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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)
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News: Originelle Formulierungen sind noch nicht originelle Einsichten.  (Ludwig Marcuse)

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Autor Thema: Gartenzeitschrift mit Anspruch!  (Gelesen 131731 mal)

RosaRot

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Re:Lasst jeden Anspruch fahren!
« Antwort #930 am: 06. November 2014, 18:48:12 »


In alten Gartenzeitschriften gibt es häufig Zeichnungen, die oft wesentlich instruktiver sind als schwarz-weiss Fotos, ja selbst besser als heutige Buntbilder mit 1000 Megapixeln.


Dem stimme ich unbedingt zu und freue mich deshalb jedes mal über die Zeichnungen von Früchten und Blüten.

Auch eine historische Rubrik in der GP könnte ich mir eigentlich ganz gut vorstellen, mit interessanten Artikeln aus historischen Gartenbüchern/Zeitschriften, samt Zeichnungen/Bildern usw. das könnte doch auch in die Rubrik 'Aufgelesen' passen oder nicht?
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Viele Grüße von
RosaRot

sarastro

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #931 am: 06. November 2014, 19:02:08 »

Ich kann mich an Jahre erinnern, wo viele Leser schimpften, dass dieser Gartenarchitekturkram wie beispielsweise Chaumont sur Loire nichts in der GP zu suchen hätte. Diesen hielte ich dann stets mangelnden Horizonterweiterung vor. Nur Pflanzen alleine - auch fad, interessiert nicht jeden. Für die ist "New Plantsman" vielleicht geschickter.

Auch waren früher Orchideen und Topfpflanzen viel präsenter. Eine historische Seite wäre sicherlich sehr interessant, würde jedoch den jetzigen Bogen überspannen, zumal Mr.Gartenpraxis in der kurzen Zeit schon mords was erreicht hat!!
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Kenobi †

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #932 am: 06. November 2014, 21:05:05 »

Eines sei jedenfalls gesagt: wenn ich die Artikel der "Gartenschönheit" zwischen 1920 und 1930 lese, dann weiß ich, dass wir von deren damaligen Qualität und dem Inhalt meilenweit entfernt sind. Ich will nicht über den heutigen Wissensstand reden, aber diese Artikel von damals gingen sehr in die Tiefe, waren für diese Zeiten einfach wundervoll!

Ich kenne keine dieser älteren Zeitschriften, die ihr hier aufzählt. Hat mich aber jetzt schon neugierig gemacht. Inwieweit waren sie denn vom Inhalt qualitätsvoller?

Ich denke, viele Redaktionen greifen sich einen alten Jahrgang, ändern das Datum, lassen ein paar neue Fotos machen, schummeln geponsorte Reklameartikel unter [...]

Mag für viele bunte Heftchen zutreffen, konnte ich aber bei der GP in den 10 Jahren, die ich sie jetzt kenne, noch nicht feststellen.
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Briza

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch: Gartenschönheit
« Antwort #933 am: 06. November 2014, 23:58:31 »

Eines sei jedenfalls gesagt: wenn ich die Artikel der "Gartenschönheit" zwischen 1920 und 1930 lese, dann weiß ich, dass wir von deren damaligen Qualität und dem Inhalt meilenweit entfernt sind. Ich will nicht über den heutigen Wissensstand reden, aber diese Artikel von damals gingen sehr in die Tiefe, waren für diese Zeiten einfach wundervoll!

Ich kenne keine dieser älteren Zeitschriften, die ihr hier aufzählt. Hat mich aber jetzt schon neugierig gemacht. Inwieweit waren sie denn vom Inhalt qualitätsvoller?
Gibt es antiquarisch, z.B. :

Gartenschönheit. Eine Zeitschrift mit Bildern für Garten- und Blumenfreund - für Liebhaber und Fachmann. [2 Bände] 6. Jahr 1925 / 7. Jahr 1926. Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1925
von Camillo Schneider, Oskar Kühl Karl Foerster (Autor) ab EUR 47,00

Auch als e-Buch bei google play und in mancher Bibliothek.

Zur Qualität. Es fängt damit an, dass man die Titelbilder als Wandschmuck einrahmen könnte. Wer würde sich die Titelseite einer heutigen Gartenzeitung über den Esstisch hängen?

Artikel hören nicht, wie heute vielfach, hören also nicht schon auf, wenn der Leser meint, jetzt müsste er anfangen.

Wer sich nicht an rassistischen Einsprengseln stört, will sagen, wer es schafft darüber hinwegzulesen, findet bei der TU Berlin manchen Hinweis.

