Hochbeete sollten wirklich gut überlegt sein. Ich hab ja bisher insgesamt mehr als 20qm.
Angelegt, weil bei uns an der Stelle, wo sie stehen, die aber die optimalste ist, weil am sonnigsten und auch von der Gartenpalnung her, nur höchstens 30 cm lehmig steiniger Boden über einer anstehenden Quarzitischen Sandsteinschicht liegt, man also in geringer Tiefe einer Art fester Bodenplatte hat.
In manchen Bereichen mit etwas mehr Tiefe der Felsen klappt es sogar ganz gut mit bodennahen Beeten. Da wir am Hang wohnen, sind die Bereiche hangabwärts durch Erosionserscheinungen natürlich tiefgründiger, liegen aber leider lange im Schatten.
Bei der Hochbeetplanung sollte man wirklich darüber nachdenken, ob man in den folgenden Jahren wirklich genügend Material hat, um sie immer wieder nachzufüllen.
Bei der ersten Füllung haben wir freudig alles, was sich angesammelt hatte, verwertet. Bei der obersten Schicht fängt es schon an, hat man wirklich sooo viel Komposterde, oder schönen Mutterboden, in dem man säen kann?
Ich habe in etwa 5 Jahren, obwohl ich eigenen Kompost habe, bereits zwei Mal jeweils 4cbm Komposterde zugekauft, die mit dem LKW geliefert wurden, zweimal sind wir zusätzlich mit Säcken und Schaufel und mehrfach mit meinem Kleintransporter losgefahren, um Nachschub zu holen, die Beete sacken, obwohl ich sie schweißgebadet festgestampft und verdichtet hab, so gut es geht, doch jedes Jahr mächtig zusammen. Material haben wir reichlich, Laub, Gras- und Staudenschnitt. Aber es ist auch eine Menge Arbeit, die schöne, feine Komposterde aus so einer Kiste rauszuschaufeln, zwischenzulagern um dann neu angefallenes Material unter die Sodenschicht in einem abgesackten Beet unterzubringen und dann anschließend die Soden wieder draufzupacken, die Komposterde wieder reinzuschaufeln...
Und wenn man dann noch die "Erde" aus einem 3 Jahre alten Grassoden-Kürbishügel draufpackt, hat man unter Umständen auch noch mal viiiiiel Arbeit, weil da das Gras doch noch munter weitersprießt,
also ganz so ohne Arbeit funktioniert so ein Hochbeet auch nicht.
Im alten, wärmeren Garten hatte ich auch reinen Sandboden, da würde ich heute nie und nimmer Hochbeete anlegen, mit den Erfahrungen, die ich habe, lieber würde ich das organische Material unterarbeiten, um ihn zu verbessern, hier auf unserem Fels ist es o.k. mit den Hochbeeten, aber schon eine Menge mehr Arbeit, finde ich, klar, ist es bequem, so in Reichweite, aber das größte Problem war für mich bisher das Nachsacken und entsprechende Auffüllen.