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Autor Thema: Feigen - Sorten, Erfahrungen, Winterhärte  (Gelesen 987296 mal)

alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1230 am: 16. Juli 2013, 09:40:30 »

zu warm ueberwintert ...

was ist denn eine "Zum Walt"?

Mit freundlichen Grüßen

Dirk
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1231 am: 16. Juli 2013, 11:59:36 »

zu warm ueberwintert ...

was ist denn eine "Zum Walt"?

Mit freundlichen Grüßen

Dirk

Die "Zum Walt" habe ich letztes Jahr eingetauscht. Mein Tauschpartner hat sie auch unter diesen Namen aus Österreich bekommen. Genaueres konnte er über diese Feige auch noch nicht sagen. Er meinte, es könne sein, das sie nur 1 Ernte (parthenocarp) zuließe.
Die Frucht war sehr groß und lecker. Weitere Früchte wurden aber nicht mehr reif. Letztes Jahr wurde sie im Topf kühl überwintert und war früh dran. Dieses Jahr bei mir hat sie draussen überwintert. Da der Winter mild, aber lange war, ist nichts zurückgefroren, aber alle Feigen sind spät dran.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2013, 23:12:19 von paulche »
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Paul

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1232 am: 21. Juli 2013, 22:22:17 »

Ich habe jetzt aus der Schweiz eine Feige bekommen, die in Klimazone 7, ohne zurückfrieren zu einem großen Baum wurde. Ich hoffe, die macht bei mir so weiter. Es handelt sich um einen Sämling, der ohne Befruchtung keine Früchte ausreifen lies. Da er wahrscheinlich frosthärter als die bekannten Sorten ist, würde es sich lohnen mit ihm weiter zu züchten, z.B. im Süden wo die Feigenwespe vorkommt. Die Persistens soll ja sowieso von den Pollen kommen.
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Paul

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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1233 am: 21. Juli 2013, 22:50:10 »

aber da wo es die feigenwespe gibt braucht man doch keine extreme winterhaerte, oder?

Mit freundlichen Grüßen

Dirk
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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1234 am: 21. Juli 2013, 23:03:08 »

aber da wo es die feigenwespe gibt braucht man doch keine extreme winterhaerte, oder?

Mit freundlichen Grüßen

Dirk

Letztlich möchte ich ja für Mitteleuropa bzw. für meine Region schöne frostharte Feigenbäume. Wenn sie ohne Befruchtung Früchte produzieren, wäre das natürlich besser. Wenn man von solchen frosthärteren Feigenbäumen Früchte erhält, kann man die wieder in Klimazone 7/6 aussähen und erhält noch härtere Bäume, die dann teilweise persistent sein werden, wenn die Pollenspender auch frosthärter und persistent sind z.B. Palmata Caucasus o. Palmata Afghanistan o. persistente frostharte Wildfeigen aus anderen Regionen. Ich ziehe z.B. Wildfeigen aus verschiedenen Regionen auf. Sie werden im Winter sehr hart ausgelesen, d.h. nur die härtesten überleben. Vielleicht ist auch Ice Christall ein Zwitter, der in der Zucht in beiden Funktionen eingesetzt werden kann. Meine Ice Christall wächst im Augenblick wunderschön heran.
Ich habe ja schon weitere frosthärtere Sämlinge, die ich selbst gesäht habe, die aber noch nicht erwachsen sind. Ich weis von ihnen also nicht, welches Geschlecht und andere Eigenschaften sie haben und von manchen auch nicht, wie frosthart sie letztlich sind.

Wenn mein schweizer Baumstumpf austreibt, werde ich Stecklinge machen und Paten suchen. Die können mir dann auch Früchte schicken und selbst Jungpflanzen mit besseren Ausgangsbedingungen großziehen. Manche haben ja in mehreren Regionen Gärten, z.B. hier in Mitteleuropa einen eignen Garten und bei Verwandten im Süden weitere Möglichkeiten.
Ich habe schon verschiedene Ideen mich an der direkten Zucht zu beteiligen.
Stecklinge würde ich dann auch Frosthärtetests unterziehen, um ihre Frosthärtegrenze auszutesten.

Natürlich wäre es gut die genetische Ausgangsbasis für diese Zucht mit weiteren frosthärteren Feigen zu verbreitern.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2013, 23:37:30 von paulche »
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Paul

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lumusan

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1235 am: 22. Juli 2013, 09:13:28 »

Ich mache mir schön langsam gedanken, wie ich meine Kübelfeigen heuer überwintern lassen möchte.
Ich wohne im nördlichen Waldviertel, es gibt jedes Jahr einige Tage bzw. Näche, die -20°C haben. Leztes Jahr habe ich die Feigen im Wintergarten gehabt, der wird aber nicht kälter als zwischen +10 und +5°C. Das war scheinbar zu warm für die Feige, sie hat im Februar schon wieder ausgetrieben und sah lange recht jämmerlich aus. Inzwischen hat sie sich erholt und es hängt auch eine Feige dran.
Im Schuppen gäbe es noch die Möglichkeit, sie zu überwintern, allerdings ist der recht finster und ich fürchte, es ist auch nicht wirklich viel wärmer als im Freiland. Es ist nur eine dünne Ziegelmauer. Kann ich den Topf zusätzlich ein wenig schützen, z.B. in einen Karton stellen und mit Laub füllen?
Was würdet ihr empfehlen?
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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1236 am: 22. Juli 2013, 10:02:10 »