In diesem Zusammenbang bin ich auf ein interessantes Werk gestossen, eine Art von Biographie von Herta Hammerbacher: (1900 - 1985) ; Virtuosin der neuen Landschaftlichkeit ...
 von Go Jeong-Hi
.

Das Heft gibt einen guten Eidruck vom gärtnerischen Denken im voergangenen Jahrhundert. Seiten die bei Google gesperrt sind findet man teilweise im Herta-Hammerbacher-Blog, der insbesondere für ehehemalige TU-Studenten, -Personal, -Lehrkräfte und Spaziergänger interessant erscheint.
« Letzte Änderung: 07. November 2014, 09:24:20 von Briza »
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insel

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #934 am: 07. November 2014, 00:04:04 »

 Wem sagst Du das. Und wie andere hier im Forumsfaden schon seit dem Jahre 2004 festgestellt haben: einige englische oder britische Gartenzeitungen scheinen immer einen Deut besser zu sein, als die deutschen. (Gilt übrigens auch für die Gartensendungen der BBC und anderer. Viele sind auf Youtube.)
Ich kann dem nicht zustimmen. Die Programme sieht sich in England kein Gärtner
an. Sie sind auch voller Fehler und nur als Unterhaltung gedacht, ebenso die diversen Magazine.
Meine GP ist heute angekommen und ich finde sie sehr ansprechend obwohl Oudolf drin ist mit seinem malen nach Zahlen Gestaltungsstiel. Wenn im August alles einmeterachzig hoch ist kannst du sicher sein Oudolf war da, zumindest im Geiste. Die GP hat KEINE Konkurrenz in Europa was monatliche Veröffentlichungen betrifft. Es gibt ein zwei Quartalsmagazine die ähnliche Qualitäten haben aber viel spezifischer sind.
Die Noergelei ueber Kleinigkeiten ist eigentlich meckern auf allerhöchstem Niveau.
Ihr solltet froh sein dass es sie gibt. Es gibt viel zu viele Publikationen die das Papier nicht wert sind. Wenn ich was lese moechte ich auch gerne etwas lernen.
Es gibt natürlich Sachen die besser sein könnten. Wenns ums technisch geht sind die Artikel zu schwach und es waere wünschenswert kompetentere Schreiberlinge zu finden, und manchmal waere es auch schoen nicht immer alles toll zu finden. Ein Artikel von Schleipfer waere auch gut, denn wie sollen wir sonst wissen was da vor sich geht und was es geben koennte. Ich habe auch mit Werbung kein Problem, muss ja nicht gleich fuer Autos und Bier sein. Ich denke kostenmaessig ist Die GP am Limit egal wie gut sie auch ist.
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sarastro

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #935 am: 07. November 2014, 06:40:07 »

Die meisten Leser von "MSG" und "Garten-Flora" können mit dem Niveau der GP wenig anfangen. Aber es muss auch eine Zeitschrift geben, die in die Tiefe geht. Auf jeden Fall ist die GP doch gegenüber manchen theoretischen Uni-Texten geradezu Balsam auf der Seele.
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Maja

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #936 am: 07. November 2014, 06:45:58 »

..., die in die Tiefe geht.

@sarastro, beim nächsten Mal "Pflanzen mit Geschichte(n)" vielleicht? Geschichte?
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Maja

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch
« Antwort #937 am: 07. November 2014, 07:00:48 »

In diesem Zusammenbang bin ich auf ein interessantes Werk gestossen, eine Art von Biographie von Herta Hammerbacher: (1900 - 1985) ; Virtuosin der neuen Landschaftlichkeit ...
 von Go Jeong-Hi
.

Ja!
Auch sehr spannend in der TU-Schriftenreihe sind die Arbeiten von Claudia Vierle über Camillo Schneider, Vroni Heinrich über Mattern und von Alexandra Musiolek.


@Kenobi, schau mal rein in so ein altes Ding. Dann erhältst Du einen Eindruck. Oft war die Erscheinungsweise nicht monatlich, sondern häufiger, es schrieben die Fachleute der jeweiligen Zeit, es gab wiederkehrende Rubriken oder gar Serien, es wurde ins Ausland geschaut, Leserfragen beantwortet, teils hatten sie Zeitungscharakter, Buntbildchen eher Fehlanzeige, doch das braucht es auch nicht. Bei den alten Gartenzeitschriften. ;)
« Letzte Änderung: 07. November 2014, 07:09:32 von Inken »
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Staudo

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #938 am: 07. November 2014, 08:18:56 »

Die meisten Leser von "MSG" und "Garten-Flora" können mit dem Niveau der GP wenig anfangen. Aber es muss auch eine Zeitschrift geben, die in die Tiefe geht.


