Sei es, wie es wolle: ich finde es sehr betrüblich und eben auch ärgerlich, dass wir offenbar mit Druckerzeugnissen dieser Qualität leben müssen.
Ich stelle mir vor, dass jemand in der verantwortlichen Ebene auch mal interessehalber ein Buch in die Hand nimmt, es durchblättert.
Mir sind bereits da die Objekte meines Unwillens aufgefallen, einem Kundigen doch sicher auch?
Mir ist nicht klar, was man sich dabei denkt: der Leser merkt es eh nicht? Er ist für das Geld nicht mehr wert? Ich rede nicht von Schmonzetten oder Krimis, für 10 € muss man wohl einiges in Kauf nehmen. Ich meine Fachliteratur. Etwas, was mir Informationen bringen soll. Etwas, worauf ich mich verlassen kann.
Am 9.1. schrieb Hellebora im Helleborus- Thread über das Buch von Frau Ahlburg
Dieses Buch ist auch aus dem EU-Verlag, aber das finde ich nicht schlecht, ich schlage oft was nach drin. Hat auch ein Register und nicht so ein pseudo-originelles Layout. Früher waren die offenkundig besser.
Eben, wir haben tatsächlich früher auch schon mal gelesen! Ich war auch früher schon kleinkariert und "piesig" im Auffinden von grammatikalischen oder orthographischen Fehlern. Die Bücher waren allgemein besser.
Ich kann nichts zum heutigen, technischen Bereich sagen, weiß nur, wie es früher gemacht wurde. Aber etwas scheint faul zu sein..
Die Möglichkeit, ein Buch im Internet zu bestellen und nicht in der Buchhandlung erst mal anzuschauen, erlaubt natürlich auch ungestraft eine höhere Fehlerquote- wer bringt ein Buch schon wieder zurück.
Insofern sind wir schon auch schuld und müssen dann eben so ein schludrig gemachtes Buch hinehmen.
Ich überlege aber die ganze Zeit, wofür denn die beiden im Lektorat des Bärtelsbuches angegebenen Damen verantwortlich sind? Nehmen sie nur eine Alibiposition ein?