.... hat jemand trotz dieser sibirischen Temperaturen noch gesunde Tomaten im Freiland stehen?
Ich will keine bösen Geister heraufbeschwören, aber meine "Überraschung" (ein winziger Sämling, der als blinder Passagier in einem Balkonpflanzentopf zu mir gereist ist) hat noch keine Anzeichen von Fäule. Allerdings hat der gestrige Hagel ihr schwer zu schaffen gemacht - winzige Frostschäden an Blättern und Früchten sowie ein paar abgeschlagene Blätter. Den längsten Trieb mußte ich auch schienen...
Aber ansonsten gehts ihr ganz gut.
Als bei mir Anfang Juli die Fäule zuschlug habe ich die damals grade mal 10 cm große Pflanze weit ab von den Fäuleinfizierten unter das Dach der Holywoodschaukel gestellt. Dort ist sie dann zu nem dreitriebigen, knapp 2m hohen Monster geworden. Sie hat ganz normale Blätter, neigt zum wuchern und schiebt viele Fruchttrauben, aber leider sind die Früchte winzig klein - maximal so groß wie´n Fingernagel. Die momentan reif werdende Frucht hat so ein glasiges orange...
Kann aufgrund der bisherigen Beschreibung jemand sagen ob es eine Wildtomate oder eine Kultursorte (eventuell Johannisbeer?) ist? Fotos kann ich erst morgen nachreichen.
Ansonsten hab ich noch 4 San Marzanos, eine Ferline, eine De Bareo und eine Phantasie F1 stehen, die mittlerweile auch Fäuleanzeichen zeigen - haben kaum noch Blätter und einzelne befallene Früchte (außer an der Hybride) mußte ich auch schon entsorgen.
Ich glaube spätestens am Wochenende ist es bei mir im Garten mit der Freiland-Tomatensaison vorbei...