Ich glaube, ich habe es schon mal geschrieben:
Meine erste Gartenzeitschrift war die Flora, ein Geschenkabo war das damals. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass es stets nur darum ging, einen zum Kauf zu animieren. Außerdem hatten sich meine Ansprüche gewandelt. Also bin ich auf die Gartenpraxis umgestiegen. Damals ging es mir so, wie einige es beschrieben haben: Es gab reihenweise Artikel über Pflanzen, die für mich schier unerreichbar waren - unvernetzt wie ich damals war. Einige Artikel waren für mich auch zu speziell, manche richteten sich eher an Professionelle - kurz: ich hatte Mühe, mich darin heimisch zu finden, aber alle anderen Zeitschriften konnten trotzdem nicht mithalten, ganz subjektiv gesehen.
Ich bestellte die GP ab, war ein paar Jahre ohne Gartenzeitschrift und tauchte in G
artenP
ur ein. Irgendwann nahm ich alte Hefte wieder zur Hand, dankbar dafür, dass die örtliche Bibliothek meine alten Ausgaben nicht geschenkt bekommen wollte, und traf beim Lesen plötzlich auf Vertrautes, das inzwischen meinen Garten bevölkerte und auf Autoren, die ich kannte.

Dann kam die Zeit, in der ich Monat für Monat eigens zum Bahnhof Friedrichstraße oder zum Alex fuhr, um die GP zu kaufen. Jetzt flattert sie mir wieder ins Haus

und ich bin ganz froh, immer mal zwischendurch drin blättern zu können, ohne erst den PC hochfahren zu müssen.
Ich beziehe übrigens inzwischen auch The Garden und ich finde nicht, dass diese Zeitschrift immer so viel besser ist, als die GP. Manches dort finde einfach nur nett beschrieben und ich muss mich mühsam durch Seiten von Werbung kämpfen.