Moin, moin,
ich habe meine Tomaten ja eigentlich alle überdacht, aber in meinem Experimentalbeet sind 3 Stück über den Kompost eingewandert.
Nun wollte ich deren Zustand mal als Anregung für die frustrierten Freilandanbauer schildern.
In meinem Experimentalbeet habe ich Prunkbohnen und blaue Stangenbohnen gelegt. In der Mitte entlang zwischen den 2 Bohnenstangenreihen habe ich eine Reihe Zuckermais gesät.
Die Tomaten haben direkt in den Bohnenkreisen gekeimt, daher haben sie auch meine ersten Unkrauthackgänge überlebt. Nun stehen sie da, an die Bohnenstangen gelehnt und von den inzwischen rund 1,50 m hohen Maispflanzen beschirmt.

Bis jetzt sind sie kerngesund, kein Fleck, keine Braunfäule, kein gelbes Blatt.

Welche Sorten kann ich nicht sagen, muss erst die Früchte abwarten. Es scheint eine Cocktailtomate mit ca. 3-4 cm Fruchtdurchmesser zu werden und zwei Fleischtomaten. Haben alle schon angesetzt.
Eigentlich wollte ich in diesem Beet ausprobieren, ob der Mais besser stehenbleibt, wenn er zwischen den Bohnen wächst. Das funktioniert bis jetzt sehr gut. Auch ist der Mais jetzt mindestens 50 cm höher, als der frei auf dem gleichen Beet wachsende.
Die Bohnen sind schon oben an den Stangen angelangt, also auch nicht beeinträchtigt.
Vielleicht wäre es ja für nächstes Jahr anzudenken, auf die Wetterseite von Freilandtomaten eine oder zwei Reihen Zuckermais zu pflanzen ?
Der Mais muss aber auch wirklich schnell wachsen. Vielleicht mit vorziehen, sonst sind die Tomaten schneller.
Was haltet ihr davon ?
Ich werde nachher, wenn der Regen mal aufhören sollte, ein Bild machen und einstellen.

Grüße aus Franken
Asimina