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(Anonymes Zitat von den Gartenmenschen)
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|21|3| herrliche bilder, besonders der grünkohl, wenn der so weiterwächst kannst ihn im dezember als weihnachtsbaum verkaufen (lord waldemoor )

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Autor Thema: Oleander  (Gelesen 53288 mal)

sunshine

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Re:Oleander
« Antwort #300 am: 21. Juli 2007, 12:09:17 »

Zitat
mein mittlerweise Ex-Gatte, hatte den aus reiner Bosheit stumpf entsorgt! Eine bis dahin ~2,20 m große Pflanze
Na, um den braucht dir nicht leid tun...ich mein, deinen Ex.
Der Duft vom Splendens G. ist wirklich wunderbar. Achte aber darauf, wenn möglich, dass die Pflanze keine Bakteriose hat. Diese fallt bei dieser Sorte sehr ausgeprägt aus.
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lantana

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Re:Oleander
« Antwort #301 am: 21. Juli 2007, 12:29:47 »

wegen der Baktoriose, hier gibt es das Sprichwort: einen geschenkten Gaul, schaut man nicht ins .... !
Ja, der Oli hatte zu kämpfen, mit so merkwürdigen schwarzen Punkten, zum Teil, auf seinen Blättern. Soweit ich mich durch las, konnte ich Oleanderkrebs ausschließen, bei ihm. Hab' ihn unter einem Dach stellen können, wo nur bei ungünstigen Winden wirklich Regen rein schlug, womit er mir schnell, mit reicher Blüte eine Freude machte.
Die komischen Blätter hatte ich entfernt und überhaupt brauchte er Aufmerksamkeit. Ich bekam ihn mit Schildläusen ::)
Geschenkt eben - aber ich hatte meine Freude an ihm, ich mein den Oli, nicht den Ex - weiß ja nun wie der tickt ;D

LG Heidi
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Martina777

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Re:Oleander
« Antwort #302 am: 21. Juli 2007, 12:47:20 »

Dieser Thread ist mein Untergang, fürchte ich.

Eben hab ich mit floramediterranea telefoniert und mir kleine Pflanzen von Mrs. Roeding und Angiolo Pucci bestellt. ::) Ich hab die Dame auch auf die Bakteriose angesprochen, sie nehmen sie nicht wirklich als Katastrophe, außer wahrscheinlich bei ihrem Verkaufssortiment.

lantana, diese schwarzen Punkte müssen nicht unbedingt Oleanderkrebs sein, ich hatte sie bei meinen vorigen Oleandern auch, das war eher pilzig. Das Blatt wurde dann auch trocken und starb ab. Ein starker Rückschnitt half.

Floramediterranea verwendet Saprol gegen Pilze, wie ich erfahren durfte.

Pflanze wegwerfen ... wie war der Spruch? Besser einen Mann als gar keine Probleme? :P

Inzwischen versuche ich, gelassen zu bleiben und nicht Fotos von den beiden bestellten Oleandern anzustarren .... in der neuen Wohnen & Garten sind leider saugute Fotos drinnen, auch von Grandiflora, Magaly, Margaritha, Alsace, Sealy Pink und Alassio.
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lantana

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Re:Oleander
« Antwort #303 am: 21. Juli 2007, 13:29:30 »

@ Martina 777: natürlich hat dieser thread ganz böse Folgen ;D

Ich versuche meinen Pflanzen stets zu helfen wenn sie was krank machendes bekommen, wo ich helfend + stärkend eingreifen kann. Die Pflanzen sind meist die treuen Begleiter, wenn alle Bedingungen stimmen, was man von so'n Dreibein nicht immer behaupten kann. Aber, damit verfehlen wir hier sicher das Thema, zumal es für mich nicht interessant genug ist 8)
Und was den Krebs angeht - den hatte ich für mich damals ausgeschlossen!
Bei meiner Nachzucht ist derzeit fast nichts von Krankheiten zu sehen. Bei einem mache ich mir Gedanken, der bekommt nur gewellte, gedrehte und schrumpelige Bätter - ob das was ansteckendes ist, oder will er evtl. will ein "Korkenzieher Oleander" werden?
Kennt das jemand?

Fragende Grüße Heidi

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sunshine

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Re:Oleander
« Antwort #304 am: 21. Juli 2007, 17:10:19 »

Zitat
Bei einem mache ich mir Gedanken, der bekommt nur gewellte, gedrehte und schrumpelige Bätter - ob das was ansteckendes ist, oder will er evtl. will ein "Korkenzieher Oleander" werden?

