Ich muß mich ausjammern!
Ich habe meine ungeschützten Freilandtomaten durch 6 Wochen (oder waren es 7 oder 8

) dauerfeuchtes, kühles Wetter gebracht. Trotz der nahestehenden Kartoffelfelder, die arg betroffen waren, trotz der wenigen befallenen Durchwachser vom benachbarten Komposthaufen standen meine Tomatenstöcke üppig und gesund da. Na ja, fast gesund - ca. 1x pro Woche habe ich hier und dort ein von Braunfäule betroffenes Blatt abgezupft, meist nicht einmal das ganze Blatt sondern lediglich das befallene Blattstück.
Seit 6 Tagen ist es hier warm und trocken, ich habe meine Schutzmaßnahmen (Spritzungen mit den verpönten und verlachten UNAUSSPRECHLICHEN) deshalb eingestellt.
Heute morgen beim flüchtigen Drübergucken entdeckte ich mehrere befallene Blätter -das war schon ungewöhnlich- und heute abend:
Buschtomaten: komplett hinüber!
Federle: Die 2 dicksten Früchte mehrere braune Stellen!
Ochsenherz weiß: Stamm und Nebentriebe zu 2/3 braun, Blätter überwiegend vertrocknet!
Von 15 Pflanzen sind 7 nur noch zu roden- da gibt es keine Rettung mehr. 3 weitere sind stark befallen aber noch nicht komplett tot (und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt)
5 sehen noch ziemlich gesund aus (1 Federle, 3x rotes Ochsenherz, die F1 Hybride Harzfeuer)
Wieso schlägt die Braunfäule bei warmem, trockenen Wetter zu

?
Ach, ich könnte mir selbst in den Rückwärtigen beißen
Oder plärren

- hätte ich doch nur weitergemacht wie in den Wochen vorher....
Jammergrüsse,
Moniis