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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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|29|12|Ein Herz hat keine Falten. (Aus Frankreich)

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Autor Thema: freilandtomaten - krautfäule  (Gelesen 30970 mal)

Margit

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #255 am: 16. Juli 2007, 08:22:23 »

@ Nienna

ich leide mit Dir, so eine Braunfäule ist echt gemein! :'(
Bis jetzt hatte ich noch Glück, aber in den vergangenen 2 Jahren
mußte ich jedes Mal den ganzen Bestand ausreißen, bevor ich
ernten konnte.
Was bei mir ganz gut gedeiht ist die Beuteltomate El Salvador und
die Valencia. Alles was Anne Rosmarin schreibt natürlich auch.
....und dann noch die Tomaten von Lisa, von denen ich nicht weiß
wie sie heißen, aber die gedeihen auch prächtig.....Lisa wie heißen
die Tomatjes denn?
Auch aus dem Samen von Tanteanni und Tina wattemaus entwickelten
sich prächtige Tomaten.
Es war das erste Jahr, daß ich nur Samen von Forumsmitgliedern hatte, die Jahre zuvor waren es gekaufte und die waren ganz schnell hinüber.
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galaxius222

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #256 am: 16. Juli 2007, 08:33:08 »

Ich möchte mich auch in den Trauerreigen einreihen.
Wir hatten dieses Jahr 12 Moneymaker, 12 "no Name"
Eigentlich zu Vergleichszwecken. Doch der einzige Vergleich, den ich jetzt anstellen kann, ist dass die Nonames genau so die Krautfäule haben wie die "sortentreuen".
Ich kann der -Witwe Bolte auch nachfühlen. Meine Frau stand ím Tomatenbeet und hatte Tränen in den Augen, als sie 10 Kilo braunfäule Tomaten abgeerntet hatte. Mir ist der selbe Text durch den Kopf gegangen.
Was hält die Gemeide von den angepriesenen Hauben für Tomaten.
Taucht das was?
Galaxius
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Margit

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #257 am: 16. Juli 2007, 08:36:59 »

Weiß nicht so recht, habe zwar 5 solcher Hauben, du solltest halt dauernd bereit sein, die Mützchen rauf und runter zu ziehen, je nach Wetter. Außerdem sind die ziemlich eng und ich habe dabei schon Triebe abegrissen.
Unser selbstkonstruiertes Tomatenhaus Marke Eigenbau ist mir da zuverlässiger.
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GabrieleFriedrichs

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #258 am: 16. Juli 2007, 13:51:08 »

Hallo galaxius222,

bei mir im Norden waren dieses Jahr versuchsweise 6 Tomaten während der Regen-/Kälte-Periode von fast 5 Wochen mit Hauben geschützt und darunter hat die Fäule fast noch schlimmer zuggeschlagen, als bei denen, die wenigstens mal zwischendurch gut ablüften konnten.

Mein erster Versuch mit Hauben - werde nie wieder welche verwenden ! >:( >:(
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Nienna

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #259 am: 16. Juli 2007, 14:02:50 »

Zu Folienhauben kann ich auch was beitragen:

Ich hatte letztes Jahr auch solche gelochten Folienhauben. Mein Ding waren die jedenfalls nicht: zum einen haben sie die Jungpflanzen ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wenn mal stärkerer Wind geweht hat (habe keine solcher Abstandsringe, sondern nur den Schlauch oben am Stab angebunden) und zum anderen hatte ich das Gefühl, daß die Tomaten darunter immer irgendwie "schwitzig" waren wenn die Sonne geschienen hat (vermehrte Tauwasserbildung an der Folie). Ich hab sie irgendwann ganz abgenommen nachdem sie ein Sommersturm schon in Fetzen gerissen hatte.

Diese Jahr habe ich welche aus Flies gekauft gehabt - wollte probieren ob die besser sind als welche aus Folie, denn so ganz ungeschützt wollte ich meine Pflanzen nicht ins Freiland schicken. Sah anfangs so aus, als ob man Gardinen an Stöcken aufgehängt hat... Außerdem waren sie mir mit nem angegebenen Gewicht von 13g/m² nicht gerade stabil um vor eventuellen Frösten zu schützen. Nach Regenschauern waren sie recht lange nass - aus Schiss vor der Fäule hab ich sie nach nicht mal zwei Wochen im Mai wieder abgenommen.

