Ist das dieses gestauchte Zeug, von dem man jedes Jahr Neue kaufen soll?
Ich find das ganz schön böse was ihr uns armen Zierpflanzern so unterstellt.....

Das "zeug" ist nämlich meist gar nicht gestaucht sondern ab dem Topfen verdunkelt.

Das Problem an den Dingern ist meistens, dass sie schon als bewurzelter Steckling bzw. kurz danach verdunkelt werden und entsprechend Blüten anlegen, dann aber leider keine Bodentriebe mehr ausbilden mit denen sie überwintern könnten. Stauchmittel gibt es da nur wenig, die sind für das Zeug auch zu teuer...

Recht interessant finde ich die Kientzler-Astern wie Sapphire, Blue Lapis, Granat usw. die sind im Herbst schön als Bepflanzung für Schalen etc. und bei entsprechendem Topftermin auch sicher winterhart. Aber auch bei denen muss man dem Kunden eben sagen, dass sie im nächsten Jahr sehr viel höher werden. Es sind eben Kreuzungen aus Aster dumosus mit weiß der Geier was allem (möglicherweise Aster n.b.?)
und mal kurz OT:
Beim Stauchen von Stauden sollten die Zierpflanzer eh aufpassen, kann nämlich böse nach hinten losgehen.... Rudbeckis fulgida "Goldsturm" zum Beispiel lässt sich zwar mit Regalis (Also nem Stauchmittel) zu hervorragender Topfware machen, dummerweise wird sie dann im ersten Jahr beim Kunden auch nur knapp halb so hoch wie normal. Im nächsten Jahr ist das dann aber vorbei.... daraus habe ich gelernt, dass ich nur noch die Pflanzen für Solitärkübel stauche. Gibt klasse Kübel im nächten Jahr die der Kunde auch prima auf die Terasse stellen kann und wenn er sie dann in den Garten pflanzt tut sie dann wieder was sie soll und wächst wieder in normaler Höhe.
OT Ende
Liebe Grüße,
Daniel
Geändert wegen zu vieler Rechtschreibfehler.....*schäm*