gruß,
Bernhard

brennnessel

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #19 am: 23. März 2004, 17:38:28 »

@ andreasNB: ja, den Namen Mitschurin hat die Frau aus Lettland auch mal im Zusammenhang mit Beeren erwähnt! Ich wusste damit nichts an zu fangen......
Die Schwarze Honigbeere heißt Ribes divaicatum.
Du schreibst da von mehltaukranken Blättern imHerbst? Meine beiden haben bereits im Hochsommer alle Blätter abgeworfen, soll bei denen und so heißem Wetter normal sein, schrieb mir Herr DI M.Hans, von dem ich die eine habe. Er meinte auch, die raublättrige wäre krankheitsanfälliger......
LG Lisl
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Re-Mark

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #20 am: 23. März 2004, 18:12:52 »

So viele Fragen, so viele Dinge die es zu sagen gibt und so wenig Zeit ;)

Von roh genießbaren Aronia-Sorten höre ich das erste Mal, aber in den russischen Weiten ist ja vieles möglich.
Ein gewisser MITSCHURIN soll ja um 1890 (?) so einiges miteinander gekreuzt haben.

Genau. In dem genannten Buch von Albrecht u.a. 'Anbau und Verwertung von Wildobst' findet sich in dem Artikel von Larisa Salas Kastilio 'Aronia - Heilpflanze der Zukunft?' folgendes:
"Nur in der ehemaligen UdSSR wird die süße Apfelbeere (Aronia melanocarpa var. mitschurinii) angebaut und frisch vermarktet. Das ist sicherlich ein kleinerer Anteil im Aronia-Verbrauch als der in der Verarbeitung. Ich kann mich noch an die saftigen glänzenden Aronia-Früchte erinnern, die ich als Kind für 55 Kopeken pro Kilogramm gekauft habe. In Europa überwiegen die Sorten mit geringem Unterschiedan Inhaltsstoffen von Wildformen, die einen hohen Anteil an Gerbstofen haben und die Beeren ungenießbar machen. Für den Frischmarkt könnten die Züchter ihr Beitrag leisten und die Inhalsstoffe dem menschlichen Geschmack in den neuen Sorten ausgleichen."

Zeitlhöfer <http://www.zeitlhoefler.de/garteninfos/wildobst/Dipl2-1.html> schreibt dazu:
"Gegenwärtig ist noch unklar, welcher Art die heute verbreiteten Kultursorten der Apfelbeere zugerechnet werden können. Meist wird in diesem Zusammenhang die Art Aronia melanocarpa (Aronie, Schwarzfrüchtige Eberesche oder Schwarze Eberesche) genannt, russische Forscher bezeichnen sie auch als A. michurinii ssp. nova. Weitere Synonyme sind Aronia nigra, Sorbus melanocarpa, Pyrus melanocarpa und Mespilus arbutifolia var. melanocarpa (Friedrich, Schuricht 1985). Es existieren zwei Gattungshybriden mit der Gattung Sorbus, nämlich x Sorbaronia dippelii (Aronia melanocarpa x Sorbus aria; schwärzlichrote Früchte) und x Sorbaronia sorbifolia (A. melanocarpa x Sorbus americana; dunkelbraunrote Früchte) (Bundessortenamt 1999).
[...]
Die obstbauliche Nutzung der Apfelbeere begann in der ehemaligen UdSSR. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts kreuzte der russische Züchter Michurin die Apfelbeere mit den Gattungen Sorbus (hier: Eberesche) und Mespilus (Mispel).
[...]
Die aus Rußland stammenden Sorten gehen auf die Züchtungsarbeiten von Michurin zurück, von dem die Gattung Aronia mindestens drei Generationen lang züchterisch bearbeitet wurde. Dieser verwendete bei seinen Arbeiten die aus Nordamerika stammende Art Aronia melanocarpa. Die Sorten, welche daraus entstanden, unterscheiden sich jedoch deutlich von der Stammart, was auf eine Kreuzung mit anderen Arten oder Gattungen schließen läßt. Das erkannten 1982 bereits die russischen Züchter Skvortslow und Majjtulina, weshalb sie diese unter der Art Aronia mitschurinii zusammenfaßten. Sie unterscheidet sich von Aronia melanocarpa v.a. durch eine besonders hohe Winterhärte. Außerdem sind die Früchte von A. mitschurinii deutlich schwerer, rundlicher und saftiger (Friedrich, Schuricht 1985). Auch bei den heute gängigen Apfelbeersorten ist die Zuordnung umstritten, wobei sie heute z.T. auch zur Art Aronia x prunifolia gerechnet werden (Albrecht 1996). Diese entstand durch Kreuzung von Aronia arbutifolia mit der Gemeinen Apfelbeere und trägt purpur oder purpurschwarze Früchte. Zu ihr wird heute v.a. die Sorte ´Nero´ gerechnet (Bundessortenamt 1999).[...]"