Bei einigen hatte ich auch diese Blätter. Habe es dann etwas aus den Augen verloren und entweder hat sich das gegeben oder die Pflänzchen haben den Freitod gewählt. Wenn letzteres, dann nicht wegen der Blätter, sondern weil sie zuwenig Aufmerksamkeit erhalten haben.
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sunshine

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Re:Oleander
« Antwort #305 am: 21. Juli 2007, 17:15:36 »

@ Martina
Zitat
Floramediterranea verwendet Saprol gegen Pilze, wie ich erfahren durfte.
Das verwende ich auch manchmal. Je nachdem was ich gerade günstig bekomme.
Zitat
Ich hab die Dame auch auf die Bakteriose angesprochen

Hat sie vielleicht auch verraten, ob und wenn ja, womit sie die Bakteriose behandeln?
« Letzte Änderung: 21. Juli 2007, 17:17:00 von sunshine »
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Martina777

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Re:Oleander
« Antwort #306 am: 21. Juli 2007, 18:54:33 »

@ Martina
Zitat
Floramediterranea verwendet Saprol gegen Pilze, wie ich erfahren durfte.
Das verwende ich auch manchmal. Je nachdem was ich gerade günstig bekomme.
Zitat
Ich hab die Dame auch auf die Bakteriose angesprochen

Hat sie vielleicht auch verraten, ob und wenn ja, womit sie die Bakteriose behandeln?

Sie hat gesagt, großzügig zurückschneiden. Wegwerfen der ganzen Pflanze, wie es manche Leute tun, wäre unnötig und schade. Messer halt desinfizieren.

Allerdings beziehen sich diese Infos auf Oleander in Privatbeständen, ich bin sicher, sie selbst sind ein wenig radikaler. Zumindest würde ich als Händler sichtbar befallene Pflanzen zurückschicken. Beim Selberziehen, naja, sollte der Rückschnitt helfen, isses ja unauffällig.

Wobei mir die Krebsstellen insofern auffallen, als sie das Rückschneiden nur so quittieren, daß sie auf der neuen Schnittstelle ebenfalls Wucherungen bekommen.

Irgendwie spuken mir da schon ein paar Mittel im Kopf 'rum, die man einsetzen könnte, probeweise. Wobei: Sind es nun wirklich Bakterien, die das verursachen? Die Literatur, die ich ergoogelt habe, ist da nicht aussagekräftig.
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jens

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Re:Oleander
« Antwort #307 am: 22. Juli 2007, 12:01:46 »

Hallo zusammen.

Pseudomonas ist tatsächlich eine bakterielle Infektion der Pflanzen. Wobei ich sagen muss, das ich von Flora Mediterranea noch nie einen mit dieser Bakteriose bekommen habe. Sie selber schreiben auch, das ihre Oleander weitgehend frei davon sind. Asochyta hingegen konnte ich schon beobachten, aber dagegen gibts ja die oben genannten Spritzmittel.

@ Martina

Glückwunsch zu den beiden Oleandern!
Über Angiolo Pucci kann ich nur gutes berichten. Der blüht bei mir seit April ohne Pause durch. Mrs. Roeding hat eine sehr schöne Blüte, bin grad dabei sie als Stamm zu ziehen.
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Günther

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Re:Oleander
« Antwort #308 am: 22. Juli 2007, 12:19:24 »

Hallo zusammen.

Pseudomonas ist tatsächlich eine bakterielle Infektion der Pflanzen. Wobei ich sagen muss, das ich von Flora Mediterranea noch nie einen mit dieser Bakteriose bekommen habe. Sie selber schreiben auch, das ihre Oleander weitgehend frei davon sind. Asochyta hingegen konnte ich schon beobachten, aber dagegen gibts ja die oben genannten Spritzmittel.


Ich glaube, es gibt kaum krebsfreie Oleander im Handel, nur halt manchmal weniger sichtbar befallene....
Sogar in Wildbeständen hab ich schon Oleanderkrebs gesehen.
Angeblich können manche Antibiotika dagegen helfen, die aber verständlicherweise nicht frei erhältlich sind und auch kaum eingesetzt werden (Preis!).
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Martina777

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Re:Oleander
« Antwort #309 am: 22. Juli 2007, 12:35:24 »

Günther, gesetzt den Fall, ich bekäme das Antibiotikum auf Privatrezept (bekomme ich ja wirklich, wenn ich jemand speziellem da um den Bart gehe), welches wäre es denn?
« Letzte Änderung: 23. Juli 2007, 13:31:50 von Admin »
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Martina777

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Re:Oleander
« Antwort #310 am: 22. Juli 2007, 12:36:09 »

Hallo zusammen.

Pseudomonas ist tatsächlich eine bakterielle Infektion der Pflanzen. Wobei ich sagen muss, das ich von Flora Mediterranea noch nie einen mit dieser Bakteriose bekommen habe. Sie selber schreiben auch, das ihre Oleander weitgehend frei davon sind. Asochyta hingegen konnte ich schon beobachten, aber dagegen gibts ja die oben genannten Spritzmittel.

