das mit dem Anfängergemüsegarten hatte ich irgendwie überlesen...
Ich bin ja auch Erst-Täter, aber dass Schatten nie gut für Pflanzen ist, sagt einem ja schon die Intuition. Meine Fehler waren
1) die Sorten nicht notieren. (Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel, peinlich)
2) die Fruchtfolge nicht vorherzuplanen (zu viel Kohl, die Fläche "fehlt" mir nächstes Jahr.)
Aber Angst vor Dünger muss man nicht haben, denn den kann man dich auch auf natürlichem Wege herstellen, nix Chemie.
Kompost hat man erst im 2ten Jahr, aber dann hat man ihn. Als der Bauer sein Feld neben meinem Garten mit Mist gedüngt hat, hat er mir was abgegeben. Wer kein Feld nebendran hat (wo übrigens gespritzt wird wie blöd) der kann sich ja mal umhören. Mein Opa fuhr früher mit der Schubkarre auf die Kuhweiden und hat die Flatschen eingesammelt. SO langsam dämmert mir auch warum.
Der Hühnermiste kam auf die Beete.
Eine Bekannte hat Pferde, der Mist kann verwendet werden. etc etc. Manche pinkeln auf ihre Pflanzen, soweit bin ich noch nicht.
Aber in einem alten Gartenbuch aus den 40ern steht noch beschrieben, wie man die Latrine für den Garten aufbereitet.
Muss also nicht viel Chemie zum Einsatz kommen, sag ich jetzt mal so. Außer Schneckenkorn, bei den Viechern ist mir alles egal, Hauptsache tot (meiner Schere sind aber trotzdem weit mehr Schnecken zum Opfer gefallen als der Chemie)
Oh, und ich hab Brennnesseljauche gemacht, geht auch super. Und kostet nix. Ich sehe Brennnesseln jetzt eh mit ganz anderen Augen. Man kann damit auch super die Tomaten mulchen.....
PS: Hatte ich erzählt, dass ich- seit ich nicht mehr jede Bernnnessel gleich jäte- 3 Arten im Garten habe, die KEINE Brennnesseln sind, aber als kleiner Schößling halt so aussehen?
weiße Taubnessel, rote Taubnessel, Ziest