Ich schließe aus all dem:
- Es ist fraglich, ob irgendwelche hier erhältlichen Apfelbeeren überhaupt Aronia melanocarpa darstellen.
- In der ehemaligen SU gibt es auch Kreuzungen, die bei uns nicht erhältlich sind und möglicherweise weniger adstringierend wirken.
- Mitschurin hatte seine Finger im Spiel. ;)


Zitat
Übrigens, Aronia hat die Industrie schon laaange entdeckt.
Allerdings wird die Frucht vorwiegend wegen der hervorragenden Färbeeigenschaften des Saftes produziert und verarbeitet. Genau wie beim Schwarzem Holunder.
In der ehemaligen DDR gab es einmal mehrere Plantagen. Mitterweile kommen die Früchte aber alle aus Polen. Wenn sie mitterweile nicht eh da verarbeitet werden.

Und ich dachte, einige der Plantagen in Neufünfland hätten es endlich geschafft, den Handel zu überzeugen, ihre Produkte zu führen. :(
Neulich fand ich Aronia-Apfelsaft bei Kölle. Aber das war wohl eher Apfelsaft, der mit Aronia gefärbt war. Genauso wie es sehr schwer ist, reinen Sanddornsaft zu bekommen, den Hauptteil macht meist billiger Apfelsaft aus.

Zitat
Zwecks Bezugsquellen habe ich folgende Liste zusammengestellt.
http://insel.heim.at/madeira/341083/bezugsquellen.html
Wer weitere Gärtnereien kennt, möge sich bitte melden.

Ich weiß nicht, was die an Wildobst führen, aber die Gärnerei Schimmele in Neckarsulm, Baden-Württemberg, hat gute Pflanzen. Vielleicht hatte ich auch Glück, aber die Actinidia arguta Kiwis und die Brombeeren dort waren deutlich kräftiger und leicht günstiger als alles was ich im Berliner Raum gefunden habe.

Zitat
Zur Gattung Morus gab es vor einigen Monaten in der "Gartenpraxis" einen informativen Artikel.
(Habe meine entsprechende Internet-Seite leider noch nicht aktualisiert.)
Es soll 2 Sorten vom M.nigra in England geben.

Hm, ich glaube, diese Zeitschrift habe ich bei uns noch nicht gesehen.

Zitat
[...]Zur Honigbeere suche ich dir mal bei Gelegenheit den botanischen Namen raus.

Habe ich doch schon (im ersten Posting): Ribes divaricatum, falls ich richtig liege.

Zitat
Kennst Du die folgende Diplomarbeit schon ?
http://www.zeitlhoefler.de/garteninfos/wildobst/Dipl-S1.html

Na klar. Der Mann hat damit die Referenz für Wildobst im deutschsprachigen Internet veröffentlicht. Ob ihm das klar ist?

Zitat
Maibeeren hast Du ja auch erwähnt.
Ich habe mir letzten Herbst 6 Sträucher zu je 1,- Euro gekauft.

Das dürfte das Schnäppchen des Jahres gewesen sein, auch wenn es mir um Pluta leid tut.

Zitat
[...]
Nun mach ich aber Schluß und geh die Sonne im Garten genießen.
Und noch 1-2 dutzend Sträuchlein aussäen :D

Was für Sträuchlein säest du denn?

Zitat
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Iris

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #21 am: 23. März 2004, 21:07:06 »

Genauso wie es sehr schwer ist, reinen Sanddornsaft zu bekommen, den Hauptteil macht meist billiger Apfelsaft aus.

Ich habe vor einigen Jahren einen hervorragenden Sanddornsaft in einer Apotheke gekauft. Ist natürlich entsprechend bepreist...

