Mir hat vor einigen Jahren mal eine Landschaftsplanerin gesagt, daß Moje Hammarberg die einzige Rugosa sei, die kalkhaltigen Boden einigermaßen toleriert. - Selbst hab ich dazu aber keine Erfahrungen.
Daß es möglich ist, kalkhaltigen Boden auch mittelfristig im eher sauren Bereich zu halten, bezweifle ich: Irgendwann setzt sich das Umgebungs-Substrat wieder durch...
Bei den (geretteten) Rhododendren und Hortensien im Rosenpark hab ich den (Lehm-) Boden mit Mist und (sägemehlhaltigem) Kompost gelockert und neutralisiert und dazu mit diesen Materialien gemulcht.
Bisher klappt das ganz gut, die Pflanzen stehen aber erst zwei Jahre an ihren Plätzen.
Im Hausgarten ist der Boden auch lehmig, Rhodos haben dort immer gemickert bevor sie von den Wühlmausen gefressen wurden.
Ich "mußte" aber trotzdem unbedingt wieder welche haben (Gärtner können echt stur und unbelehrbar sein

).
Einer steht jetzt auf einer jahrealten Anschüttung aus Nadelholz- und anderem Kompost, macht sich bisher sehr gut.
Einer in einem sehr großen Kübel mit Moorerde, Sand und Kompost, macht sich auch sehr gut.
Zwei an Gartenplätzen, wo im Laufe der Jahre der ursprüngliche Lehm nach und nach durch Kompost ersetzt wurde, bei denen muß ich noch beobachten, wie sie zurecht kommen.
Langzeiterfahrungen gibt es bei allen noch nicht.
Nachteil: Da alle diese Plätze halbschattig sind (unter/vor/neben Bäumen) kommt dort kaum Regen hin und sie müssen bei Trockenheit mit kalkhaltigem Leitungswasser gegossen werden
(die Regentonnen sind immer schnell leer).
Gedüngt werden sie mit Rhodo-Dünger und Kaffeesatz.
Im Kompost ist hier immer viel Sägemehl (von Kaninchen-Einstreu) und Kaffeesatz. Daher ist das kompostbasierte Pflanz-Substrat relativ sauer.
Die Ruugosas sind ebenfalls mit Kompost gepflanzt und werden auch damit gemulcht. Rosendünger bekommen sie nicht. Kommen alle gut zurecht, der Boden-ph-Wert ist hier allerdings auch nicht sehr hoch (nur der des Regenwassers leider).