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News: ... bin ich wieder reumütig bei ihr gelandet, obwohl auch die Berner Landfrauen nicht schlecht waren. Aber Hilde ist bei uns die erste Wahl. (Anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 988302 mal)

paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1185 am: 13. Juni 2013, 00:39:47 »

Hallo,
hat Jemand hier schon von mitgebrachten Stecklingen aus Kroatien geerntet?
Und aus Spanien oder Italien?

Genetisch würden diese Stecklinge den Sämlingen aus Früchten aus diesen Ländern entsprechen. Da man die Stecklinge von erwachsenen Pflanzen nimmt, spart man Zeit, z.B. um zu beurteilen unter welchen Bedingungen sie Früchte ausreifen lassen.
Wenn man im eignen Garten solche Sämlinge aufzieht, hat man die Gewissheit, das die überlebenden Pflanzen auf jeden Fall ziemlich frosthart sind. Wenn eine Jungpflanze unseren Winter überlebt, wird sie später ja noch frosthärter.
Bisher habe ich leider nicht aus allen Regionen Früchte beziehen können, die mich interessiert haben. Bisher stammten meine Kultur-Feigen aus Italien, Frankreich und der Türkei, die Wildfeigen aus Anatolien, Iran und Afghanistan. Es werden immer mehr Sämlinge. Ich werde sicherlich dann auch anfangen die runterfrierenden Sämlinge zu verschenken bzw. ich muß mir ausweichs-Anpflanzplätze für diese suchen.
Ein schwerer Winter, wie 2009, kann mich natürlich von diesem Problem befreien.
Die nächsten Feigensamen säe ich nicht mehr am Haus aus, dort haben zu viele nicht so frostharte Sämlinge überlebt. Ich habe noch einen möglichen Pflanzplatz, der im Winter meist noch bis 2 Grad kälter ist.

Feigen überleben in der Wurzel(z.B. -22) etwa 7 Grad tiefere Temperaturen als im Stamm(z.B. -15). Mich würde interessieren, um wieviel Grad frosthärter eine erwachsene Pflanze gegenüber einem Sämling ist, der seinen 1. Winter, z.B. 10 cm groß, ohne runterfrieren überlebt hat.
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viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn) 7b

Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1186 am: 13. Juni 2013, 09:38:29 »

Sorry, ich stells nochmal rein:
Hallo,
hat Jemand hier schon von mitgebrachten Stecklingen aus Kroatien geerntet?
Und aus Spanien oder Italien?
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Dietmar

paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1187 am: 13. Juni 2013, 23:49:07 »

Sorry, ich stells nochmal rein:
Hallo,
hat Jemand hier schon von mitgebrachten Stecklingen aus Kroatien geerntet?
Und aus Spanien oder Italien?

Als ich früher mal in diesen Ländern Urlaub gemacht habe, hatte ich noch kein Grundstück und deshalb noch nicht dieses Interesse an solchen Pflanzen,
Jetzt wäre es der Reiz herauszufinden, was aus solchen Stecklingen würde.
Effektiver an Pflanzen für unsere Klimazonen zu kommen sind sicherlich andere Wege z.B. Feigenzüchter, Tausch und eine Reise in die Pfalz.
Da ich eigentlich jetzt genug Feigenpflanzen habe, würde mich jetzt nur die Verbesserung der Qualität interessieren, also besondere und frosthärtere Sorten zu bekommen.
In diesen Ländern könnte man Feigenwespen bekommen. Jetzt würde ich nach Früchten aus Norditalien o. dem französischen Zentralmassiv schauen, sowie Trockenfrüchten aus Zentralasien.
Ideal wäre es auch wenn jemand im Süden interessiert wäre besondere Feigen zu züchten und deshalb besondere Befruchter einsetzen würde und natürlich auch frosthärtere weibliche Kulturfeigen.
Sensationell wäre z.B. Ficus Palmata aus Afghanistan als Befruchter. Palmata aus dem Kaukasus wäre auch interessant.
Sämlinge aus Mitteleuropa wären auch interessant. Im oberen Etschtal soll es einige verwilderte Sämlinge geben, die ja dann auch schon raueres Klima überstanden haben.
Frostharte Sämlinge kann sich natürlich auch jeder selbst ziehen z.B. auch in Klimazone 6 aussähen.
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viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Tal der Loganaha (Lahn) 7b

