Hallo, ihr Mit-Rosenjäger/innen,
gestern kam eine liebenswürdige Antwort von Jean-Pierre Vibert. Da ich ihn nicht gefragt habe, ob ich seine Mail hier zitieren darf, lasse ich das und beschränke mich aufs Nachrichtliche.
Zuerst die schlechte Nachricht

:
Vibert hat seine Züchtungen nicht kommerzialisiert. So gesehen, ein Fall für den Heiligenschein.
Und jetzt die gute Nachricht

:
Vibert empfiehlt Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit ("persévérance"): Damit könne man eventuell zu einigen seiner Züchtungen kommen. Seinen Hinweisen, wo das möglicherweise geht (u.a. bei der schon genannten Baumschule Lebrun), fahnde ich jetzt mal hinterher; ich werde berichten.
Und falls alle "persévérance" zu nichts führt (aber erst dann!), wäre Monsieur Vibert bereit, Stecklinge oder Veredlungsreiser zu versenden.
Eine eigene oder Auftrags-Veredlung ergäbe freilich frühestens im Herbst 2009 "fertige" Pflanzen. Stecken dauert, sofern es überhaupt geht (ich erinnere mich an Berichte, nach denen man Moosrosen-Stecklinge schwer bis gar nicht zum Wurzelnschieben bewegen kann), noch länger. Definitiv ein Fall für sehr Geduldige

. In ähnliche Richtung weist der "Beharrlichkeits"-Tipp des Züchters: Könnte sein, dass man Profi-Besitzer von Mutterpflanzen erstmal via Nachfrage anregen müsste, eine Vermehrungs-Runde zu starten. Dann sähe das Timing ähnlich aus.
Ich bleibe auf jeden Fall dran, ich hab' mich in einige dieser Schönheiten schwer verguckt. Wer Lust hat, sich mit mir zusammen in Hartnäckigkeit und Geduld zu üben

, kann sich ja schon mal melden…
Beharrliche Grüße

Querkopf