Aronia wird meines Wissens tatsächlich schon länger als Gag zum Färben von Apfelsaft eingesetzt. Wußte gar nicht, dass das tatsächlich einen Geschmack hat :-\.

Grüße
Iris
« Letzte Änderung: 23. März 2004, 22:01:33 von Iris »
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Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt?

andreasNB

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #22 am: 24. März 2004, 22:28:31 »

Aronia melanocarpa var. mitschurinii
Klingt ja interessant !
Ich glaub da müssen wir den genannten hubertusstock (M.Hans)
mal auf diese Sorte ansetzen.
Wäre doch ein weiterer prima Verkaufschlager in seinem Angebot.

Zitat:
Habe ich doch schon (im ersten Posting): Ribes divaricatum, falls ich richtig liege.
Antwort:
Stimmt, hast Du !
Ich dachte aber in einer alten Pflanzen-Liste von Ihm einen anderen Namen gelesen zu haben.
Habe ich übrigens auch letztes Frühjahr gepflanzt. ;)

Was die Zuordnung der Aronia-Sorten zu einer (Stamm)Art angeht, ist man auf dem besten Weg sich auf das gleiche Chaos wie bei den Chaenomeles - Sorten zu einigen. ;D

Was den Mehltau an den Maibeeren angeht:
A-ha !
Dann brauche ich mir ja keine Sorgen mehr zu machen.

Zitat:
Was für Sträuchlein säest du denn?
Antwort:
Momentan muß ich noch div. winter- bzw. frostharte Agaven, Yuccas, Zistrosen, ... und Anfang April noch einige Canna-Sorten/Arten aussäen.
Letzten Herbst habe ich Samen von diversen in BG gesammelten Gehölzen ausgesät.
Samenliste liegt zwar im PC vor, aber ich werde sicher das eine od. andere streichen können.
Momentan keimen die 3 Quercus-Arten, Castanea pumila, Poncirus, Koelreuteria, Chaenomeles cathayensis und Pseudocydonia (Chaenomeles) sinensis.
Letztere hat übrigens schöne rötlich gefärbte Keimblätter.
Photo kommt die Tage.

Das Du in Berlin wohnst ist ja klasse.
Liegt ja quasi um die Ecke bzw. genau in der Mitte.

Die DDG (Deutsche Dentrologische Gesellschaft http://www.ddg-web.de) - wo ich seit kurzem Mitglied bin - veranstaltet übrigens am 15.Mai im Potsdam bzw. Marquardt eine Tagesexkursion.
Es geht u.a. auch in die dortige Außen-/Prüfstelle des Bundessortenamtes mit seinen Wildobst-Sortiment.
Ich werde dort auch dran teilnehmen. Dürfte interessant werden.
Ist sicher auch was für Dich.

So,
da die Datensicherung in 5 Minuten beginnt mach ich mal Schluß.

Grüße Andreas






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zimtzicke

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #23 am: 25. März 2004, 21:49:52 »

Zu was würdet Ihr denn Vogelkirsche, Eberesche, wilde Mirabelle, Speierling, Mispel, Holzapfel und die Kirschpflaume Ceres rechnen - auch zu den ganz speziellen Wildobstarten? Übirgens auch fast alle bei Manne erworben. Scheint hier noch mehr Fans von ihm zu geben ;D

Viele Grüße
Zimtzicke
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Re-Mark

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #24 am: 25. März 2004, 22:44:34 »

Zu was würdet Ihr denn Vogelkirsche, Eberesche, wilde Mirabelle, Speierling, Mispel, Holzapfel und die Kirschpflaume Ceres rechnen - auch zu den ganz speziellen Wildobstarten? Übirgens auch fast alle bei Manne erworben. Scheint hier noch mehr Fans von ihm zu geben ;D

Mit 'ganz speziell' bezog ich mich auf spezielle Sorten oder seltene Unterarten. Also z.B. nicht irgendeine Maulbeere, sondern die selten erwähnte rote Maulbeere. Nicht einfach eine Eßkastanie, sondern Castanea dentata. Nicht nur Eleagnus multiflora, sondern eine großfrüchtige Auslese.