Didi, Mittelbaden

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1188 am: 14. Juni 2013, 09:14:10 »

Hallo,
das ist mir alles viel zu kompliziert................
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob es sich rentiert Stecklinge aus südlichen Gefilden mitzubringen und ob die hier tatsächlich Früchte bringen, habe das bisher noch nicht gelesen.
Theoretisch müsste es gehen aber wer hat damit Erfolg gehabt und von welchem Land/Gegend?
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Dietmar

Günther

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1189 am: 14. Juni 2013, 09:45:52 »

Bis auf das, da? ich nicht weiß, wo der Ursteckling herkommt (mediterran, no na), und daß die Pflanze schon länger in Kärnten wuchs, bevor sie zu mir wanderte: Hier in Wien gabs schon reife Früchte, die "frühere" Tranche. Ich steh mich nicht so sehr auf Feigen, aber die Verwandtschaft befand die paar Stück für gut. Wenn man allerdings schon mal im Süden baumreife Feigen gebrockt und gegessen hat - kein Vergleich.
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mime7

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1190 am: 14. Juni 2013, 10:36:46 »

Hallo,
das ist mir alles viel zu kompliziert................
Ich wollte eigentlich nur wissen, ob es sich rentiert Stecklinge aus südlichen Gefilden mitzubringen und ob die hier tatsächlich Früchte bringen, habe das bisher noch nicht gelesen.
Theoretisch müsste es gehen aber wer hat damit Erfolg gehabt und von welchem Land/Gegend?
Hallo,
meiner Meinung nach sind die Chancen, dass das was wird, gering.

Siehe auch dieser thread um den 24.4.2013, das ist Seite 70.

Aber die Meinungen diesbezüglich gehen auseinander, und es soll schon gelungen sein.

Wenn du aber weniger ein Experiment machen willst und vielmehr einigermassen sicher ernten willst, dann kauf dir ne bewährte Feige oder besorg einen Steckling aus deiner Nachbarschaft.

Gruss
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Mario,wPfalz

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1191 am: 15. Juni 2013, 07:55:01 »

Hallo, ich habe von der Insel Krk Stecklinge mitgebracht.
Im letzten Jahr habe ich eine Herbstfeige geerntet!
Es handelte dich um die Rel. Kleinen gelbgrünen sehr leckeren die es dort
Überall gibt!
Viele Grüße
Mario
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Torosus09

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1192 am: 15. Juni 2013, 22:31:49 »

Hallo Leute ,
ich brauche Hilfe für meine Stecklinge .
Viele gehen mir ein und es sind so kleine Maden im Holz unter der Erde .
Wie kann ich die killen ? Kommen die von den kleinen Fliegen ?

Ich war übrigens bis gestern in der Pfalz und habe mir Stecklinge mitgebracht .
Da ich aber keine Lust mehr auf dieses mühselige Großziehen habe , hab ich eine Mazedonische Bocksfeige mit
den Stecklingen veredelt und einen meiner Del Portogallo Hochstämme .
Nun hoffe ich , das dies alles angeht .
Drückt mir die Daumen .

Dennis
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1193 am: 16. Juni 2013, 04:42:47 »

Hallo, ich habe von der Insel Krk Stecklinge mitgebracht.
Im letzten Jahr habe ich eine Herbstfeige geerntet!
Es handelte dich um die Rel. Kleinen gelbgrünen sehr leckeren die es dort
Überall gibt!
Viele Grüße
Mario

Hallo Mario,
jetzt müßte man noch irgendwie herausfinden können, ob deine Feige weiblich o. ein persistenter Zwitter ist, denn das Bocksfeigen keine Früchte liefern ist ja eine weitverbreitete Fehlinformation. Dann wäre es interessant, ob eine Bocksfeige in Mitteleuropa mehrere Generationen Früchte liefert, wenn die Früchte nicht von Wespen besiedelt und gefressen werden.
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viele Grüße

Paul

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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1194 am: 20. Juni 2013, 10:03:28 »