Letzte Woche hab ich im Baumarkt rote Folienhauben zur Reifeverfrühung bei Tomnaten entdeckt - und noch gegrübelt ob sich die lohnen würden... bloß gut ich hab die stehen lassen.

Mein Nachbar übrigens schwört auf seine Tomatenfolienhauben... Er lüftet die nur, wenn er seine Tomaten mal wieder mit irgendwelchen Chemikalien bespritzt. Bisher sehen seine Tomaten auch recht gut aus...*neidisch rüber schiel*
Scheint also wirklich im Ermessen jedes Einzelnen zu liegen ob die Dinger was nützen oder nicht.

LG Jac
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galaxius222

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #260 am: 16. Juli 2007, 15:11:42 »

Danke für die Erfahrungsberichte.
Ich hatte eigentlich kein gutes Gefüh bei den Folienhauben. Also werd ich es lassen.
Im nächsten Jahr wird sicher wieder normales Wetter sein, sodass sich die Aufregung wieder legt und es wieder gleichmäßig viele Tomaten gibt.
Spritzen wollt ich auch nicht. Schon die resistengten sind irgendwie komisch. Irgendwie Genverändert.
Gruß
Galaxius
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pocoloco

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #261 am: 16. Juli 2007, 23:02:15 »

Die Devise ist eigentlich trocken und luftig (und dadurch auch wieder trocken ;D). Und da soll ein jeder draus machen, was er will. Eigentlich ganz einfach. Nur Schwitzkasten fürchte ich, ist es auf Dauer nicht. ::)
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max.

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #262 am: 16. Juli 2007, 23:05:34 »

@galaxius,
Zitat
...Schon die resistengten sind irgendwie komisch. Irgendwie Genverändert....
nein. die resistenten sorten sind nicht genverändert. einfache zuchtwahl ist das.
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harald and maude

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #263 am: 16. Juli 2007, 23:08:09 »

... hab dieses Jahr Tomatenhauben aus Vlies ausprobiert - meiner Meinung nach besser als Platikhauben. Die aus Vlies trocknen schnell ab, der Wind kann gut durch - aber ;D es sieht ein wenig gespenstisch aus im Garten :o Tomatengeister huhuhuh :o
LG
Renate
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pocoloco

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #264 am: 16. Juli 2007, 23:31:48 »

nein. die resistenten sorten sind nicht genverändert. einfache zuchtwahl ist das.
Da muß ich max zustimmen, GenTech wird primär in Bereichen angewandt, in denen man damit richtig Geld verdienen kann, dazu zählen als erstes die Kulturen, die weltweit den größten Anteil an der Produktion halten und in denen beispielsweise Pflanzenschutz sehr aufwendig ist. Oder in Nebenbereichen, in denen man Zusatz-/Hilfs-Stoffe/Medikamente erzeugen kann. Bis unsere Gärtnersorten dran sind, dauert es noch etwas. ::) Bedenklich ist allerdings, daß klassische Zuchtprojekte, wie sie von der BAZ im Bereich der Kartoffelrestistenzzüchtung gegen Phytophtora noch betrieben werden, wegge-x-t werden. Keiner weiß um diese Bemühungen und drum klagt auch keiner, wenn man die zwei-ein-halb Stellen einspart. (aber das ist eher mein persönliches Klagelied :'( ) Der Zug geht halt zur GenTechnik und zu wenige wehren sich. Und wenn die klassisch Zuchtprogramme erst einmal wegrationalisiert sind, kann man ja auch fein argumentieren, daß es zur GenTechnik keine Alternativen gibt. :-\ :-\ :-\
Nur jeder weiß es oder hat es jetzt zumindestens gehört und macht sich seine eigene Hölle. Soll sich hinter nur keiner beklagen. :-X :-X :-X
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Hans-Jo

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #265 am: 17. Juli 2007, 07:39:54 »

Hallo,

von der Resistenzen gegen die Kraut- und Braunfäule darf man keine Wunder erwarten.

---------------- < Schnipp >-------------------

Zwei Resistenzstufen werden definiert.

