Ich glaube, die Stecklingsbabies sind schon mindestens ein Jahr alt, wenn er sie abgibt. Und den Eindruck, daß Teerosen besonders gut wachsen, wenn sie wurzelecht sind, hab ich auch.
Das Homère Baby hat hier auch schon schön geblüht und geduftet und das Odorata Baby ist im Topf jetzt schon ca. 60 cm hoch und duftet auch sehr schön.
Eine besonders robuste Teerose (soll zwar eine China-Hybride sein, sieht aber mehr wie eine Teerose aus und duftet auch so) ist Ducher. Die steht hier völlig frei, ist etwa 1,3m hoch und fast genauso breit und blüht pausenlos.
Francis Dubreuil (u.a.) gibt es auch bei Herrn Weingart, die braucht man schon mal nicht extra in GB zu bestellen

Meine Teerosen sind teilweise draußen (in Eimern etc) ausgepflanzt (Mrs Myles Kennedy, Clementina Carbonieri, Molly Sherman-Crawford,
William R. Smith, u.a.), teilweise achsen sie in Töpfen (Lady Hillingdon, Mistress Bosanquet, Niphétos, Mme Bravy, etc pp).
Die Töpfe hab ich im letzten Winter (der ier sehr hart ar) an der nordöstlichen Hauswand gestapelt und leicht mit Stroh abgedeckt. Alle Rosen haben das gut überstanden.
Die Hauswand ist jetzt aber so bepflanzt, daß nicht mehr genug Platz für die vielen Töpfe da ist. Darum besorg ich mir im Spätherbst einen kleinen Flaschenzug und zieh sie hoch auf den Dachboden.
Da ist es fast genauso kalt wie draußen (Frost ist nicht das Problem!), aber trocken und relativ wind- und sonnengeschützt.
Sobald sie wieder anfangen zu treiben, kommen sie nach draußen. An schattigen, windgeschützten Plätzen, die nicht zuviel Nässe abbekommen, sind Spätfröste dann auch kein allzu großes Problem mehr.
Was sie nicht vertragen, ist ein häufiger Wechsel zwischen starker Sonne und Frost und Staunässe mögen sie auch nicht.
Keller ist darum für eine Weile okay, wenn´s dort nicht zu warm ist
(sie brauchen Frost für die Vegetationsruhe)
Bei den ersten Anzeichen von Neuaustrieb brauchen sie aber Licht (nur noch keine volle Sonne).
In Berlin und im Umland ist es m.W. etwas kontinentaler, also kälter als bei uns.