Sicher sollte der Ofen, der Handelsübliche, voll aufgedreht sein, weil er dann etwa 250 Grad hat und damit dem Optimum nahe kommt.
Mit dem Teig kann man sicher alle möglichen Experimente machen, aber keíne Hefe geht länger als eine Stunde. Zwingt man sie, unter Kühlung zu gehen, macht sie es nur zögerlich und damit dauert alles länger, wird aber am Ende nicht besser. Knapp 40 Grad sind optimal. Wenn es wärmer wird, stirbt die Hefe ab, darunter dauert es, wie gesagt, nur länger, wird aber nicht besser.
Für ein normales Backblech sind 400 g Mehl gut. Da bleibt später nach dem Ausrollen natürlich etwas übrig, aber der Teig kostet praktisch nichts und es ist besser, etwas über zu haben als bei so einem Pfennigartikel zu wenig zu haben.
Eine Tüte Trockenhefe oder ein Hefewürfel. Was man nimmt ist nun wirklich egal, da beides gleich funtkioniert, nur ist die Trockenhefe leichter vorrätig zu halten und einfacher in der Rohmasse zu verteilen.
Ein TL Salz und auch ein TL Traubenzucker. Nur den kann die Hefe nämlich in Alkohol und das in diesem Fall erwünschte Kohlendioxyd umwandeln (den normalen Zucker aber nicht).
Etwa zwei EL Olivenöl können sein, müssen aber nicht. Das Öl führt dazu, dass der Teig nicht so gut aufgeht. Daher sollte man nicht mehr nehmen. Andererseits wird er deutlich dehnbarer und reißt damit nicht so leicht, denn dünn muss er ja werden. Ich gebe es deshlab immer hinzu.
Und: Auch wenn es seltsam erscheinen mag: Ich knete den Hefeteig immer mit der Hand. Nur dann merkt man nämlich, ob er die richtige Feuchtigkeit hat und zu einer gut knetbaren, aber weder klebrigen noch bröseligen Masse wird.