@ Martina

Glückwunsch zu den beiden Oleandern!
Über Angiolo Pucci kann ich nur gutes berichten. Der blüht bei mir seit April ohne Pause durch. Mrs. Roeding hat eine sehr schöne Blüte, bin grad dabei sie als Stamm zu ziehen.


Hach, danke, Jens! Ich will die schon haaaaben ... die Ungeduld ist halt ein Hund ...
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sunshine

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Re:Oleander
« Antwort #311 am: 22. Juli 2007, 14:29:11 »

Zitat
Ich glaube, es gibt kaum krebsfreie Oleander im Handel, nur halt manchmal weniger sichtbar befallene....
Ja, man merkt es meistens daran, wenn sich an verblühten Blütenstände diese Knubbelchen bilden. Da sind sie dann aber meistens schon unter´s Volk gebracht.
Zitat
Sogar in Wildbeständen hab ich schon Oleanderkrebs gesehen.
Ich war leider erst einmal in Italien :-[ :'(.
Zitat
Angeblich können manche Antibiotika dagegen helfen, die aber verständlicherweise nicht frei erhältlich sind und auch kaum eingesetzt werden (Preis!).
Es wäre auch, glaub ich, verboten und so heiß liebe ich meine Pflanzen nicht, als dass ich mit Antibiotika- od. Sulfonamidexperimenten, deren Erfolg wegen Unkenntnis von Einsatzmenge und -dauer zweifelhaft ist, irgendwelche resistente Bakterienstämme züchte. Vor allem weil die Pflanzen ja auch mit der Bakteriose leben können. Obwohl ich aber im Netz (Links habe ich leider nicht mehr) auch schon gelesen habe, dass diese Bakterien vom Oleander auf den Menschen übergreifen können. Noch habe ich nichts gemerkt davon. Das wäre für mich der einzige Grund zu solchen Mitteln zu greifen.

Nachtrag:
Zitat
Obwohl ich aber im Netz (Links habe ich leider nicht mehr) auch schon gelesen habe, dass diese Bakterien vom Oleander auf den Menschen übergreifen können.
Wahrscheinlich würde ich in diesem Fall eher auf Oleander verzichten.
« Letzte Änderung: 22. Juli 2007, 15:07:24 von sunshine »
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sunshine

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Re:Oleander
« Antwort #312 am: 22. Juli 2007, 14:35:54 »

@Martina
Zitat
Wobei mir die Krebsstellen insofern auffallen, als sie das Rückschneiden nur so quittieren, daß sie auf der neuen Schnittstelle ebenfalls Wucherungen bekommen.
Das muss nicht sein. Das ist jetzt ein Extrembeispiel für einen Bakteriosenbefall, der nur bei einer einzigen meiner Sorten vorkommt, und ist auch heuer das erste Mal so stark.
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sunshine

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Re:Oleander
« Antwort #313 am: 22. Juli 2007, 14:38:22 »

oder an den Triebachseln
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Martina777

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Re:Oleander
« Antwort #314 am: 22. Juli 2007, 16:18:06 »

Zitat
Ich glaube, es gibt kaum krebsfreie Oleander im Handel, nur halt manchmal weniger sichtbar befallene....
Ja, man merkt es meistens daran, wenn sich an verblühten Blütenstände diese Knubbelchen bilden. Da sind sie dann aber meistens schon unter´s Volk gebracht.
Zitat
Sogar in Wildbeständen hab ich schon Oleanderkrebs gesehen.
Ich war leider erst einmal in Italien :-[ :'(.
Zitat
Angeblich können manche Antibiotika dagegen helfen, die aber verständlicherweise nicht frei erhältlich sind und auch kaum eingesetzt werden (Preis!).
Es wäre auch, glaub ich, verboten und so heiß liebe ich meine Pflanzen nicht, als dass ich mit Antibiotika- od. Sulfonamidexperimenten, deren Erfolg wegen Unkenntnis von Einsatzmenge und -dauer zweifelhaft ist, irgendwelche resistente Bakterienstämme züchte. Vor allem weil die Pflanzen ja auch mit der Bakteriose leben können. Obwohl ich aber im Netz (Links habe ich leider nicht mehr) auch schon gelesen habe, dass diese Bakterien vom Oleander auf den Menschen übergreifen können. Noch habe ich nichts gemerkt davon. Das wäre für mich der einzige Grund zu solchen Mitteln zu greifen.

Nachtrag:
Zitat
Obwohl ich aber im Netz (Links habe ich leider nicht mehr) auch schon gelesen habe, dass diese Bakterien vom Oleander auf den Menschen übergreifen können.
Wahrscheinlich würde ich in diesem Fall eher auf Oleander verzichten.

Dochdoch, Sunshine, Außenstehende werden es schon merken. Die nennen einen dann "pflanzenverrückt" oder so was ... ;D
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