Phenomenon, oh das freut mich das eine Bäckerin hier ist.
Welche noch besseren Körbe meinst Du, klingt interessant. Wie lange hast Du gebraucht bis Du das Wirken heraus hattest? Mir hat es mal ein Bäcker kurz gezeigt aber ich habe das nicht ins Gefühl bekommen wann die Spannung drin ist und wann nicht.
Nene nicht Bäckerin ... Bäcker (jaja es gibt auch Männer unter den Gartenverrückten *g*)
Die Körbe sehen aus hmm wie Bastkörbe würde ich sagen, recht weiches Material und wie gesagt relativ gut Luftduchlässig so das die Wärme auch von den Seiten reinziehen kann. Muss mal schauen ob ich Bilder finden kann.
Das mit dem Wirken jupp das ist sowas ... unsere Familie ist seit über 250 Jahren mit dem Bäckerhandwerk verbandelt und die Söhne wurden immer irgendwie Bäcker (zumindest die meisten) und wir hatten auch immer selbstständige in der Familie. Meine Eltern haben heute noch eine Bäckerei mit Cafe aber in unserem Fall wird es meine Schwester weitermachen.
Also haben wir quasi das Bäckergen schon mitbekommen und ich habe schon als kleines Kind vieles von meinem Ururgrossvater gelernt dazu auch vom Grossvater, vom Onkel und vom Vater. Trotzdem hat es einige Zeit gedauert bis man die Teige, egal ob weich oder fest, auf Spannung wirken konnte und noch länger dauerte es bis man endlich soweit war das die Finger nicht überall angeklebt sind wenn man Teige bearbeitet *g* also ein paar hundert oder tausend Brote braucht es schon bis man das quasi Blind macht und je besser der Teig gewirkt wurde um so besser klappt es dann auch mit dem Gärverhalten denn trotz Spannung kann man schon ein bissel Luft reinwirken
Klappt zum üben am besten mit Weizenteigen und am besten zwei Teige und in jeder Hand einen so das man beide gleichzeiteig nutzt, dabei entsteht die Spannung zum einen durch den Druck des Handballens und zum anderen durch den Druck der entsteht wenn beide Teige sich beim Wirken immer wieder berühren ... nun hat man quasi eine Kugel bzw. zwei davon. wenn der Teig nun einmal gegangen ist das ganze nochmal machen und dann die nächste Teigkugel sagen wir mal platt hauen auf die Grösse die in etwa das Brot haben wird. Rechte und linke Seite kurz zur Mitte klappen danach die hintere hälfte nach vorne und das ganze hmm .. über die Daumen zu einem Brot wirken so wird es schön stramm und man merkt es eigentlich am Daumen wie fest es schon ist. Dann mit dem Schluss nach unten wieder in die Form und nochmal ein bissel gehen lassen bevor es in den Ofen kommt. Ok zuviel Theorie und auch nicht wirklich leicht zu beschreiben.
Aber ehrlich gesagt jedes Brot ist und soll ein Unikat bleiben. Ich mag diese immer gleichen Fabrikbrote nicht so wirklich. Ein Brot darf ruhig Ecken und Kanten haben und auch Risse in der Kruste oder mal Flacher oder Höher sein. Am Ende zählt doch nur das es herrlich schmeckt wenn es aus dem Ofen kommt und man schnell merkt das man eigentlich ruhig eines mehr hätte Backen können denn die Kids fallen sofort drüber her *g*
Puuh sorry arg viel Text geworden

Greetz P