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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 987271 mal)

Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1170 am: 09. Juni 2013, 12:00:48 »

Hallo,
könnt Ihr mir weiterhelfen:
Ich habe einen Zaun mit 3 Holzflechtwänden a` 1,80 m + die dazugehörigen Pfosten, also insgesamt ca. 6 m Breite (Südseite), die ich gerne mit Feigen bepflanzen würde Da ich genügend selbstgezogene Feigenpflanzen in Töpfen bis 10 Liter zur Verfügung habe, würde mich interessieren wie viele ich da auspflanzen kann, damit es dauerhaft Sinn macht und wie lange man überhaupt auspflanzen kann, damit die vor dem Winter noch vernünftig einwurzeln können?
Vielen Dank für Eure Tipps.
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Dietmar

tarokaja

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1171 am: 09. Juni 2013, 12:39:48 »

Hallo feigendidi
Willkommen erstmal!
Wo gärtnerst du, welche Klimazone?
Feigenbäume werden je nach Sorte und Klima schneller oder langsamer, aber im Schnitt ca. 3m hoch und breit. Man kann sie gut schneiden und so im Wachstum etwas in Schach halten.

Vor jede Wand 1 Pflanze - ausser du wohnst in einer grenzwertigen Gegend für Feigen und dir frieren sie regelmässig im Winter zurück.
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Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1172 am: 09. Juni 2013, 12:52:24 »

Je länger sie vor dem Herbst/Winter schon im Boden sind, desto besser können sie einwurzeln.
Im ersten Winter zumindest tät ich sie schon mit Vlies schützen.
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Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1173 am: 09. Juni 2013, 14:04:15 »

Hallo, ich wohne in einem Stadtteil von Pforzheim, Baden-Württemberg.
Klimazone????????
Bei mir ist ein recht gutes Kleinklima. Ich habe oberhalb des Hauses z.B. ungeschützt ein Kiwi Jenny mit kleinen Kiwis, die regelmäßig jedes Jahr gut trägt.
Ich denke die Feigen wären durch die Flechtwand auch relativ gut geschützt.
Also würdet Ihr nicht mehr als 1 Feige pro Wand pflanzen?
Könnte man auch noch Ende Juni/ Anfang Juli auspflanzen, da ich noch diverse Vorarbeiten leisten muss oder wäre das zu spät?
 
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Dietmar

Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1174 am: 10. Juni 2013, 07:28:31 »

Du könntest theoretisch sogar 2 Feigen in ein Pflanzloch setzen.

Du bekämst dann einen Busch mit 2 Sorten. Muss man halt dann durch Schnitt etwas regulieren, damit nicht einer den andern überwächst. Oder man nimmt 2 gleichstark wachsende Pflanzen.

Wie ich schon schrieb, sind meine beiden Feigen 5 Beiträge weiter vorne auch mehr oder weniger zusammengesetzt. Es ist nur ein knapper Meter Pflanzabstand.
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Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1175 am: 10. Juni 2013, 09:33:31 »

O.K. Danke, aber kann ich auch noch Ende Juni/Anfang Juli auspflanzen?
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Dietmar

Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1176 am: 10. Juni 2013, 10:26:27 »

Ja, kannst du, je eher, desto besser.
Ich würde etwas tiefer setzen, bzw. die Feige mit 5 cm Splitt/Sand mulchen.
« Letzte Änderung: 10. Juni 2013, 10:26:43 von Mediterraneus »
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tarokaja

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1177 am: 10. Juni 2013, 10:43:58 »

Und die ersten Winter gut in Wintervlies einpacken!
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1178 am: 10. Juni 2013, 11:51:16 »

Du könntest theoretisch sogar 2 Feigen in ein Pflanzloch setzen.

Du bekämst dann einen Busch mit 2 Sorten. Muss man halt dann durch Schnitt etwas regulieren, damit nicht einer den andern überwächst. Oder man nimmt 2 gleichstark wachsende Pflanzen.

Wie ich schon schrieb, sind meine beiden Feigen 5 Beiträge weiter vorne auch mehr oder weniger zusammengesetzt. Es ist nur ein knapper Meter Pflanzabstand.

Meine Feigen an der Haussüdseite in Klimazone 7 habe ich sogar in 1/2 m Abstand gepflanzt. Da sie bisher fast immer zurückgefroren sind, konnten sie nicht so stark wachsen, das sie sich behindert hätten. Nach dem Neuaustrieb werden sie aber bis zum Herbst bis 1,8 m hoch. Dann habe ich ein Feigendickicht. Dahinter wachsen noch Kiwi, Blaugurke, Fingerkraut...an der Hauswand.
Ich werde aber von allen nochmal Dublikate woanders in den Garten setzen. Da kann ich die Frosthärte noch objektiver vergleichen. Außerdem muß ich irgendwann noch mein Haus isolieren. Dann müssen die Pflanzen vor den Bauarbeiten weggepflanzt werden. Da ist es gut, wenn die Dublikate schon gut eingewurzelt sind.

