Als das Erbe meiner Eltern verteilt wurde, nahm ich alle Äcker weil sie sonst niemand wollte. Als ich sage: "vielleicht braucht man sie mal wieder" antworteten meine Brüder: "das erleben wir nicht mehr".
Hallo Natura,
ich glaube ja (oder sollte ich sagen befürchte), dass uns diese Situation schneller einholen wird, als uns lieb ist.
Allein wenn wir uns das globale Bevölkerungswachstum anschauen, so befinden wir uns da auf einer Exponentialkurve (für alle Nicht-Mathematiker: eine Kurve, die zunächst langsam ansteigt und dann immer schneller immer weiter nach oben geht).
Erst heute lese ich in einer online Zeitung (Grafik
hier), dass die reichen Länder Ackerland in den Entwicklungsländern kaufen. Warum wohl ...?
Es gibt ja die Theorie, dass das Bevölkerungswachstum nur mithilfe der billigen Energie und damit Nahrungsmittelproduktion möglich war. Wenn wir uns da nun die billige Energie wegdenken, kommen wir ganz schnell ans Ende der Fahnenstange...
Ich kann da eigentlich jedem nur raten, sich mit der eigenen Nahrungsmittelproduktion zu beschäftigen und sich so einerseits unabhängiger von der industriellen Produktion zu machen, andererseits sich das entsprechende Wissen noch ohne Druck anzueignen um es in Zeiten der Krise zu haben.
Denn wir wissen ja alle, dass man gerade beim Gemüseanbau oft auch mit Versuch und Irrtum arbeitet und sich so dann erst über einen längeren Zeitraum Erfahrung und Wissen aneignet.
Aber wenn ich hier einen Appell FÜR den Gemüseanbau loslasse, trage ich wohl Eulen nach Athen
Soho