Ich finde auch, dass die „Gartenpraxis“ das am Markt mögliche umsetzt. Auch ich lese nicht alle Artikel. ;)
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oile

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #939 am: 07. November 2014, 09:53:21 »

Manche lese ich erst später. Und manchmal schmökere ich in älteren Heften und kicher ein bisschen vor mich hin. Es ist dann, als träfe man alte Bekannte wieder. Ich erinnere mich auch daran, wie hochgestochen mir damals alles daher kam, wo ich doch einfach nur ein bisschen rumgärtnern wollte. Die Seite mit den Zeichnungen finde ich übrigens hervorragend. Meinetwegen könnte man sie noch ausbauen, oder häufiger Zeichnungen bei Pflanzenporträts verwenden.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

Briza

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #940 am: 07. November 2014, 11:11:25 »

Wem sagst Du das. Und wie andere hier im Forumsfaden schon seit dem Jahre 2004 festgestellt haben: einige englische oder britische Gartenzeitungen scheinen immer einen Deut besser zu sein, als die deutschen. (Gilt übrigens auch für die Gartensendungen der BBC und anderer. Viele sind auf Youtube.)
Ich kann dem nicht zustimmen. Die Programme sieht sich in England kein Gärtner an. Sie sind auch voller Fehler und nur als Unterhaltung gedacht, ebenso die diversen Magazine.
Meine GP ist heute angekommen und ich finde sie sehr ansprechend obwohl Oudolf drin ist mit seinem malen nach Zahlen Gestaltungsstil. Wenn im August alles einmeterachzig hoch ist kannst du sicher sein Oudolf war da, zumindest im Geiste. Die GP hat KEINE Konkurrenz in Europa was monatliche Veröffentlichungen betrifft. Es gibt ein zwei Quartalsmagazine die ähnliche Qualitäten haben aber viel spezifischer sind.
Die Noergelei ueber Kleinigkeiten ist eigentlich meckern auf allerhöchstem Niveau.
Ihr solltet froh sein dass es sie gibt. Es gibt viel zu viele Publikationen die das Papier nicht wert sind. Wenn ich was lese moechte ich auch gerne etwas lernen.
Es gibt natürlich Sachen die besser sein könnten. Wenns ums technisch geht sind die Artikel zu schwach und es waere wünschenswert kompetentere Schreiberlinge zu finden, und manchmal waere es auch schoen nicht immer alles toll zu finden. Ein Artikel von Schleipfer waere auch gut, denn wie sollen wir sonst wissen was da vor sich geht und was es geben koennte. Ich habe auch mit Werbung kein Problem, muss ja nicht gleich fuer Autos und Bier sein. Ich denke kostenmaessig ist Die GP am Limit egal wie gut sie auch ist.
„Die Programme sieht sich in England kein Gärtner an.“

In Deutschland auch nicht. Zu den üblichen Sendezeiten hat der Berufsgärtner frei und der Hobbygärtner ist in seinem Garten und reinigt den Grill.

Dies Jahr habe ich keine einzige deutsche Gartensendung gesehen, aber als Drehbuch habe ich aus der Vergangenheit in Erinnerung:

Moderatorin fährt auffällig gekleidet in einem neuen gesponsorten Cabriolet bei einer Adligen vor und heuchelt Garteninteresse. Adlige legt wert darauf zu betonen, dass sie ihre 25 Hektar allein und selbst und nur mit der Hand bearbeitet. Zur Bekräftigung kratzt sie mit einem funkelnagelneuen Utensil mit dem grossen Schriftzug Gardena oder Wolf oder Florabestflorenaneudorfcompo irgendwo herum.

Auftritt ein smarter Herrr, Marke eiskunstlaufender Heintje mit Schafwollpullover um den Hals, um den GärtnerInnen zu zeigen, wie man eine verzinkte und dunkelgrün lackierte Giesskanne mit Wasser und einer Prise Brennesseljauchepulver befüllt und dann als Vordergrund stehen lässt.

