warum wird immer so schnell schwarz-weiß diskutiert? ich verstehe das wirklich nicht. und vor allem: es verhindert innovationen.
selbstverständlich haben verwaltungen die pflicht, einen ihrer fachlichen situation angemessenen umgang mit der kommunikation "zum bürger hin" zu finden. kommunikation ist überhaupt eine zentrale anforderung in diesen zeiten. es gibt kaum noch berufsgruppen, die es sich leisten können, unfähig zur kommunikation mit anderen menschen zu sein.
das argument: es dauert zu lange, ist wieder so ein totschlagsdingens. was einmal zeit in anspruch nimmt, ist, ein verfahren zu entwickeln, eine handlungsanweisung, wie im falle z.b. eines kranken oder einfach "im weg" stehenden baumes mit der öffentlichkeit umgegangen werden soll. feuerwehrleute denken auch nicht bei jedem brand neu darüber nach, wie sie nun von ihrem bett in den schlachwagen kommen.
städter haben ein irrationales verhältnis zu bäumen? das war ja mal ein satz! hab ich schon ähnlich gehört zum thema tiere, nehmen wir mal als beispiel: unkontrollierte zunahme der katzenpopulation auf dem land. gibt es nicht. weil: katzenwelpen werden eben einfach an die wand gedonnert. na, das ist doch mal ein rationales verhältnis zur natur! jawoll, weitermachen!
ich sags mal so: wer kein "irrationales" verhältnis zu bäumen hat, besonders zu alten bäumen, der ist ein armer mensch.
und: wer nicht weiß, daß z.b. pappeln eine recht geringe lebenserwartung haben und, abgesehen davon, auch als straßenbegleitgrün so gar nicht taugen, weil sie auch in vitalen jahren gerne mal mit ihren ästen schmeißen, der hat eben nicht genug bildung über bäume. da hilft dann offene aufklärung. womit wir wieder bei der kommunikation sind.
wie wäre es denn z.b. damit, in solchen fällen standardmäßig (merke: feuerwehr!) einen mediator einzuschalten. gerade in kleinen gemeinden findet sich sicher eine person, der die meisten menschen im ort vertrauen. eine integre, moralische persönlichkeit. diese person könnte zwischen "den fronten" vermitteln, aufklären, nachfragen, einen konsens herbeiführen.
das z.b. meine ich mit: finde einen dritten weg. es gibt nicht nur a, es gibt auch b, klar. und weitere 24 buchstaben nur in unserem alphabet.
aber wenn jeder immer gleich in seinen bunker flieht und die altbekannten "argumente" rausschießt, wird es auf jeden fall eines nicht: besser.
sorry, natura, falls dir das jetzt deinen thread zersprengt hat!