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Autor Thema: Winterharte Nothofagus  (Gelesen 5502 mal)

tomir

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #15 am: 22. Januar 2007, 12:15:57 »

@bristlecone - hast mich ueberzeugt! gewundert hat mich, das am Villarica der eigentlich frostempfindliche N. dombeyi die Baumgrenze ausbilden soll (fuer gewoehnlich sind das ja N. pumilio und N. antarctica)- ein Vergleichspflaenzlein das ich hier habe, zeigt ausserdem wesentlich staerker gezaehntes spitzer zulaufendes laub.
sG tomir
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Querkopf

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Nothofagus antarctica: erziehbar?
« Antwort #16 am: 28. Februar 2009, 19:38:46 »

Hallo,

bin nicht sicher, ob meine Frage hier wirklich passt (ggf. bitte verschieben - danke!); ich möchte aber keinen neuen Faden öffnen zu einem Gehölz, zu dem es doch schon etliche Threads gibt: Nothofagus antarctica.

Endlich habe ich einen Platz dafür im Garten, nachdem eine moribunde Eberesche gefällt ist.

Der Haken: Wegen zu knappen Grenzabstandes werde ich Nachbars Erlaubnis brauchen für die Pflanzung. Das dürfte kein Problem sein, wir verstehen uns gut. Aber wenn ich Nachbars versichere, dass der Baum weder ungebührlich hoch noch ungebührlich breit wird, dann muss das natürlich auch in 10, 15 Jahren noch stimmen (dem weiteren gutnachbarlichen Verhältnis zuliebe ;))...

So oder so werde ich daher nach einer einstämmigen Nothofagus Ausschau halten - das gibt es, ich kenne da ein, zwei alte Prachtexemplare. Sollte das Bäumchen es sich aber einfallen lassen, trotzdem mehrstämmig = (zu) breit wachsen zu wollen, müsste ich was dagegen tun.

Geht das? Kann man Nothofagus antarctica - sehr behutsam - erziehen? Oder ist das eines jener Gehölze, bei denen man Schere und Säge grundsätzlich stecken lassen sollte, weil sie nicht oder nur schlecht abschotten können?
(War bei meinem jetzt gefällten Sorbus so; der hat im Lauf der Jahre nicht eine einzige Astungs- oder Morschholz-Schnittstelle überwallt.)

Danke für Hinweise :) & schöne Grüße
Querkopf
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fars

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #17 am: 28. Februar 2009, 19:49:18 »

Im Marbuger BoGa gibt es eine Chilenische Abteilung mit mehreren Nothofagussen, die schon ziemlich betagt sind.

Einige haben ziemlich heftige Verwundungen und Faulstellen, deren Ränder aber gut überwallt sind. Von daher möchte ich annehmen, dass die Art kleinere und vor allem rechtzeitige Schnittmaßnahmen gut verheilen lässt.

Aber etwas anderes gebe ich zu bedenken: Diese Strauch-/Baumart hat in meinen Augen ihren besonderen Charme infolge ihres bizarren, um nicht zu sagen krummen Wuchses. Korrekturmaßnahmen würden dieses romantische Bild zerstören.
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Querkopf

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Re:Nothofagus antarctica: erziehbar?
« Antwort #18 am: 28. Februar 2009, 20:26:40 »

Hallo, Fars,

danke dir für die BoGa-Beobachtung :). Beruhigend zu wissen, dass N. a. notfalls überwallen kann.

... Aber etwas anderes gebe ich zu bedenken: Diese Strauch-/Baumart hat in meinen Augen ihren besonderen Charme infolge ihres bizarren, um nicht zu sagen krummen Wuchses. Korrekturmaßnahmen würden dieses romantische Bild zerstören.
Das stimmt. Und der bizarre/ krumme ;) Wuchs ist einer der (vielen :D) Gründe, weshalb ich an der bewussten Stelle eine Nothofagus antarctica setzen möchte. Meine Frage zielt deshalb auch nicht wirklich auf "Korrektur". Sondern nur darauf, ob im Notfall - und nur dann! - kleine, vorsichtige Schmalhaltungs-Eingriffe möglich sind.

Wenn N. a. grundsätzlich überwallen/ abschotten kann, dann wird sie das Wenige leicht verkraften, was eventuell zu tun sein könnte.

