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Autor Thema: "New German Style" - was ist das?  (Gelesen 57834 mal)

Treasure-Jo

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #180 am: 29. Dezember 2013, 13:07:23 »

OT: Tolle Diskussion hier! Macht Freude, auch wenn wir im engeren Sinne nicht (nur) beim Thema "New german Style" sind. Aber auch bei 'New German Style' geht es auch um Gestaltung, Dynamik und Pflanzenkenntnis. Also sind wir doch nicht weg vom Thema.

Ich werde mir jetzt die Pflanzendynamik im Pfälzer Wald vor Ort anschauen und die Gestaltung der dortigen Forstämter und der eigenwilligen Natur auf mich wirken lassen. Ich werde mal meinen Foto mitnehmen. ;)

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Liebe Grüße

Jo

pearl

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #181 am: 29. Dezember 2013, 13:07:56 »

Boahh, was wird da diskutiert über 0,01% der Gärten,
die zudem oft auf schnödem Mammon basieren.
Okay, sie können auch Wirkung haben.
Aber wie lange, nachdem der Flyer gedruckt ist, auf wen,nachdem wieder zugesperrt ist?

Das ist wie mit der Gartenpraxis, wenn sie wieder mal `nen botanischen Garten in La Plaz,
oder die alpine Pflanzenwelt der hintersüdlichen Cordilleren beschreiben.

Aber am schönsten läßt sich über Themen reden, die ganz weit weg sind,
und von dem man wenig Ahnung hat.

stimmt, der thread war schöner als ich mich noch nicht dafür interessierte. ;D

Da jetzt sowieso hier alles OT ist und nichts mit dem unsäglichen New German Style zu tun hat, den es gar nicht gibt, ignorier ich das Thema weiter. ;) ;D


« Letzte Änderung: 29. Dezember 2013, 13:09:06 von pearl »
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Treasure-Jo

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #182 am: 29. Dezember 2013, 13:09:13 »

Boahh, was wird da diskutiert über 0,01% der Gärten,
die zudem oft auf schnödem Mammon basieren.
Okay, sie können auch Wirkung haben.
Aber wie lange, nachdem der Flyer gedruckt ist, auf wen,nachdem wieder zugesperrt ist?

Das ist wie mit der Gartenpraxis, wenn sie wieder mal `nen botanischen Garten in La Plaz,
oder die alpine Pflanzenwelt der hintersüdlichen Cordilleren beschreiben.

Aber am schönsten läßt sich über Themen reden, die ganz weit weg sind,
und von dem man wenig Ahnung hat.

AHA ! ???

"Aber am schönsten läßt sich über Themen reden, die ganz weit weg sind,
und von dem man wenig Ahnung hat."

Das solltest Du nicht verallgemeinern.
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Liebe Grüße

Jo

Starking007

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #183 am: 29. Dezember 2013, 13:13:00 »

Spass muss sein, auch ich habe einen Garten im NGS ;D ;D ;D
Ich habe ne eigenständige Richtung entwickelt!
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Gruß Arthur

Mediterraneus

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #184 am: 29. Dezember 2013, 13:15:25 »

Für mich ist der New German Style eine Art Haltung, die ganz radikal etwas fordert, was bisher nur in Randbereichen der Gestaltung beachtet wurde: Das terminliche Verlegen des Höhepunkts im Gartenjahr von Rosenblüte und Co hin zum Herbst, zum Winter und damit das Hinkomponieren auf ein ganz anderes Ziel, auf eine Jahreszeit, die zumindest am Festland bisher nicht als etablierte Gartenjahreszeit verstanden wurde.

Das Winterhalbjahr nicht einfach zu akzeptieren, sondern konsequent das ganze Jahr hindurch eine Kulisse aufbauen, die dann erst zu Vibrieren beginnt, wenn nichts mehr aktiv wächst, ist für mich Kunst und steht in so krassem Gegensatz zu anderen Gartenstilen, dass der etwas seltsame Name für mich durchaus gerechtfertigt erscheint.

Also wenn ichs richtig verstanden hab, hat NGS nichts mit Verschieben von Höhepunkten in den Winter zu tun. Das macht Dutch Wave auch.

NGS ist für mich in erster Linie eine Pflanzung nach Lebensbereichen, in denen sich die ausgewählten Arten wohlfühlen und untereinander "vertragen". Dass man quasi eine Bepflanzung anlegt, die jahrelang funktioniert, ohne dass man ständig teilen, Pflanzen reduzieren oder Pflanzen ersetzen muss. Einen naturnahen Pflanzungsaspekt, welcher auch so in der freien Natur angetroffen werden könnte.
Ebensowenig sind das reine Staudenpflanzungen, Gehölze gehören da auch mit rein.

Die Kunst ist es da eher, dass man eben nicht sieht, was und wieso es angelegt wurde. Zumindest vom Nichtfachmann.