Im Abspann singen dann alle im Chor: Sie, der unbestechliche Zuschauer, haben es sicher unserer gestelzter Schauspielerei entnommen, Gärtnern interessiert uns überhaupt nicht, Ahnung haben wir auch nicht, aber das Honorar ist zu verlockend. Und vielen Dank für die Deppen der XYZ-Gärtnerei, die sich honorarfrei haben hergeben lassen, etwas Niveau in diesen Film zu bringen.
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Was den aktuellen Piet-Oudlof-Artikel angeht, so steht in seinem Aufmacher :“… Das, was die Besucher heute hier sehen, ist jedoch etwas ganz anderes, als sie noch vor ein paar Jahren entdecken konnten. …“
Nach solch einem Satz fehlen dann die Vorher/Nachherbilder. Ansonsten schreit der Text des Aufsatzes geradezu nach einem Grundriss, und zwar in einem Massstab lesbar ohne Lupe.
Befremdlich: mit Noel Kingsbury, der zugegeben und glücklicherweise schreiben kann, rezensiert Oudolfs Koauthor quasi indirekt sein eigenes neues Buch.
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„Die Noergelei ueber Kleinigkeiten ist eigentlich meckern auf allerhöchstem Niveau.“
Eben, oben wird die Luft dünn.
« Letzte Änderung: 07. November 2014, 11:50:04 von Briza »
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Henki

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #941 am: 07. November 2014, 13:00:46 »

Ich erinnere mich auch daran, wie hochgestochen mir damals alles daher kam, wo ich doch einfach nur ein bisschen rumgärtnern wollte.

Das dachte ich zunächst auch, als ich mir vor Jahren das erste Probeexemplar zuschicken ließ. Das legte ich nach dem Lesen nur weniger Artikel beiseite. Inzwischen warte ich schon regelmäßig drauf und lese sie (fast) vollständig.

Eine Anekdote dazu: Kürzlich bekam ich einige "ausgelesene" Jahrgänge geschenkt. Ich blättere gern in alten Ausgaben. Und was soll ich sagen. Viele davon sprachen mich nicht an, waren für mich nicht interessant oder einfach nur langweilig. So richtig bewusst wurde mir das, als ich die Ausgabe in den Händen hielt, die ich mal als Probeexemplar hatte.

Das hat mir den Umschwung in der GP sehr verdeutlicht. Es lag nicht hauptsächlich an meinem damals noch fehlenden Fachwissen, sondern vielmehr am Heft, den Themen und der Aufmachung selbst.

Vom daher auch von meiner Seite ein Lob!


Die Seite mit den Zeichnungen finde ich übrigens hervorragend. Meinetwegen könnte man sie noch ausbauen, oder häufiger Zeichnungen bei Pflanzenporträts verwenden.

Dem wiederum kann ich nicht beipflichten. Das liegt aber wohl eher an meiner persönlichen Wahrnehmung. Eine Zeichnung kann für mich ein Foto nicht ersetzen und wirkt auf mich stets antiquiert. Als Kunst gerne, für Pflanzenporträts aus meiner Sicht nicht (mehr) der Bringer.
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RosaRot

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #942 am: 07. November 2014, 13:35:29 »

Oh, da widerspreche ich vehement. Wieviel mehr kann man doch an Einzelheiten auf einer guten Zeichnung sehen als auf einem Foto. In der Zeichnung steckt ja des Sehen des Zeichners, der das Gesehene und Verstandene (an Formen und Farben) dem Betrachter plastisch (jawohl das ist die Kunst des Zeichnens) darbringt.
Fotos sind zwar oft sehr schön bunt aber unplastisch, flach, zu viele Einzelheiten, die den Blick verwirren und das Wesentliche nicht immer erkennen lassen.

Da gibt es das Foto mit den Gebetsfahnen und den Wolken im Himalaja, Fahnen und Wolken streiten sich ein bißchen und dahinter eröffnet sich ein sehr weiter tiefer Fernblick. Nur das dies auf dem Foto zwar zu erahnen, nicht aber wirklich zu fühlen ist... eigentlich ist das doch ein atemberaubender Anblick, in Wirklichkeit.

Gut... ich hör schon auf... ;D
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RosaRot

pearl

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #943 am: 07. November 2014, 17:11:52 »

 ;D Zeichnungen halte ich auch für unverzichtbar, wenn es um Bestimmung von Pflanzen, morphologische Details und physiologische Funktion geht.

Ich schätze kolorierte Zeichnungen auch, wenn es um Pflanzenkombinationen und gestalterische Dinge geht. Gisela Zinkernagel, Der harmonische Garten, wie Pflanzen zusammen passen, ist ein ganz herausragendes Buch in der Hinsicht.
« Letzte Änderung: 07. November 2014, 17:12:25 von pearl »
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sarastro

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Re:Gartenzeitschrift mit Anspruch!
« Antwort #944 am: 07. November 2014, 19:15:23 »

..., die in die Tiefe geht.

@sarastro, beim nächsten Mal "Pflanzen mit Geschichte(n)" vielleicht? Geschichte?
Jetzt stehe ich auf dem Schlauch, hilft mir bitte. War das keine Geschichte oder eher ein Erlebnis?
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