Schöne Grüße
Querkopf
« Letzte Änderung: 28. Februar 2009, 20:27:36 von Querkopf »
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lubuli

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #19 am: 28. Februar 2009, 20:32:34 »

hab meinen nothofagus auch nur einen meter von nachbars grenze entfernt. unten herum hab ich einzelne äste gekürzt und die überragenden äste oben werfen nicht mal schatten, geschweige denn probleme mit laubfall. kannst du beruhigt da pflanzen. der baum wirkt einfach zierlich.
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Garden ann

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #20 am: 28. Februar 2009, 21:19:57 »

Hallo , ich hätte auch eine Frage zu Nothofagus antarctica, ab welchem Standjahr kann ich endlich mit einem Zuwachs rechnen?
Ich weiß als Gärtner sollte man geduldig sein, aber das fällt doch sicher nicht nur mir so schwer.?
ER ist ca. 1,50 hoch und habe ihn seit etwa 5 Jahren.

Garden ann




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Querkopf

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Re: Nothofagus antarctica: erziehbar?
« Antwort #21 am: 28. Februar 2009, 21:40:34 »

Danke, Lubuli :)!

Einen Tick mehr Platz hat die Scheinbuche hier schon: ca. 2 m zum Zaun. Nach Recht und Gesetz müssten es freilich 4 m sein...

Schatten ist eh kein Thema, denn der fiele zu uns (das Nachbargrundstück liegt im Süden). Laubfall auch nicht, denn Laubbäume stehen in allen Gärten ringsum. Geht einfach nur drum, dass ich lieben Nachbarn keine Märchen erzählen will... Deshalb möchte ich sicher sein, dass ich ggf. "wahrheitserhaltende" ;D Maßnahmen ergreifen kann ;).

Ja, ich weiß, dass Scheinbuchen grazil wirken. Ein schönes altes Exemplar aus einem öffentlichen Garten in der Nähe - übrigens trotz Zweistämmigkeit angenehm schmal! - habe ich in anderem Kontext schon gezeigt; hier ist es nochmal:



Nothofagus antarctica



Solch eine Pracht-Nothofagus werde ich im eigenen Garten aber nicht mehr erleben: Der 7-8 m hohe Baum ist nach Experten-Schätzung etwa 120 Jahre alt (beim ersten Bild-Posting hatte ich "80 Jahre" geschrieben - Irrtum, wie ich bei neuerlichem Blick in die Unterlagen gesehen habe).

Ich freu' mich schon aufs Pflanzen :D.

Schöne Grüße
Querkopf
« Letzte Änderung: 28. Februar 2009, 21:41:05 von Querkopf »
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lubuli

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #22 am: 28. Februar 2009, 21:57:43 »

meiner ist auch so schmal und jetzt ca. 6-7m hoch. geschätztes alter: 15 jahre.

ich hab ihn vor 11jahren mit 2m höhe gekauft.
« Letzte Änderung: 28. Februar 2009, 22:00:13 von lubuli »
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Sammler

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #23 am: 07. Juli 2011, 00:44:06 »

Hat jemand außer Nothofagus antarctica auch andere Arten ausgepflanzt und kann darüber berichten ?
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wollemia

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #24 am: 07. Juli 2011, 08:46:47 »

Seit einigen Jahren wächst Nothofagus obliqua var. macrocarpa bei mir im Garten. Bisher völlig winterhart, und das frische Laub duftet wie von macrantha für N. antarctica beschrieben wunderbar nach Zimt und Balsam.
Allerdings hat ein stammbohrendes Insekt den Haupttrieb zerlegt, sodass die Pflanze nun mehrtriebig und eher strauchig wächst.
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tomir

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #25 am: 07. Juli 2011, 09:09:44 »

Nothofagus alpina steht seit etwa 10 Jahren im elterlichen Garten im Rheinland, gepflanzt als ca 10 cm hoher Sämling - wenn ich mich recht erinnere war der letztes Jahr knapp 2m hoch. Er hatte in den ersten Jahren Probleme mit den Wintern.

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Sammler

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Re:Winterharte Nothofagus
« Antwort #26 am: 07. Juli 2011, 19:20:58 »

Danke für die Antworten.
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