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Autor Thema: Guglhupf  (Gelesen 10842 mal)

martina 2

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Re:Guglhupf
« Antwort #45 am: 12. März 2009, 09:32:34 »

Guglhupf, ich dachte da schau ich mal rein und was lese ich hier? Geschichten aus dem Wien ... ?

Woher stammt eigentlich der Name Guglhupf? Wieso gibt es auch salzigen wie den mit Schinken oder noch besser den mit Oliven. Und brauch man eine Guglhupfform um den zu backen oder ist es auch ein Hupf, wenn man eine Kastenform nimmt?

Das sind doch die entscheidenden Fragen! ;D

Siehe #14 ;) Daraus ist Günthers Zitat.

Hier war's ja noch recht lustig gestern :D Hellebora, zu deiner Hawelka-Geschichte paßt vielleicht noch folgendes:

Die Frau Hawelka hat bis zuletzt immer abends Buchteln gemacht, so ganz kleine, mit Powidl, es waren die besten, die ich je gegessen habe. Während des Teigschlagens ist sie hinter der Ausschank gesessen und hat dabei unter ihrer Brille hervor die Geschehnisse im Café verfolgt. Man stelle sich den Duft vor, der das Lokal durchzog, wenn die Buchteln im Backrohr waren, und dazu die Wirkung auf die Gäste. Wenn sie so gegen 23 Uhr fertig waren, wurden sie, wo gewünscht, zu mehreren auf kleinenTellern auf die Tische gestellt und waren meist sehr schnell weg. Um diese Zeit fiel ja schon einiges an Hemmungen weg ;D

Santolina, danke für das Sachertorten-Rezept :) Von der Originalen bin ich auch nicht so ein Freund.
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Schöne Grüße aus Wien!

Lizzy

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Re:Guglhupf
« Antwort #46 am: 12. März 2009, 09:45:48 »

Hallo,
vielen Dank für die tollen Rezepte und Anekdoten,
besonders Martina, ich werde es auch diesmal mit deinem Rezept machen, du hattest mich schon zu Weihnachten mit deinem super Knödelrezept zu einer Klossexpertin gemacht ! :D
Habe auch etwas dazugelernt und weiss warum jetzt der Germknödel so heisst, weil Germ = Hefe... haha !! ;D
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martina 2

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Re:Guglhupf
« Antwort #47 am: 12. März 2009, 10:29:59 »

 :D
Conni, falls du eine größere Form hast, hätt ich da noch ein Rezept:

500g Mehl
1/4 l Milch
30g Germ
100g Butter
100 g Zucker
Prise Salz
1 Ei
3-4 Dotter
1 Pkt Vanillezucker
Geriebene Zitronenschale

Das Verfahren ist das gleiche wie oben beschrieben, allerdings wird, wie Landpomeranze/Patricia schreibt, der Teig nach dem ersten Aufgehen zusammengeschlagen, bevor er in die Form kommt.

Die ultimative Luxusversion ist der

Altwiener Batzerlgugelhupf

Teig wie beschrieben, dazu vier Füllen:

Topfenfülle: 100 g Topfen (nicht mager ;)), 30 g Zucker, 20 g Rosinen, Zitronenschale
Mohnfülle: 100 g gestoßener Mohn, 30 g Zucker, 20 g Rosinen, 1/16 l Milch, 1 EL Rum, Zitronenschale
Nußfülle: 100 g geriebene Nüsse, ansonsten wie Mohnfülle, Prise Zimt
Powidlfülle: 100 g Powidl (dickes Pflaumenmus), 1 EL Rum, Zucker, Zimt

Die Zutaten für die Topfenfülle mischen, die für Nuß- und Mohnfülle mit heißer Milch verrühren.
Den Teig zu einer Rolle formen (ca. 25 cm lang), in 16 Stücke schneiden, flachdrücken. Auf je vier Teigstücke jeweils eine Füllung streichen, zusammendrehen und abwechlend in die befettete, bemehlte Form legen. Zugedeckt gehen lassen, bei Mittelhitze ca. 1 Stunde backen. Sofort aus der Form stürzen.

Das ist gewissermaßen ein Buchtelgugelhupf ;D
« Letzte Änderung: 12. März 2009, 21:30:43 von martina 2 »
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Schöne Grüße aus Wien!

Crispa †

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Re:Guglhupf
« Antwort #48 am: 12. März 2009, 10:42:03 »

Hm martina 2, und alles Original Wiener Rezepte wie ich aus deinem Profil ersehe. Wenn wir nicht noch Apfelbisquitkuchen stehen hätten würde ich gleich anfangen Gugelhupf zu backen.

