Gartenteilamputiert

Ich habe von Freitag bis Sonntag Mittag meinen Gemüsegarten aus dem Beikraut herausgepopelt. Jeden Frühling das selbe Theater. Das nervt, aber wenn es dann wieder nach Garten aussieht - das ist die Freude um so größer. von allen vier Seiten des Gemüsegartens macht sich über das Jahr das Beikraut namens Giersch und Brennessel und an einer Seite Minze auf den Weg in den Gemüsegarten. Da gibt es Stellen, die sind nie frei davon, und werden es nie sein. Es ist aber dennoch krass, wie sehr es immer wieder zuwuchert von den Seiten. Dort stehen Beerensträucher, Stauden, Hecke, Kompost - der Brut- und Nistplatz für die Übeltäter. Frau wird sie nicht los - und in diesem Jahr scheint es besonders übel zu sein.
Jedenfalls habe ich jetzt Kartoffeln gelegt, Erdbeerbeet entkeimt, Rote Beete, Möhren, Wachsbohnen und Freilandgurken gesät, Zwiebeln gesteckt. Bereits sprießen tun Radieschen, Spinat und Erbsen. Damit bin ich doch recht weit voran gekommen. Die drei Hauptbeete sind bestellt: 1. Grünspargel, Erdbeeren, 2. Kartoffeln, 3. gemischtes Gemüse.
Die Freilandgurken kann ich in den drei halben Kompostern, die ich als Hochbeete nutze, prima vor Kälte schützen. Aber momentan ist der Boden wirklich schön warm. Es wäre schade gewesen, das für Bohnen und Gurken nicht zu nutzen. Ist mal einen Versuch wert.
Offen sind Stangenbohnen - das Beet sieht übel aus, Zuccini und Kürbis. Letztere habe ich leider nicht gesät - da muss ich wohl doch noch Pflanzen kaufen - mein Saatgut war sowieso alle.
Ich habe dieses Jahr für die Startdüngung das erste Mal Rinderdungpellets verwendet - mal sehen, ob es sich irgendwie bemerkbar macht. (Außer bei Möhren und Zwiebeln - die bekommen blau).
L.G.
Gänselieschen