Daher vürde ich Vogelkirsche, Eberesche etc. nicht zu den 'ganz speziellen Wildobstarten' zählen. Wenn du aber eine spezielle Sorte meinst (z.B. einen besonders wohlschmeckenden Speierling), dann schon.

Es war übrigens ein Fehler meinerseits, alle Wildobstpflanzen in einem Posting anzufragen (ich hatte nicht mit soviel Resonanz gerechnet). In Zukunft würde ich für jede Art ein neues Thema anfangen. Außerdem habe ich festgestellt, daß es eigentlich nicht nach 'Streuobstwiese', sondern nach 'Arboretum' gehören würde... sorry.


@andreasNB:
ich wüßte da noch ein paar Verkaufsschlager für hubertusstock...
(morus rubra, castanea dentata, großfrüchige Eleagnus multiflora, Asimina triloba, ...)
Außerdem würde es seinen Angeboten gut stehen, wenn er die botanischen Namen mitangeben würde. Wenn du also doch einen anderen Namen für Honigbeere in der Liste hast, dann her damit. Ich weiß nicht, ob meiner stimmt.

Zum Mehltau an den Maibeeren: Mein 'Schnäppchen' bezog sich auf Maibeeren von Häberli für 1 Euro. Das mit dem Mehltau hatte ich schon wieder vergessen. Aber befällt Mehltau nicht immer nur die Blätter, so daß du dieses Jahr 'neu' anfängst?

Mein Wohnort - in der Mitte von was? In der Mitte zwischen Leipzig und Stralsund oder in der Mitte zwischen Innenstadt und Marquardt? ;)

Den 15.05. muß ich mir mal merken.

« Letzte Änderung: 25. März 2004, 23:00:35 von Re-Mark »
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Urs

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #25 am: 31. Dezember 2004, 19:36:27 »

Hallo re-mark,

ich habe vor vier Jahren Sämlinge der amerikanischen Morus x paradise angezogen, die auf eine Kreuzung Morus nigra x rubra zurückgehen soll. Die Sämlinge sind äußerst frosthart und momentan ca. 3 - 3,5 m hoch. Im ersten Jahr habe ich sie im kühlen Treppenhaus überwintert, später dann im Freiland. Sie wachsen nahezu einen Meter im Jahr.
Bei Interesse bitte ich um einen emil.
Gruß

Urs
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Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

riesenweib

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #26 am: 20. Januar 2005, 08:24:14 »

sondern die selten erwähnte rote Maulbeere....
... die köstlich schmeckt.

wisst Ihr da gute bezugsquellen? hubertusstock scheint sie ja nicht zu führen wie ich der rede von Re-Mark im zitierten post weiter unten entnehme.

lg, brigitte

nachtrag: habe beim nochmals durchlesen vom ganzen thread Bernhards moritat gelesen, wie er zu morus rubra gekommen ist. also zieh ich miene frage zurück, und werde bogas ausplündern 8)
« Letzte Änderung: 20. Januar 2005, 08:30:42 von riesenweib »
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

Zaubertrank

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #27 am: 01. April 2011, 19:05:05 »

Ich stelle seit 1996 in Hamburg vieles aus gewöhnlichen und ungewöhnlichen Früchten her und habe mich der schonenden Verarbeitung verschrieben und nehme daher von Dampfentsaften und Sterilisation und Pasteurisierung deutlichen Abstand. Mein Wissen teile ich auch gern mit jedem der Anfragt. Als Werbung für meinen Laden verstehe ich diesen Beitrag nicht, da man per Post oder Mail usw. nichts bestellen kann, da ich nur nach persönlicher Aufklärung verkaufe.

Gerade mit Aronia melanorcapa habe ich 13 Jahre Erfahrung und stelle Saft, Sirup, Wein und Likör daraus her - durchaus schmackhaft.

Nun habe ich eine alte Faxkopie der Arbeit von Larisa Salas Kastile über die Aronia, kann sie aber bald nicht mehr lesen. Kann mir da jemand eine lesbare Kopie zukommen lassen?
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cydorian

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Re:Wildobst - die ganz speziellen Arten...
« Antwort #28 am: 01. April 2011, 19:22:24 »

Zum Thema Verarbeitung wäre die Gartenküche das geeignete Unterforum. Hier passt besser das Thema Anbau, Bezugsquellen etc. hin.
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