Viele gehen mir ein und es sind so kleine Maden im Holz unter der Erde .

fliegen, kaefer etc. kommt natuerlich auf die groesse der larven an ....

trauermuecken sind wohl immer wieder ein problem.

granulate wie seramis oder lechuza -zumindest als deckschicht verwendet- sollen das problem lindern. natuerlich nicht mehr im nachhinein sonder als vorbeugung. im nachhinein ist eventuell eine komplette umstellung auf granulat eine loesung. ich experimentiere gerade mit unerschiedlichen granulaten 8-)

ansonsten gibt es -ja nach larve- noch nematoden als gegenmittel.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk
« Letzte Änderung: 20. Juni 2013, 10:22:21 von alter-schwede »
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hymenocallis

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1195 am: 20. Juni 2013, 10:14:07 »

Eine Zwischenfrage an die Feigenprofis:

Hier haben die ausgepflanzten grünen Sorten in der Umgebung schon hübsche Früchte (sind ältere Exemplare). Wir haben uns voriges Jahr auf Empfehlung für eine blaue, eher früh reifende Sorte (Bellone) entschieden, weil uns die blauen besser schmecken.

Vorigen Herbst gab es Mini-Früchte (1-2 cm groß), die den Winter nicht überstanden haben. Aktuell ist die Feige riesig (1,8 x 1,8 m) und dicht belaubt (über den Winter sind ein paar Triebspitzen ca. 10 cm lang abgefroren), aber von Fruchtbildung keine Spur.

Wann setzen blaue Sorten üblicherweise die Früchte an, die im Oktober/November geerntet werden? Kann man die Fruchtbildung irgendwie fördern - z. B. durch Dünger etc.

LG
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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1196 am: 20. Juni 2013, 10:50:28 »

Wann setzen blaue Sorten üblicherweise die Früchte an, die im Oktober/November geerntet werden? Kann man die Fruchtbildung irgendwie fördern - z. B. durch Dünger etc.

die bellone kommt wohl aus nizza und ist wenig winterhart und soll wohl in kalten gegenden nicht sooo gut fruchten! normal sollten schon jetzt am neuen holz fruchtfeigen zu sehen sein wenn man eine chance auf eine ernte haben moechte.

im november wird es in unseren breiten keine ernte mehr geben, das waere wettertechnisch zu spaet.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk
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hymenocallis

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1197 am: 20. Juni 2013, 10:54:45 »

die bellone kommt wohl aus nizza und ist wenig winterhart und soll wohl in kalten gegenden nicht sooo gut fruchten! normal sollten schon jetzt am neuen holz fruchtfeigen zu sehen sein wenn man eine chance auf eine ernte haben moechte.

im november wird es in unseren breiten keine ernte mehr geben, das waere wettertechnisch zu spaet.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk

Hier ist sie gut winterhart, angeblich fruchtet sie auch in Niederösterreich noch gut (4 Stunden Autofahrt weiter nördlich). Ich weiß nicht, wie der November in Deinen Breiten ausfällt - wir leben südllich der Alpen.

Mir fehlt hier bloß der Vergleich zwischen blauen und grünen Sorten, weil im Unkreis keine blauen ausgepflanzt sind. Die grünen sind hier ja auch um viele Wochen früher erntereif. Bei den grünen hier haben sich recht große Früchte über den Winter gehalten - im März waren sie sicher 4 cm im Durchmesser.

LG
« Letzte Änderung: 20. Juni 2013, 10:56:30 von hemerocallis »
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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1198 am: 20. Juni 2013, 11:06:15 »

- wir leben südllich der Alpen.

ok ;-) dann passt es ;-)

however, es kann keinen allgmeinen vergleich zwischen gruenen und blauen feigen geben.

es gibt fruehe blaue und fruehe gruene feigensorten ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Dirk
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1199 am: 20. Juni 2013, 13:36:49 »

man kann feigen nicht nach der farbe unterscheiden, das wäre genauso, wenn man grüne apfelsorten und rote auseinanderhalten wollte.
es gibt leckere grüne feigen und leckere blaue, und leckere schwarze und rote. davon jeweils frühe und späte.

die sorte machts, nicht die farbe.
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