+5 bis +10 sollten eigentlich gehen. meine haben jetzt -allerdings im dunklen- bei +7 ueberwintert und haben -bis auf die panachee- alle die fuesse still gehalten. nur die panachee ist arg fruehzeitig ausgetrieben. so wie Du es beschreibst muessen warme spitzen dringewesen sein d.h. der wintergarten muss tagsueber bei sonne waermer geworden sein. treibhausefekt halt, den habe ich im kalten keller nicht 8-)

zum sehr kalten ueberwintern faellt mir nur ein dass der boden nicht durchfrieren soll. eigene erkenntniss bei feigen haben ich da noch nicht, fuer die meisten pflanzen ist es toedlich wenn der boden durchfriert. fuer meine balkonfeigen habe ich mir jetzt ein bodentermometer besorgt. einfach mal "Feige und Bodenthermometer" googeln. das teil arbeitet mit funk d.h. die brauchst nicht in die scheune sonderen kannst im warmen "beobachten" ;-)

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Dirk
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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1237 am: 22. Juli 2013, 10:08:56 »

PS: wenn die -20 grad laengere zeit stehen wird es auch mit schutz eng. ich denke gerade ueber heizkabel nach, dass ich dann mit einer temperatursteuerung versehen wuerde. bin mir nur nicht im klaren wie weit das kabel von wurzeln und pflanze weg sein muss ohne die pflanze im winterschlaf zu stoeren 8-)
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Mediterraneus

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1238 am: 22. Juli 2013, 15:44:53 »

der wurzelballen kann schon durchfrieren. Meine Feigen stehen in der ungeheizten garage, dicht an dicht auf dem Boden (Bodenwärme), an die Wand gerückt.
wenns ganz kalt ist, dann stell ich blumenerdesäcke, düngersäcke und sowas als "mauer" um die Töpfe.
Und ich werfe ein vlies drüber.

In der garage hatte es schon an die 2 Monate ununterbrochen gefroren, tmin war -14, meistens ist es aber so um die -10, wenns ganz kalt ist.
Da friert natürlich auch mit der Zeit der Wurzelballen durch.

Den feigen schadet das nicht. kommt halt drauf an, mit welcher temperatur der wurzelballen durchfriert.
durch den schutz wird der frost im topfinnern anscheinend genug abgepuffert.
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Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung

carot

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1239 am: 22. Juli 2013, 15:57:57 »

Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich hatte Stecklinge aus dem letzten Jahr bewurzelt und in Töpfen auf dem Balkon überwintert. Diese haben mehrere Nächte von Temperaturen zwischen -10 und -15 Grad Celsius überstehen müssen und die Wurzelballen waren mit Sicherheit durchgefroren.

Die meisten Pflanzen haben überlebt. Ich hatte auch einige wenige Verluste. Bei 2 Feigenstecklingen bin ich mir noch unschlüssig. Sie haben bis jetzt! noch nicht mit dem Austrieb begonnen. Das deutet auf den Verlust hin. Beide Pflanzen sind aber noch grün unter der Rinde und machen rein optisch einen lebenden Eindruck. Es sind auch grüne Knospen vorhanden. Die Terminalknospe beginnt zurückzutrocknen aber nur sehr langsam. Das ist mir echt ein Rätsel. Ich beobachte weiter. Zum Glück bin ich auf die beiden "Sicherheitskopien" nicht angewiesen, da die im freien stehenden Mutterpflanzen zwar bodeneben zurückgefroren sind aber aus der Wurzel wieder ausgetrieben haben.
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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1240 am: 22. Juli 2013, 20:12:05 »

hej,

danke fuer die infos, haette ich nicht gedacht dass feigen soooo hart sind! werds mit einer brown turkey testen und berichten ;D #

Mit freundlichen Grüßen

Dirk
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carot

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1241 am: 22. Juli 2013, 21:35:21 »

Naja, den Hinweis auf die Ausfälle hast Du aber gesehen, ja?

Der Kältetod bei Feigen scheint nur nicht so sehr vom Durchfrieren des Wurzelballens abzuhängen. Unter -15 Grad würde ich aber nicht gehen wollen ;) .
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paulche

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1242 am: 24. Juli 2013, 02:16:40 »

Heute habe ich bei ebay ein Inserat gelesen, das jemand Feigensämlinge aus dem Vorjahr verkauft. Die Samen hätte er aus den Früchten eines Baumes im Rheinland.
Das würde bedeuten, das die Feigenwespe spätestens letztes Jahr das Rheinland erreicht hat. Nach dem milden Winter müßte sie sich dieses Jahr dann weiter im Rheintal ausgebreitet haben. Es fehlen ihr allerdings genügend Bocksfeigen für die massenhafte Vermehrung.
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Paul

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alter-schwede

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1243 am: 24. Juli 2013, 08:29:33 »

Naja, den Hinweis auf die Ausfälle hast Du aber gesehen, ja?

yes, daher muss ja erstmal nur die brown turkey bibbern 8-)

mfg dirk
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lumusan

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Re:Feigenbaum-wieder Frostschäden
« Antwort #1244 am: 24. Juli 2013, 08:29:43 »

Danke für die Infos. So richtig weiß ich aber noch immer nicht, wie ich es am besten mache.

Würde es wohl funkionieren, wenn ich die Feige ca. Mitte November ins Haus in den Wintergarten stelle. Sie hat dann ihre Blätter verloren und ist in Winterruhe. Sobald ich im Februar beobachte, dass sich die Triebspitzen rühren, stelle ich sie in den Schuppen, eventuell mit zusätzlichem Winterschutz. Sie hat es dort dann wesentlich kälter und dünkler als zuvor.
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