Die anderen Gartenstile (englisch, Dutsch Wave,) legen mehr Wert auf rein optische Zusammenstellung von Pflanzen. Das kann auch natürlich aussehen und zierende Samenwirkungen im Winter haben, zielt aber nicht ganz so auf die Standortansprüche der einzelnen Pflanzen ab wie beim NGS.
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2013, 13:26:22 von Mediterraneus »
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pearl

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #185 am: 29. Dezember 2013, 13:24:06 »

Mediterraneus, das ist klassische Staudenverwendung nach Richard Hansen.
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Katrin

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #186 am: 29. Dezember 2013, 13:24:08 »

Ja, sämtliche neue Staudenströmungen achten auf den Winteraspekt. Trotzdem ist er für mich auch in diesem Zusammenhang wesentlich. Standortgerechte Pflanzung habe ich zu erwähnen vergessen, die ist aber auch in allen Richtungen zumindest soweit enthalten, damit man Pflegearbeiten reduzieren kann.

Mit deinem letzten Satz kann ich nichts anfangen. Warum sollte ein Fachmann (wer ist das?) eher verstehen als ein Laie, wie eine Pflanzung wirkt? Ich kenne jede Menge Leute, die kaum eine Pflanze benennen können, aber die Wirkung eines Gartens oder einer Anlage können sie sehr wohl beschreiben.

Die Kunst ist, dass alles zusammenpasst - sowohl in Bezug auf Wuchs, als auch auf Pflege, Dauerhaftigkeit, sonstige Ansprüche und natürlich optische Wirkung.

Und noch etwas wird gefordert, und zwar vom Betrachter: Offenheit und die Fähigkeit, nicht mal alles "Unschöne" (?) abzupfen zu wollen. Alles zusammen führt zu mehr Natürlichkeit. Wieder ein Punkt, der sämtlichen neuen Staudenströmungen gemeinsam ist. Warum also die alle so spitzfindig unterscheiden.
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pearl

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #187 am: 29. Dezember 2013, 13:26:04 »

Für mich ist der New German Style eine Art Haltung, die ganz radikal etwas fordert, was bisher nur in Randbereichen der Gestaltung beachtet wurde: Das terminliche Verlegen des Höhepunkts im Gartenjahr von Rosenblüte und Co hin zum Herbst, zum Winter und damit das Hinkomponieren auf ein ganz anderes Ziel, auf eine Jahreszeit, die zumindest am Festland bisher nicht als etablierte Gartenjahreszeit verstanden wurde.

Das Winterhalbjahr nicht einfach zu akzeptieren, sondern konsequent das ganze Jahr hindurch eine Kulisse aufbauen, die dann erst zu Vibrieren beginnt, wenn nichts mehr aktiv wächst, ist für mich Kunst und steht in so krassem Gegensatz zu anderen Gartenstilen, dass der etwas seltsame Name für mich durchaus gerechtfertigt erscheint.

das ist Piet Oudolfs Dutch Style. In Deutschland in einer Variante vertreten, die sich an den modernen Klassiker Hansen, Lutz, Walser orientiert, durch Cassian Schmidt.


« Letzte Änderung: 29. Dezember 2013, 13:28:06 von pearl »
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Mediterraneus

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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #188 am: 29. Dezember 2013, 13:27:52 »


Ich werde mir jetzt die Pflanzendynamik im Pfälzer Wald vor Ort anschauen und die Gestaltung der dortigen Forstämter und der eigenwilligen Natur auf mich wirken lassen. Ich werde mal meinen Foto mitnehmen. ;)



Ja, schau mal, ob die Natur auch ohne "Künstler" und "Planer" was ordentliches zustande gebracht hat ;D ;)
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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #189 am: 29. Dezember 2013, 13:30:23 »

Mediterraneus, das ist klassische Staudenverwendung nach Richard Hansen.

Ist das nicht auch die Hauptgrundlage für "New German Style"?
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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #190 am: 29. Dezember 2013, 13:31:48 »

Im Buch weisen Oudolf und Kingsbury darauf hin, dass ihr eigener Stil ebenso wie viele Ansätze anderer Gestalter aus England, Sheffield-Schule und andere, und die Entwicklungen in Deutschland mit den "Mischpflanzungen", FH Anhalt, Gartenbauversuchsanstalt Erfurt, Hermannshof, Vietshöchheim und Wädenswil in der Schweiz, alle auf Hansen/Stahl fußen und eigentlich nur Variationen des Grundthemas sind ;D
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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #191 am: 29. Dezember 2013, 13:35:12 »


Mit deinem letzten Satz kann ich nichts anfangen. Warum sollte ein Fachmann (wer ist das?) eher verstehen als ein Laie, wie eine Pflanzung wirkt? Ich kenne jede Menge Leute, die kaum eine Pflanze benennen können, aber die Wirkung eines Gartens oder einer Anlage können sie sehr wohl beschreiben.


Weil nur ein Fachmann vielleicht die verwendeten Pflanzen versteht und warum sie (direkt nebeneinander) kombiniert sind. Auch mit Blick auf Pflegeaufwand.
Für den Nichtfachmann sieht es einfach nur gut und harmonisch aus, vielleicht auch ohne die gewohnt bunten Blüten.
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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #192 am: 29. Dezember 2013, 13:44:00 »

Mediterraneus, das ist klassische Staudenverwendung nach Richard Hansen.

