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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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Autor Thema: Tomatensamen  (Gelesen 3783 mal)

Zuccalmaglio

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Tomatensamen
« am: 01. November 2007, 20:33:14 »

Ich möchte dieses Jahr das erste mal den eigenen Tomaten Samen entnehmen und habe gehört, das der die Samen umgebende "Glibber" wegen der Haltbarkeit der Samen weg muss.
Das gelingt mir leider nicht, ohne die Samen zu zerquetschen.

Gebt mir bitte einen Tip.
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Tschöh mit ö

max.

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Re:Tomatensamen
« Antwort #1 am: 01. November 2007, 20:36:04 »

die samen in ein gefäß geben. mit wasser übergießen. bei zimmertemperatur zwei, drei tage stehen lassen. die einsetzende gärung baut die schleimstoffe ab.
den schmodder abgießen, in einem feinen sieb nachspülen, trocknen. fertig.
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skorpion

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Re:Tomatensamen
« Antwort #2 am: 01. November 2007, 20:42:01 »

Ich möchte dieses Jahr das erste mal den eigenen Tomaten Samen entnehmen

Sag mal, wieso erst jetzt ??? Hast Du denn noch Tomaten?

*lg*
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Bäume haben etwas Wesentliches gelernt:Nur wer einen festen Stand hat und trotzdem beweglich ist, überlebt die stärksten Stürme.

Liebe Grüße aus Bayern

Huschdegutzje

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Re:Tomatensamen
« Antwort #3 am: 02. November 2007, 00:20:55 »

Wie machst du denn den Glibber ab , ???
ich hab mir dabei noch nie Samen zerquetscht. ::)

ich reibe den Samen mit einem flachen Messer so lange über Küchenpapier, bis der gesamte Glibber ab ist, lasse ihn dann auf Papier trocknen und packe in Tüten ab, geht ganz einfach.

Habe ich mehrer Tomaten einer Sorten zum Samen entnehmen mach ich auch die Gär- Methode.

Gruß Karin
« Letzte Änderung: 02. November 2007, 00:21:15 von Huschdegutzje »
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Susanne

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Re:Tomatensamen
« Antwort #4 am: 02. November 2007, 07:34:12 »



Nicht schöner, aber noch einfacher: Die Samen auf einem Stück Küchenpapier ausbreiten, mitsamt dem Glibber trocknen lassen.
Gesät werden dann Stückchen von Küchenpapier mit Samen drauf. Ich habe bei dieser Methode hinsichtlich der Haltbarkeit der Tomatensamen noch nie Probleme gehabt.


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Margit

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Re:Tomatensamen
« Antwort #5 am: 02. November 2007, 07:56:04 »

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal beide Methoden ausprobiert, früher nur die mit aufs Küchenpapier streichen und ich war erstaunt, wie schnell und sauber die von Max. beschriebene Methode geht.
Allerdings habe ich beim Samen, den ich aufs Küchenpapier streiche, immer vorher schon kleine "Portionen" gemacht und nicht alles auf einen Haufen. Das macht es beim ausschneiden fürs tauschen leichter. ;)
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brennnessel

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Re:Tomatensamen
« Antwort #6 am: 02. November 2007, 07:56:27 »

Stimme Susanne voll zu! Ich habe so einfach aufbewahrte Samen, die mindestens 6-8 Jahre alt waren, schon erfolgreich ausgesät.
Vor 2 Jahren machte ich dazu einen Versuch mit einer fäulekranken Tomate, deren Samen ich auch nicht fermentierte, sondern nur auf Papier strich. Die erhaltenen Pflanzen waren genau so lange gesund und trugen ebenso gut wie die übrigen aus Samen von gesunden Früchten!
Zum Weitergeben wende ich aber schon auch die umständlichere Art der Samengewinnung an und nehme nur gesunde Früchte.
LG Lisl
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frida

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Re:Tomatensamen
« Antwort #7 am: 02. November 2007, 17:25:05 »

Gerade zum Tauschen finde ich die Methode mit dem Küchenkrepp sehr praktisch. Ich mache dann mehrere kleine Inseln mit fünf bis zehn Körnern. Wenn jemand von der Sorte will, schneide ich so eine "Insel" aus und schreibe gleich auf das Küchenpapier den Sortennamen. Dann kommt nix durcheinander und ich muß auch nicht mit Tütchen oder Tesa rumhantieren.
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Susanne

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Re:Tomatensamen
« Antwort #8 am: 02. November 2007, 18:23:26 »



Sieht dann aus wie Mengenlehre... ;D

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Färberwau

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Re:Tomatensamen
« Antwort #9 am: 03. November 2007, 08:11:02 »

Für die Aufbewahrung von Tomatensamen verwende ich Melitta Kaffee-Filtertüten.
Tüte beschriften oder etikettieren, entlangt der Bördelung aufreissen und aufklappen. Samen mit Glibber auf einer der beiden Innenseiten bis zum Rand verstreichen und wieder zusammenfalten. Plan liegend und leicht beschwert, verkleben die Seiten mit ihrem Inhalt wie dünner Pappendeckel. Die Kärtchen lassen sich gut bei den übrigen Samentütchen einsortieren. Gegen das Licht gehalten kann man die Samen gut sehen und bei Bedarf ein Eck oder einen Streifen abschneiden. Die Keimung gelingt auch im Papierschnipsel (selbstgemachtes Saatband).
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Zuccalmaglio

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Re:Tomatensamen
« Antwort #10 am: 04. November 2007, 19:17:57 »


Danke. Ich bin beindruckt über die Möglichkeiten und werde es zunächst ein mal mit der Wasser-/Gärmethode machen.

Nachdem ich bei der normalfrüchtigen vor 2 Wochen so einen Ärger mit dem Glibber hatte, habe ich es bei der Kirschtomate zufällig so wie bei der Küchenkreppmethode gehandhabt.

@skorpion,
heute habe ich von den letzten normalfrüchtigen auf der Fenterbank noch Samen entnommen. Waren aber auch die allerletzten Früchte und fingen schon an zu faulen. Ich hatte sie vor ca. 10 Tagen hereingeholt. Es handelte sich um Phantasia F1, die bis ganz zuletzt ohne Fäule blieb.
Natürlich ist das mit der Weitersaat einer F1 so eine Sache. Ich probiers trotzdem. Egal was rauskommt, Hauptsache es hat Spaß gemacht.
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Tschöh mit ö

tomatengarten

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Re:Tomatensamen
« Antwort #11 am: 04. November 2007, 19:25:27 »

saatgut sollte eigentlich nur von hochreifen fruechten entnommen werden.

ich wuensch dir viel glueck bei deinen baby-tomaten :-\
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brennnessel

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Re:Tomatensamen
« Antwort #12 am: 04. November 2007, 19:50:06 »

was passiert denn, wenn sie nur notreif wurden? ich konnte noch keinen nachteil feststellen, wenn ich mal ganz unbedingt eine sorte vermehren wollte, die ich nicht reif bekam.

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aurora

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Re:Tomatensamen
« Antwort #13 am: 04. November 2007, 21:08:41 »

konnte auch noch keinen nachteil feststellen.
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Zuccalmaglio

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Re:Tomatensamen
« Antwort #14 am: 05. November 2007, 22:49:41 »

@tomatengarten,

die Früchte waren reif (hellrot), als ich sie abgemacht habe.

Warum soll man nur Samen von vollreifen Früchten nehmen?
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Tschöh mit ö
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