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Autor Thema: Ligusterhecke  (Gelesen 21740 mal)

freitagsfish

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #15 am: 08. November 2010, 19:26:52 »

Warum macht man das dreimal?

unserer würde bei einem schnitt pro jahr aussehen wie ein hippie. (was andere gehölze dürfen, der schnitt-liguster bei uns nicht.)

mehrfaches schneiden fördert außerdem die verzweigung und damit die dichte.
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freitagsfish

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #16 am: 08. November 2010, 19:27:56 »

Ich schätze, wenn die Hecke dicht verzweigt sein soll, wird das für 1,50 m Höhe 3 - 4 Jahre dauern.

ja, so war auch mein gefühl (nicht mein wissen!). fünf jahre, bis es wieder auf der alten höhe ist. ich danke dir!
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Krümel

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #17 am: 08. November 2010, 19:43:02 »

Warum macht man das dreimal?
unserer würde bei einem schnitt pro jahr aussehen wie ein hippie. (was andere gehölze dürfen, der schnitt-liguster bei uns nicht.)
mehrfaches schneiden fördert außerdem die verzweigung und damit die dichte.
Unserer ist (jedenfalls m.E.) beeindruckend dicht und das zwischenzeitliche zauslige Aussehen finde ich eigentlich sehr schön. Dazu kommt, dass gewisse Zweige es so auch noch schaffen zu blühen - der Duft ist ja honig-königlich!
Ist es denn die Regel, ihn dreimal zu schneiden? Bin gerade etwas perplex und verunsichert.
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sarastro

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #18 am: 08. November 2010, 20:13:04 »

Wir haben eine Ligusterhecke um das Haus, die ich wellig geschnitten habe. Um ein gefälliges Aussehen zu erreichen, muss sie zweimal, wenn nicht drei Mal gestutzt werden. Je öfter, umso leichter fällt nämlich das lästige Heckenschneiden! Außerdem wird gerade eine Ligusterhecke dadurch wesentlich stabiler, was im Winter bei nassem Schnee zum Tragen kommt.
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SouthernBelle

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #19 am: 08. November 2010, 20:16:58 »

Ich glaub, es haengt von der Verpflegung und etwas auch von der Belichtung ab, wieviel Liguster ungeschnitten schafft. Hier im fetten Marschboden (aber ohne explizite Duengung) hat er in 0,nix 80cm lange (Peitschen)Triebe, die aber duenn und weich sind und sich daher ganz fiese zu Boden neigen=querlegen- und die kriegt man nie, nie, nie mehr hoch. Wenn man also eine dichte, steife, stabile Hecke will, muss man schneiden, solange der Neutrieb noch steht also bei vielleicht 25 cm Neutrieb. Damit sind dann mindestens drei Schnitte pro Jahr vorgegeben.
Pech, aber nachtraeglich fast unmoeglich zu aender (im Sinne von Liguster raus, xxx rein).
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Gruesse

zwerggarten

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #20 am: 08. November 2010, 20:17:10 »

... Warum macht man das dreimal?

weil man eine sehr ordentlich geschnittene hecke will und sonst keine gartenarbeit zur hand hat. 8)
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ManuimGarten

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #21 am: 08. November 2010, 20:29:45 »

Die Ligusterhecke meiner Nachbarin hatte ich einige Jahre vor der Nase, sie wurde 2x/Jahr geschnitten. Die Pflanzen treiben einfach sehr schnell aus und leider nicht gleichmässig. Das hätte ohne Rückschnitt durch den eigentlich rechteckigen Querschnitt schnell ungepflegt gewirkt. Einmal schnitt sie auch drastisch zurück, man sah kaum noch Blätter. Ich hatte schon Zweifel, ob die Hecke noch lebt, aber sie trieb rasch aus.
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sarastro

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #22 am: 08. November 2010, 20:51:38 »

Ich glaub, es haengt von der Verpflegung und etwas auch von der Belichtung ab, wieviel Liguster ungeschnitten schafft. Hier im fetten Marschboden (aber ohne explizite Duengung) hat er in 0,nix 80cm lange (Peitschen)Triebe, die aber duenn und weich sind und sich daher ganz fiese zu Boden neigen=querlegen- und die kriegt man nie, nie, nie mehr hoch. Wenn man also eine dichte, steife, stabile Hecke will, muss man schneiden, solange der Neutrieb noch steht also bei vielleicht 25 cm Neutrieb. Damit sind dann mindestens drei Schnitte pro Jahr vorgegeben.
Pech, aber nachtraeglich fast unmoeglich zu aender (im Sinne von Liguster raus, xxx rein).

