Hallo ihr Lieben,
da wollte ich heute eigentlich mal so richig ordentlich die Blätter der Passis anschauen, habs aber nicht geschafft.
Netti, also also musste das sein? Solche Beiträge wie von dir graben sich immer tief in mein Gedächtniss und enden letztendlich nach vor Neid zerfresssenen Nägeln in idiotischen Anschaffungen und anschließendem Frust

Jedenfalls, nachdem ich bisher ja net mal ein Passiflorenbuch habe, auf die GP ist halt Verlass. Hab ich promt zwei recht informative Artikel gefunden und dazu zufällig noch einen Artikel über einen unbekannten, Grischa-Sämling, Bingo!
Also, dass es tatsächlich so viele essbare Sorten unter den Passis gibt erstaunt mich etwas. Selbst meine alte verstorbene Vitifolia hätte essbare Früchte produziert, wenn ich zwei Exemplare gehabt hätte!
Mark hast du die selbstfruchtbare P. edulis f. edulis oder die e. f. flavicarpa, die zwar höhere Erträge und angebliche attraktivere Blüten hat, aber leider nicht selbstfruchtbar sein soll?
Die Früchte von P. quadrang. sollen zwar leider hinter dem Geschmack der edulis deutlich zurückbleiben, wenn sie auch zu den seltenen Arten gehört, bei denen die wulstigen Fruchtwände mitgegessen werden können. Sollen aber eh net schmecken.
Also insofern wäre mir eurer beider Einschätzung, Mark und Simon, das es sich bei meiner höchstwahrscheinlich um P. descaisneana handeln wird, mehr als recht! Denn diese Hybride soll größer Blüten, dunklere Blütenfarbe und zweimal länger Blütenfarbe als die Elternteile haben UND auch noch einfacher zu vermehren sein.

Da die quadr. angeblich bereits in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts verloren und immernoch häufig auch in bot. Gärten falsch bezeichnet und bestimmt wird, also hoffe ich wirklich auf die offenbar bessere Hybride descaisneana.
Hoffentlich schafft es deine Phoenicea doch noch Mark, über die steht allerdings gar nix in den Artikeln, da muss ich erst mal googlen.
liegrü g.g.g.