Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war...:
Bei dem Tropfsystem sprach mein Mann von einem Gardena-"Computer" für 50€ und dann braucht man ja noch die Leitungen und Tröpfler. Das ist dann die ganz komfortable Variante, bei der man auch mal eine Weile weg sein kann. Wenn man nur die Leitungen und Tröpfler installiert und dann quasi von Hand den Hahn aufdreht wird´s natürlich erheblich günstiger, hängt aber letztlich von den Entfernungen ab, die man überwinden muß.
Ich hab gute Erfahrungen mit dem Aquapod-System (Hozelock). Ist billiger als Gardena; wobei die als britischer Marktführer aber sicher qualitativ nicht schlechter sind als unser deutscher Marktführer. Ein Set enthält dabei jeweils zwei Pods mit je 5 Tropfern, alles notwendige Anschlußmaterial und den Bewässerungscomputer. Ich habe hier 3 Sets im Einsatz (aber nur 2 der Computer, wobei einer den Perlschlauch im Beet bedient, der andere die Tropfer in den Kübeln). Dazu habe ich mir zusätzlichen Schlauch, Verbindungs- und T-Stücke und Tropfer besorgt und das Grundsystem damit verlängert und erweitert. Ich habe die 3 Sets letztes Jahr sehr günstig bei Auvito ergattert. Neulich habe ich schon mal geschaut, als mich jemand danach gefragt hatte, und da waren sie beim allseits bekannten größten Online-Auktionshaus für so zwischen 35 und 50 Euro pro Set zu haben - dafür bekommt man bei Gardena mit Glück gerade mal den blanken Computer (wenn man einen gleichwertigen haben will).
Ab und zu gibt's auch bei Al*i und Konsorten billige Bewässerungscomputer (ich hab so einen als Reserve hier rumliegen, der letztes Jahr als Restposten auf 8 Euro runtergesetzt war - original hätte er 24,95 gekostet - der hat sogar 2 getrennte Bewässerungskreise) im Angebot - wenn es nur um ein Beet (oder mehrere) geht, ist man mit so einem und (auch daselbst von Zeit zu Zeit zu haben) ebenso billigen Perlschläuchen IMHO bestens bedient. So kommt man (ok - mit dem Restpostenpreis) für ein 4x2-m-Beet wie meines mit ca. 25 Euro hin, inkl. einem eigenen 20-m-Gartenschlauch samt Anschlußgarnitur als Zuleitung für den Perlschlauch, und hat den 2. Bewässerungskreis noch übrig (den man im Übrigen nur braucht, wenn man ein zweites Beet anders bewässern will - bei gleicher Bewässerung kann man auch mehrere Perlschläuche koppeln und am selben Kreis betreiben).
Bei Kübeln dagegen braucht man ein Tropfsystem, und das läßt sich mit den differenzierteren Einstellmöglichkeiten der teuereren Berwässerungscomputer einfach viel besser dosieren.
Alles in Allem ist so eine automatische Bewässerung nach meiner Erfahrung eine wirklich feine Sache. Nicht nur, daß man sich keine Gedanken machen muß, wenn man mal ein, zwei Wochen nicht da ist - gerade bei Kübeltomaten nimmt auch das Substrat durch die langsame, tropfenweise Bewässerung das Wasser besser auf, zumal man die tägliche Wassermenge damit auch problemlos und ohne zusätzliche Arbeit auf 2 oder 3 Bewässerungsdurchgänge verteilen kann. Es läuft so viel weniger Wasser weg, und bei mir war durch die gleichmäßigere Bewässerung letztes Jahr auch die Qualität (Geschmack!!!!!) der Tomaten im Vergleich zum Vorjahr deutlich besser.
Liebe Grüße aus Oberfranken
Volkhart