Ich säe ja jedes Jahr viele Feigensamen aus. Jetzt entdecke ich doch einige Jungpflanzen aus dem letzten Jahr. Diesen vergangenen Winter sind mehr Jungpflanzen meist nicht zurückgefroren bzw. haben überhaupt überlebt. Die Jungpflanzen erreichten bis zum Winter etwa 10 cm Höhe und treiben aus ihrem Ministamm oft oben aus. Der Winter war hier mit etwa - 11 Grad Tiefsttemperatur nicht kalt. In kälteren Wintern sind weniger Jungfeigen nicht runtergefroren. Wenn der nächste Winter auch so warm ist, werden bestimmt auch massenhaft Granatapfelsämlinge überleben. Ich spucke die Kerne direkt in den Garten. Die Granatäpfel z.B. aus Chile und Südafrika haben auch genetische Anlagen aus Zentralasien. Ich hoffe, das sie schon stärker auf Winterhärte gezüchtet sind.

Die Sämlinge aus dem Vorjahr, einige diesjährige Sämlinge Ficus Palmata Afghanistan und 2 bewurzelte Stecklinge habe ich jetzt umgepflanzt um eine Hecke für die Parkplatzzufahrt zu bilden. Das sind über 20 Pflanzen. Da kommen dieses Jahr noch weitere dazu. Davon werden im nächsten Winter sicherlich nochmal einige eingehen, die ich dann nächstes Jahr wieder ergänzen muß. Im nächsten Herbst wird das auf jedenfall schon mal einen interessanten Anblick geben. Dieser Pflanzplatz ist besonders interessant, weil er relativ pflegeleicht ist. Die Feigen muß ich etwas stärker düngen, damit sie wachsen, aber Unkräuter und Gras kommen dort kaum hoch.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2013, 00:24:14 von paulche »
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Paul

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Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1179 am: 10. Juni 2013, 17:50:20 »

Und die ersten Winter gut in Wintervlies einpacken!
Hab da schlechte Erfahrungen mit dem ganzen Vlieszeugs gemacht.
Ich biege jetzt die Triebe über Winter so weit möglich bis zum Boden runter, befestige sie mit Haken und decke das ganze bis April (wenn längere frostfreie Phasen angesagt sind kann man auch aufdecken) mit Deckreisig ab. Hat im letzten Winter bei 6 ausgepflanzten Jungfeigen ohne Ausfälle super funktioniert(der Winter war allerdings auch nicht besonders hart, nur laaaaaaaaaaaang.
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Dietmar

Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1180 am: 11. Juni 2013, 09:43:47 »

Ja, kannst du, je eher, desto besser.
Ich würde etwas tiefer setzen, bzw. die Feige mit 5 cm Splitt/Sand mulchen.

Dieses Mulchen mit Split etc. klingt interessant. Ich habe bisher immer Rindenmulch genommen.
Kann man z.B. weißen Split oder das weiße mineralische unbehandelte Katzenstreu sowohl für Freiland als auch für Topfpflanzen zum Mulchen und Untermischen verwenden?
Darf dieser Splittmulch direkt am Stamm anliegen oder muß man da ein bisschen Abstand halten?
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Dietmar

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1181 am: 11. Juni 2013, 13:19:11 »

das mit dem runterbiegen ist eine gute möglichkeit des winterschutzes. geht allerdings nur mit jungen zweigen.

Ich versuche bei einer feige, einen ast etwa 20 cm über dem boden waagrecht zu ziehen. diesen kann ich gut abdecken. so friert die feige nicht ganz runter und treibt von dort wieder gut nach. so mein gedanke.

sorry wegen kleinschreibung, geht grad nicht anders.

mit rindenmulch habe ich persönlich schlechte erfahrung gemacht, damit bringt man einer felsen- und sonnenpflanze etwas waldiges zu füßen.
ich hab bei feigen lavasplitt genommen, ich finde, das ist ein warmes material, was sonnenwärme speichert und den boden trockener und durchlässiger hält.
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Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1182 am: 11. Juni 2013, 14:22:34 »

Zitat von: Mediterraneus ich hab bei feigen lavasplitt genommen, ich finde, das ist ein warmes material, was sonnenwärme speichert und den boden trockener und durchlässiger hält.
[quote
Kann man damit sowohl Topf- und Freilandpflanzen mulchen mit ca. 5 cm?
Stammbereich frei lassen?
Dient das auch als Winterschutz-Mulchdecke oder nur im Sommer gegen Verdunstung?
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Dietmar

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1183 am: 11. Juni 2013, 14:59:04 »

das kannst du bei Töpfen und im Freiland nehmen. stamm braucht nicht freigehalten werden.
Ich lass es immer drauf (es verrrottet ja nicht), arbeite auch was davon in den Boden ein. Man muss nur ab und zu mal etwas auffüllen. Im Sommer hält es den Boden drunter feuchter, im Winter schützt es den Boden vor Frost. Und es schaut "mediterran" aus.

Im Winter häufle ich damit auch an, als Winterschutz. Der Lavasplitt schadet dem Holz über Winter nicht, es kommt Luft an das Holz, bleibt relativ trocken, es fault nix (im Gegensatz zu nassem Rindenmulch).

Genausogut geht Bims.

Nachteil: Das Zeugs ist teuer.
« Letzte Änderung: 11. Juni 2013, 15:01:32 von Mediterraneus »
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1184 am: 12. Juni 2013, 12:13:53 »

Hallo,
hat Jemand hier schon von mitgebrachten Stecklingen aus Kroatien geerntet?
Und aus Spanien oder Italien?
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Dietmar
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