Hohe/Standardresistenz (HR*): Pflanzensorten, die Wachstum und Entwicklung des spezifischen Schädlings oder Krankheitserregers unter normalem Schädlings- oder Krankheitserregerdruck im Vergleich zu anfälligen Pflanzensorten stark begrenzen. Diese Pflanzensorten können jedoch unter starkem Schädlings- bzw. Krankheitserregerdruck einige Symptome oder Schäden aufweisen.

Mittlere Resistenz (IR*): Pflanzensorten, die Wachstum und Entwicklung des spezifischen Schädlings oder Krankheitserregers begrenzen, jedoch ein breiteres Spektrum an Symptomen oder Schäden im Vergleich zu resistenten Sorten zeigen können. Pflanzensorten mit mittlerer Resistenz weisen weniger starke Symptome oder Schäden auf als anfällige Pflanzen, wenn sie unter ähnlichen Umgebungs-bedingungen und ähnlichem Schädlings- oder Krankheitserregerdruck wachsen.

* Die Standardabkürzungen HR (Hohe/Standardresistenz - highly resistant) und IR (Mittlere Resistenz - intermediate resistant) werden in allen Sprachen verwendet.


---------------- < Schnapp >------------------- Quelle: Syngenta Seeds GmbH


Die Resistenzen gegen Kraut- und Braunfäule bei Tomaten sind durchweg nur mit IR angegeben. (Selbst bei Phantasia und Co.)

Viele Grüße aus Rusbend,

Hans-Jo
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Margit

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #266 am: 17. Juli 2007, 08:29:27 »

Gestern abend waren meine Tomaten immer noch ok....auf Holz klopf, daß es so bleibt.Wir hatten Besuch von einem befreundetem Gärtner, der hat meine Freilandtomaten, die ich im Gegensatz zu den überdachten nicht so stark ausgelichtet hatte rigeros zurückgeschnitten. Also alles was Geiztriebe waren weg damit, auch die Blätter die dicht am Boden waren usw. Auch er schwört darauf daß eine gute Durchlüftung sehr wichtig ist.
Meine "Freiländer" habe ich alle doppelt und ich wollte mal den Unterschied sehen zwischen den überdachten und denen im Freiland, darum habe ich sie auch ein bißchen "wild" wachsen lassen.
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harald and maude

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #267 am: 17. Juli 2007, 08:34:00 »

... meine "resistenten" Tomaten sehen alle super gut aus - ich weiß nur noch nicht, ob sie auch schmecken ;D
Ich habe die Phantasia und Dolce Vita ausprobiert - und noch immer im Freiland saftig grün und guter Fruchtbehang. Hellfrucht ist auch super im Freiland - nix Krankes dran. Ich bin voller Hoffnung.

Die Matina ist jetzt im Freiland fast hinüber - hab´ nochmal mit einem Stinker (Brennesselbrühe) gedüngt - hoff ...
LG
Renate
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GabrieleFriedrichs

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #268 am: 17. Juli 2007, 10:29:30 »

Hallo renate,

die Phantasia hatte ich im letzten Jahr. Die hat gut getragen und schmeckte uns ausgezeichnet ! Voll ausreifen lassen vor der Ernte !
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Hans-Jo

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Re:freilandtomaten - krautfäule
« Antwort #269 am: 17. Juli 2007, 11:12:55 »

Hallo,

von meinen letztjährigen Phantasia habe ich Absaaten abgenommen und werde im nächsten Jahr mal testen was daraus wird. In diesem Jahr hat der Platz nicht gereicht. Dieses Jahr habe ich Absaaten von einer Rubor-Pflanze gezogen, die ich im letzen Jahr gepflanzt hatte. Da ich viel zu viele Pflanzen hatte habe ich den überwiegenden Teil verschenkt. Diese kann ich aber beobachten und auf Wunsch auch wieder Samen entnehmen. Die Pflanzen haben einen reichen Fruchtbehang mit ausgezeichnet schmeckenden Tomaten. Komischerweise habe ich bei den ca. 30 Pflanzen, die ich beobachte, noch keine "Aufspaltung" erkennen können....
Mal sehen, was sich in der nächsten Generation daraus entwickelt.

PS. ein paar Samen von Vitella / Rubor und Phantasiabsaaten kann ich für die nächste Aussaat noch an Interessierte abgeben.

Viele Grüße aus Rusbend, Hans-Jo
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