Sag mal, hast du kein ä bzw. Umlaute auf der Tastatur? Liest sich so futuristisch-altmodisch.. ;D ;)
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daphne

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #23 am: 08. November 2010, 22:37:41 »

Ich habe dieses Jahr einer Bekannten beim Heckenschneiden geholfen. Der 2. Schnitt an Johanni hat tatsächlich dazu geführt, dass sie kaum mehr nachgetrieben hat.
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oile

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #24 am: 08. November 2010, 23:08:38 »

Der Liguster, der bei mir an der Grundstücksgrenze wächst, hat sich quergelegt. Es ist eine ziemlich überalterte Hecke. Letzten Herbst (2009) wollte ich ihn schon mal radikalt runtersäbeln. Das fand damals mein Kreuz gar nicht gut. Ob ich jetzt wieder....?
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

Staudo

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #25 am: 08. November 2010, 23:19:25 »

Hast Du keinen Nachbarn mit einer Motorsäge? Männer spielen doch gern mit solchen Dingern. Mit einer Motorsäge lässt sich eine alte Hecke leidlich gut heruntersäbeln.
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Rasen macht Männer glücklich. Die einen brauchen dazu einen Porsche, den anderen reicht ein Mäher.

oile

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #26 am: 08. November 2010, 23:21:24 »

Hast Du keinen Nachbarn mit einer Motorsäge?

Weiß ich nicht. Aber ich habe einen Mann mit Motorsäge. An die Hainbuchenhecke lasse ich ihn nicht mehr ran, da muss ich immer nachschneiden. Aber die Ligusterecke...klasse Idee. :D
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

ManuimGarten

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #27 am: 08. November 2010, 23:40:17 »

Fransen da die Schnittflächen nicht aus?
Ich würde auch bis zum Spätwinter warten....
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Ingeborg

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #28 am: 09. November 2010, 00:21:49 »

Mit einer Kettensäge an einer Hecke rumschneiden ... mir fehlen die Worte.

Eigentlich sollte die hier versammelte Gartenkompetenz gar nicht auf so eine Idee kommen. Für die noch unbedarften die hier eventuell mitlesen möchte ich aber hier ein paar Worte dazu verlieren:
- die Enden der Äste werden auf größere Länge total zerfetzt
- die dünnen Äste werden von den rotierenden Sägezähnen herumgeschleudert
- beim Versuch die hin und her peitschenden Äste zu erwischen wird der Kettensägenheld noch so einiges mit absägen das eigentlich dranbleiben sollte
- das Entsorgen des Schnittguts das in wilden Haufen rumliegt dauert länger aber das macht ja dann meist das Hilfspersonal
- stundenlange Lärmbelästigung mit viel "Luftschneiden"

Ich schneide Hecke mit der Heckenschere
oder von Hand: Schnittgut kann dann gleich zu ordentlichen Bündeln gepackt werden (für den Hexler oder den Henger)

Sollten tatsächlich mehr als 10 dicke Stämme zu schneiden sein die mit der guten Astschere nicht zu knacken sind, dann kann mit großer Vorsicht die Kettensäge zum Einsatz kommen. Wenn das Arbeitsfeld gut zugänglich ist.
Das habe ich einmal an meiner 45 Jahre alten Hainbuchenhecke gemacht. Oft kommt sowas nicht vor und bei Liguster kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe auch 50 Jahre alten Liguster.

Last but not least: es gibt auch langsam wachsenden Liguster. Der kriegt bei mir alle 2 Jahre nen Spitzenschnitt.
Ingeborg
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sarastro

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Re:Ligusterhecke
« Antwort #29 am: 09. November 2010, 07:15:58 »

Aber sicher kannst du eine Hecke mit der Motorsäge heruntersäbeln!

Wo steht denn das geschrieben, dass nur schwäbische Metab..-Heckenscheren zum Einsatz kommen sollten? Die ausgefranselten Äste siehst du spätestens näxten Sommer nicht mehr.

Kürzlich habe ich unsere viel zu hohe Hainbuchenhecke mit der Motorsäge um rund 80 cm gekürzt. Bei Astdicken von über 4 cm streikt dir jede Heckenschere. Und von Hand wirst du alt. War das eine Wonne, da hatten die Nachbarn wieder was zum Schauen! ;D

Allerdings muss man besonders bei Liguster aufpassen, dass man sich nicht die Motorsäge samt der doch relativ dünnen Äster um den Balg wickelt und sich dann selbst von der Leiter sägt. ;D ;D :o :o
« Letzte Änderung: 09. November 2010, 07:19:31 von sarastro »
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