Ist das nicht auch die Hauptgrundlage für "New German Style"?

nein. Die Hauptgrundlage des "New German Style" ist Cassian Schmidt zu übertrumpfen und zwar mit der Staudenpflanzung auf der Mainau.
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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #193 am: 29. Dezember 2013, 13:54:08 »

Ich verweise nochmal auf den Beitrag von Gartenpraxis - nicht dass wir hier nochmal die ganze Diskussion aufrollen:
...
Für mich hat die Pflanzung auf der Mainau sehr wenig mit New German Style zu tun.

Ich habe mit den Begrifflichkeiten wenig Probleme, wenn man sich über deren Herkunft bewusst ist. Mitte der 1990er Jahre (bis ca. 2000) gab es relativ klare, voneinander abgrenzbare Strömungen, die mehr oder wenig paralell existierten (New German Style etwas eher, Dutch Wave etwas später). Da diese von englischsprachigen Personen betitelt wurden, habe ich damit kein Problem:

New American Garden:
Hauptvertreter: Oehme & van Sweden, Petra Pelz; im gewissen Umfang auch Denis Dujardin (B)
Inspiriert durch: Roberto Burle Marx (Brasilien), Karl Foerster
Höhepunkt: 1990-2000
Merkmale: großflächige Einsatz von Staudenmonokulturen; kräftige, farblich teils sehr intensive Wirkungen; die in Frage kommenden Pflanzen sind stark eingeschränkte, da sie über eine lange Phase in der Vegetationsperiode gut aussehen müssen

Dutch Wave:
Hauptvertreter: Piet Oudolf, Henk Gerritsen, Ton ter Linden
Inspiriert durch: Niederländische Naturgartenbewegung, traditionelle Staudenverwendung in NL, D und GB
Höhepunkt: 1995-2005
Merkmale: Struktur und Texturreiche Staudenpflanzungen, die Farbigkeit ist eher zurückhaltend (tendeziell eher rote, rosafarbene und violette Töne, weiß, blau und ganz besonders gelb sehr zurückhaltend), Samenstände werden in die Gestaltung mit einbezogen, artenreich, üppig (viele Hochstauden), eher gärtnerisch-ästehtischer Ansatz

New German Style:
Hauptvertreter: Rosemarie Weise, Hans Simon, Urs Walser
Inspiriert durch: Friedrich Hansen, Willy Lange, sicherlich auch etwas durch Karl Foerster und Reinhold Tüxen
Höhepunkt: 1983-1995
Merkmale:Relativ konsequente Umsetzung der Lebensbereichs-Theorie von Friedrich Hansen, bekannt sind insbesondere Steppenartige Pflanzungen, der "reife Garten" stellt ein Idealbild dar, da hier eine gewisse Artenvielfalt bei überschaubarer Pflege existiert.


Nach 2000 haben sich diese Strömungen zunehmend vermischt bzw. neue entwickelt, die aber noch nicht so genau beschreibbar sind, dies gilt auch für einzelne Protagonisten, die sich zum Teil stark weiterentwickelt haben (z.B. Oudolf und Pelz).
Sicherlich gibt es bei den Präriepflanzungen von Cassian Schmidt oder den Mischpflanzungen des Arbeitskreises Pflanzenverwendung ihrer Wurzeln auch im "New German Style", jedoch sind diese auch sehr stark durch Grimes Ansätze beeinflusst bzw. orientieren sich starl an natürlichen Pflanzengemeinschaften (Schmidt).

Die Mainau-Staudenpflanzung enthält alle drei Strömungen, zusätzlich aber auch sehr tradionelle Elemente, die man schon von Karl Foerster kannte. Ich würde sie nicht als innovativ bezeichnen, sondern eher dem Publikum angemessen. Das ist durchaus positiv gemeint, da Bepflanzungen nicht immer auf diejenigen zugeschnitten sind, die sie auch nutzen (sollen).

PS. Ein kleines Kuriosum stellen die berühmten "Salbei-Felder" von Piet Oudolf dar (z.B. in Enköppping oder Chicago), die eher dem "New American Garden" ähneln. Allerdings bestand Oudolf darauf, dass die Samenstände nach der ersten Blüte nicht zurückgeschnitten werden und somit kein zweiter Flor "provoziert" werden sollte. Da gab es damals mit den Pflegekräften wohl einige Diskussionen (zumindest in Enköping).

...

Nochmal der Versuch einer Begriffsdefinition....
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Re:"New German Style" - was ist das?
« Antwort #194 am: 29. Dezember 2013, 14:05:15 »

sach ich doch:

Dutch Style: eher gärtnerisch-ästhetisch

New German Style: konsequent an den Lebensbereichen nach Hansen orientiert.


Die Bepflanzungen an sich scheinen ähnlich, nur der Hintergedanke ist ein anderer.
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