Wir haben hier in Norddeutschland auch eine "Wiener Dampfbäckerei" aber ich glaube der Bäckermeister war noch nie in Wien. Seine Produkte sind zumindestens nicht anders als bei den übrigen Bäckern.
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Liebe Grüsse Crispa

Crispa †

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Re:Guglhupf
« Antwort #49 am: 12. März 2009, 10:46:18 »

Was mir auch am Elsässer Gugelhupf so gut gefällt ist seine Verpackung in den Bäckereien. So schön verschnürt mit einer Schlaufe, dass man ihn gut tragen kann. Geschieht das auch so im Wien?
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Liebe Grüsse Crispa

Günther

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Re:Guglhupf
« Antwort #50 am: 12. März 2009, 10:49:03 »

Ein anständiger Gugelhupf ist selbstgebacken, nicht gekauft ;D 8)
Nebenbei: Germteigprodukte möglichst frisch zubereiten. Auch mit allen Tricks, Germteig verliert sehr schnell an Qualität. Daher: Auch nicht zu viel, bzw. zu groß. Altbacken schmeckt nicht....
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uliginosa

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Re:Guglhupf
« Antwort #51 am: 12. März 2009, 11:46:50 »

Bei meinem Gugelhupfrezept kommen auf 500 g Mehl:

40 g Hefe/Germ, 60 g Zucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 250 g Butter, 1/4 l Milch, dazu noch 200 g in Rum eingeweichte Rosinen und 100 g geschälte Mandeln.

Im Elsass werden in die Rippen der Form je eine Mandel gelegt, bevor der Teig eingefüllt wird.

Allerdings ist er mir mit so viel Teig beim Backen schon aus der Form gehüpft ... ;D

Wenn man ihnen den richtigen Leuten ganz frisch serviert sollte er nicht kleiner sein! Und hat keine Chance alt zu werden. ;D :D ::)

Wer es noch mächtiger mag ::) bäckt eine Brioche, da kommen auf 500 g Mehl:

40 g Hefe, 60 g Zucker, 4 El. Milch, 6 kleine Eier, 1 Prise Salz, 400 g Butter !

Dummerweise hab ich grad keine Hefe, äh Germ zu Hause ... ::) :P :D
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Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli

Lizzy

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Re:Guglhupf
« Antwort #52 am: 12. März 2009, 12:20:10 »

Super....herrliche Rezepte....
Martina, ich werde mich erst einmal an die Grundversion mit den gest. Mandeln wagen, dann an die Luxusversion, besonders die mit Mohn hat es mir angetan !
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Landpomeranze †

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Re:Guglhupf
« Antwort #53 am: 12. März 2009, 13:20:35 »

Ein anständiger Gugelhupf ist selbstgebacken, nicht gekauft ;D 8)
Nebenbei: Germteigprodukte möglichst frisch zubereiten. Auch mit allen Tricks, Germteig verliert sehr schnell an Qualität. Daher: Auch nicht zu viel, bzw. zu groß. Altbacken schmeckt nicht....

stimmt, aber Germteiggebäck kann man gut einfrieren, am besten noch lauwarm.
Schmeckt aufgetaut sehr gut.
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Landpomeranze †

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Re:Guglhupf
« Antwort #54 am: 12. März 2009, 13:22:09 »

Altwiener Batzerlgugelhupf


schon sooo lange nicht mehr gemacht - ich glaub, den gibts am Sonntag :)
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Crispa †

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Re:Guglhupf
« Antwort #55 am: 12. März 2009, 13:45:46 »


Dummerweise hab ich grad keine Hefe, äh Germ zu Hause ... ::) :P :D
 

Seitdem es Trockenhefe gibt, passiert so etwas so gut wie nie!!!!!!

Habt ihr Unterschiede zwischen herkömmlicher Hefe und Trockenhefe festgestellt??? Wir nicht, seit Jahren backen wir nur mit Trockenhefe.
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Landpomeranze †

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Re:Guglhupf
« Antwort #56 am: 12. März 2009, 13:55:28 »

Ich merke auch keinen Unterschied.

Könnte man den Germgugelhupf vielleicht an diesen Thread anhängen?
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Christina

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Re:Guglhupf
« Antwort #57 am: 12. März 2009, 13:55:41 »


Habt ihr Unterschiede zwischen herkömmlicher Hefe und Trockenhefe festgestellt??? Wir nicht, seit Jahren backen wir nur mit Trockenhefe.

Komisch, Trockenhefe will bei mir nicht so recht. Vielleicht wird sie hier zu alt, da ich meist mit frischer Backe, nur im Notfall mit Trockenhefe.

Martina2: Dieser Altwiener Batzelguglhupf hört sich oberlecker an
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Crispa †

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Re:Guglhupf
« Antwort #58 am: 12. März 2009, 14:10:56 »

aurikel, ich habe schnell mal auf das mindest Haltbarkeitdatum der Trockenhefe geschaut.

Im Augenblick backe ich noch mit Trockenhefe welche bis 11.2008 ok sein soll. Vor ca 4 Wochen hat die noch bei Brot, Semmel, Weißbrot und Zuckerkuchen einwandfrei funktioniert. Ich habe aber auch keine Bedenken weiterhin diese Trockenhefe aufzubrauchen. Die neue, schon auf Vorrat gekaufte, hat ein mindest Haltbarkeitsdatum 12.2009.

« Letzte Änderung: 12. März 2009, 14:12:47 von Crispa »
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Christina

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Re:Guglhupf
« Antwort #59 am: 12. März 2009, 14:16:39 »

hmmm, dann mag mich die Trockenhfe nicht, sie wirds merken, daß ich sie nicht mag ;D

Hefeteig bereite ich mit frischer Hefe nämlich fast im Schlaf zu.
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