Noch habt Ihr mich nicht überzeugt.
Sicher probiere ich meine Überlegungen aus. Aber ich eigne mich nicht für übertragbare Testergebnisse. Ich spreche schon mal zu den Pflanzen und sage ihnen was Liebes, statt sofort zu gießen. Sie verstehen es, wenn der Rücken nein sagt. Wir arrangieren uns so, und sie sind zufrieden. Wollte sagen, bin nicht perfekt, aber lieb zu den Pflanzen.
Ich hatte fast 10 Jahre keine Braunfäule, aber dann begann es langsam. Ich erinnere mich auch, dass ich es damals nicht übers Herz brachte, Triebe auszubrechen. Und Tatsache ist, es werden zuerst immer Pflanzenteile befallen, die irgendeinen Defekt aufweisen.
Hat jemand schon mal ausprobiert, wie es sich auswirkt, eine gerade frisch befallene Pflanze mehrmals morgens abzusprühen?
Und eine Frage an die Tomantenfreunde, die nie ausgeizen und trotzdem wunderbar ernten, ohne Braunfäule. Gibt es welche? Gibt es vielleicht einen solchen Tomatenfan des freien Wuches ohne Braunfäule? Bitte melden.
Ich will es nicht glauben, dass die Braunfäule nicht besiegbar ist. Sicher stecken längst Patente oder neue Erkenntnisse in verschlossenen Schubläden. Es verdienen zu viele an dem Schaden. Warum sollten sie etwas ändern? Vielleicht hat man die resistenten Tomatensorten längst ausgezüchtet. Tomaten sind im Verkauf so teuer geworden, dass die sich doch nicht das Geschäft verderben lassen.
Erinnert Euch, seit sicher 40 Jahren gibt es ein Patent für laufmaschensichere Perlonstrümpfe, aber es wurde nie verwirklicht. Wer schlachtet die Kuh, von der er lebt?